weltwärts - Der Podcast zum Freiwilligendienst im Ausland Archiv
81 Episoden
31 Minuten
weltwärts mit einer Behinderung? Das geht! Janine hat es vorgemacht und war in Indien. In der Folge berichtet sie, wie sie sich auf ihren Dienst vorbereitet hat und welche Rolle ihre körperliche Behinderung vor Ort spielte. Außerdem gehört Janine zu einem ganz besonderen weltwärts-Jahrgang: Die Corona-Pandemie zwang sie frühzeitig zurück nach Deutschland zu reisen. Heute setzt sich die Studentin für den Klimaschutz ein und macht sich gemeinsam mit einer Gruppe ehemaliger Freiwilliger mit Behinderung für Inklusion im Freiwilligendienst stark. Über Janine Thoma: Janine Thoma machte von August 2019 bis März 2020 einen Freiwilligendienst in Bengaluru (Bangalore), Indien. Dort war sie an einer Schule für Kinder mit geistiger und körperlicher Behinderung, welche von der NGO „EMPACS – A charitable society“ finanziert wird. Mittlerweile studiert die 21-Jährige Internationale soziale Arbeit in Ludwigsburg und plant einen Auslandsaufenthalt im Rahmen ihres Studiums in Belgien. Ehrenamtlich engagiert sie sich bei den Students for Future, einer AG der Fridays for Future, für den Klimaschutz. Weiterhin besucht sie Treffen der „People for Inclusion“, einer Gruppe für ehemalige Freiwillige mit Behinderung und unterstützt den Inklusionsaktivismus, da sie selbst eine Zerebralparese hat.
32 Minuten
Auf die Plätze, fertig, los! Sportbegeistert und engagiert ging Yanneck als einer der ersten weltwärts Freiwilligen nach Südafrika. Heute arbeitet der leidenschaftliche Headis-Spieler beim ASC Göttingen von 1846 e.V. und macht so seine Leidenschaft zum Beruf. In dieser Folge erhaltet ihr einen Einblick hinter die Kulissen einer Entsendeorganisation und erfahrt, warum Yanneck immer noch Gänsehaut bei dem Gedanken an seinen Freiwilligendienst bekommt. Über Yanneck Kessel: Von früh auf sportbegeistert, führte es Yanneck 2008 mit dem ASC Göttingen von 1846 e.V. nach Südafrika. Durch sein anschließendes Studium der Sportwissenschaften und Wirtschafts- und Sozialgeschichte erhielt Yanneck ein breiteres Verständnis für den Zusammenhang zwischen Sport, Gesellschaft und Wirtschaft. Für ihn steht fest: „Sport spricht jede Sprache und kennt keine Grenzen.“ Mit dieser Überzeugung arbeitet der gebürtige Göttinger seit einigen Jahren bei seiner ehemaligen Entsendeorganisation im Bereich der internationalen Freiwilligendienste, insbesondere dem weltwärts Nord-Süd und Süd-Nord Austausch.
36 Minuten
Über den „Tassen“-rand hinaus: nach seiner Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann entschied sich Sebastian dazu noch einmal aufzubrechen und entdeckte während seines Freiwilligendienstes im Regenwald Perus seine wahre Leidenschaft – den Kaffee. Heute engagiert sich der gebürtige Hamburger nicht nur bei seiner Entsendeorganisation Ecoselva e.V., sondern macht sich auch für einen nachhaltigeren und gerechteren Kaffeehandel stark. Über Sebastian Gabriel Sebastian Gabriel absolvierte seinen Freiwilligendienst 2018 in Peru. Dort war er in einer Bio-Kaffee-Kooperative tätig und ist seitdem dem Kaffee treu geblieben. Heute arbeitet er in einem Startup in der Kaffee-Branche und studiert Sozialökonomie. Bei seiner ehemaligen Entsendeorganisation ist er außerdem Online-Mentor für Süd-Nord Freiwillige. „Ich glaube an eine Welt, in der wir uns alle auf Augenhöhe begegnen, voneinander lernen, mit unserer Umwelt nachhaltig umgehen und wachsen können“, sagt der 27-Jährige.
