PUCK OFF! der Eishockey Podcast Archiv
261 Episoden
1 Stunde 2 Minuten
Es war eine Hiobsbotschaft mit Ansage, der Rückzug von Langenthal aus dem Profisport und somit auch aus der Swiss League. Der Nachklang dieser Ankündigung wieder noch eine Weile andauern. Strukturelle Änderungen, um das Schweizer Hockey in seiner heutigen Form erhalten zu können, werden unabdinglich sein. Der Rückzug Langenthals war aber nicht der aktuell schwierigen Lage der Swiss League alleine geschuldet. Hauptauslöser waren die fehlenden Perspektiven bezüglich Stadionneubau. Warum keine Lösung gefunden werden konnte, was dies ganz generell für Langenthalt bedeutet, wohin die Swiss League hinsteuern könnte und das Schweizer Hockey im Ganzen, das sind Inhalte dieser Folge. Aber auch, ob die Swiss League Clubs damals bei der Abspaltung von National League und Verband etwas zu optimistisch mit ihren Zukunftsvorstellungen waren. Wer dabei der ideale Gast sein könnte? Klar, der Verwaltungsratspräsident vom SC Langenthal, Gian Kämpf. Er kennt durch seine verschiedenen Tätigkeiten nicht nur Langenthal in- und auswendig, sondern auch das Schweizer Eishockey. Ach ja und dann haben wir nach den Abgängen von Lars Nay und Gabriel Gasser ja noch einen neuen Host versprochen. Den stellen wir auch noch kurz vor und passt mit seinen hockeyromantischen Vorstellungen prima in unsere Runde. Herzlich willkommen Raphael Walser! Die anderen zwei freuen sich oder so ähnlich. Eine neue Ära beginnt!
42 Minuten
Es ist das letzte Mal. Es ist vorbei in dieser Form. Oder besser gesagt in dieser Zusammensetzung. Puck Off wird nicht mehr gleich sein und bleibt doch Puck Off. Gäbu hat sich von MySports bereits im Frühling verabschiedet und hat sich von der Schweiz immer weiter entfernt. Aktuell ist er im Süden von Chile und die Nähe zum Hockey zu behalten ist schwierig. Wohin ihn seine Reise noch führen wird, ist offen, aber leider wohl kaum zurück zu MySports. Daher nimmt der Gründer und Förderer von Puck Off nach reiflicher Überlegung seinen Hut, wie er in dieser Folge erklärt. Die nächste Hiobsbotschaft folgt sogleich. Lars Nay wird MySports per Ende Jahr in Richtung HC Davos verlassen. Interessenskonflikte wären vorprogrammiert gewesen, wäre er bei Puck Off geblieben. Daher blieb ihm keine andere Wahl, als sich ebenfalls zu verabschieden - auch er erklärt sich in dieser Folge. Es bleiben Raphi und Hagi. Immerhin die Hälfte. Ob die richtige Hälfte, das sei dahingestellt. Nachtrauern will den letzten zweieinhalb Jahren aber niemand. Wehmütig sind sie alle klar, aber es war eine geile Zeit. Und es geht weiter. Ein neuer Host wird schon nächste Woche präsentiert. Raphi und Hagi werden ausserdem mit demselben Elan mit von der Partie sein. Nicht zu vergessen ist ebenfalls: Nichts ist grösser als Puck Off selber! Die Jungs feiern sich gleichwohl noch einmal ein wenig selber ab, lassen Vergangenes Revue passieren, erzählen über den jetzt stattfindenden Wechselprozess und werden durchaus auch ein wenig emotional.
53 Minuten
s ist wie in der Schule früher. Hochdeutsch muss gesprochen werden während dem Unterricht. Nun ja, vom Labbern hält eine solche «Hürde» unsere Jungs nicht ab, erst recht nicht beim Podcasten. Ausserdem wechseln sie gerne auf die Schriftsprache, wenn sich schon ein aktueller Topskorer die Ehre gibt. Der Langnauer Stürmer Marc Michaelis hat sich alle Zeit der Welt genommen und dabei auch seine Nachbarn vorgestellt. Er erzählt über das Leben und das Spielersein in Langnau, über seinen eher aussergewöhnlichen Karriereweg und dabei räumt er mit den Klischees aus den Filmen auf und erzählt, wie es an den amerikanischen Universitäten wirklich läuft. Sagen wir es mal so, aus Klischees werden Fakten oder so ähnlich… Ach ja, Fussball musste natürlich auch noch ganz kurz erwähnt werden. So sadistisch veranlagt sind die Jungs nun mal.
