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Schnack, Land, Fluss Archiv

32 Episoden
17 Minuten
Wer heute Musik hört, macht das überwiegend über eine App auf dem Smartphone. Das Programm merkt sich, was gefällt und schlägt automatisch ähnliche Lieder vor. In der Jugend von Wilma Johlen, 84 Jahre alt, aus Brakel ganz im Osten NRWs, wäre das vermutlich nicht mal als Science Fiction durchgegangen. Musik würde damals ganz anders konsumiert und weitergegeben. Wie? Darüber sprechen wir. Und auch darüber, warum es im Musikgeschmack Unterschiede zwischen Stadt und Land gab. ___ Redaktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Schnitt und Produktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Host: Marit Schröder Musik: Spring Gang / Breeze / Mit freundlicher Genehmigung von www.epidemicsound.com
25 Minuten
Die Jagd boomt, immer mehr Menschen machen einen Jagdschein. Doch was treibt sie an? Der Wunsch, mit gutem Gewissen Fleisch zu essen? Oder doch eher die Lust am schießen, was gemeinhin als Trophäenkult bekannt ist - also sich ein möglichst großes Geweih ins Wohnzimmer zu hängen. Wie hat sich die Motivation im Laufe der vergangenen Jahrzehnte geändert? Welche Schattenseite hat die hohe Zahl der Neujäger – und wie war es eigentlich früher, als Frau in solch einen Männerdomäne wie der Jagd zu bestehen? Antworten hat Britta Freifrau von Weichs aus Willebadessen im Landkreis Höxter, 62 Jahre alt und seit über 40 Jahren Jägerin. ___ Redaktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Schnitt und Produktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Host: Marit Schröder Musik: Spring Gang / Breeze / Mit freundlicher Genehmigung von www.epidemicsound.com
34 Minuten
Offen schwule, lesbische oder bisexuelle Menschen und Paare gab es in der Jugend von Astrid und Susanne Rose nicht. Vielleicht waren beide auch deshalb bis in ihre 30er überzeugt, "stockhetero" zu sein. Vor 22 Jahren haben sich die beiden Frauen jedoch Hals über Kopf ineinander verliebt. Wie war es, sich auf einem Dorf zu outen, wo jeder jeden kannte? Wie haben Freunde und Familie reagiert? Und was ist heute vielleicht einfacher als damals? Darüber sprechen wir. ___ Redaktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Schnitt und Produktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Host: Marit Schröder Musik: Spring Gang / Breeze / Mit freundlicher Genehmigung von www.epidemicsound.com
24 Minuten
In dieser Folge ist alles anders: Chiara, 26, Landschaftsökologiestudentin aus Münster und Aktivistin der "Letzten Generation", spricht über Vorwürfe, die der "Letzten Generation" häufig gemacht werden -so auch in der vorletzten Folge "Schnack, Land, Fluss" über "Protest in der Politik". Wie reagiert sie auf den Vorwurf, die "Letzte Generation" seien nur wohlstandverwöhnte Krawallmacher? ___ Redaktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Schnitt und Produktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Host: Marit Schröder Musik: Spring Gang / Breeze / Mit freundlicher Genehmigung von www.epidemicsound.com
27 Minuten
Die Dortmunderin Brigitte Funk, 75 Jahre, hat Anfang der 80er Jahre in Dortmund ein Café eröffnet und dort ganz ohne Internet ein "soziales Netzwerk" geschaffen. Mit ihr sprechen wir über das Zwischenmenschliche: über Freundschaften und Liebe, über Streit, und über Netzwerke. Wie war das in einer Zeit vor Tinder, Facebook und Co? Und wie hat sich unser soziales Miteinander durch die digitale Welt verändert? ___ Redaktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Schnitt und Produktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Host: Marit Schröder Musik: Spring Gang / Breeze / Mit freundlicher Genehmigung von www.epidemicsound.com
