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Kapriolen - Carolin Callies Archiv

50 Episoden
57 Minuten
Theater, Kino, Worldwideweb, Netflix - dieses Mal gehen wir mit Leif Randt auf die Suche nach den Inspirationen der Jetztzeit. Oder folgen der banalen wie pragmatischen Frage, ob Eistee, alkoholfreies Bier oder Kalter Kaffee das Getränk der Stunde ist. Aber natürlich sprechen wir auch über prägende Lektüren wie die von Christian Kracht oder Rainald Goetz. Leif Randt, 1983 geboren, hat mit seinem vierten Roman "Allegro Pastell", einer "Germany´s next Lovestory", die ZEIT zu folgender Zuspitzung veranlasst: "An diesem Buch, eine perfekte Durchdringung der Gegenwart, kommt kein Millennial vorbei". Was macht sein Schreiben so heutig? Warum führen seine Romane an unbestimmte Orte – wie beispielsweise auf den Planet Magnon oder nach Coby County? Und was ist eigentlich "Tegel Media" als "Label für Content", das Leif Randt mitkuratiert? Er ist der nächste Gast des Literaturpodcasts „Kapriolen“ und folgt auf Autor:innen wie Daniel Kehlmann, Clemens J. Setz, Nora Bossong oder Uljana Wolf. Einmal pro Monat lädt die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies Schriftsteller:innen und Dichter:innen zu sich aufs digitale Sofa und ins Literaturquiz. Durch die "Kapriole", dem launenhaften Streich oder verrückten Einfall, kommen wir dem Schreiben der Autor:innen auf die Spur.
48 Minuten
Wie gelingt ein Kunstwerk? Oder woran scheitert es? Thomas von Steinaecker, Autor von Romanen und Graphic Novels, der auch in Hörspielen und Fernsehdokumentationen zu Hause ist, geht mit "Ende offen. Das Buch der gescheiterten Kunstwerke" dieser Frage nach ¬ einmal quer durch die Kulturgeschichte: von Leonardo da Vinci über die Beach Boys, Kurt Schwitters, Ludwig II. oder Robert Musil. Thomas von Steinaecker wird der nächste Gast des Literaturpodcasts Kapriolen sein und folgt auf Autor:innen wie Daniel Kehlmann, Michael Köhlmeier, Stefanie Sargnagel, Nancy Hünger oder Clemens J. Setz. Einmal pro Monat lädt die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies Schriftsteller:innen zum Literaturquiz im Digitalen ein – und nun gehen die Kapriolen im März auch einmal „offline". Live und vor Publikum im Literaturhaus wird sich weisen, ob das Quiz dieses Mal für Thomas von Steinaecker gelingt oder scheitert!
58 Minuten
"Ach Europa, / auch nur dieses kleine, gerüttelte Wiesending, Königstochter / mit einer panischen Angst vor Stieren, wer nimmt ihr das übel / nach alldem. Kriege hatte sie wie andere Leute Erkältungen." So beginnt das Gedicht "Ach Europa" von Nora Bossong. Die Autorin von Romanen, Reportagen, politischen Essays und Gedichten nimmt im Januar auf dem digitalen Sofa Platz, um beim Literaturquiz „Kapriolen“ mitzumachen. Einmal pro Monat lädt die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies Schriftsteller:innen und Dichter:innen ein, um den "Kapriolen" und dem Schreiben der Autor:innen auf die Spur zu kommen. Welche Quizfragen es dieses Mal werden? Vielleicht kann Nora Bossong wählen zwischen "Nora. Ein Puppenheim" von Henrik Ibsen und Nora Gomringers Erzählung "Recherche" mit einer Figur namens Nora Bossong, mit der sie den Ingeborg-Bachmann-Preis 2015 gewann? Oder vielleicht ziehen wir auch Thomas Manns "Buddenbrooks" heran, ein Roman, den sie gerne liest, wenn sie in der Ferne Heimweh hat? Oder aber führen uns die Quizfragen auch ins "Rotlicht", so wie ihr gleichnamiger Reportageband? Lassen Sie sich überraschen!
1 Stunde 2 Minuten
aden wir uns doch mal einen Dichter zum Quiz, der von sich selbst sagt, er sei ein "unangepasstes Rindvieh"! Und das ist kein Geringerer als Thomas Kunst, der gerade mit seinem Roman "Zandschower Klinken" auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand. Mehrere Lyrikbände hat er publiziert, in denen es auch schon mal heißt: "Wenn Gott in meinem Tagebuch auf seine / Gedichte stößt, dann würde der mich schonen. / Ich dürfte eine Weile bei ihm wohnen". Sein Schreiben schwankt. Zwischen Witz und Phantastik, zwischen Poesie und Anarchie, zwischen Fernweh und Heimweh. Und Thomas Kunst ist als Bibliotheksassistent an der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig auch ein großer Leser und schätzt Lutz Seiler genauso wie Feridun Zaimoglu. Schauen wir also, wohin uns die Quiz-Reise dieses Mal führt! Thomas Kunst folgt im Literaturpodcast Kapriolen auf Autor:innen wie Kathrin Röggla, Daniel Kehlmann, Judith Schalansky oder Clemens J. Setz. Durch die "Kapriole", dem launenhaften Streich oder verrückten Einfall, kommen wir dem Schreiben der Autor:innen auf die Spur. Einmal pro Monat lädt die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies Schriftsteller:innen und Dichter:innen zu sich aufs digitale Sofa und ins Literaturquiz.