34 Minuten
All die verflixten Termine immer. Das ist ein Grund für eine Kurzfolge, eine die aber inhaltlich so richtig vollgepackt ist. Der Aktualität halber haben sich die Jungs entschieden, die aktuelle Champions Hockey League Kampagne der Schweizer Teams genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Frust war doch ziemlich gross, dass mit Zug nur noch ein Schweizer Team im Wettbewerb verblieben ist. Einmal mehr bleibt nur die grosse Ernüchterung im internationalen Vergleich. Ist es also ein Drama, wie die Schweizer Teams abgeschnitten haben oder wird es überdramatisiert? Um das richtig einschätzen zu können, haben sich die Jungs mit Ueli Schwarz wieder einmal den Hockeyexperten schlechthin ins Boot geholt. Wie so oft ist am Ende nicht alles schwarz und weiss. Die Konklusion über das erneut magere Abschneiden der Schweizer Teams aber gleichwohl nicht rosig, im Gegenteil.
48 Minuten
Sie fliegen enorm hoch, die Genfer. Dass sie ein starkes Team besitzen, das haben wir ja alle gewusst. Aber so stark? Was ist das Geheimnis dieses Teams? Gerade als Deutschschweizer ist man gefühlt doch sehr weit weg von Genf und daher haben sich die Jungs einen Experten geschnappt, Servette-Verteidiger Roger Karrer. Sie sprachen mit dem Zürcher aber nicht nur über den aktuellen Höhenflug seines Teams, sondern auch über seinen Werdegang (unter anderem bei Genf), über moderne Trainer, über die Nationalmannschaft und über die welsche Mentalität des zu spät Kommens. Hagi glaubt gerade deswegen, ein verkappter Romand zu sein. Raphi ist auf Roger Karrer's VW-Bus neidisch. Und Lars Quelle für sämtliche seiner Vorbereitungen ist Instagram. Gut haben wir das auch mal geklärt.
55 Minuten
Es ist zu einer absoluten Rarität geworden, dass alle vier Jungs gleichzeitig Zeit finden für eine Aufnahme. Es ist nun wieder einmal soweit! Das hat natürlich seine Gründe. Schliesslich ist rund ein Drittel der Saison durch und das schreit im Zusammenhang mit der Nationalmannschaftspause nach einem Zwischenfazit. Dabei geht es um kontroverse Diskussionen bezüglich der bisherigen Trainerentlassungen, um positive wie negative Überraschungen, um die Prognosefähigkeiten der Jungs und vielem mehr. Ein knappe Stunde Hockey Vollgas. Raphi glänzt dabei mit Insights aus Bern, Lars sucht das Internet, Gäbu berichtet (beinahe) über chilenisches Eishockey und Hagi glaubt wieder zu allem eine Meinung zu haben. Nichts Neues also, alles wie gewohnt – auch wenn sich die Jungs in dieser Zusammensetzung schon lange nicht mehr gesehen haben.
51 Minuten
Die Jungs scheinen aktuell etwas schwierigere Themen zu mögen. Mit Lugano Verteidiger Santeri Alatalo ist diesmal ein Spieler zu Gast, der zuletzt nicht gerade erfolgsverwöhnt war. Jetzt muss er sich auch noch bei den Jungs äussern, zumal die ja alles ganz genau wissen wollen. Aber Alatalo ist ein erfahrener Mann. Und Nein, die Jungs haben ja schliesslich auch kein Interesse ihn in die Pfanne zu hauen, im Gegenteil. Von daher läuft alles ganz gesittet ab und ist am Ende vor allem sehr aufschlussreich. Santeri Alatalo erklärt, wie es gelingen soll aus der aktuellen Baisse zu finden. Er spricht über den Trainerwechsel und dabei auch über die Tatsache, dass sein Vater als Assistenzcoach an der Bande steht. Er gibt auf jeden Fall einen spannenden Einblick in die letzten Wochen des HC Lugano und warum eben trotz aktuell bescheidenen Resultaten, nicht alles schlecht ist. Ach ja, Raphi erhält noch einen Rüffel, weil er vergessen hat, eine Fragebox auf den sozialen Medien zu platzieren. Zum Glück gelangen Fragen aus der Kabine unterdessen auch gleich direkt an unsere Jungs.