28 Minuten
Gisela Upmeier zu Belzen blickt auf ein Leben voller Protest zurück: Die heute 87-Jährige hat sich gemeinsam mit ihrem Mann über Jahre gegen eine riesige Mülldeponie gewehrt, die in unmittelbarer Nachbarschaft ihres Betriebes geplant war. Von Grüne über SPD bis CDU – alle waren dafür und wollte das von Anfang an völlig überdimensionierte Projekt durchdrücken, koste es, was es wollen. Für ihren Protest hat Frau Upmeier schließlich auch ihrer Partei, der CDU, den Rücken gekehrt. Darüber sprechen wir. Und auch darüber, wo es Parallelen zu den aktuellen Protesten von Landwirten und Klimaaktivisten gibt. Übrigens: Frau Upmeier hat über ihren Protest ein Buch geschrieben: „Widerstand gegen eine Großplanung“. Hier gibt es mehr Informationen: https://buchshop.bod.de/widerstand-gegen-eine-grossplanung-gisela-upmeier-zu-belzen-9783756868605 ___ Redaktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Schnitt und Produktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Host: Marit Schröder Musik: Spring Gang / Breeze / Mit freundlicher Genehmigung von www.epidemicsound.com
24 Minuten
1947 wurde der erste reguläre Jahrgang nach dem Zweiten Weltkrieg eingeschult. Heinrich Schölling, heute 82 Jahre alt, war einer der Schüler. Er blickt zurück auf eine Zeit, in der Schläge ein anerkanntes pädagogisches Mittel waren - sowohl in der Schule als auch zu Hause. Und er erinnert sich an eine Zeit, die von Mangel und Verzicht geprägt waren, in der ein Stück Speck gegen einen Schultornister und Altpapier gegen Schulbücher getauscht wurden. ____ Redaktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Schnitt und Produktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Host: Marit Schröder Musik: Spring Gang / Breeze / Mit freundlicher Genehmigung von www.epidemicsound.com
25 Minuten
Alkohol ist eine der gefährlichsten Drogen - und tief in unserer Gesellschaft verankert. Anneliese Brandt, 90 Jahre, blickt auf eine Jugend, in der es "normal" war, mit Promille im Blut Auto zu fahren. (Wie) Hat sich unser Verhältnis zum Alkohol seit den 1950er Jahren gewandelt? ____ Redaktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Schnitt und Produktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Host: Marit Schröder Musik: Spring Gang / Breeze / Mit freundlicher Genehmigung von www.epidemicsound.com
25 Minuten
Heute werden in Deutschland etwa 30% der Kinder per Kaiserschnitt geboren, nur 8% kommen ohne medizinischen Eingriffe wie die PDA – eine Rückenmarksnarkose - auf die Welt. Eine unglaublich fremdbestimmte Geburthilfe, findet Eva Maria Müller Markfort. Eva Maria Müller Markfort ist 85 Jahre alt und hat seit den 1960er Jahren als Hebamme gearbeitet – und das nicht nur in Deutschland. Sie hat auch in Belgien, Frankreich und Saudi Arabien Kindern auf Welt geholfen – sowohl in Krankenhäusern, als auch viele Jahre als Hausgeburthebamme. Wie hat sich die Geburtshilfe seit den 1960er Jahren verändert? Wie sah es damals mit Schmerzmitteln unter der Geburt aus, wie mit Betreuungsschlüsseln? Und was wünscht sich ein Hebammen Urgestein wie Eva Maria Müller Markfort für die Zukunft? ____ Redaktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Schnitt und Produktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Host: Marit Schröder Musik: Spring Gang / Breeze / Mit freundlicher Genehmigung von www.epidemicsound.com
22 Minuten