1 Stunde
"Mich faszinieren Katastrophen", schreibt Kathrin Röggla in ihrem Essayband "besser wäre: keine". Wie aber beobachtet und schreibt man über Katastrophen – gerade auch in heutiger Zeit – und was unterscheidet die Realität von Katastrophenfilmen? Kathrin Röggla ist eine der Autor:innen, die in ihrer Essayistik, ihren Reportagen und Theaterstücken aber auch in ihrer Prosa radikale Zeitdiagnostik und Gegenwartsbeschreibung betreibt und die Zwischenräume von Fakten und Fiktion immer wieder neu auslotet. Als nächster Gast des Literaturpodcasts "Kapriolen" folgt Kathrin Röggla, seit 2020 Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien in Köln, auf Daniel Kehlmann, Clemens Setz, Ulrike Almut Sandig, Stefanie Sargnagel oder Raoul Schrott. Durch die "Kapriole", dem launenhaften Streich oder verrückten Einfall, kommen wir dem Schreiben der Autor:innen auf die Spur. Einmal pro Monat lädt die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies Schriftsteller:innen und Dichter:innen zu sich aufs digitale Sofa und ins Literaturquiz.
57 Minuten
Judith Schalansky ist mehrfach ausgezeichnete Autorin und Buchgestalterin; sie interessiert sich also nicht nur für den literarischen Inhalt, sondern auch für die Machart und die Ästhetik hinter dem Produkt »Buch«. Das hat sie zur Herausgeberin der Reihe "Naturkunden" im Verlag Matthes & Seitz Berlin werden lassen und ihr Band "Fraktur mon amour" ist nur noch sehr hochpreisig antiquarisch zu erwerben. "Verzeichnis einiger Verluste" hieß Schalanskys letzter Erzählungsband. Wie lässt sich über das Haptische sprechen? Und wie über das Verlorene? Als nächster Gast des Literaturpodcasts Kapriolen folgt sie nun auf Autor:innen wie Daniel Kehlmann, Nancy Hünger, Michael Köhlmeier oder Clemens J. Setz. Einmal pro Monat lädt die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies Schriftsteller:innen und Dichter:innen zu sich aufs digitale Sofa und ins Literaturquiz. Durch die "Kapriole", dem launenhaften Streich oder verrückten Einfall, kommen wir dem Schreiben der Autor:innen auf die Spur.
1 Stunde 4 Minuten
Wie lässt sich die Welt erklären – und in Poesie fassen? Der Dichter und Übersetzer Raoul Schrott interessiert sich für Epen wie das von Gilgamesch, für Liebesgedichte aus dem alten Ägypten, für Abenteuerromane und das Verhältnis von Poesie und Wissenschaft. Viele Gründe, ihn zum Literaturpodcast Kapriolen einzuladen und ihn zu fragen, ob wir dem Klang von Stoffen anhören können, wann sie entstanden sind und wer sie geschrieben hat. So folgt Raoul Schrott auf Autor*innen wie Daniel Kehlmann, Uljana Wolf, Michael Köhlmeier, Madame Nielsen oder Clemens J. Setz. Einmal pro Monat lädt die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies Schreibende zum Literaturquiz ein. Durch die Flause, dem kindlichen Unfug oder dem verrückten Einfall, kommen wir Poetiken auf die Spur und schauen, ob man dem poeta doctus Raoul Schrott auf die Schliche kommen kann, der sagt: »Schriftsteller sind alle Aufschneider!«
1 Stunde 5 Minuten
Ein Bluesbarde, ein Spoken-Word-Artist, ein Autor zum Hören: Dem Schweizer Autor und Sänger Michael Fehr ist aufs Schönste schwerlich beizukommen. Seine Erzählungen „Glanz und Schatten“ und sein kriminalistisches Langgedicht „Simeliberg“ zeichnen sich aus durch einen endlosen Fluss an Sprache, durch Düsterkeit und Rhythmik, durch Drastik und Atemlosigkeit. Michael Fehr ist der nächste Gast des Literaturpodcasts Kapriolen – und folgt auf Autor*innen wie Daniel Kehlmann, Uljana Wolf, Michael Köhlmeier, Nancy Hünger oder Clemens J. Setz. Einmal pro Monat lädt die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies Schreibende zum Literaturquiz ein. Durch die Kapriole, dem launischen Streich oder dem verrückten Einfall, kommen wir Poetiken auf die Spur. Michael Fehrs Lektüren, die zum Quiz verführen, reichen von Jean Paul bis hin zu Michael Bulgakow. Vielleicht geht der Podcast aber auch einfach am Ende über in Gesang – wer weiß das schon?