56 Minuten
Oft geht es lustig zu und her, manchmal auch fachlich hochstehend. Und dann gibt es Folgen wie diese, die sind richtig tiefgründig. Der EHC Biel Verteidiger Noah Schneeberger ist auf den ersten Blick kein Starspieler unserer Liga. Gerade seine defensiven Fähigkeiten haben ihn in der Saison 21/22 zu einem der wichtigsten Einzelspieler bei Biel gemacht. Dies nach einer sportlich und menschlich komplizierten Zeit von gut zwei Jahren. Diese Folge kann für manche ein Augenöffner sein. Im Sport wie im Leben ist nicht alles schwarz und weiss, Sportler:innen sind keine Maschinen und Coaches sind für manche Spieler ideal für andere nicht. Es ist eine prototypische Folge, die für wohl alle Hockeyaner gelten wird. Eine Folge, die wieder einmal aufzeigt, dass die Aussenwahrnehmung von Sportler:innen oft zu kurz greift und Urteile viel zu schnell gefällt sind. Im Idealfall kann jede:r für sein eigenes Leben etwas mitnehmen - die Jungs können es auf alle Fälle.
28 Minuten
Nicht alle hätten es ihm zugetraut, dass er den Sprung in die NHL noch einmal wagen, geschweige denn schaffen würde. Und dann noch bei den Toronto Maple Leafs, dem Starensemble von der kanadischen Ostküste. Aber Denis Malgin hat alle Lügen gestraft und konnte sogar als Center der zweiten Linie die Saison beginnen – eigentlich unglaublich. Klar, dass die Jungs alles fallen und liegen liessen, um mit Denis Malgin ein klein wenig über seine letzten Wochen und Monate zu plaudern. Raphi meldet sich extra aus seinen griechischen Ferien, Lars moderierte die Sendung etwas schneller zu Ende und Hagi düste von seinem Livespiel ins MySports Studio, um einen ruhigen Ort für die Aufnahme vorfinden zu können. Freizeit gibt es in der NHL nicht viel, daher ist es eine etwas kürzere Folge. Inhaltlich hat sie aber viel zu bieten und gibt einen guten Einblick in die turbulenten Hockeyzeiten von Denis Malgin. Hockeytechnisch darf es für ihn natürlich ruhig so weitergehen wie aktuell. Dann hätten sie vielleicht auch in Toronto mal wieder etwas zu jubeln…
53 Minuten
Die Community forderte ihn schon lange. Wir wollten ihn ebenfalls bereits im Sommer. Viele wollten ihn bei seinen ersten Auftritten auf Schweizer Eis sehen, um zu wissen, ob er auch in der Schweiz etwas taugt. Schliesslich ist er nun zu Gast bei den Jungs, SCB-Stürmer Sven Bärtschi. Der Junge aus Aarwangen, der noch vor seinem 18. Geburtstag auf den Kontinent mit den unbegrenzten Möglichkeiten auswanderte und bis beinahe zu seinem 30. Altersjahr in Nordamerika lebte und Hockey spielte. Richtig, er ist erst 30-jährig, auch wenn er gefühlt eine Ewigkeit weg war. Vielleicht wurden die richtigen Fragen gestellt - auch wenn das bei den Jungs fraglich ist. Auf alle Fälle hörte die sonst so redseligen Puck Off Gruppe mehrheitlich gebannt zu, wenn Sven Bärtschi zu seinen Antworten ansetzte. Die Inhalte haben es aber auch in sich. Spannung ist die ganze Episode über garantiert! Sven Bärtschi gibt nämlich einen tiefen Einblick in die Welt des nordamerikanischen Eishockeys, betrachtet aus der Sicht eines Spielers, der kein Topstar ist und der daher zumeist um seinen Platz in der NHL zu kämpfen hatte. Er spricht darüber, welche Momente besonders schwierig waren, wann für ihn klar war, dass er in die Schweiz zurückzukehren hatte und warum das dann doch nicht ganz so einfach war. Er spricht aber auch über seine bisherige Zeit, zurück in der Schweiz. Was die Schwierigkeiten waren und sind und warum er sich beim Spiel mit dem SCB gegen Nashville besonders wohl gefühlt hat. Spoiler Alert: Sein noch nicht geschriebenes Buch wird ein Kassenschlager!
38 Minuten
Die Meldung ist schon länger raus. Offiziell beginnt Daniela Milanese aber erst per anfangs Oktober bei MySports. Der neuen Moderatorin und Arbeitskollegin haben die beiden Jungs Raphi und Hagi ein wenig auf den Zahn gefühlt. Dabei kam unter anderem heraus, dass Daniela und Hagi dasselbe journalistische Sprungbrett hatten, sowie dass Daniela trotz jahrelanger Erfahrung ziemlich nervös vor ihrem ersten MySports-Auftritt ist. Das Ganze ist allerdings keine reine Portraitfolge. Daniela und die Jungs sind auch noch auf das aktuelle Geschehen im Schweizer Hockey eingegangen (mit gewagten Thesen, was denn sonst), sowie auf das Spiel zwischen Nashville und dem SC Bern am kommenden Montag.
