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Was los? Archiv

165 Episoden
25 Minuten
Stell dir vor, du machst TikTok-Videos mit bis zu drei Millionen Views – aber niemand weiß, wer du bist. So geht es Stephan Tschany (32), der seit mehreren Jahren für A1 eSports kurze Clips mit seinem Gesicht online stellt. Sein Name kommt dabei jedoch praktisch nicht vor. Sogar A1 vermarktet ihn nur als „den Typen von TikTok“.
32 Minuten
In dieser Podcast-Folge fragen sich Maria und Nora, wie es überhaupt zum Lehrer:innenmangel kommen konnte, was die österreichische Politik jahrelang verabsäumt hat und wo die größten Lücken im Bildungssystem liegen. Einig sind sie sich darin: Die Quereinstiegs-Initiativen bekämpfen zwar die Symptome, nicht aber die Ursachen. Außerdem gibt’s einen Hot Take, der Matcha-Mäuse zum Nachdenken bringen dürfte: Was hat der Matcha-Hype mit Kapitalismus und kultureller Aneignung zu tun?
25 Minuten
Er hatte eine Geschäftsidee, ging ins Silicon Valley und wurde damit reich: Mo Wildman, damals noch Leo Widrich, stammt aus Melk in Niederösterreich und hat das Social-Media-Tool „Buffer” mitgegründet. Zu dieser Zeit war er 20 Jahre alt. Heute ist er 35, hat eine tiefe Sinnkrise und zwei Jahre im Kloster hinter sich. Im Podcast erzählt er, wie auf die Erfüllung seines Traums die totale Ernüchterung folgte, und was ihm heute im Leben wichtig ist.
32 Minuten
In der ersten Folge von "Was los?" sprechen Sandra und Mimi darüber, was gerade im Sudan passiert und warum über eine der weltweit größten humanitären Katastrophen so wenig gesprochen wird. Außerdem gibt es Mimis Take: Wenn Frauen laut dem Gender Pay Gap Day am 2. November für die restlichen 60 Tage des Jahres nichts verdienen, sollten sie eigentlich aufhören zu arbeiten.
24 Minuten
„Ich war verliebt in diese Lebensform, in dieses Leben“, sagt die 27-jährige Schwester Mirjam, die in einem Kloster in Linz lebt. Dass sie mit 18, damals noch als Laura Schwaiger, in den Orden der Marienschwestern vom Karmel eingetreten ist, machte sie zur jüngsten Ordensfrau Österreichs. Wer sich nun eine weltfremde, biedere Klosterschwester vorstellt, irrt: Schwester Mirjam hat rund 4.000 Follower:innen auf Instagram.
23 Minuten
Vor einem Jahr hat uns Anna (Name geändert) erzählt, warum sie bei der Polizei aufgehört hat. Neben Sexismus waren die unzähligen und oft nicht planbaren Überstunden ein Grund dafür. In der 100. Folge unseres WZ-Podcasts „Weiter gedacht“ schauen wir noch einmal auf diese meistgehörte Episode zurück.
22 Minuten
Zwei Jahre tobte der Krieg um Gaza zwischen Israel und der Hamas. Am Montag sind die letzten überlebenden Geiseln vom Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober 2023 freigekommen, und Israel hat im Gegenzug palästinensische Gefangene freigelassen. Unmittelbar davor waren die stellvertretende WZ-Chefredakteurin Aleksandra Tulej und WZ-Redakteur Simon Plank in Israel. Sie haben das Westjordanland besucht und mit israelischen Siedlern an der Grenze zu Gaza gesprochen. Was sie dort erlebt haben, hört ihr in dieser Folge.
26 Minuten
Wie kann man einen Vollzeitjob in der Intensivpflege und das Familienleben mit der kleinen Tochter unter einen Hut bringen? Auf diese Frage hat Christian Fröhlich (38) vor vier Jahren eine ganz spezielle Antwort gefunden: Er hat sich selbständig gemacht und ist gemeinsam mit seiner Frau Svenja (34) in ein Wohnmobil umgezogen, von dem aus er nun mobile Pflege anbietet. Die Fröhlichs haben in ihrem fahrenden Zuhause bereits 19 Länder besucht und sind inzwischen zu fünft.