34 Minuten
Felix Popescu war einer der ersten Freiwilligen, die weltwärts gingen. Felix erzählt in der Folge, wie sein Freiwilligendienst in Indien ihn über die vielen Jahre geprägt hat und sich sein Engagement nach weltwärts weiterentwickelte. „Ich möchte Menschen Raum zur Entfaltung geben.“ Aus diesem Gedanken heraus entstand die Schulungsreihe „Multi-Schulung-Flucht“, für die er sogar mit einem Preis für sein Engagement ausgezeichnet wurde. Über Felix Popescu: Felix Popescu war 2008 mit den Franziskanerinnen von Salzkotten in Kerala (Indien). Dort engagierte er sich für junge Männer mit körperlichen Beeinträchtigungen. Was eher aus Abenteuerlust begann, hat ihn am Ende komplett verändert. Heute hat der 32-jährige Dortmunder sein Engagement zum Beruf gemacht. Er arbeitet für die BUNDjugend NRW, ist Mediator und Kommunikationstrainer und möchte die Welt für alle Menschen und Lebewesen schöner und gerechter machen.
31 Minuten
Back to the roots: Als Freiwillige mit tansanischen Wurzeln erhoffte Carlota, dass der Freiwilligendienst in Tanga (Tansania) sie auch ein Stück näher an ihre Familiengeschichte führen würde. Vor Ort entdeckte sie, wie das Reisen und der Kulturaustausch die Persönlichkeit positiv verändern – und traf tatsächlich einen Teil ihrer Familie. Heute erhebt sie ihre Stimme nicht nur im Chor, sondern auch für Inklusion und gegen Rassismus und koloniale Machtstrukturen – unter anderem in der Politischen Freiwilligenvertretung internationaler Freiwilligendienste (PFIF). Über Carlota Memba Aguado: Carlota Memba Aguado ist in einer internationalen Familie in Spanien aufgewachsen und zog später nach Deutschland. 2015 führte der Freiwilligendienst mit dem Kolpingwerk [nbsp][nbsp]sie nach Tansania. Nach der Rückkehr studierte sie Politik, Verwaltung und Internationale Beziehungen mit dem Schwerpunkt Postkolonialismus. Für Auslandssemester und Forschungsaufenthalte war sie in Frankreich, Brasilien, Peru, Madrid und Myanmar. Als Freiwilligenvertreterin im Programmsteuerungsausschuss von weltwärts engagierte sie sich von 2019 bis 2021 besonders im Bereich der Integration und Repräsentation von unterrepräsentierten Personengruppen.
33 Minuten
„Mein Engagement ist zu einer Lebensaufgabe geworden“, sagt Volkan Sazli. Ein Schicksalsschlag führte ihn nach Namibia, wo er als Freiwilliger in einem Schulprojekt mitarbeitete. Nach seinem Freiwilligendienst gründete er den Verein „Tangeni Shilongo Namibia“, um seinem namibischen Patenkind Tangeni Shilongo den Schulbesuch zu ermöglichen. Im Podcast erzählt Volkan von den Höhen und Tiefen seines Freiwilligendienstes und vom Engagement des Vereins. Über Volkan Sazli: Volkan Sazli machte von 2014 bis 2015 einen Freiwilligendienst in einem Township in Swakopmund (Namibia). Dort engagierte er sich im „DRC School Project & Community Centre“, das kostenlose Bildung für Kinder und Jugendliche anbietet. Heute lebt der 27-Jährige, der eine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation gemacht hat, in Köln, und arbeitet hauptamtlich als head of charity bei der Hilfsorganisation cosmic compansions e.V. Ehrenamtlich engagiert er sich in seinem Verein Tangeni Shilongo in den Bereichen Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising.