Table Today Archiv
835 Episoden
24 Minuten
Tischgespräch: Zivilschutz und Kriegsführung als Schulfach? Pro und Contra einer Bundeswehr-Präsenz in deutschen Schulen. Eine Analyse des Bildung.Table.
Zu Gast am Runden Tisch: Der Personalvorstand der Deutschen Bahn Martin Seiler erklärt, warum sein Konzern nun doch vor der GDL eingeknickt zu sein scheint.
Nachtisch: Jetzt schon olympischer Gewinner: Wie die Seine in Paris dank der Spiele zu einem der saubersten Großstadt-Flüsse Europas wird.
Monatelang waren Fahrgäste die Geiseln eines nicht enden wollenden Tarifstreits zwischen der Lokführer-Gewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn. Inzwischen ist die Einigung da. Die Bahn hat die Forderung nach einer 35-Stunden-Woche akzeptiert. Hat sich der Konzern erpressen lassen? Wie sieht der Kompromiss aus Sicht der Bahn genau aus und was wird er den Konzern kosten? Diese Frage und auch die Frage, ob sich Tarifstreits wie dieser durch Automatisierung und Digitalisierung vielleicht viel schneller passé sein werden, als gedacht, bespricht der Bahn-Personalvorstand im Interview mit Michael Bröcker.
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Nachtisch: Jetzt schon olympischer Gewinner: Wie die Seine in Paris dank der Spiele zu einem der saubersten Großstadt-Flüsse Europas wird.
Monatelang waren Fahrgäste die Geiseln eines nicht enden wollenden Tarifstreits zwischen der Lokführer-Gewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn. Inzwischen ist die Einigung da. Die Bahn hat die Forderung nach einer 35-Stunden-Woche akzeptiert. Hat sich der Konzern erpressen lassen? Wie sieht der Kompromiss aus Sicht der Bahn genau aus und was wird er den Konzern kosten? Diese Frage und auch die Frage, ob sich Tarifstreits wie dieser durch Automatisierung und Digitalisierung vielleicht viel schneller passé sein werden, als gedacht, bespricht der Bahn-Personalvorstand im Interview mit Michael Bröcker.
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24 Minuten
Tischgespräch: Wie sieht die Zukunft für die Northvolt-Batteriefabrik an der Nordseeküste aus?
Zu Gast am Runden Tisch: Elisabeth Niejahr, Geschäftsführerin der Hertie-Stiftung, sieht Social Media als Gefahr für die Demokratie
Nachtisch: Hunde verstehen Wörter ganz genau
Ab sofort präsentiert Table Media seinen täglichen Podcast Table Today einmal monatlich in Kooperation mit der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Wie Demokratie gelingen kann, wo sie verbessert werden muss und wie sie gegen ihre Feinde verteidigt wird, werden die Themen in diesen Folgen sein. Elisabeth Niejahr sieht die Sozialen Medien als einen der entscheidenden Verbreitungswege für rechtsextremes Gedankengut. Ein unglaubliches Maß an Desinformation werde zum Beispiel über TikTok verbreitet. Niejahr ist allerdings skeptisch, ob ein Verbot von TikTok der richtige Weg sein kann.
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28 Minuten
Tischgespräch: Was sind die Folgen für Putin und die Ukraine nach dem Terroranschlag in Moskau?
Zu Gast am Runden Tisch: Christian Dürr, Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion erklärt, warum seine Liberalen immer wieder 'Nein' sagen.
Nachtisch: Wie Forscher dem Geruch von Babys und Teenagern auf den Grund gehen.
Die FDP blockiert innerhalb der Ampel immer wieder und erscheint auch als deutsche Bremse in der EU. Zuletzt sorgte sie beim EU-Lieferkettengesetz für Aufsehen. Nachdem bereits ein Kompromiss gefunden war, setzten die Liberalen eine Enthaltung Deutschlands durch. Im Gespräch mit Michael Bröcker erklärt Christian Dürr, dass die Liberalen in Deutschland beim Abbau von Bürokratie vorangekommen sind. Neue bürokratische Auflagen wollen sie auch in Zukunft verhindern - in Brüssel genauso wie in Berlin.
