Grünzeug gegen die Apokalypse - Der Klimapodcast der Hochschule Zittau/Görlitz Archiv
19 Episoden
20 Minuten
In der Folge 19 des Podcasts "Grünzeug gegen die Apokalypse" der Hochschule Zittau/Görlitz sprechen wir mit Professor Matthias Kunick über die vielschichtigen Aspekte der Energiewende. Wir diskutieren die Rolle der Energieautarkie, die Herausforderungen bei ihrer Umsetzung und warum eine Wärmewende genauso wichtig ist wie die Stromwende. Außerdem beleuchten wir die Verantwortung von Kommunen und Stadtwerken und fragen uns, ob eine 100%ige Erneuerbaren-Energien-basierte Autarkie möglich ist. Ein kompakter Überblick für alle, die verstehen wollen, wie die Energiewende wirklich funktioniert.
35 Minuten
In der Folge 18 des Podcasts "Grünzeug gegen die Apokalypse" der Hochschule Zittau/Görlitz erfahrt ihr alles über das Projekt Lander. Das interdisziplinäre Team untersucht die vielseitige Nutzung der Hanfpflanze, von der Fasergewinnung bis zur energetischen Verwertung. Dabei steht die Reduzierung des Einsatzes von erdölbasierten Kunststoffen durch naturfaserverstärkte Alternativen im Fokus. Lander trägt nicht nur zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz bei, sondern fördert auch die regionale Wirtschaft durch die Unterstützung von Start-ups im Bereich nachhaltiger Materialien. Lernt die Vorteile und Herausforderungen dieser spannenden Initiative kennen.
39 Minuten
In der Folge 16 des Podcasts "Grünzeug gegen die Apokalypse" der Hochschule Zittau/Görlitz dreht sich alles um Klimaneutralität und Treibhausgasbilanzierung. Sarah gibt Einblicke in das Projekt "KMU Klimadeal", das kleine und mittelständige Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützt. Die Folge beleuchtet verschiedene Arten der Neutralität, die Bedeutung wissenschaftlicher Standards und die Herausforderungen der Datenerhebung. Zudem werden der Unternehmens- und Produkt-Carbon-Footprint unterschieden und mögliche Probleme sowie Maßnahmen zur Emissionsreduktion diskutiert. Zum Abschluss wird das kontroverse Thema der Kompensation erörtert.
44 Minuten
In der Folge 15 des Podcasts "Grünzeug gegen die Apokalypse" der Hochschule Zittau/Görlitz dreht sich alles um CO2-Kompensation und ihre Rolle im Klimaschutz. Lukas, Sarah und Professor Dr. Jakob Hildebrandt diskutieren, ob Kompensation eine echte Nachhaltigkeitsmaßnahme oder lediglich ein Marketingtrick ist. Die Komplexität der Auswahl und Bewertung von Kompensationsprojekten wird hervorgehoben, da verschiedene Unternehmen unterschiedliche Ansätze verfolgen können. Die Überwachung der tatsächlichen CO2-Reduzierungen, insbesondere in Aufforstungsprojekten, wird als Herausforderung diskutiert. Die Episode betont, dass Kompensationen keine perfekte Lösung sind und dass einige Unternehmen sie für PR-Zwecke nutzen, ohne nachhaltig zu handeln, jedoch Kompensation auch Vorteile hat.
29 Minuten
In der Folge 14 des Podcasts "Grünzeug gegen die Apokalypse" der Hochschule Zittau/Görlitz geht es heute um "Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und den erfolgreichen Umweltschutz im Unternehmen". Die Moderatorin Sarah und ihr Kollege Lukas sprechen mit Jana Brauweiler, einer Professorin für integrierte Management-Systeme, über die Bedeutung von Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Unternehmen. Sie betonen die Herausforderungen, denen vor allem der Mittelstand gegenübersteht, um Umweltschutzmaßnahmen umzusetzen, und diskutieren, wie Unternehmen, insbesondere KMUs, Klimaschutz effektiv betreiben können. Jana Brauweiler erklärt die Bedeutung von Management-Systemen wie ISO 14001 und EMAS für Umwelt- und Klimaschutz und betont die Vorteile integrierter Management-Systeme. Sie betont die Notwendigkeit, Mitarbeiter in Umweltschutzthemen zu schulen und sie in die Umsetzung einzubeziehen. Abschließend betont sie die Bedeutung praktikabler und lebensnaher Regelungen in Management-Systemen und ermutigt Unternehmen, Umweltschutz nicht nur für Zertifikate, sondern als echte Chance für die Weiterentwicklung ihres Geschäfts anzusehen.
