Windhauch Podcast Archiv
181 Episoden
54 Minuten
Johannes Böttner (@house_des_herrn) ist Pfarrer in der sehr kleinen Stadt (!) Niedenstein und Wichdorf, südlich von Kassel und stand im letzten Jahr, genauso wie viele anderen Gemeinden auch, vor der Herausforderung des Lockdowns.
6 Minuten
Seit dem 24. Dezember 2020 reden wir jede Woche mit unterschiedlichen Menschen über die Zukunft der Kirche, Kirchenentwicklung und Glaubenskommunikation. Seit dem sind über 30 Stunden Audiomaterial zusammengekommen. Eine beträchtliche Menge. Um die Informationen auch außerhalb vom Podcast verfügbar zu machen, möchten wir gerne das Projekt weiterentwickeln. Damit das klappt, brauchen wir Deine Unterstützung. Auf steadyhq.com/windhauch hast Du die Möglichkeit Mitglied zu werden. Als Mitglied unterstützt Du monatlich unsere Arbeit und hilfst uns die Ressourcen aufzubauen, um das Projekt auf eine neue Ebene zu hieven. Ganz wichtig: Der Podcast bleibt kostenlos. Immer. Als Supporter:in gehst Du aber auch nicht leer aus. Wir planen als erstes Goodie einen Newsletter, der Dir jeden Donnerstagmorgen die Hauptthesen der aktuellen Podcastfolge zusammenfasst und die Argumente auflistet. So bleibst Du auch über die Themen informiert, selbst wenn Du nur 5 Minuten Zeit zum Lesen statt 1 Stunde Zeit zum Hören hast.
51 Minuten
Wer sich mit Marketing im Internet beschäftigt, kommt um den Begriff des Influencermarketing nicht herum. In dieser Folge vom Windhauch Podcast rede ich mit Kira Beer. Die katholische Theologiestudentin ist Bloggerin mit ihrem Instagramkanal und berichtet dort von den Herausforderungen mit ihrem Glauben, der eigenen Berufung und der Kirche. Als solche tritt sie auch im Auftrag der Diözese Rottenburg-Stuttgart als öffentliches Gesicht für verschiedene Onlineformate auf.
54 Minuten
Letztendlich dreht sich alles um die Frage nach neuen Formen, die Menschen dabei unterstützen sich mit Gott und der Welt auseinanderzusetzen. Für Felix bedeutet das, dass Gemeinden vor allem den Zweck des Sammelns und Senden haben müssen.
51 Minuten
Über SpokenWords, Kreativität und die Notwendigkeit von Künstler:innen für Kirche
1 Stunde 10 Minuten
Eigentlich ist es allen klar: die Kirche, ihre unterschiedlichen Institutionen und ihre Mitglieder stehen und leben in der Welt. Und das nicht in kommunikativen Einbahnstraßen, sondern stets im Austausch. Kirche ist im Dialog mit ihrer Umwelt. Doch nicht immer gelingt es. Und oft liegt es an alten Bildern.
1 Stunde 2 Minuten
Um in den digitalen Kanälen aufzufallen, braucht es guten Content. Eine Binsenweisheit. Doch wie geht das? Und geht das überhaupt mit christlichen Inhalten? Und erreicht man damit auch Nichtchristen? Über all diese Fragen spreche ich mit Fabian Maysenhölder. Fabian ist evangelischer Theologe, Betreiber des Blogs Theopop, Initiator vom Theoradar und Host des Secta Podcasts. > Der große Vorteil von Instagram ist, dass man sich gegenseitig folgen kann und vernetzen. Das ist mit Blogs Schwieriger. Fabian ist schon eine ganze Weile dabei und hat so einiges an eigenen Projekten ausprobiert. Der ideale Gesprächspartner, um über ein paar grundlegende Entwicklungen von Content in digitalen Kanälen zu sprechen. > Ich habe bei [Secta.fm](http://secta.fm) nie das Problem, dass ich keine Ideen mehr habe und überlegen muss, was ich mache. Mich begeistert einfach das Thema. Secta.fm, der Podcast über Sekten und religiöse Sondergemeinschaften, ist Fabians aktuellstes Projekt. Als Theologe beschreibt er die Glaubenssätze der vorgestellten religiösen Gruppen und entwickelt so in jeder Folge eine kleine Systematik. Eine Paradedisziplin der Theologie, die so auch für Kirchenferne vonnützen ist.
