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Episoden

1 Stunde 3 Minuten
Monatelang wurde Dorothy Jane Scott von einem unbekannten Mann angerufen.

Manchmal erklärte er ihr seine Liebe. Dann wieder bedrohte er sie. Besonders verstörend war, dass der Anrufer offenbar Details aus ihrem Alltag kannte. Er wusste, wo sie sich aufhielt, und beschrieb sogar, was sie trug.

Dorothy hatte Angst. Sie änderte ihre Gewohnheiten und begann, Selbstverteidigung zu lernen.

Doch am 28. Mai 1980 wurde aus der Bedrohung Realität.

Nach einem Abend mit Arbeitskollegen verschwand Dorothy spurlos. Kurz darauf wurde ihr Auto verlassen aufgefunden – von Dorothy selbst fehlte jede Spur.

Und die Anrufe hörten nicht auf.

Auch nach ihrem Verschwinden meldete sich eine unbekannte Stimme bei ihrer Familie und behauptete, Dorothy bei sich zu haben.

Jahre vergingen, bis schließlich menschliche Überreste gefunden wurden und Dorothys Familie Gewissheit bekam.

Doch eine entscheidende Frage blieb:

Wer hat Dorothy Jane Scott getötet?

Bis heute ist ihr Mord nicht aufgeklärt. Und die Identität des Mannes, der sie vor ihrem Verschwinden mit seinen Anrufen terrorisierte, bleibt eines der unheimlichsten Rätsel dieses Falls.

Ein Fall, der zeigt, wie aus einer Stimme am Telefon eine reale Bedrohung werden kann – und wie viele Fragen auch Jahrzehnte später noch unbeantwortet sind.

Das Urheberrecht der Titelmelodie liegt beim Podcast Blutvergießen- Tagebuch des Todes.
1 Stunde 11 Minuten
Paris, März 1914.

Henriette Caillaux betritt die Redaktion der Zeitung Le Figaro. Sie bittet darum, den Chefredakteur Gaston Calmette zu sprechen. Sie wartet.

Als Calmette schließlich vor ihr steht, zieht Henriette eine Pistole aus ihrem Muff. Wenige Augenblicke später fallen mehrere Schüsse.

Doch was brachte die Ehefrau eines der mächtigsten Politiker Frankreichs dazu, bewaffnet in eine Zeitungsredaktion zu gehen?

Seit Wochen führt Le Figaro eine erbitterte Kampagne gegen ihren Ehemann Joseph Caillaux. Private Briefe werden veröffentlicht, weitere Enthüllungen scheinen bevorzustehen – und Henriette fürchtet, dass auch ihre eigene Vergangenheit öffentlich gemacht werden könnte.

Der Fall wird zu einem der größten gesellschaftlichen Skandale der französischen Belle Époque. Politik, Presse, Liebe, Eifersucht und die Frage nach weiblichen Emotionen vermischen sich zu einem Prozess, über den ganz Frankreich spricht.

Und am Ende steht ein Urteil, das heute kaum weniger bemerkenswert erscheint als die Tat selbst.
45 Minuten
Hatun ist eine junge Frau, die vor allem eines möchte: ihr Leben selbst bestimmen.

Sie will eigene Entscheidungen treffen, unabhängig sein und gemeinsam mit ihrem Sohn eine Zukunft aufbauen. Doch ihr Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung führt zu immer größeren Konflikten mit ihrer Familie.

Hatun versucht, sich ein eigenes Leben aufzubauen und sich von den Erwartungen zu lösen, die andere an sie stellen.

Doch die Bedrohung rückt immer näher. Schließlich wird Hatun ermordet.

Ihr Tod erschüttert Deutschland und entfacht eine Debatte über familiäre Gewalt, Selbstbestimmung, sogenannte „Ehrenmorde“ und die Frage, wie Frauen geschützt werden können, die sich gegen die Vorstellungen ihrer Familie stellen.

Ein Fall über Freiheit, Kontrolle und eine junge Frau, die für ihr eigenes Leben kämpfen musste.
1 Stunde 13 Minuten
Ein freundlicher Mann. Ein blauer Van. Junge Frauen, die ihm vertrauen – und für einige von ihnen wird diese Begegnung zum Albtraum.

In den 1970er-Jahren verschwinden im US-Bundesstaat Washington immer wieder junge Frauen. Einige werden später tot in abgelegenen Waldgebieten gefunden, andere überleben nur knapp und können erzählen, was ihnen widerfahren ist.

Die Ermittlungen führen schließlich zu Warren Forrest. Doch seine Festnahme beantwortet längst nicht alle Fragen.

Wie viele Opfer gab es wirklich? Welche ungeklärten Fälle könnten noch mit ihm in Verbindung stehen? Und wie kann eine winzige Spur nach fast fünf Jahrzehnten plötzlich dafür sorgen, dass eine namenlose Tote ihre Identität zurückbekommt und ein längst vergangenes Verbrechen doch noch vor Gericht landet?

Manche Fälle schlafen. Vergessen sind sie deshalb noch lange nicht.

#TrueCrime #WarrenForrest #ColdCase #Blutvergiessen #Bloodies
1 Stunde 16 Minuten
Cleveland, Ohio, in den 1930er-Jahren. In und um das heruntergekommene Gebiet Kingsbury Run werden immer wieder menschliche Überreste entdeckt. Die Opfer sind enthauptet und zerstückelt worden – viele von ihnen können bis heute nicht zweifelsfrei identifiziert werden.

Schon bald ist klar: Cleveland hat es mit einer Mordserie zu tun. Mindestens zwölf Opfer werden den sogenannten „Torso Murders“ zwischen 1935 und 1938 zugerechnet.

Die Ermittlungen beschäftigen schließlich auch einen Mann, der zuvor im Kampf gegen Al Capone berühmt geworden war: Eliot Ness. Doch selbst ihm gelingt es nicht, den Täter zu überführen.

Es gibt Verdächtige. Es gibt Theorien. Und einen Mann, den Ness selbst besonders im Visier gehabt haben soll.

Aber einen entscheidenden Beweis gibt es nie.

Der Cleveland Torso Murderer, auch als „Mad Butcher of Kingsbury Run“ bekannt, wird offiziell niemals identifiziert.

In unserer Folge sprechen wir über die Opfer, die grausame Mordserie, die Ermittlungen und die Frage, die bis heute geblieben ist:

Wer war der Cleveland Torso Murderer?
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Über diesen Podcast

Willkommen bei unserem True Crime Podcast: Blutvergießen- Tagebuch des Todes (ehemals Blutzeuge-Tagebuch des Todes). Erlebe spannende Fälle aus der ganzen Welt mit uns - Antje, Johanna und Sakura - und tauche ein in die Abgründe der Menschheit. Ihr findet uns ab sofort neu bei Insta unter Blutvergiessen.Podcast Die Folgen 1-114 haben noch den alten Blutzeuge Sound, also bitte nicht wundern.
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„Blutvergießen - Tagebuch des Todes“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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