Es ist Mitte November: Im Radio laufen die ersten Weihnachtslieder. Die Läden sind weihnachtlich geschmückt - und die ersten Weihnachtsplätzchen gab es bereits zu kaufen, als in einigen Bundesländern noch Sommerferien waren. Die Vorweihnachtszeit beginnt jedes Jahr früher. So empfindet es auch Hanne Große Kleinmann. "Früher", blickt die heute 75-Jährige zurück, "früher orientierte man sich viel stärker an der Witterung und christlichen Feiertagen." Wann wurde aus dem christlichen Weihnachtsfest ein solches Konsumfest? ____ Redaktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Schnitt und Produktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Host: Marit Schröder Musik: Spring Gang / Breeze / Mit freundlicher Genehmigung von www.epidemicsound.com
25 Minuten
Kaufen wir heute Kleidung, dann vor allem online und häufig viel zu viel. Ein Großteil geht als "Retoure" zurück zum Versandhändler. Ganz anders in den 1950er und beginnenden 1960er Jahren. Gekauft wurde das, was gebraucht wurde - und das häufig beim Schneider vor Ort. Risse wurden ausgebessert, Löcher gestopft. Wann hat sich unser Umgang mit Kleidung gewandelt? Wann löste Kleidung von der Stange die Schneiderware ab? Und wann haben wir verlernt, Socken zu stopfen? Antworten hat Irmgard Hörnemann, heute 69 Jahre alt, damals als Schneiderstochter im Unternehmen ihres Vaters aufgewachsen. ____ Redaktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Schnitt und Produktion: Marit Schröder, Munia Nienhaus Host: Marit Schröder Musik: Spring Gang / Breeze / Mit freundlicher Genehmigung von www.epidemicsound.com
14 Minuten
Wie ist es, neu in einem Dorf zu sein? „Ganz schön schwierig“, erzählt uns eine Frau, die vor über sechzig Jahren auf den Hof ihres Mannes gezogen ist. Außer ihrem Ehemann und dessen Eltern kannte sie niemanden im Dorf. Lange wurde sie dort nicht akzeptiert. Wie konnte sie doch noch Anschluss finden? ___ Redaktion: Gina La Mela, Katja Gerland, Marvin Wenzel, Johannes Runge Schnitt und Produktion: Viktor Veress Host: Marit Schröder Musik: Spring Gang / Breeze / Mit freundlicher Genehmigung von www.epidemicsound.com
26 Minuten
Ewald Frie, Geschichtsprofessor an der Uni Tübingen, hat mit seinem neusten Werk „Ein Hof und elf Geschwister“ jüngst den Deutschen Sachbuchpreis abgeräumt. Er ist mit seinen 10 Geschwistern auf einem Hof im Münsterland aufgewachsen. Arbeit gab es da immer. Aber wie sah es eigentlich mit Freizeit und Hobbys aus? Darüber sprechen wir in dieser Folge. Und klären, warum nicht alle seine Brüder Fußball spielen durften.
21 Minuten
Wie es ist, mit seinen Schwiegereltern unter einem Dach zu leben? Sabine Kerstin ist 64 Jahre alt und in den 80ern zu ihrem Partner auf den Hof nach Bad Sassendorf gezogen – in ein Haus mit ihren Schwiegereltern. Einfach war das nicht immer. Wir sprechen über die Notwendigkeit von Türen und über unterschiedliche Geschmäcker in der Gartengestaltung. Das Spannende ist auch: Sabine Kerstin ist bald in einer ganz ähnlichen Situation wie ihre Schwiegermutter damals. Denn ihre Tochter zieht samt Mann und Kind auf den Hof, auf den sie damals zugezogen ist. Welche Fehler will sie auf keinen Fall wiederholen?
20 Minuten
Damenbinden, die wie Schmuddelheftchen unter der Ladentheke verkauft wurden, Eltern, die ihre Kinder vor kopulierenden Tieren abschirmten und eine "schnelle" Ehe. Was Doris Winterhoff, 69 Jahre alt, zu Aufklärung und Sexualität vor über 50 Jahren berichtet, ist heute kaum mehr vorstellbar. Host Marit Schröder, 35, hat ihr erstes Kind ganz ohne Trauschein bekommen - ein Skandal war das nicht. Mit welchen Tabus ist Doris Winterhoff noch groß geworden?
Schnack, Land, Fluss

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Der Generationenpodcast