19 Minuten
In der Folge 13 des Podcasts "Grünzeug gegen die Apokalypse" der Hochschule Zittau/Görlitz steht das Thema "Schwammstädte" im Fokus. Die Episode beginnt mit einer Diskussion über die wachsende Bedeutung von Wasser angesichts von Dürren, Trockenheit und Starkregenereignissen, die insbesondere in städtischen Gebieten zu Überschwemmungen führen. Diese Probleme werden durch den Klimawandel verschärft. Die Lösung: das Konzept der Schwammstadt. In einer Schwammstadt wird Regenwasser an Ort und Stelle aufgefangen. Dafür werden mehr Grünflächen geschaffen, darunter begrünte Dächer, Regenwasserbecken und Parks. Dies ermöglicht eine bessere Regenwasserabsorption. Außerdem erhöhen Grünflächen das Grundwasserniveau und regulieren das Mikroklima in der Stadt. Das gespeicherte Regenwasser kann auch zur Bewässerung und als zusätzliche Wasserquelle in Trockenperioden genutzt werden. Städte wie Kopenhagen, Singapur, Portland und Rotterdam zeigen, wie das Konzept der Schwammstadt erfolgreich umgesetzt werden kann. Dabei spielt die Bürgerbeteiligung eine entscheidende Rolle. Die Diskussion endet mit dem Blick auf die Möglichkeiten für Städte wie Zittau. Die Stadt Zittau verfolgt bereits nachhaltige Ansätze im Bereich des Wassermanagements und könnte in Zukunft weitere Schritte in Richtung einer Schwammstadt unternehmen.
34 Minuten
In der 12. Folge des Podcasts "Grünzeug gegen die Apokalypse" der Hochschule Zittau/Görlitz sprechen Sarah, Jens und Markus Will über die Anpassung an den Klimawandel. Markus Will erklärt, dass Anpassung (Klimaadaption) darauf abzielt, sich auf mögliche Klimawandelfolgen vorzubereiten und Maßnahmen zu ergreifen, um diese Folgen abzumildern oder sich vor ihnen anzupassen. Sie diskutieren bereits sichtbare Auswirkungen des Klimawandels, wie steigende Meeresspiegel, Hitzewellen und Veränderungen in der Natur. Markus betont, dass Anpassung von Region zu Region unterschiedlich ist und dass Entwicklungsländer im globalen Süden stärker betroffen sein werden. Erfahrt mehr über Anpassungsmaßnahmen in Kommunen, Unternehmen und die Bedeutung von Bildung und Bürgerbeteiligung. Der Podcast bietet Einblicke in die Bedeutung der Anpassung an den Klimawandel und wie verschiedene Akteure auf unterschiedlichen Ebenen Maßnahmen ergreifen können.
47 Minuten
Entdecke in der 11. Folge des Klimapodcasts der Hochschule Zittau/Görlitz "Grünzeug gegen die Apokalypse" die Welt der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Lukas und Sarah, sprechen mit Stefanie Kast, einer Expertin für Nachhaltigkeit in Organisationen. Die SDGs sind 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen 2015 verabschiedet wurden. Diese Ziele decken soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeitsbereiche ab und haben über 150 Unterziele. Ihr erfahrt, wie die SDGs weltweit und in Deutschland umgesetzt werden, welche Herausforderungen es gibt und wie man als Einzelperson einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten kann. Die SDGs sind ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität, insbesondere für benachteiligte Gruppen. Diese Folge bietet wertvolle Einblicke und Ressourcen, um die SDGs besser zu verstehen und aktiv zu werden, sei es durch umweltfreundliches Einkaufen, Mülltrennung, Spenden oder ehrenamtliches Engagement. Gemeinsam können wir die Welt nachhaltiger gestalten!
26 Minuten
In dieser Podcastfolge sprechen Sarah und Lucas über die erschreckende Thematik der Kipppunkte im Klimasystem. Zunächst führen sie die Hörer*innen in die Grundlagen der Kipppunkte ein und stellen verschiedene Arten vor. Im weiteren Verlauf setzen sie den Fokus auf die Eisschmelze am Nordpol, beleuchten die Veränderungen der Meeresströmungen und die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Amazonas-Regenwald. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf den auftauenden Permafrostboden und diskutieren die möglichen Folgen, die dieses Phänomen für die Umwelt und den globalen Klimawandel mit sich bringt. Anschließend wenden sich Sarah und Lucas den sozialen Kipppunkten zu. Sie erörtern, wie diese Kipppunkte aus den physischen Veränderungen entstehen können und welche weitreichenden Folgen sie für die Gesellschaft haben können. Zum Abschluss präsentieren sie einige mögliche Maßnahmen und Strategien zur Vermeidung oder Abschwächung dieser Kipppunkte.