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Die FDP blockiert innerhalb der Ampel immer wieder und erscheint auch als deutsche Bremse in der EU. Zuletzt sorgte sie beim EU-Lieferkettengesetz für Aufsehen. Nachdem bereits ein Kompromiss gefunden war, setzten die Liberalen eine Enthaltung Deutschlands durch. Im Gespräch mit Michael Bröcker erklärt Christian Dürr, dass die Liberalen in Deutschland beim Abbau von Bürokratie vorangekommen sind. Neue bürokratische Auflagen wollen sie auch in Zukunft verhindern - in Brüssel genauso wie in Berlin.
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24 Minuten
Tischgespräch: Gründung eines BSW-Landesverbandes im Saarland: Wofür Sahra Wagenknecht und ihr Bündnis wirklich stehen.
Zu Gast am Runden Tisch: Stephan Weil, SPD-Ministerpräsident von Niedersachsen, übt deutliche Kritik am geplanten Cannabis-Gesetz.
Nachtisch: Neue Hoffnung für mehr Trinkwasser weltweit.
Unmittelbar vor der Sitzung des Bundesrats hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) Verbesserungen bei der Einigung der Ampel zu den Hilfen für die Landwirtschaft gefordert.
„Ich freue mich darüber, dass in der Bundesregierung gute Pläne zur Entlastung der Landwirte gereift sind. Das ist aber nicht mehr als ein Zwischenergebnis. Das ist noch nicht das Ziel.“ Das Cannabis-Gesetz sieht Weil kritisch. „Das Gesetz ist keine Krone der Gesetzgebung“, sagte Weil. „Die Folgefragen, die wir mit einer Legalisierung haben, sind nicht ernsthaft durchdekliniert worden. Die gesamte Fachwelt sagt, lasst die Finger davon.“
Der SPD-Ministerpräsident kritisiert die Äußerungen des Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, zu einem möglichen „eingefrorenen Konflikt“ in der Ukraine. „Ich weiß nicht, was Rolf Mützenich damit gemeint hat. Wir müssen unbedingt die Unterstützung der Ukraine fortsetzen, damit es zu einem einigermaßen gerechten Frieden kommen kann. Das Schlimmste wäre, dass der Westen seine Unterstützung einstellt und damit der Ukraine den Stecker zieht. Dann gäbe es eine Friedhofsruhe. Das wäre ein russischer Diktatfrieden.“
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Nachtisch: Neue Hoffnung für mehr Trinkwasser weltweit.
Unmittelbar vor der Sitzung des Bundesrats hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) Verbesserungen bei der Einigung der Ampel zu den Hilfen für die Landwirtschaft gefordert.
„Ich freue mich darüber, dass in der Bundesregierung gute Pläne zur Entlastung der Landwirte gereift sind. Das ist aber nicht mehr als ein Zwischenergebnis. Das ist noch nicht das Ziel.“ Das Cannabis-Gesetz sieht Weil kritisch. „Das Gesetz ist keine Krone der Gesetzgebung“, sagte Weil. „Die Folgefragen, die wir mit einer Legalisierung haben, sind nicht ernsthaft durchdekliniert worden. Die gesamte Fachwelt sagt, lasst die Finger davon.“
Der SPD-Ministerpräsident kritisiert die Äußerungen des Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, zu einem möglichen „eingefrorenen Konflikt“ in der Ukraine. „Ich weiß nicht, was Rolf Mützenich damit gemeint hat. Wir müssen unbedingt die Unterstützung der Ukraine fortsetzen, damit es zu einem einigermaßen gerechten Frieden kommen kann. Das Schlimmste wäre, dass der Westen seine Unterstützung einstellt und damit der Ukraine den Stecker zieht. Dann gäbe es eine Friedhofsruhe. Das wäre ein russischer Diktatfrieden.“
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26 Minuten
Tischgespräch: SPD, Grüne und FDP einigen sich auf mehr Hilfen für die Landwirtschaft.
Zu Gast am Runden Tisch: BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner erklärt, warum die Wirtschaft mit dem Reformtempo der Ampel hadert.
Nachtisch: Das Europäische Parlament startet eine Initiative, damit Städte in der EU endlich kinderfreundlicher werden.