33 Minuten
Die langen Mittage wie es als Spieler der Fall war, sind vorbei. Mittagspausen sind wertvoll, im Idealfall gibt es maximal etwas zwischen die Zähne. Das ist auch bei Lukas Flüeler, dem neuen MySports-Experte nicht anders. Allerdings arbeitete er bereits zu seinen Torhüterzeiten Teilzeit, daher kennt er das mit den kürzeren Mittagen durchaus. Für eine erste kleine Analyse der neuen Saison nahm er sich dann gleichwohl Zeit. Um alle Teams durchzuhecheln reichte es nicht aus, dafür war die Zeit zu knapp. Die Teams, die nicht vorkommen, haben (noch) nicht auf sich aufmerksam gemacht, weder positiv noch negativ. Ist euer Team also nicht dabei, könnt ihr ruhig in die Woche starten, sagen wir es mal so.
1 Stunde 1 Minute
Langsam verfärben sich die Blätter an den Bäumen. Es herrscht eine melancholische Atmosphäre in der Natur. Die Leute trauern mit dem Erhaschen der letzten Sonnenstrahlen dem vergangenen Sommer nach. Die Hockeyjournalisten stellen wieder ihre sinnlosen Saisonprognosen zusammen. Das ist der Herbstanfang, Jahr für Jahr. Dem ist auch heuer nicht anders. Die vier Jungs orakeln genau so gerne wie all ihre Berufskolleginnen und -kollegen und wie auch ganz viele Fans. Gleicher Meinung sind sie dabei nicht immer, gerade wenn es ums Thema Torhüter geht und wer die Überraschung der kommenden Saison sein könnte. Gäbu mag dabei ausländische Namen und glaubt, dass Personen mit solchen automatisch bessere Torhüter sind. Raphi beginnt Prognosen ohne zu wissen, wer eigentlich alles in der Liga spielt und das Team, das am Ende übrig bleibt, hat einfach Pech. Lars schaut sich ein Spiel im Stadion an und glaubt zu wissen, wer die kommende Saison glänzen wird. Hagi kriegt eine teure Uhr aus Genf und ein Sack voller Geld aus der Leventina für wohlwollende Prognosen. Das ist der Stoff, aus dem gute Saisonprognosen gemacht wird.
49 Minuten
Eieiei! Nur noch eine Woche bis zum Saisonstart in der National League. Höchste Zeit, um uns bezüglich Regelkunde auf den neusten Stand zu bringen. Wer könnte dies besser als Profi-Schiedsrichter Cedric Borga? Und wenn er schon bei uns ist, kann er uns auch noch erzählen wie es sich anfühlt, wenn du für ein Video-Review ins enge Zeitnehmerhäuschen musst, der Schweiss von der Stirn tropft und tausende von Fans pfeiffen. An dieser Stelle noch: Danke Cedric Borga und Kollegen, dass ihr solch einen guten Job macht und dieses geile Spiel ermöglicht.
53 Minuten
Uns soll der «Flüech» treffen, wenn Yannick-Lennart Albrecht nicht der erste Walliser Gast bei Puck Off ist! Eigentlich unglaublich, dass die «Üsserschwiizer» Jungs von Puck Off das Wallis derart lange in ihren Folgen ignorierten – das geht ja schon beinahe unter Cancel Culture. Lenny ist aber nicht nur deswegen zu Gast, weil er Walliser ist, sondern auch, weil die Jungs unbedingt über die Champions Hockey League quatschen wollten. Albrecht gehört dabei zu den Spielern, die bereits in der Champions Hockey spielten und er ist diesbezüglich ein Veteran im Kader der Rapperswil-Jona Lakers. Die Rapperswiler nehmen nämlich nach ihrer hervorragenden Saison 21/22 zum ersten Mal am internationalen Wettbewerb teil. Albrecht blickt ein wenig voraus, was sein Team erwarten könnte, was sich in den Jahren seit dem Bestehen der CHL aus Schweizer Sicht verändert hat und warum solche internationalen Reisen stets für Überraschungen aller Art gut sind. Die Jungs sprachen mit dem Rapperswiler Stürmer aber auch über die kommende Saison von Rappi, ein wenig übers Wallis (das musste schon auch sein!) und ja, auch ein wenig über die Söldnerthematik in der Schweiz. Wie eigentlich immer: Es ist für alle etwas dabei, also «lose» und «achtu», gerade auch die «Grüezini»!