19 Minuten
In der neunten Folge des Klimapodcasts "Grünzeug gegen die Apokalypse" der Hochschule Zittau/Görlitz tauchen Sarah und Lucas tief in die Themen Klima und Wetter ein. Angesichts der Rekordtemperaturen im Sommer 2023 sprechen sie darüber, wie der Klimawandel Wetterereignisse beeinflusst und welche Auswirkungen das auf unser tägliches Leben hat. Sie erläutern den Unterschied zwischen den oft verwechselten Begriffen Wetter und Klima und diskutieren, wie diese im Kontext des Klimawandels zu verstehen sind. Darüber hinaus gehen sie auf verschiedene Anpassungsmaßnahmen ein, die sowohl auf kommunaler als auch auf individueller Ebene ergriffen werden können, um den neuen klimatischen Bedingungen besser gerecht zu werden. Diese Folge bietet wertvolle Einblicke für alle, die sich für die komplexen Zusammenhänge von Klimawandel, Wetter und Anpassungsstrategien interessieren.
28 Minuten
In dieser Folge besprechen wir gemeinsam mit Anton über Klimaschutz im Alltag und beleuchten, wie unser persönlicher Lebensstil unseren CO2-Fußabdruck beeinflusst. Wir starten mit einer Diskussion über das Fliegen und Urlaubsmuster, bevor wir uns dem Thema Ernährung und dessen Auswirkungen auf die Umwelt widmen. Im weiteren Verlauf sprechen wir über unsere Ausgaben für Freizeit und Kultur und wie diese unseren CO2-Fußabdruck beeinflussen können. Auch den 'Better-than-Average-Effekt' diskutieren wir kurz. Abschließend geben wir praktische Tipps für umweltfreundliches Verhalten im Alltag und argumentieren für die Wirtschaftlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen.
16 Minuten
In der aktuellen Episode von "Grünzeug gegen die Apokalypse" setzen wir uns mit einem brisanten Thema auseinander: Wie beeinflusst unsere Ernährung den Klimawandel? Wir tauchen ein in die Welt des Grillens – einer der beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen. Doch hier lauert ein Umweltproblem: Fleisch- und Wurstwaren sind die Hauptakteure auf dem Grill, und die Tierhaltung hat drastische Auswirkungen auf den CO2-Ausstoß. Kühe sind für einen beträchtlichen Teil der Methan- und Lachgasemissionen verantwortlich, die weit klimaschädlicher sind als CO2. Wir decken auf, wie unser Fleischkonsum die Umwelt belastet, von der Regenwaldrodung bis zum Wasserverbrauch. Aber wir bieten auch Lösungen an, wie Regionalität, saisonale Ernährung und bewusster Umgang mit Lebensmitteln dazu beitragen können, unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Erfahrt, wie kleine Veränderungen in unserer Ernährung Großes bewirken können.
22 Minuten
Willkommen zur sechsten Folge von "Grünzeug gegen die Apokalypse", dem Klimapodcast der Hochschule Zittau/Görlitz. In dieser festlichen Episode tauchen wir tief in die Welt der Weihnachtsvorbereitungen ein und fragen uns: Wie kann Weihnachten umweltfreundlicher gestaltet werden? Von der Wahl des perfekten Weihnachtsbaums über nachhaltigen Weihnachtsschmuck bis hin zu umweltfreundlichen Geschenkideen – wir decken alle Aspekte ab. Wir sprechen auch über die Müllproduktion und den Stromverbrauch während der Feiertage und geben Tipps für ein nachhaltiges Festessen. Begleiten Sie uns auf dieser festlichen Reise und erfahren Sie, wie Sie die Feiertage grüner gestalten können, ohne auf den Zauber der Saison verzichten zu müssen.
37 Minuten
Willkommen zur Podcast-Folge "Moleküle gegen die Apokalypse". In dieser Episode tauchen wir tief in die Welt der physikalischen Chemie ein und erkunden, wie sie uns hilft, die komplexen Mechanismen des Klimawandels zu verstehen. Von der Thermodynamik, die uns die Energie- und Materialflüsse im Klimasystem erklärt, bis hin zu chemischen Gleichgewichten und ihren Auswirkungen auf unsere Umwelt. Erfahren Sie, wie die physikalische Chemie nicht nur Herausforderungen aufzeigt, sondern auch Chancen für umwelttechnische Lösungen bietet.