Tanja Gönner war Umwelt- und Verkehrsministerin in Baden-Württemberg, Chefin der GIZ und Bundestagsabgeordnete. Seit Ende 2022 ist sie Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Industrie. Im Interview mit Michael Bröcker spricht sie über die Sorgen vor einer Deindustrialisierung in Deutschland, schleppende Reformprozesse und warum ein Spitzentreffen von Industrie und Handwerk mit Kanzler Olaf Scholz nicht die erhofften Ergebnisse gebracht hat.
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28 Minuten
Tischgespräch: Schrauben-Unternehmer Würth warnt davor, die AfD aus "Rabatz" zu wählen.
Zu Gast am Runden Tisch: Der frühere Studioleiter und Chefredakteur Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio über eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Nachtisch: Endlich abhörsicher. Nicht Deutschland, sondern Belgien!
8,5 Milliarden Euro und jeder Cent davon ist umstritten. Die Rundfunkgebühren spalten Deutschland seit Jahrzehnten. Die Rufe nach Reformen gibt es seit Jahren. Nach und nach werden die Reformvorschläge konkreter. Wie kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk reformiert werden? Darüber spricht Michael Bröcker mit Ulrich Deppendorf.
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Nachtisch: Endlich abhörsicher. Nicht Deutschland, sondern Belgien!
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29 Minuten
Tischgespräch: Die Europameisterschaft in Deutschland und die Politisierung des Fußballs.
Zu Gast am Runden Tisch: Die frühere CDU-Bundesfamilienministerin Kristina Schröder spricht über modernen Konservatismus unter Friedrich Merz.
Nachtisch: Australien zurrt das Recht auf Nicht-Erreichbarkeit für Arbeitnehmer fest.
Dr. Kristina Schröder war fast 15 Jahre CDU-Abgeordnete im Bundestag für Wiesbaden. Zwischen 2009 und 2013 war sie Bundesministerin für Familie, Frauen, Senioren und Jugend. Heute ist Schröder Unternehmensberaterin, schreibt Kolumnen für die WELT und ist stellvertretende Leiterin der Denkfabrik Republik 21. Michael Bröcker spricht mit Kristina Schröder über den Entwurf zum neuen Grundsatzprogramm der CDU, die explizite Erwähnung von Muslimen in diesem Entwurf, die Forderung von Gleichberechtigung statt Gleichstellung von Frauen und was Friedrich Merz als Kanzler sowohl Gerhard Schröder, Angela Merkel als auch Olaf Scholz voraus hätte.
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26 Minuten
Tischgespräch: Forderungen nach einem Einfrieren des Ukraine-Kriegs: Warum Andrij Melnyk härter reagiert als je zuvor.
Zu Gast am Runden Tisch: Annette Kuhn vom Bildung Table über die Gründe, warum Deutschland die vierthöchste Schulabbrecher-Quote der EU hat.
Nachtisch: Gedächtniskünstlerin aus Deutschland bricht ihren eigenen Rekord beim auswendig aufsagen der Zahl PI.
Der frühere Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk, hat seine scharfe Kritik an SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich verteidigt und vor einem Kurswechsel der SPD bei der Ukraine-Hilfe gewarnt. „Es geht nicht nur um diese Person. Es geht um die alten Denkmuster der SPD. Man glaubte, dieser Pseudo-Pazifismus sei überwunden“, sagte Melnyk. Mützenich habe alte Halbwahrheiten der Merkel-Ära in seiner Rede im Bundestag verkündet. „Das ist für mich ein Warnsignal, denn es setzt vieles von dem, was erreicht wurde, wieder aufs Spiel. Es steht jetzt alles auf der Kippe.“ Mützenich habe ausgesprochen, was Kanzler Scholz denkt, glaubt Melnyk. „Diese Rede ist das, was wir seit Jahren von der AfD und jetzt auch von der Wagenknecht-Partei gehört haben. Das hat mir Angst eingejagt.“ Melnyk betonte, er glaube weiter an einen Sieg der Ukraine gegen Russland. Er unterstütze auch die Aussagen Macrons über die Option Bodentruppen.