58 Minuten
Klar, wir leben alle drinne, doch was nützt der Sozialraum eigentlich? Eine berechtigte Frage, wie ich finde, denn beide Kirchen haben lange daran gearbeitet, dass ihre Sozialstruktur der Pfarrei oder Gemeinde als kleine perfekte und vollumfängliche Welt wahrgenommen wird. Klar, dass jetzt, wo es bröckelt, die Kirchen auf das Leben außerhalb der eigenen Mauern schauen, oder? Nicht von dem Denken, was wir anzubieten haben, sondern von den Fragen der Menschen. Und die bekommt man nur heraus, wenn man sich auf sie zubewegt. Ingolf Hübner, Diakonie Für Steffen Merle (Referent für sozial- und gesellschaftspolitische Fragen im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland) und Ingolf Hübner (Diakonie Deutschland) ist die Arbeit im, für und mit dem Sozialraum kein Wachstumstrick von Kirche, sondern Ausdruck der tiefverwurzelte Überzeugung, dass das Heil inklusiv ist. Sehe ich den Nachbarn als Nächsten? Das ist ja etwas, was ich da hineinlege und vielleicht auch den anderen sichtbar machen kann. Und dann bin ich unterwegs das Evangelium zu bezeugen. Steffen Merle, EKD Wen das Thema Sozialraum interessiert, sei herzlich zum Kongress Wir und Hier eingeladen, der im September 2021 stattfinden wird. Mehr Informationen findet ihr auf der Homepage: Der Wir und Hier Kongress
25 Minuten
Schnapp Dir einen Kaffee oder ein anderes Getränk und mach es Dir gemütlich, denn heute gibt es mal wieder eine kleine Solopodcast Folge. Eine Frage, die mir immer mal wieder begegnet ist: Wie eigentlich Anfangen? Wie starte ich etwas Neues? Und wie kann ich dafür sorgen, dass es gelingt. Meine drei Tipps sind: 1) Bleib unter dem Radar. 2) Schaff Dir eigene Infrastruktur und 3) kämpfe nicht gegen Widerstände an. Was ich damit genau meine, dass erklär ich Dir in dieser Folge. Schreibe einen Kommentar
1 minute
Es gibt unzählige Fragen zu dem Thema Kirchenentwicklung und Kommunikation des Evangeliums. So viele Fragen, dass ich sie selbst nicht alle im Kopf haben kann. Deswegen möchte ich regelmäßig Platz für Deine Fragen schaffen. Und so geht es: Schick Deine Fragen irgendwie (Mail, Kommentar, Instagram, Facebook, Twitter) an mich. Ich beantworte diese dann selbst oder leite sie an eine entsprechende Expert:in weiter, die die Frage beantwortet. Alle paar Monate kommt dann eine Sonderfolge Windhauch mit Fragen & Antworten. Diese Episode löscht sich dann bald selbst Ich bin gespannt auf Eure Fragen!
