Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Difference Archiv

22 Episoden
1 Stunde 23 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit dem Philosophen und Autor Luca Di Blasi über sein Buch Politik der Schuld. Di Blasi untersucht die historischen, kulturellen und politischen Dimensionen von Schuld und zeigt auf, wie kollektive Schuldvorstellungen unsere Gesellschaft bis heute prägen. Wir werfen einen Blick auf zentrale Themen wie die deutsche Erinnerungspolitik, die Rolle des Christentums in der Formierung von Schuldgemeinschaften und die Auswirkungen identitätspolitischer Debatten auf unser Verständnis von Verantwortung und Vergangenheitsbewältigung. Luca Di Blasi, bekannt für seine Arbeiten zu Philosophie, Religion und Kulturkritik, ist ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der politischen Theorie und hat mehrere Bücher veröffentlicht, die sich mit den Verflechtungen von Ethik, Politik und Gesellschaft auseinandersetzen. Im Gespräch beleuchtet er seine Thesen, analysiert aktuelle politische Entwicklungen und erklärt, warum das Thema Schuld heute aktueller ist denn je.
51 Minuten
Tamara Funiciello spricht mit Stephan Jütte über das Patriarchat und den Zusammenhang zwischen Patriarchat und Gewalt gegen Frauen. -Hat das Patriarchat ein Geschlecht? -Kann man bürgerlich und Feministin sein? -Wie hängt das Patriarchat mit Gewalt gegen Frauen zusammen und was kann man dagegen tun? Tamara Funiciello ist bekannt für ihr starkes Engagement in feministischen und sozialen Themen. Sie war von 2016 bis 2020 Präsidentin der Jungsozialist*innen (JUSO) Schweiz und ist seit 2019 Mitglied des Nationalrats, seit 2020 ist sie Co-Präsidentin der SP Frauen Schweiz. Sie setzt sich insbesondere für die Gleichstellung der Geschlechter, den Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit und die Rechte von Frauen ein. Bekannt ist sie auch durch ihre aktive Teilnahme an Kampagnen wie der Initiative für bezahlbare Kinderbetreuung und ihren Einsatz gegen Gewalt an Frauen. Die Bücher, die erwähnt werden findest Du in den Shownotes.
24 Minuten
In dieser Podcast-Episode sprechen wir mit Michel Rudin, Ratsmitglied der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) und neues Mitglied des Stiftungsrats von HEKS, dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen. Michel Rudin gibt uns Einblicke in seine persönliche Motivation, sich in diesen neuen Rollen zu engagieren, und welche Werte und Erfahrungen er in seine Arbeit einbringt. Gemeinsam diskutieren wir die Bedeutung von HEKS nicht nur für die Gesellschaften, in denen es mit unterschiedlichen Projekten tätig ist, sondern auch für das Selbstverständnis der Kirche. Er teilt seine Perspektiven zur Rolle des Hilfswerks in der Gesellschaft und erklärt, warum es gerade heute so wichtig ist, sich für soziale Gerechtigkeit und humanitäre Hilfe einzusetzen. Wir werfen auch einen Blick in die Zukunft: Welche Herausforderungen stehen HEKS bevor? Welche Ziele verfolgt Michel Rudin als Stiftungsrat, und wie kann die EKS die wichtige Arbeit des Hilfswerks unterstützen?
38 Minuten
Einheit in versöhnter Verschiedenheit auf europäischer Ebene. Ein Motto für die evangelischen Kirchen - aber nicht nur für sie. In dieser Folge berichten Rita Famos, Martin Hirzel und Elio Jaillet über ihre Erfahrungen an der 9. Vollversammlung der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (27.08. bis 01.09. 2024) in Sibiu, Rumänien. Sie reflektieren über diese Kirchengemeinschaft auf europäischer Ebene und was es für das politische Europa leisten kann.
52 Minuten
Endlich Ferien! Rechtzeitig zum Sommerferienanfang unterhalten sich Stefanie, Frank und Stephan über Urlaube und das Konzept Ferien. Frank braucht keinen Urlaub, Stefanie will im Urlaub aktiv Zeit mit der Familie verbringen und Stephan ist irgendwo dazwischen. Garniert mit historischen Details und ein paar theologischen Gedanken bringt dich diese Folge an den nächsten Sandstrand oder glücklich und zufrieden auf die heimische Couch.
1 Stunde 13 Minuten
Das Recht auf Sterbehilfe ist für die einen eine selbstverständliche bürgerliche Freiheit, für andere eine kulturelle Entwicklung, die sie fürchten. Frank Mathwig und Stephan Jütte sprechen in dieser Folge über die Entwicklung der Sterbehilfe und darüber, worin heute Potenziale und Gefahren liegen.
48 Minuten
"Traditionabbruch" wird in den Kirchen als bedrohliche Entwicklung wahrgenommen: der Rückgang der Kasualien (Taufen, Trauungen, Abdankungen), zunehmende religiöse Unwissenheit und der Bedeutungsverlust der christlichen Feiertage. Religiöse Praktiken werden immer weniger gepflegt und verschwinden aus dem gesellschaftlichen Leben. Aber geht es hier wirklich um Tradition und was geht dort eigentlich verloren? Frank Mathwig, Stephan Jütte und Elio Jaillet diskutieren in dieser Folge, was Traditionen sind und mit uns machen und was passiert, wenn sie aufhören, Traditionen zu sein.
1 Stunde 20 Minuten
Das Recht auf Schwangerschaftsabbruch ist zu einem Politikum geworden, das in den USA Parteigrenzen definiert und in Frankreich zu Bekenntnissen herausfordert: «#MonCorpsMonChoix» prangte am 8. März 2024 in Leuchtschrift am Eiffelturm. In der Schweiz verlaufen die Debatten weniger hitzig. Aber der «Marsch fürs Läbe» polarisiert auch hierzulande. Frank Mathwig hat sich in einem ausführlichen Blogbeitrag mit der kulturellen Bedeutung der Thematik auseinandergesetzt. Gemeinsam mit Stefanie Fischer und Stephan Jütte diskutiert er über die moralischen und ethischen Grundvoraussetzungen, die hinter den unversöhnlichen Positionen liegen.
53 Minuten
Frank, Elio und Stephan sprechen in der Podcastfolge nach Ostern über das Zentrum der christlichen Hoffnung schlechthin: Den Glauben an den auferweckten Christus. Handelt es sich dabei bloss um ein Überbleibsel antiker Mythologie oder bietet die Geschichte von Ostern heute noch Anlass zu echter Hoffnung?
1 Stunde 12 Minuten
Frank, Elio und Stephan planen mit Steffi zusammen eine Tagung zu "Schuld und Strafe". Strafe hat in der Pädagogik viel Kritik erfahren und wird gleichzeitig politisch immer wieder gefordert: Jugendstrafrecht soll verschärft werden, Strafen müssen drakonisch sein und Gerichte sollen ihren Spielraum in der Strafzumessung ausnutzen. Schuld hingegen ist abgewandert in den Bereich der psychologischen Introspektion. Was sagen Bibel und Theologie zu diesen Themen?
51 Minuten
Während der Glaube an den christlichen Gott auf dem Rückzug ist, stehen christliche Werte immer noch hoch im Kurs. Vielleicht würde es uns aber gar nicht so leicht fallen, das Christliche an diesen christlichen Werten zu zeigen. Frank Mathwig jedenfalls problematisiert in seinem jüngsten Blogbeitrag die Rede von der christlichen Ethik. Mit Elio Jaillet und Stephan Jütte diskutiert er seine Gründe und ringt sich dann schlussendlich doch zu sowas durch, wie einer christlichen Grundidee, die wenigstens unsere Vorstellungen vom Guten und Gerechten irritieren kann.
1 Stunde 5 Minuten
Künstliche Intelligenz führt im KTE zu handfesten Meinungsverschiedenheiten! Stephan hält KI-Technologien für Technologien, während Elio und Frank in ihnen tatsächlich intelligente Gegenüber erkennen. Welche Position ist plausibler und was trägt das für Theologie und Ethik aus?
1 Stunde 7 Minuten
In der aktuellen Folge sprechen wir mit der Theologin und Psychologin Isabelle Noth über die Befunde der EKD-Missbrauchsstudie und was diese Studie uns zu denken aufgibt. Isabelle Noth ist Professorin für Seelsorge, Religionspsychologie und Religionspädagogik an der Universität Bern und Präsidentin der Schweizer Aus- und Weiterbildung in Seelsorge, Spiritual Care und Pastoralpsychologie (AWS) sowie des trifakultären CAS Spiritual Care. In ihrer Forschung und Lehre sind sexualisierte Gewalt, Missbrauchs-förderliche Strukturen und Präventionsmassnahmen seit vielen Jahren ein wichtiges Thema. Als eine der wenigen evangelischen Theologinnen hat sie sich wissenschaftlich mit Missbrauch in der Kirche und den Strukturen, die Täter schützen, befasst. Einschlägig dazu sind die interdisziplinären Sammelbände - 2015: Isabelle Noth / Ueli Affolter (Hg.): Schaut hin! Missbrauchsprävention in Beratung, Seelsorge und Kirchen, Zürich: TVZ. - 2021: Mathias Wirth / Isabelle Noth / Silvia Schroer (Eds.): Sexual Violence in the Context of the Church. New Interdisciplinary Perspectives. Berlin/Boston: De Gruyter. Gegenwärtig engagiert sie sich für den CAS Kinder- und Jugendseelsorge, der die erste spezifische Seelsorgeausbildung für die Kinder- und Jugendarbeit bereitstellt.

