Wissen aktuell – Impuls Archiv
418 Episoden
8 Minuten
Der Nobelpreis für Physik geht 2026 an den belgisch-amerikanischen Neutrinoforscher Francis Halzen. Er erforscht, wie sich bei Neutrinos bestimmen lässt, woher sie im All genau kommen und hat das erste Neutrino-Observatorium mit entwickelt - „IceCube“ in der Antarktis. Martin Gramlich im Gespräch mit Uwe Gradwohl, ARD-Wissenschaftsredaktion.
7 Minuten
Das Niedrigwasser im Rhein und in anderen Flüssen hat Folgen für Pflanzen und Tiere. Manche Tierarten könnten sogar ganz aus dem Rhein verschwinden. Neben Trockenheit und Wassermangel sind auch die Temperaturen ein Problem. Martin Gramlich im Gespräch mit Axel Weiß, SWR-Redaktion Umwelt und Klima
8 Minuten
Drei Forscher teilen sich den Medizin-Nobelpreis 2026: Peter Hegemann, Georg Nagel und Karl Deisseroth. Ausgezeichnet werden sie für ihre Entdeckungen im Bereich der Optogenetik. Was ist das und wofür ist die Forschung wichtig? Martin Gramlich im Gespräch mit Ulrike Till, ARD-Wissenschaftsredaktion.
6 Minuten
1995 hat sie als erste und bisher einzige deutsche Frau den Medizin-Nobelpreis erhalten: Christiane Nüsslein-Volhard. Ein Besuch bei der heute 83-jährigen Entwicklungsbiologin in Tübingen-Bebenhausen.
5 Minuten
Zum ersten Mal seit der Zulassung ist in Deutschland ein Patient mit einem Medikament behandelt worden, das auf der Genscheren-Technologie CRISPR beruht. Der 19-jährige Patient hat die genetisch bedingte Bluterkrankung Beta-Thalassämie und ist nach Angaben der Berliner Charité dank der Behandlung nicht mehr von Bluttransfusionen abhängig. Ist das ein großer Durchbruch? Stefan Troendle im Gespräch mit Veronika Simon, ARD-Wissenschaftsredaktion
3 Minuten
Jede Woche neu: Skurrile und witzige Meldungen aus der Wissenschaft.
7 Minuten
Ein Jahr nach dem verpflichtenden Start der elektronischen Patientenakte (ePA) zieht der Ärzteverband MEDI eine kritische Bilanz. Der Verband fordert Nachbesserungen bei Technik, Datenschutz und der ärztlichen Schweigepflicht. Was läuft konkret noch nicht, was funktioniert schon? Stefan Troendle im Gespräch mit Dr. Norbert Smetak, Vorsitzender des Ärzteverbands MEDI Baden-Württemberg e. V.
9 Minuten
Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit beim James Webb- und Nancy Grace Roman-Weltraumteleskop liefern Heidelberger Wissenschaftler*innen auch für das kommende NASA-Weltraumteleskop die zentrale Hardware. Wie funktioniert sie und was wird sie leisten? Stefan Troendle im Gespräch mit Dr. Oliver Krause, Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg.
6 Minuten
In Deutschland nimmt das kommerzielle Angebot für automatisiertes Fahren derzeit konkrete Formen an. Das US-amerikanische Unternehmen Waymo will seine Robotaxen auch nach Deutschland bringen – Ende 2027 zuerst nach München und Berlin. Welche Chancen und Risiken bietet das autonome Fahren für den öffentlichen Personennahverkehr? Stefan Troendle im Gespräch mit Prof. Martin Kagerbauer, Institut für Verkehrswesen, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
7 Minuten
Bei vielen Operationen an Armen und Beinen kann auf eine Vollnarkose verzichtet werden. Stattdessen lassen sich einzelne Nerven gezielt und vorübergehend ausschalten. Mithilfe von Ultraschall können Anästhesisten Nerven direkt darstellen und die Nadel mit Betäubungsmittel bis an die gewünschte Stelle führen. Stefan Troendle im Gespräch mit Dr. Frank Knitz, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, Schmerztherapie im Heilig Geist, Boppard.
6 Minuten
Orang-Utans lernen unterschiedlich. Manche gucken mehr zu, andere probieren mehr aus. Wie sie konkret Fähigkeiten lernen hat Einfluss darauf, wie viel Futter sie finden – und damit auch, wie sicher ihr Überleben ist. Astrid Meisoll im Gespräch mit Dr. Caroline Schuppli, Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie Konstanz
2 Minuten
Netter Wachhund: Golden Retriever begrüßt Einbrecher mit Spielzeug Jede Woche neu: Skurrile und witzige Meldungen aus der Wissenschaft. Heute mit einem einbrecherfreundlichen Golden Retriever und einem Hund, der als Mosaik schon bei den Römern verewigt wurde.
6 Minuten
Forschende in den USA haben Mäuse gezüchtet, deren Gehirn zum Teil aus menschlichen Nervenzellen besteht. Dabei arbeiten sie mit Organoiden, also Mini-Hirnen aus dem Labor, die sie in die Mäuse verpflanzt haben. Das Ziel: unser Gehirn noch besser verstehen. Astrid Meisoll im Gespräch mit Veronika Simon, ARD-Wissenschaftsredaktion
7 Minuten
Mit einem Bluttest lässt sich eine Vorstufe von Typ-1-Diabetes früh erkennen. Deswegen raten Fachleute jetzt, Kinder systematisch auf die Autoimmunkrankheit zu testen. Denn eine frühe Diagnose kann den Ausbruch hinauszögern und Kinder vor schweren Folgen schützen. Astrid Meisoll im Gespräch mit Prof. Anette-Gabriele Ziegler, Institut für Diabetesforschung beim Helmholtz-Zentrum München
6 Minuten
Einfach ins Ausland reisen? In China ist das künftig wegen einer neuen Verordnung noch schwieriger. Ausreisesperren sollen das Wissen über sensible Technologien im Land halten. Vor allem Wissenschaftler, die an KI forschen, könnten betroffen sein.
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