1 Stunde
In den letztenging es immer mal wieder um die Frage nach Kirchenentwicklung und die Frage nach dem Neuen. Eine Frage bleibt dabei: Wie entstehen eigentlich Gemeinden? Die meisten von uns sind in bestehenden Gemeinden sozialisiert worden. Doch was braucht es eigentlich, damit eine neue Gemeinde entsteht? Darüber spreche ich mit den beiden Katholik:innen Jürgen Maubach und Ursula Hahmann. > Ich glaube, es braucht einfach einen, der sagt: Wir sind jetzt Gemeinde und postulieren diesen Anspruch jetzt einfach. (Jürgen Maubach) 2010 begannen die Geschichte von Zeitfenster Aachen. Seitdem ist einiges passiert. Wir sprechen über die Vor- und Nachteile in der katholischen Kirche zu gründen, die Frage nach Sinn und Unsinn von Struktur und wie man beweist, dass man es ernst meint mit den Dingen, die man verspricht. Denn eine Gemeinde muss nicht alles für alle bereitstellen. Doch das, was sie anpackt, gut machen. > Ich finde auch, dass es eigentlich das einzige zukunftsfähige Bild ist, der Fläche keine Identität mehr zu geben. (Ursula Hahmann)
1 minute
Heute ist er Referent beim Evangelischen Jugendwerk in Württemberg für Gemeindegründungen mit jungen Erwachsenen. Dort berät und begleitet er Projekte, die sich mit der Schaffung von Gemeinden und Orten für junge Erwachsene beschäftigen. Doch welche Chance haben eigentlich solche Orte innerhalb der kirchlichen Struktur?
1 Stunde 1 Minute
Wofür Netzwerke? mit Lilith Becker (yeet)
51 Minuten
Wovon man nicht sprechen kann darüber muss man schweigen. Sagt zumindest Ludwig Wittgenstein. Für Hanna gilt nicht schweigen, sondern schreiben ist Gold. Als freie Autorin und Referentin für kreatives Schreiben hilft sie Menschen dabei durch das Schreiben Räume für die eigenen Fragen zu öffnen. Angefangen hat alles mit einem kalten Winter in Berlin und das Gefühl allein gegen Murphy zu sein. Jetzt gibt Hanna Schreibexerzitien Vor-Ort, online und auch via Box Dein Wortschatz für Zuhause.
1 Stunde 2 Minuten
Ohne Frage: Die Bibel ist schon irgendwie wichtig für das Christentum und auch für die Kirche. Sie umfasst nicht nur wichtige Texte des Christentums aus seiner Entstehungszeit, sondern auch eine Unmenge an jüdischen Glaubenserfahrungen. Als religiöse Schriftsammlung hat sie maßgeblich europäische Geschichte beeinflusst und selbst Personen, die nicht glauben, können den Wert der Bibel als Weltliteratur anerkennen. Doch klar ist auch: Selbst der jüngste Text in der Bibel ist über 1800 Jahre alt. Vor 1800 Jahren gab es weder Strom, noch Industrialisierung, noch Volkskirchen und schon gar kein Internet. Wofür braucht es dann heute noch die Bibel? Gerade im Hinblick auf Reformation hin zu einer Kirche der Zukunft. Ich finde das Besondere an der Bibel ist, dass sie immer auf der Seite der Unterdrückten steht und es immer ein Hoffnungsüberschuss gibt. Kerstin Offermann, Referentin für Bibelkommunikation und Bibelinnovation Darüber spreche ich mit Kerstin Offermann (Referentin für Bibelkommunikation und Bibelinnovation bei der Arbeitsstelle für missionarische Pastoral und diakonische Profilbildung, midi) und Oliver Albrecht (Propst in der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau, EKHN). In einer Sache sind sich beide einig: Die Bibel will ernst genommen werden. Ich finde eine Gefahr von Kirchenentwicklung ist, dass man schon vorher weiß, wo der Hase langläuft und dann in der Bibel nach den passenden Sachen blättert. Probst Oliver Albrecht, Evangelischen Kirche Hessen-Nassau Wenn Dich das Thema interessiert, dann könnte auch die midi Tagung am 21. April zum Thema „Bibel neu verlinkt“ etwas sein. Alle Informationen findest Du unter https://www.mi-di.de/termine/fachtag-bibel-2021