26 Minuten
Er war gerade einmal drei Wochen alt, als Nik Weiss 1994 mit seinen Eltern zum ersten Mal nach Washington flog, wo sein Vater Martin Weiss in der Botschaft arbeitete. Es sollte nicht der letzte Ortswechsel bleiben, denn in Niks ersten Lebensjahren pendelte die Familie regelmäßig zwischen Österreich und den USA hin und her, ehe sein Vater Generalkonsul in Los Angeles wurde. Mit 15 Jahren zog Nik dann wegen des Botschafterpostens seines Vaters nach Zypern um und kehrte erst nach dem Schulabschluss für den Zivildienst endgültig nach Wien zurück.
24 Minuten
Weder die Kälte, die auf der Haut brennt, noch eine Eisbärfamilie hielten Jonathan Fipper davon ab, ein Studienpraktikum auf einem norwegischen Gletscher zu absolvieren. Ganz im Gegenteil: Es zog ihn weiter in die Arktis und ins ewige Eis, das allerdings gar nicht so ewig sein könnte, wie man vielleicht denkt.
22 Minuten
Von einem Tag auf den anderen war Karl Pewny einfach weg. Erst nach fünf Jahren meldete er sich bei Verwandten und Freunden. So lange dauert die Grundausbildung bei der Fremdenlegion: eine professionelle Truppe der französischen Armee, die vor allem aus freiwilligen Soldaten aus dem Ausland besteht, und der er sich angeschlossen hatte.
25 Minuten
Sie ist zu zweit gestartet, war zwischenzeitlich zu fünft unterwegs, weite Teile der Strecke hat Leoni Kolberg aber ganz allein zurückgelegt. Und zwar auf dem Rad, ohne Elektromotor, nur mit dem Nötigsten im Gepäck. Rund 45.000 Kilometer spult die 28-Jährige seit mittlerweile drei Jahren ab, ihre Weltreise führt durch 36 Länder von Deutschland über den Balken, Skandinavien, den Iran und Indien bis nach Südamerika.
24 Minuten
Wäre Künstliche Intelligenz nicht nur innovativ, sondern auch umweltschonend, wäre das ein echter Wendepunkt. Die Informatikerin Ivona Brandic zeigt mögliche Wege dorthin.
24 Minuten
Es ist überall: im Wasser, im Boden, in der Luft – und auch in uns. Vor dem Mikroplastik gibt es kein Entkommen, selbst auf dem Nordpol schwirrt es im Schnee herum. Dass nicht nur Fische im Meer damit kontaminiert sind, sondern auch wir, ist seit 2018 bekannt. Damals verhalf das Mikroplastik dem Wiener Mediziner Philipp Schwabl (37) zu einem wissenschaftlichen Durchbruch: Zum ersten Mal weltweit konnte er es im Menschen nachweisen. Seine bahnbrechende Studie in Kooperation mit dem Umweltbundesamt machte Philipp zu einem gefragten Interviewpartner für Medien aus aller Welt.
24 Minuten
Der Klimawandel zwingt die Landwirtschaft zum Umdenken: Denn der regnerische Juli heuer war ein Ausreißer, meint Lukas Windholz (29), der seinen Betrieb in Bruck an der Leitha bereits vor zehn Jahren auf neue Beine gestellt hat. Damals begann er Melonen anzubauen. Acht verschiedene Sorten Wasser-, Honig- und Zuckermelonen hat er seither schon angebaut. Damit war er der Erste in seiner Region und gehört zu den Südfruchtpionier:innen in Österreich. Lukas ist allerdings Nebenerwerbsbauer – hauptberuflich arbeitet er bei einem Saatgutunternehmen im selben Ort, direkt neben seinem Melonenfeld.
Was los?

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