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109 Episoden

Hibbelhunde

1 Stunde 4 Minuten
In dieser Folge geht es um sogenannte „Hibbelhunde“ – ein Begriff, der schnell verwendet wird, aber selten sauber hinterfragt wird.

Wir sprechen darüber, was hinter diesem Verhalten tatsächlich steckt, warum „zu viel Energie“ oft die falsche Erklärung ist und welche Faktoren im Alltag eine größere Rolle spielen, als viele denken.

Außerdem werfen wir einen Blick darauf, wie solche Verhaltensmuster entstehen und warum gut gemeinte Ansätze nicht immer zum gewünschten Ergebnis führen.
47 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über unser gemeinsames Seminar „Blackbox: Hund“ – und darüber, was eigentlich passiert, bevor Training überhaupt beginnt.

Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen des ersten Durchgangs unseres Seminars und erklären, worum es dabei inhaltlich ging: von Vorab-Fragebögen über Anamnese und Hypothesenbildung bis hin zur praktischen Verhaltensanalyse mit Probanden-Teams. Der Fokus lag bewusst nicht auf Trainingsmethoden, sondern auf dem Analyse- und Planungsprozess, der im Hundetraining oft zu kurz kommt.

Außerdem sprechen wir darüber, warum objektive Beobachtung deutlich schwieriger ist, als man denkt, welche typischen Denkfehler bei der Analyse passieren können und welche Aha-Momente sich bei einigen Mensch-Hund-Teams im Seminar ergeben haben.

Und natürlich geht es auch um das Drumherum: Austausch mit Fachkolleg*innen, kleine Seminar-Anekdoten, einen sehr motivierten Kuchendieb und die Frage, wie es mit „Blackbox: Hund“ weitergeht.

Kurz gesagt: Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen unseres ersten gemeinsamen Blackbox-Seminars – was gut lief, was wir gelernt haben und warum genau dieser Analyse-Teil im Hundetraining so entscheidend ist.
1 Stunde 1 Minute
Was passiert eigentlich wirklich, wenn wir Verhalten beim Hund abbrechen – und wann braucht ein Hund stattdessen Unterstützung bei der Regulation?

In dieser Folge sprechen wir darüber, was mit „Co-Regulation“ eigentlich gemeint ist, woher der Begriff kommt und warum er aktuell so häufig in Diskussionen rund um Hundeerziehung auftaucht. Außerdem schauen wir uns an, was ein Abbruch im Training bedeutet, welche Funktion er haben kann – und warum beide Konzepte in der Praxis viel enger miteinander zusammenhängen, als es die typische „entweder-oder“-Debatte vermuten lässt.

Es geht um Handlungsfähigkeit des Hundes, um die Frage, wann ein Hund überhaupt regulationsfähig ist, und darum, wann ein Abbruch sinnvoll sein kann – und wann Unterstützung durch den Menschen nötig wird. Wir sprechen über Selbstregulation als langfristiges Ziel im Training, über typische Missverständnisse rund um Alternativverhalten und darüber, warum Hunde nach einem Abbruch manchmal erst einmal „lost“ wirken.

Eine Folge über Nervensysteme, Training, Praxisbeispiele aus dem Alltag mit Hunden – und darüber, warum Abbruch und Co-Regulation oft weniger Gegensätze sind, als viele glauben.

Fragerunde

1 Stunde 5 Minuten
Nach einer kleinen Pause haben wir uns diesmal wieder euren Fragen gewidmet. Ohne festes Thema, ohne Skript – einfach das, was aus der Community kam.

Wir sprechen über unseren Werdegang in die Selbstständigkeit, Gründungszuschuss, Steuern, Versicherungen und die Realität hinter „Hundetrainer werden“. Es geht um unterschiedliche Meinungen im Training, Strafe vs. Belohnung, Systemik und die Frage, ob Hunde beliebig veränderbar sind.

Außerdem erzählen wir von Trainingsfällen, die uns überrascht haben – und warum Entwicklung oft mehr mit Menschen als mit Hunden zu tun hat.

Eine ehrliche Runde mit Einblicken in unseren Alltag, unsere Haltung und unsere Arbeit.
58 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über das Konzept des Error Driven Learning im Hundetraining.

Was ist damit eigentlich gemeint, wenn davon die Rede ist, dass Lernen über Fehler funktioniert – und was wird im Trainingsalltag unter diesem Begriff oft verstanden?

Wir ordnen das Thema fachlich ein, sprechen über Lernen über Vorhersagefehler, über typische Denkfallen in der Interpretation von Verhalten und darüber, warum Fehler im Training nicht nur „passieren“, sondern eine Funktion haben können.

Dabei geht es nicht um Methoden-Bashing oder Lagerdenken, sondern um die Frage, wie sinnvoll das Konzept in der Praxis tatsächlich greift – und wo es verkürzt oder falsch verstanden wird.