49 Minuten
Niemand lebt das "Leben als Schrift und die Schrift als Lebensform" so radikal wie Madame Nielsen. Die dänische Autorin, Sängerin, Künstlerin und Performerin hat im Jahr 2000 Claus Beck-Nielsen, der sie zuvor war, für tot erklärt und sich neu erfunden. Wer ist ich – in ständiger Verwandlung? Madame Nielsen wird der nächste Gast des Literaturpodcasts Kapriolen sein – und folgt auf Autor*innen wie Daniel Kehlmann, Michael Köhlmeier, Stefanie Sargnagel, Nancy Hünger oder Clemens J. Setz. Einmal pro Monat lädt die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies Schreibende zum Literaturquiz ein. Durch die "Kapriole", dem launenhaften Streich oder verrückten Einfall, kommen wir Poetiken auf die Spur – und mit ihr Madame Nielsen, die sich in ihrer jüngsten Zürcher Poetikdozentur im "mikrotonalen Chaoschor" von Friederike Mayröcker bis Annie Ernaux bewegt, aber auch den Literaturen (ganz nach Marcel Proust) als "Spuren der verlorenen Zeit" nachgeht.
48 Minuten
"Ich ging ins tingeltangel, lengevitch angeln", heißt es in einem der Gedichte von Uljana Wolf. Die mehrfach ausgezeichnete Lyrikerin und Übersetzerin ist unterwegs zwischen den Sprachen und ihr poetisches Denken bleibt stets im Gespräch mit der Literatur aus anderen Zeiten und Ländern. In ihrem neuen Essayband "Etymologischer Gossip" setzt sie sich mit Ilse Aichinger, Peter Huchel oder Gertrude Stein auseinander - genug Anlass, sie zum literarischen Quiz zu laden! Als nächster Gast des Literaturpodcasts Kapriolen folgt sie nun Nancy Hünger, Daniel Kehlmann, Ulrike Almut Sandig, Stefanie Sargnagel oder Clemens J. Setz. Durch die "Kapriole", dem launenhaften Streich oder verrückten Einfall, kommen wir dem Schreiben der Autor*innen auf die Spur. Einmal pro Monat lädt die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies Schriftsteller*innen und Dichter*innen zu sich aufs digitale Sofa und ins Literaturquiz. Auf zum Tingeltangel!
1 Stunde 2 Minuten
Mit Usama Al Shahmani, dem in der Schweiz lebenden irakischen Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, kann man wunderbar übers Wandern und über das Lachen sprechen, über die hohe Kunst des Übersetzens, darüber, ob Bäume in der Fremde arabisch sprechen – aber eben auch über das Leben und Sterben auf den Straßen Bagdads, so dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Al Shahmani hat bereits zwei Romane vorgelegt – zuletzt "Im Fallen lernt die Feder fliegen", 2020 im Limmat Verlag erschienen. In der Schweiz ist er durch seine Kritikerrolle beim SRF Literaturclub als leidenschaftlicher Leser bekannt. Als nächster Gast des Literaturpodcasts Kapriolen folgt er nun auf Autor*innen wie Daniel Kehlmann, Michael Köhlmeier, Stefanie Sargnagel, Clemens J. Setz und Ulrike Almut Sandig. Einmal pro Monat lädt die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies Schriftsteller*innen und Dichter*innen zu sich aufs digitale Sofa und ins Literaturquiz. Durch die "Kapriole", dem launenhaften Streich oder verrückten Einfall, kommen wir dem Schreiben der Autor*innen auf die Spur. Mit freundlicher Unterstützung des Schweizerischen Generalkonsulat in Stuttgart
38 Minuten
„Die Welt ist nicht so, wie sie aussieht“, heißt es im Roman "F" von Daniel Kehlmann, der nach seinem Vortrag, der „Stuttgarter Zukunftsrede“, auch im Literaturpodcast „Kapriolen“ zu hören sein wird. Einmal pro Monat lädt die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies Schriftsteller*innen und Dichter*innen zu sich aufs digitale Sofa und ins Literaturquiz – so beispielsweise schon Clemens J. Setz, Michael Köhlmeier oder Nancy Hünger. Daniel Kehlmann ist auch als Literaturrezensent bekannt – und dadurch als leidenschaftlicher Leser von Thomas Mann, J.R.R. Tolkien, Vladimir Nabokov, Stephen King oder Tolstoi. Diese Lektüren legen u.a. Fragen wie diese nahe: Wieviel ist an der Literatur Zufall oder Be-rechnung? Wie verhält es sich mit der Liebe zur literarischen Fintenlegung, mit der Lust an historischen Stoffen? Und um den Bogen zur Zukunftsrede zu schlagen: Kann künstliche Intelligenz bessere Literatur entstehen lassen? Die Stuttgarter Zukunftsrede ist eine Veranstaltungskooperation von: Literaturhaus Stuttgart, Hospitalhof / Evangelisches Bildungszentrum Stuttgart und Internationales Zentrum für Kultur- und Technikforschung, gefördert von der Stadt Stuttgart und der Berthold Leibinger Stiftung