Außerdem:
Seit etwa zehn Jahren ist die Quote der Schulabbrecher in Deutschland hoch, inzwischen ist sie eine der höchsten in der EU. Jährlich verlassen 50.000 Mädchen und Jungen die Schule ohne einen Abschluss. Eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen, nicht nur angesichts des Fachkräftemangels. Wo liegen die Ursachen für die hohe Abbrecher-Quote? Wieso schafft es ein wohlhabendes Land wie Deutschland nicht gegenzusteuern? Darüber spricht Helene Bubrowski mit Annette Kuhn, der Redaktionsleiterin des Bildung Table.
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Der frühere Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk, hat seine scharfe Kritik an SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich verteidigt und vor einem Kurswechsel der SPD bei der Ukraine-Hilfe gewarnt. „Es geht nicht nur um diese Person. Es geht um die alten Denkmuster der SPD. Man glaubte, dieser Pseudo-Pazifismus sei überwunden“, sagte Melnyk. Mützenich habe alte Halbwahrheiten der Merkel-Ära in seiner Rede im Bundestag verkündet. „Das ist für mich ein Warnsignal, denn es setzt vieles von dem, was erreicht wurde, wieder aufs Spiel. Es steht jetzt alles auf der Kippe.“ Mützenich habe ausgesprochen, was Kanzler Scholz denkt, glaubt Melnyk. „Diese Rede ist das, was wir seit Jahren von der AfD und jetzt auch von der Wagenknecht-Partei gehört haben. Das hat mir Angst eingejagt.“ Melnyk betonte, er glaube weiter an einen Sieg der Ukraine gegen Russland. Er unterstütze auch die Aussagen Macrons über die Option Bodentruppen.
Außerdem:
Seit etwa zehn Jahren ist die Quote der Schulabbrecher in Deutschland hoch, inzwischen ist sie eine der höchsten in der EU. Jährlich verlassen 50.000 Mädchen und Jungen die Schule ohne einen Abschluss. Eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen, nicht nur angesichts des Fachkräftemangels. Wo liegen die Ursachen für die hohe Abbrecher-Quote? Wieso schafft es ein wohlhabendes Land wie Deutschland nicht gegenzusteuern? Darüber spricht Helene Bubrowski mit Annette Kuhn, der Redaktionsleiterin des Bildung Table.
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33 Minuten
Tischgespräch: Was die Wahlen in Russland für Putin, die Opposition und für den Ukraine-Konflikt bedeuten.
Zu Gast am Runden Tisch: Jens Spahn, CDU-Präsidiumsmitglied, spricht darüber, warum die Union das Wachstumschancengesetz blockiert.
Nachtisch: Wie in Niedersachsen "schnelles" Internet von der Netzagentur angeordnet wird.
Jens Spahn möchte auf dem CDU-Parteitag im Mai wieder für einen Platz im Präsidium der Partei kandidieren. Es gehe darum, die Lehren zu ziehen aus einer „bitteren Wahlniederlage“ von 2021. „Ich möchte mithelfen in der Führung der Partei, dass wir stark werden, dass wir wieder regieren, dass wir anders sind als die Ampel, auch inhaltlich.“ Seit 2014 ist er Mitglied des CDU-Präsidiums, von Januar 2021 bis Januar 2022 als einer der stellvertretenden CDU-Vorsitzenden.
Am Montag werden Vorstand und Präsidium der CDU ihr Konzept zum Bürgergeld beschließen. „Wenn man angebotene Arbeit nicht annimmt, muss das auch Folgen haben“, sagt Spahn zu den Plänen seiner Partei. „Wer arbeiten kann, sollte arbeiten. Und wer nicht arbeiten will, aber arbeiten könnte, kann sich nicht darauf verlassen, dass andere für ihn oder sie zahlen.“ Die Anreize im Bürgergeld hält Spahn für falsch, stellt aber klar, dass Unterstützung bekommen solle, wer Unterstützung brauche.
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Jens Spahn möchte auf dem CDU-Parteitag im Mai wieder für einen Platz im Präsidium der Partei kandidieren. Es gehe darum, die Lehren zu ziehen aus einer „bitteren Wahlniederlage“ von 2021. „Ich möchte mithelfen in der Führung der Partei, dass wir stark werden, dass wir wieder regieren, dass wir anders sind als die Ampel, auch inhaltlich.“ Seit 2014 ist er Mitglied des CDU-Präsidiums, von Januar 2021 bis Januar 2022 als einer der stellvertretenden CDU-Vorsitzenden.