Eine Folge über Training, Beobachtung, Hypothesen – und darüber, was Fehler im Lernprozess wirklich bedeuten können
1 Stunde 5 Minuten
Rückschritte im Training fühlen sich frustrierend an – sind aber kein Zeichen von Scheitern.

In dieser Folge sprechen wir darüber, was Regression fachlich bedeutet, warum Lernen nicht linear verläuft und weshalb alte Verhaltensmuster nicht „gelöscht“, sondern nur gehemmt werden.

Wir ordnen Regression ein gegenüber fehlender Generalisierung und Spontanerholung, sprechen über Stress, Kontextwechsel und neurobiologische Hintergründe und darüber, warum Rückschritte keine Provokation des Hundes sind.

Zum Schluss geht es um den praktischen Umgang mit Regressionen: Wiederholung, Generalisierung, Erwartungssicherheit, sinnvolles Management – und wann es Zeit ist, den Trainingsplan ehrlich zu überprüfen.

Preview - 2026

1 Stunde 9 Minuten
Nach einer unverhältnismäßig langen Pause melden wir uns zurück und sprechen darüber, warum Podcast-Regelmäßigkeit manchmal an Buchhaltung, Baustellen und schlicht fehlenden Ressourcen scheitert.

Es geht um Silvester mit Hunden, Geräuschangst, Fehlverknüpfungen – und warum ein einzelner Knall manchmal mehr prägt als hundert ruhige Erfahrungen. Außerdem schauen wir auf das, was 2026 fachlich ansteht: Seminare, Blackbox, Bootcamp und die Frage, wie viel Vorbereitung sinnvoll ist, ohne sich selbst zu verlieren.

Eine Folge über Planung, Denkfehler, Anspruch, Authentizität – und darüber, warum saubere Analyse im Hundetraining wichtiger ist als perfekte Abläufe.
1 Stunde 26 Minuten
In dieser ganz besonderen Special-Folge machen wir etwas, das wir sonst tunlichst vermeiden: Wir holen unsere Partner mit ans Mikrofon.

Matze und Luna übernehmen das Zepter – und wir lassen uns gnadenlos exposen. Es geht um das Leben neben Hundetrainer:innen, um Alltag, Social Media, Arbeitszeiten, Shitstorms, Hunde im Wohnzimmer, Hunde im Bett (ja…), um Konsequenz, Inkonsequenz und um die ganz reale Frage: Wie lebt es sich eigentlich mit Menschen, deren Job nie wirklich Feierabend hat?

Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen, Perspektiven von außen, viel Humor, ein bisschen Selbstironie und die Erkenntnis: Auch Hundetrainer:innen sind am Ende des Tages einfach nur ganz normale Hundehalter – mit Meinungen, Macken und Diskussionen am Esstisch.

Diese Folge ist unser persönlicher Jahresabschluss.

Danke, dass ihr uns dieses Jahr begleitet, zugehört, diskutiert, gefeiert und kritisiert habt.

Frohe Weihnachten, entspannte Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Wir hören uns im nächsten Jahr wieder!
1 Stunde 1 Minute
Im heutigen Gespräch stolpern wir direkt vom Nikolaus in die große Frage: Welche Rolle spielt eigentlich mein Hund – und welche sollte er besser nicht spielen?

Wir sprechen darüber, warum viele Hunde im Alltag plötzlich handeln wie VIP-Mitbewohner, Betriebsräte oder Türsteher, obwohl sie dafür weder qualifiziert noch zuständig wären – und warum genau daraus jede Menge Stress, Missverständnisse und „Aber gestern fand ich das doch gut!“-Momente entstehen können.

Wir nehmen auseinander, wie subtile Alltagssituationen Rollen formen: Begrüßungen, strategische Liegeplätze, Essen am Tisch, „Beschützen im Dunkeln“, Initiieren von Kontakt – und wie schnell der Hund dadurch in eine Verantwortung rutscht, die eigentlich dir gehört.
1 Stunde
In dieser Folge stolpern wir in ein Thema, das im Netz gerade erstaunlich viel Drama ausgelöst hat: Erwartungshaltungen. Warum Menschen aus einem harmlosen Reel plötzlich eine Grundsatzdebatte über „veräppelte Hunde“, moralische Integrität und angebliche Tierquälerei machen. Und warum genau da das Problem beginnt.

Wir sprechen darüber, wie Hunde Erwartungen bilden, warum gebrochene Erwartungen nicht automatisch „gemein“ sind und wieso Frustration ein absolut normaler – und wichtiger – Teil von Entwicklung, Selbstregulation und Alltag ist. Wir sezieren Kommentare und zeigen auf, wie absurd es wird, wenn Menschen sich selbst komplett um den Hund herum verknoten.

