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analyse & kritik Archiv

32 Episoden
1 Stunde 19 Minuten
Umweltkatastrophen nehmen zu, die Klimakrise kommt mit immer neuen Extremwetterereignissen inzwischen im Bewusstsein vieler Menschen an. Und die Klimabewegung? Die scheint derzeit eher passiv. Denn trotz vieler erfolgreicher Mobilisierungen konnten noch nicht die Gewinne erzielt werden, die notwendig wären. Wie also geht es weiter? Das haben wir Christian Zeller und Luca gefragt. Christian Zeller ist Professor für Wirtschaftsgeografie und Redakteur bei emanzipation. Luca ist Teil der Kollapsbewegung und hat auch das Kollapscamp mitorganisiert. Außerdem schreibt Luca regelmäßig auf dem Blog Disrupt! Diese Folge findet im Rahmen unserer aktuellen ak Abo-Kampagne statt, in der wir um 1.000 neue ak-Abos werben. Wieso, weshalb und warum wir neue Abos brauchen, findet ihr in den Shownotes.
1 Stunde 2 Minuten
Immer wieder kommt es in linken und progressiven Kontexten zu sexistischen Übergriffen. Wie also feministisch organisieren, wenn schon die eigenen Genossen einem in den Rücken fallen? Braucht es separate Bewegungen, oder sorgt dies dafür, dass sich unter cis Männern nichts ändert? Das und vieles mehr haben wir Renate und Mine Pleasure Bouvar gefragt. Renate Clauss war im Kommunistischen Bund aktiv und ist heute in der Interventionistischen Linken organisiert. Außerdem liest sie bei ak Korrektur und schreibt gelegentlich für uns. Mine Pleasure Bouvar war mal bei der IL und ist heute in der Initiative Gewaltschutz Jetzt! organisiert.
42 Minuten
Berlin hat gewählt. Mit 25,7 Prozent der Stimmen konnte sich die Berliner Partei Die Linke durchsetzen und Elif Eralp die erste linke Bürgermeisterin der Stadt werden. Doch bevor es so weit ist, muss die Partei noch einiges klären und bewältigen: Es stehen schwierige Koalitionsgespräche an. Die SPD sagt bereits jetzt, dass mit ihr die Umsetzung des Volksentscheides zur Vergesellschaftung von Wohnungen nicht zu machen ist. Auch der zukünftige Haushalt dürfte für die Partei schwer werden, will sie nicht eine neue Kürzungswelle lostreten. Und dann sind da noch die Kampagnen der politischen Gegner und bürgerlichen Medien, mit denen insbesondere der Bezirksverband Neukölln zu kämpfen hat. Über all das haben wir mit Rouzbeh Taheri von der Neuköllner Linken gesprochen.
1 Stunde 32 Minuten
Der Aufstieg der AfD ist ungebremst. In Sachsen-Anhalt wird sie ihr Ergebnis aller Voraussicht nach verdoppeln und könnte sogar eine Alleinregierung stellen – es wäre das erste Mal seit 1945, dass eine rechtsextreme Partei ein Bundesland regiert. Angriffe auf linke und zivilgesellschaftliche Projekte sind bereits angekündigt, auch das Radio Corax in Halle wäre betroffen. Wie ist die AfD so stark geworden, woher kommt die aktuelle Konjunktur des Rassismus, und was haben Antifaschist*innen in den letzten Jahren versäumt? Braucht erfolgreicher Antifaschismus einen Strategiewechsel? Und welche Solidarität mit Antifas in rechten Dominanzorten ist jetzt nötig? Darüber diskutieren wir mit: Noa Sander, aktiv im antifaschistischen Bündnis widersetzen, das Anfang Juli 50.000 Menschen in Erfurt gegen die AfD auf die Straße brachte. Bafta Sarbo, Autorin, politische Bildnerin und Co-Herausgeberin des Buches „Diversität der Ausbeutung“, das einen materialistischen Rassismusbegriff stark macht. Und Aljoscha Hartmann vom freien Radio Corax in Halle, das mit heftigen Angriffen durch die AfD konfrontiert ist.
48 Minuten
Wie wurde ak – analyse & kritik zu der Zeitung, die sie heute ist? Was will die »Zeitung für linke Debatte und Praxis« erreichen? Und weshalb machen linke Zeitungen eigentlich ständig Abo-Kampagnen? Das besprechen wir in unserer neuen Podcastfolge. Apropos Abo-Kampagne: wir machen derzeit eine. Denn um analyse & kritik so wie bisher weitermachen zu können, brauchen wir 1000 neue Abos. Noch besser wären sogar 1.500 Abos, dann könnten wir eine neue Stelle schaffen. Alle Infos zu unserer Kampagne, der erwähnten App und viele Hintergrundinformationen zum KB und ak findest du in den Shownotes.
32 Minuten
Der Rechtsruck wird durch die Angst vor dem sozialen Abstieg oder realer Deklassierung ausgelöst. So lautet die gängige Erklärung, weshalb zunehmend Menschen rechts wählen. Doch ganz so simpel sei es nicht, erklärt Stephan Kaufmann. Denn dass mit dem sozialen Abstieg auch eine rechte Einstellung einhergeht, ist kein Naturgesetz, sondern wird aktiv durch die sogenannte politische Mitte gefördert.