Am Montag werden Vorstand und Präsidium der CDU ihr Konzept zum Bürgergeld beschließen. „Wenn man angebotene Arbeit nicht annimmt, muss das auch Folgen haben“, sagt Spahn zu den Plänen seiner Partei. „Wer arbeiten kann, sollte arbeiten. Und wer nicht arbeiten will, aber arbeiten könnte, kann sich nicht darauf verlassen, dass andere für ihn oder sie zahlen.“ Die Anreize im Bürgergeld hält Spahn für falsch, stellt aber klar, dass Unterstützung bekommen solle, wer Unterstützung brauche.
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25 Minuten
Tischgespräch: Nach dem Habeck-Lindner-Treffen: Wohin steuert die SPD in der Wirtschaftspolitik?
Zu Gast am Runden Tisch: Peter Adrian vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag spricht darüber, wie Standortvorteile anderer Länder immer mehr zum Nachteil Deutschlands werden.
Nachtisch: Fahrräder ohne Motor werden inzwischen überholt
Peter Adrian spricht über einen Trend, der Politik, Unternehmen und Beschäftigte beunruhigen muss: Deutsche Unternehmen investieren inzwischen mehr im Ausland als in ihrer Heimat.
Adrian sieht auch den Fachkräftemangel als Hemmnis für den Wirtschaftsstandort. Aus seiner Sicht ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein Teil der Lösung. „Wir müssen Frauen die Chance geben, aus der Teilzeit herauszukommen“, sagt Adrian. Er rechnet vor: „Zwei Stunden Mehrarbeit bei den Teilzeitbeschäftigten pro Woche würden 500.000 Stellen pro Jahr entsprechen.“
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Peter Adrian spricht über einen Trend, der Politik, Unternehmen und Beschäftigte beunruhigen muss: Deutsche Unternehmen investieren inzwischen mehr im Ausland als in ihrer Heimat.
Adrian sieht auch den Fachkräftemangel als Hemmnis für den Wirtschaftsstandort. Aus seiner Sicht ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein Teil der Lösung. „Wir müssen Frauen die Chance geben, aus der Teilzeit herauszukommen“, sagt Adrian. Er rechnet vor: „Zwei Stunden Mehrarbeit bei den Teilzeitbeschäftigten pro Woche würden 500.000 Stellen pro Jahr entsprechen.“
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25 Minuten
Tischgespräch: Elon Musk in Grünheide. Warum dem Tesla-Gründer viel Ablehnung in Brandenburg entgegenschlägt.
Zu Gast am Runden Tisch: Nicola Kuhrt vom Research Table über die Gleichstellung von Frauen und Männern im wissenschaftlichen Betrieb.
Nachtisch: Von Bayern zum Mond. Was Markus Söder mit seinem Mondkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen bezweckt.
In Deutschland besteht nach wie vor ein Problem der Gleichstellung im wissenschaftlichen Betrieb. Frauen sind in Führungspositionen und in bestimmten Fachbereichen immer noch unterrepräsentiert. Obwohl Frauen mittlerweile häufiger in den Wissenschaftsbetrieb einsteigen, stoßen sie auf Hürden. Über die Gründe sprechen Helene Bubrowski und Nicola Kuhrt, der Redaktionsleiterin des Research Table.
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In Deutschland besteht nach wie vor ein Problem der Gleichstellung im wissenschaftlichen Betrieb. Frauen sind in Führungspositionen und in bestimmten Fachbereichen immer noch unterrepräsentiert. Obwohl Frauen mittlerweile häufiger in den Wissenschaftsbetrieb einsteigen, stoßen sie auf Hürden. Über die Gründe sprechen Helene Bubrowski und Nicola Kuhrt, der Redaktionsleiterin des Research Table.
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28 Minuten
Tischgespräch: Die Bahn und ihre Fahrgäste in Geiselhaft von Weselsky und Wellenstreiks.
Zu Gast am Runden Tisch: Der sächsische Innenminister Armin Schuster über Anfeindungen von allen Seiten und härtere Migrationspolitik.
Nachtisch: Street Art-Künslter Banksy droht die Enttarnung - diesmal wirklich.
Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) zieht in Betracht, Migranten, die bereits in einem anderen EU-Land Asyl beantragt haben, an der Grenze zurückzuweisen. Er fordert, dass die Bundesregierung wirksame Maßnahmen gegen illegale Migration ergreift. „Die Drittstaatenlösung zum x-ten Mal in eine Prüfschleife zu schicken, hilft mir nichts”, sagt Schuster. Er zeigte sich „fassungslos“, dass Olaf Scholz sich bei der Ministerpräsidentenkonferenz in der vergangenen Woche nur eine knappe Stunde Zeit für die Debatte über Migration genommen habe. Es sei derzeit das „Topthema“. Die Grenzkontrollen dürften vorerst nicht aufgegeben werden, so Schuster. „Wenn wir auf Zugänge wie letztes Jahr oder mehr hinlaufen, dann würde ich die Bundesregierung auffordern, von Paragraph 18 Absatz zwei Asylgesetz Gebrauch zu machen. Das heißt Zurückweisungen aufgrund der Drittstaatenregelung.“
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Zu Gast am Runden Tisch: Der sächsische Innenminister Armin Schuster über Anfeindungen von allen Seiten und härtere Migrationspolitik.
Nachtisch: Street Art-Künslter Banksy droht die Enttarnung - diesmal wirklich.
Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) zieht in Betracht, Migranten, die bereits in einem anderen EU-Land Asyl beantragt haben, an der Grenze zurückzuweisen. Er fordert, dass die Bundesregierung wirksame Maßnahmen gegen illegale Migration ergreift. „Die Drittstaatenlösung zum x-ten Mal in eine Prüfschleife zu schicken, hilft mir nichts”, sagt Schuster. Er zeigte sich „fassungslos“, dass Olaf Scholz sich bei der Ministerpräsidentenkonferenz in der vergangenen Woche nur eine knappe Stunde Zeit für die Debatte über Migration genommen habe. Es sei derzeit das „Topthema“. Die Grenzkontrollen dürften vorerst nicht aufgegeben werden, so Schuster. „Wenn wir auf Zugänge wie letztes Jahr oder mehr hinlaufen, dann würde ich die Bundesregierung auffordern, von Paragraph 18 Absatz zwei Asylgesetz Gebrauch zu machen. Das heißt Zurückweisungen aufgrund der Drittstaatenregelung.“
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31 Minuten
Tischgespräch: Kehrtwende in den USA und Deutschland? Wie allein steht Israel beim Krieg in Gaza?
Zu Gast am Runden Tisch: Katarina Barley, die Spitzenkandidatin zur Europawahl der SPD.
Nachtisch: Oscar-Verleihungen: Die wichtigsten Gewinner abseits von Oppenheimer.
Bereits die vergangene Europawahl lief nicht gut für die SPD. Für die nun anstehende nächste Wahl im Juli sehen die Umfragen nicht viel besser aus. Gleichzeitig ist die Sorge groß, dass in der EU die Rechtsaußen-Parteien so stark werden wie noch nie. Es sind längst nicht mehr nur Frankreich, Österreich. Ungarn oder Polen, in denen die Parteien ganz rechts weit vorn landen.
Die AfD in Deutschland könnte ihren Stimmenanteil verdoppeln auf über 20 Prozent bei den Europawahlen in diesem Jahr. Die Spitzenkandidaten der SPD, Katarina Barley, glaubt fest daran, dass die AfD sich selbst ein Bein stellt. Till Hoppe, Redaktionsleiter vom Europe.Table hat mit ihr über die Rechten in der EU gesprochen, aber auch über die Forderung nach einer europäischen Atombombe, Ursula von der Leyen und Friedrich Merz.
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Bereits die vergangene Europawahl lief nicht gut für die SPD. Für die nun anstehende nächste Wahl im Juli sehen die Umfragen nicht viel besser aus. Gleichzeitig ist die Sorge groß, dass in der EU die Rechtsaußen-Parteien so stark werden wie noch nie. Es sind längst nicht mehr nur Frankreich, Österreich. Ungarn oder Polen, in denen die Parteien ganz rechts weit vorn landen.