Glauben denken

36 Minuten
In dieser Re-Start-Folge klären wir darüber auf, was wir mit dem Titel "Difference" alles verbinden: 1. Eine Distanznahme zu dem, was wir schon gedacht haben. 2. Perspektiven, Entwicklungen und Zusammenhänge, in denen das Christentum den Unterschied macht. 3. Die Verrücktheit, die uns einholt, wenn wir mit der Bibel in die Welt blicken. Für viele ist der christliche Glaube nur ein Märchen. Sie misstrauen den biblischen Texten. Andere finden darin einen unbedingten Orientierungsrahmen und festen Halt für ihr Leben. Aber die Bibel und die Geschichten der Bibel können uns Menschen auch jenseits dieser beiden Pole berühren. Sie stimmen eine Gewissheit an, in der man frei leben und zuversichtlich handeln kann. Über diesen dritten Weg sprechen Frank und Stephan heute ausnahmsweise ohne Elio im Podcast.
40 Minuten
Elio, Frank und Stephan lassen sich von der adventlichen Stimmung mitreissen und sprechen über den Begriff "Ankunft". Es gibt verschiedene Ankünfte und nicht selten sind sie mit bestimmten Zukunftsvorstellungen, Hoffnungen und Zielen verbunden. Die Ankunft Gottes in der Welt ist dabei etwas besonderes: Seit seiner Ankunft und seiner Gegenwart unter uns Menschen, kommt Gott ständig an. Oder auch nicht.
Difference

Difference