Und natürlich geht’s darum, warum echte Verantwortung bedeutet, einem Hund zuzutrauen, mit der Realität klarzukommen – ohne ihn in Watte zu packen oder jedes Mal eine Leinen-UN-Konferenz einzuberufen.
1 Stunde 5 Minuten
In dieser Folge geht’s um echten Alltag, ehrliche Nerven und den ganz normalen Wahnsinn. Kai berichtet direkt aus seiner persönlichen Baugruben-Apokalypse und erklärt, warum sein Rücken offiziell kündigen möchte, während Klara aktuell mit dem pubertierenden griechischen Wasserschwein ihren Spaß hat. Wir sprechen darüber, warum manche Hunde plötzlich komplette Clowns sind, warum Trainerhunde irgendwann "Verschleißerscheinungen" zeigen und wieso manche Erziehungslücken nur deshalb nicht auffallen, weil ein Hund einfach nett ist (so wie ganz eventuell der Slashdolph). Dazu gibt’s ein Update zu Nora, für die es vielleicht ganz bald schon ein Happy End geben wird, und natürlich gibts in dieser Folge auch das obligatorische Update um das Drama um Klaras Nicht-Auto. Eine Folge voll Humor, ehrlicher Überforderung und ganz viel Hunderealität.
1 Stunde 9 Minuten
In dieser Folge haben wir Besuch: Kenan Skenderovic – Jugend- und Heimerzieher, systemischer Anti-Gewalt-Trainer, Deeskalationstrainer und jemand, der täglich mit Jugendlichen arbeitet, die Konflikte nicht nur aus Erzählungen kennen. Sein Job: jungen Menschen zeigen, wo ihr Verhalten herkommt, warum sie handeln, wie sie handeln – und wie sie aus diesem Muster wieder rauskommen.

Gemeinsam sprechen wir über die Grundideen hinter systemischem Anti-Gewalt-Training, über typische Aggressions- und Konfliktmuster bei Jugendlichen und darüber, welche Rolle klare Regeln, Verantwortung und Grenzen dabei spielen.

Und dann wird’s spannend: Wo gibt es Parallelen zum Hundetraining – und wo endet jeder Vergleich? Wir reden über Selbstwirksamkeit, Perspektivwechsel, Deeskalation, Struktur, Regeln und Konsequenzen. Und wir klären, warum ein Hund zwar keine komplexen Sozialstrategien reflektieren kann wie ein Mensch, aber trotzdem von einem klaren Rahmen profitiert.

Ob Resozialisierungsgruppe oder Anti-Gewalt-Training: Am Ende treffen sich Pädagogik und Hundetraining öfter, als man denkt – nur mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen.

Mehr Infos zu Kenan und seiner wertvollen Arbeit findet ihr hier:

Website:

Nova Facultas - novafacultas

Instagram:

https://www.instagram.com/novafacultas/

Kenans Ausbildung:

kraemer-trainings.de | Ausbildung SysAGT, Ausbildung zum/r Systemischen Anti-Gewalt- und Deeskalations-TrainerIn, konfrontative Pädagogik - kraemer-trainings.de
1 Stunde 14 Minuten
Spicy geht in die nächste Runde – diesmal mit euren Aussagen! ️

Nachdem wir in den letzten zwei Folgen die Thesen von ChatGPT seziert haben, haben wir uns jetzt euren provokantesten Community-Statements gestellt.

Es wurde diskutiert und philosophiert über unsere Verantwortung als HundetrainerIn , das Ego im Hundesport und die große Frage: Wo fängt eigentlich Qualzucht an und wo hört sie auf?

Eine Folge voller Reibungspunkte und natürlich darf hier jeder seine eigene Meinung zu den einzelnen Aussagen haben.
1 Stunde 3 Minuten
Von „Nicht jeder Hund, der schnappt, ist missverstanden“ bis hin zu „Strafe ist Gewalt“. In dieser Folge reden wir über Führung, Verantwortung und Kommunikation. Wir diskutieren, warum Hunde keine Seelenheiler sind, weshalb „Du bist nicht seine Mama“ mehr Wahrheit hat, als man denkt, und wieso eine klare Struktur in der Hundeerziehung so wichtig ist.

Chat GPT sagt: Zwischen ehrlicher Reflexion, ein bisschen Philosophie und einer guten Portion Humor wird’s wieder typisch Let’s Dog About: direkt, wissenschaftlich und ohne Bullshit.
1 Stunde 6 Minuten
"Dein Hund hat eine Meinung über deinen Erziehungsstil - nur Konsequenzen davon" - Zitat: Chat GPT.

Philosophie im Hundealltag und eine KI, die meint, mitreden zu können. Wir haben ChatGPT Aussagen zur Hundeerziehung entlockt und sie gnadenlos auf den Prüfstand gestellt.