45 Minuten
"Ich bin mein eigener Shitstorm." Stefanie Sargnagel, bekannt als Aphoristikerin auf vielen Social-Media-Kanälen, hat ihr Markenzeichen, die rote Baskenmütze, abgelegt, und ihren ersten Roman geschrieben: "Dicht. Aufzeichnungen einer Tagediebin". Bekannt wurde sie für ihre Statusmeldungen während ihres Brotjobs im Call-Center, während sie in der von Daniel Richter angeleiteten Klasse der Akademie der Bildenden Künste Wien Malerei studierte. Sie ist der nächste Gast des Literaturpodcasts Kapriolen, nach so unterschiedlichen Stimmen wie denen von Clemens J. Setz, Michael Köhlmeier oder Nancy Hünger. Durch die "Kapriole", dem launenhaften Streich oder verrückten Einfall, kommen wir dem Schreiben der Autor*innen auf die Spur. Einmal pro Monat lädt die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies Schriftsteller*innen und Dichter*innen für das Literaturhaus Stuttgart zu sich aufs digitale Sofa und ins Literaturquiz. Anlass kann ein neues Buch sein, muss es aber nicht. Spannend wird sein, wie die sprachlichen Unterschiede zwischen Postings auf den sozialen Kanälen und in literarischen Zitaten aussehen – und ob Stefanie Sargnagel sie im Quiz heraushören kann.
32 Minuten
Bislang hat die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies einmal im Monat Schriftsteller*innen und Dichter*innen zu sich aufs digitale Sofa und ins Literaturquiz eingeladen. Die Kometenparade als Wintermarkt der unabhängigen Verlage bereitet den Teppich, nun einmal von Angesicht zu Angesicht ins Gespräch zu kommen – und zwar mit dem frisch gekürten Thaddäus-Troll-Preisträger Kai Weyand. Über das Gedicht "Der Panther" von Rainer Maria Rilke beispielsweise wird zu sprechen sein, der in seinem preisgekrönten Roman "Die Entdeckung der Fliehkraft" eine große Rolle spielt. Das Quiz führt sicherlich einmal quer durch die Themen Schuld und Liebe und Unglück in der Literaturgeschichte. Und ganz sicherlich taucht die Frage auf, was Sportreportagen mit Poesie zu tun haben. Live und ungeschnitten. Kai Weyand, geb. 1968, arbeitete als Lehrer im Strafvollzug und lebt in der Nähe von Freiburg
47 Minuten
Nancy Hünger ist eine leise, aber gewaltige Stimme in der zeitgenössischen Literatur – und der kommende Gast des Literaturpodcasts Kapriolen, gefolgt auf Clemens J. Setz, Ulrike Almut Sandig, Max Czollek, Annett Gröschner und Michael Köhlmeier. Durch die "Kapriole", dem launenhaften Streich oder verrückten Einfall, kommen wir dem Schreiben der Autor*innen auf die Spur. Einmal pro Monat lädt die Lyrikerin und Literaturvermittlerin Carolin Callies Schriftsteller*innen und Dichter*innen zu sich aufs digitale Sofa und ins Literaturquiz. Anlass kann ein neues Buch sein, muss es aber nicht. Wohin die Reise des Gesprächs gehen wird, zeigt sich oft erst während und nach der Aufnahme – mit Nancy Hünger graben wir gemeinsam nach Günter Eichs "Maulwürfen", können uns mit Joan Didion fragen, ob wir uns Geschichten erzählen, um zu leben, oder aber wir folgen den Spuren Wolfgang Hilbigs, denn eine essayistische Auseinandersetzung mit ihm brachte Nancy Hünger im Jahr 2014 den Caroline-Schlegel-Förderpreis der Stadt Jena ein. In diesem Jahr erschien ihr neuer Lyrikband „4 Uhr kommt der Hund. Ein unglückliches Sprechen“. „Da, wo ich wohne, ist es immer kalt, kalt, kalt“, heißt es in einem Song der Band "Die Heiterkeit", die Nancy Hünger schätzt – wir machen es uns im Dezember zusammen war