31 Minuten
Drogenpolitik ist Klassenpolitik. Denn von der Produktion bis zur Konsument*in sind insbesondere die unteren Klassen betroffen. Besonders in den USA wird dies deutlich, wenn der sogenannte War on Drugs Schwarze Communitys doppelt trifft – in Form von Kriminalisierung bei gleichzeitiger Drogenschwemme. Deshalb haben wir Faheem Hemboum gefragt, welche Strategien Linke historisch wie aktuell haben, um die Drogenökonomie weder zu verherrlichen noch zu tabuisieren. Mehr Infos und viele weitere Aspekte zum Thema Drogen, Drogenökonomie und Lieferketten liest du im aktuellen ak Schwerpunkt. Wenn dir dieser Podcast gefällt, sorg dafür, dass er weitergehen kann – und schließ ein ak Abo ab!
38 Minuten
Die Welt sieht sich auf eine Wirtschaftskrise zurollen, durch den Krieg in Iran ist nicht nur Erdöl knapp. Wie kommt China durch die aktuellen KRisen? Das haben wir die politische Ökonomin Merle Groneweg gefragt.
44 Minuten
Die Zeiten werden härter, die liberalen Versprechen werden von den Vertreter*innen desselben gebrochen. Stattdessen droht eine Rückkehr zum Recht des Stärkeren. Ist das schon Faschismus? Darüber haben wir mit der Philosophin und Autorin Eva von Redecker gesprochen, die in ihrem neuesten Buch "Dieser Drang nach Härte" über den neuen Faschismus nachdenkt.
1 Stunde 8 Minuten
Im Norden und Osten Syriens haben Kurd*innen in den vergangenen Jahren unter schwierigsten Bedingungen an einem progressiven Gesellschaftsprojekt gearbeitet, das nicht nur in der Region, sondern auch global gegenwärtig einmalig ist. Nun ist Rojava in Gefahr. Was das bedeutet, wieso die kurdische Bewegung weltweit mobilisieren kann, was Linke von der Bewegung lernen können und noch vieles mehr,
59 Minuten
Im Iran gehen seit Ende Dezember die Menschen auf die Straßen. Sie protestieren gegen die schlechte Wirtschaftspolitik und gegen das Regime selbst. Unter dem Schutz eines Internet-Blackouts ließ die klerikale Führung des Irans Tausende Protestierende töten. Wir sprechen mit Sanaz Azimipour darüber, was die Aufstände bedeuten, was es mit den Monarchisten außerhalb Irans auf sich hat, warum Linkssein im Iran verpönt ist und wie es mit den Aufständen weitergehen könnte.
37 Minuten
Wer Linkssein und Sport zusammen denkt, der*dem fallen oft nur Fußballvereine wie St. Pauli oder SV Babelsberg 03 ein. Dabei hat schon die historische Arbeiter*innenbewegung ihre eigenen Olympischen Spiele organisiert. Warum Sport politisch ist, Klassen- und Geschlechterverhältnisse auch auf 8.000 Meter Höhe noch wirken und ein ordentlicher Bizeps glücklich macht, lest ihr in ak721
51 Minuten
Zohran Mamdani wird am 01. Januar 2026 der nächste New Yorker Bürgermeister. Seine Kampagne schlug Wellen und wird auch hierzulande als Vorbild für die Linkspartei gehandelt. Doch dass Linke Kampagnen können, ist nicht neu. Nach der gewonnenen Wahl fängt die Arbeit erst richtig an. Wie steht es also um die Möglichkeiten von Mamdani seine Wahlversprechen auch einzulösen und mit welcher Gegenwehr hat er zu rechnen? Das bespricht ak Redakteurin Nelli Tügel mit Lukas Hermsmeier. Lukas ist freier Journalist und Autor, lebt in New York City und hat mit ak und der Schweizer Wochenzeitung WOZ vor der Wahl von Donald Trump den Podcast Whats left? produziert.
38 Minuten
Eine Krise jagd die nächste und das seit Jahren. Doch es gibt riesige Proteste. Wieso knallt es eigentlich immer Frankreich? Das erklärt uns John Malamatinas. Dieser hat, gemeinsam mit Jan Theurich, die Blouqons tout Proteste in Frankreich begleitet und in ak718 sowie ak719 dazu berichtet.
1 Stunde 4 Minuten
ak Redakteur Jan Ole Arps hat in der Ukraine mit Gewerkschafter*innen, Journalist*innen und Aktivist*innen gesprochen. Diese berichten u.a. von den Methoden der Einziehung zur Armee, etwa am Arbeitsplatz. Manche, wie Yurij Smoilov, hoffen, dass durch die Kampferfahrung, welche die Arbeiter*innen an der Front gegen Russland sammeln, es auch eine stärkere Kampfkraft in folgenden Klassenkämpfen geben wird. Andere, wie Serhij Hus, sehen die Lage pessimistischer, verweisen auf dass rechte Parteienspektrum der Ukraine und befürchten einen rechten Putsch nach einem möglichen Kriegsende. Was es mit all dem auf sich hat, berichtet Jan Ole Arps im Podcast