Die AfD in Deutschland könnte ihren Stimmenanteil verdoppeln auf über 20 Prozent bei den Europawahlen in diesem Jahr. Die Spitzenkandidaten der SPD, Katarina Barley, glaubt fest daran, dass die AfD sich selbst ein Bein stellt. Till Hoppe, Redaktionsleiter vom Europe.Table hat mit ihr über die Rechten in der EU gesprochen, aber auch über die Forderung nach einer europäischen Atombombe, Ursula von der Leyen und Friedrich Merz.
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24 Minuten
Tischgespräch: Helene Bubrowski berichtet aus den USA über die Reise des Bundeswirtschaftsministers
Zu Gast am Runden Tisch: Joachim Nagel, Präsident der Deutschen Bundesbank
Nachtisch: Wie die Spanier vom Flugzeug auf die Bahn umsteigen sollen
Bundesbankpräsident Joachim Nagel erklärt, warum trotz der sinkenden Inflation die Zinsen bisher nicht gesunken sind. Er blickt aber zuversichtlich in das zweite Halbjahr: Die Finanzierungsbedingen würden sich deutlich verbessern. Die Wahrscheinlichkeit nehme zu, dass „wir möglicherweise noch vor der Sommerpause eine Zinssenkung sehen könnten.“
Nagel geht auch davon aus, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland zurückkehren kann, „wenn wir die Hausaufgaben machen.“
„Mir gefällt dieser Abgesang auf die deutsche Wirtschaft nicht“, sagt Nagel. Es gebe gute Startvoraussetzungen für die Wirtschaft.
Bei der Schuldenbremse darf aus Sicht des Bundesbankpräsidenten keine Denkverbote geben. Den Investitionen müsse man mehr Gewicht geben gegenüber konsumptiven Ausgaben.
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Bundesbankpräsident Joachim Nagel erklärt, warum trotz der sinkenden Inflation die Zinsen bisher nicht gesunken sind. Er blickt aber zuversichtlich in das zweite Halbjahr: Die Finanzierungsbedingen würden sich deutlich verbessern. Die Wahrscheinlichkeit nehme zu, dass „wir möglicherweise noch vor der Sommerpause eine Zinssenkung sehen könnten.“
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„Mir gefällt dieser Abgesang auf die deutsche Wirtschaft nicht“, sagt Nagel. Es gebe gute Startvoraussetzungen für die Wirtschaft.
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21 Minuten
Tischgespräch live in Bukarest: Michael Bröcker und Markus Grabitz vom Europe.Table berichten vom Treffen der Europäischen Volkspartei in Rumänien
USA-Reise: Helene Bubrowski mit dem Bundeswirtschaftsminister in Washington
Zu Gast am Runden Tisch: Gerhart Baum, der frühere Bundesinnenminister
Gerhart Baum übt im Gespräch mit Helene Bubrowski Kritik am Internationalen Strafgerichtshof und an der deutschen Justiz. Aus seiner Sicht muss mehr passieren, um dem System Putin Einhalt zu gebieten:
„Wir reden über die Möglichkeit, das Unrecht mit dem Recht zu bekämpfen. Auch das Recht ist eine Waffe gegen das Unrecht. Die Straflosigkeit muss beseitigt werden. Wir in Deutschland haben ein Völkerstrafrecht und das muss zur Anwendung kommen.
Wir haben kein Verfahren und keine Anklage, die hier läuft. Das verstehe ich nicht. Es gibt unglaublich viele Fakten, die einzelne Täter identifizieren.“
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USA-Reise: Helene Bubrowski mit dem Bundeswirtschaftsminister in Washington
Zu Gast am Runden Tisch: Gerhart Baum, der frühere Bundesinnenminister
Gerhart Baum übt im Gespräch mit Helene Bubrowski Kritik am Internationalen Strafgerichtshof und an der deutschen Justiz. Aus seiner Sicht muss mehr passieren, um dem System Putin Einhalt zu gebieten:
„Wir reden über die Möglichkeit, das Unrecht mit dem Recht zu bekämpfen. Auch das Recht ist eine Waffe gegen das Unrecht. Die Straflosigkeit muss beseitigt werden. Wir in Deutschland haben ein Völkerstrafrecht und das muss zur Anwendung kommen.
Wir haben kein Verfahren und keine Anklage, die hier läuft. Das verstehe ich nicht. Es gibt unglaublich viele Fakten, die einzelne Täter identifizieren.“
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