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ZU - Der Podcast der Zeppelin Universität Archiv

77 Episoden
1 Stunde 51 Minuten
Gemeinsam mit Prof. Steffen Reik (SPD), Raimund Haser MdL (CDU), Kai Lücke (ZF) und Rebekka Müller (VOLT) spricht der Club of International Politics über die EU als Wirtschaftsstandort und thematisiert dabei u.a. Folgen eines Rechtsrucks auf die Wirtschaft, europäische Zusammenarbeit und neue Akzente der zu wählenden Legislative. Diese Episode ist eine Episode der Ringvorlesung "Use Your Vote", die auf dem studentischen Podcast-Kanal "Welle 20" erscheint. Wir bedanken uns für die Genehmigung, diese Episode veröffentlichen zu dürfen: www.welle20.de Weitere Informationen zur Ringvorlesung "Use Your Vote" gibt es im Internet unter folgendem Link: www.zu.de/europawahl Aufzeichnung: Florian Burkhart | Fotos: Jim Papke
17 Minuten
In our second episode, we are chatting with Navin Narang from India, who tells us how he found his way from Mumbai to Zeppelin University on Lake Constance. Navin is studying the master program International Relations & Global Politics (IRGP) and is proud to be part of the first cohort of international full time students at ZU.
2 Minuten
Das, was an der Zeppelin Universität, Friedrichshafen, zählt, bist Du: ein Mensch, eine Persönlichkeit, ein Charakter, aber auch ein Teil einer großartigen Gemeinschaft.
1 Stunde 45 Minuten
Ob Ärzte, Apotheker oder Architekten, Bürger, Bauern oder Banken, Kommunen, Vereine, Sozialverbände, Gewerkschaften oder Unternehmen: Sie alle klagen über zu viel Bürokratie im Land. „Sie tun es mit Recht“, stellt selbst Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann fest, spricht von einem „Bürokratie-Burn-Out“ und warnt: „Überbordende Bürokratie legt die Axt an den Stamm der Demokratie.“ Doch warum ist es so schwer, sie zu begrenzen? Und wie kann und sollte dies dennoch gelingen? Darum geht es unter anderem im Impulsvortrag von und Gespräch zwischen Benjamin Strasser und Professor Dr. Georg Jochum, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Steuer- und Europarecht und Recht der Regulierung. Benjamin Strasser, geboren in Weingarten, studierte nach der Mittleren Reife an der Realschule am Bildungszentrum St. Konrad in Ravensburg und dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium an der Universität Konstanz Rechtswissenschaften. Nach seinem zweijährigen Referendariat am Landgericht Stuttgart sammelte er erste politische Erfahrungen als parlamentarischer Berater für den ehemaligen Justizminister Professor Dr. Ulrich Goll MdL. Seit 2017 ist er Mitglied des Deutschen Bundestags, in den er über die Landesliste der FDP einzog, und seit 2021 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz. Darüber hinaus engagiert er sich seit 2019 ehrenamtlich als Präsident des Bundesmusikverbands Chor & Orchester e.V.
1 Stunde 43 Minuten
In diesem Vortrag sollen drei Wesenszüge der Universität im Wettbewerb und ihre Wirkung auf die wissenschaftliche Praxis und die Offenheit der Wissensevolution untersucht werden: Die nach Wettbewerbsvorteilen strebende unternehmerische Universität, die auf betriebswirtschaftliches Qualitätsmanagement zielende Audit-Universität und die auf Drittmitteleinwerbung im großen Stil ausgerichtete strategisch planende Drittmittel-Universität. Richard Münch, Jahrgang 1945, ist Seniorprofessor für Gesellschaftstheorie und komparative Makrosoziologie an der Zeppelin Universität. Nach dem Studium der Soziologie, Philosophie und Psychologie an der Universität Heidelberg von 1965 bis 1970 lehrte er an den Universitäten Augsburg, Köln, Düsseldorf und Bamberg sowie als Gastprofessor in Göttingen, Bielefeld und Los Angeles. Er war Mitherausgeber mehrerer deutscher und amerikanischer Fachzeitschriften der Soziologie und ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie wurde er 2018 mit dem Preis für ein hervorragendes wissenschaftliches Lebenswerk geehrt, 2022 erhielt er den Meyer-Struckmann-Preis der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für hervorragende geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung. **Jahresthema Academic Cannibalism** Wie könnte eine Universität aussehen, die sich nicht selbst verzehrt, sondern sich entschieden auf eine planetarische Zukunftstauglichkeit hin ausrichtet? Wie viel apollinische Ordnung braucht sie, wie viel dionysische Energie? Das Jahresthema des artsprogram und des Zentrum für Kulturproduktion 2024 schließt an die vorwiegend pessimistischen Debatten zur Lage der Universitäten an, in denen diese als „darkocracies“ (Peter Fleming), psychische Höllen oder als Orte weißer Unterdrückung beschrieben werden. Im Rahmen der Ringvorlesung wollen wir diesen Selbstbeschreibungen und ihren Effekten nachgehen, die Mechanismen der (Selbst-)Sabotage kritischen Denkens beleuchten, aber auch alternative Bildungsformate diskutieren. Im universitären Ausstellungs- und Projektraum, der White Box, wird die Bühnenbildnerin Katharina Pia Schütz ein magisch-blaues Studierzimmer einrichten, das ein künstlerisches Archiv von utopischen, gescheiterten, experimentellen und überraschenden Bildungsformaten enthält. Hierzu startet im April unter dem Titel „Blueprints for Studies“ eine Veranstaltungsreihe mit Performances, Lesungen, Film-Screenings, Konzerten, die eine künstlerisch-phänomenologische Reflektion der Strukturen, Wissens- und Sozialformen der Academia betreibt. Mehr Infos zur Ringvorlesung: https://www.zu.de/forschung-themen/forschungszentren/kulturproduktion/academic-cannibalism.php
27 Minuten
Wie können Unternehmen diverser werden? Nach einer kurzen Podcast-Pause sind wir zurück hinter den Mikros und widmen uns einem weiteren wichtigen Thema: Diversität im Unternehmen. Arianna spricht mit Rassismusforscher und Unternehmer Prof. Dr. Lorenz Narku Laing über Strategien für effektives Diversitätsmanagement, Herausforderungen und wie Unternehmen sie überwinden können und über Chancen, die sich dadurch eröffnen. Im Podcast erklärt Prof. Laing, warum gutes Diversitätsmanagement unsere Arbeitswelt verändern kann und beleuchtet Lösungsansätze für eine diversere Zukunft. Hier geht’s zur Webseite von Vielfaltsprojekte. Vernetzt euch mit Prof. Laing auf LinkedIn. Moderation: Arianna Elsässer
49 Minuten
Samuel Newman is one of the many students coming from another country to study here in Friedrichshafen. Well, the German language is tough, so why on earth would anyone want to come here? Spoiler: It's not a matter of language. It's about everything else, apparently. After all, many of the courses at Zeppelin University are in the English language anyway. So, co-host Nina Möller from the International Office at ZU and host Michael Scheyer from Communications wanted to know in the first-ever "International Talk" at ZU-Podcast what the first German word Samuel had ever heard was. And what it was like for him to arrive here in Germany for the first time. Whether his parents were happy with his decision to go abroad. And what would he recommend to students coming from abroad? Everything you need to know about your stay in Germany and hilarious stories about German culture and other cultures, you will find in our new series: International Talks. If you have any questions concerning an international study program, please let us know. We will try to find an answer and talk about it in the next episode or write you back as soon as possible.
55 Minuten
Chinas Luft wird langsam frischer und Chinas Bäche wieder sauberer. China gibt es umweltbewusst. Aber ist da was dran oder ist das nur eine Masche? Ist diese neue Nachhaltigkeit verordnet oder ist sie vom Volk gewollt? Und wenn das Land sich übt im Umgang mit nachhaltigen Ressourcen und Produktionsabläufen, wird es dann vielleicht sogar ein Konkurrent zu Deutschland, das ja schlechthin als das Vorbild im Hinblick auf Nachhaltigkeit gilt. Host Michael Scheyer, Universitätskommunikation, spricht mit Dr. Matthias Niedenführ darüber, welche komplexen Zusammenhänge dahin führten, dass sich China grundlegend ändert in dieser Hinsicht. Es ist mit diesem Land nämlich wie immer: Es ist nie simpel, sondern immer facettenreich. Aber eines wird im Gespräch klar: Auch unsere Bäche waren einst schmutzig und auch unser Luft war sauber. Warum sollte nicht auch China in kurzer Zeit zurückfinden zu einer gesunden und lebensfreundlichen Umwelt?
53 Minuten
Es gibt Menschen, die haben eine gute und anständig bezahlte Arbeit und dennoch wünschen sie sich, sich sozial stärker engagieren zu können. Gleichzeitig gibt es Menschen, die tolle Ideen für soziales Engagement haben, denen aber die Hilfe fehlt. Wie lassen sich diese beiden Probleme miteinander kombinieren und lösen? Darüber haben Lisa Friederike Brunzel und Stanislava Schwalme nachgedacht und das Start-up "Localture" gegründet. Dieses sorgt dafür, dass Unternehmen ihren Mitarbeitenden Freiraum geben, um sich sozial zu engagieren - freigestellt, aber bezahlt. Aber warum sollten Unternehmen das machen? Mitarbeitende dafür bezahlen, dass sie sich sozial engagieren? Das hat viele positive Konsequenzen, wie Lea Heinrich und Michael Scheyer im Gespräch mit den beiden Gründerinnen herausfinden. Das lohnt sich am Ende für alle: Für die Hilfsprojekte und Vereine, für die Mitarbeitenden und für die Unternehmen gleich doppelt. An welchem Punkt die beiden Frauen stehen, ob sie bald Kapital einsammeln wollen und wie es ihnen in der Gründerszene so ergeht, das erfahrt ihr alles in dieser Episode der Pioneer Talks. Mehr über Localture gibt es im Internet unter: www.localture.de
1 Stunde 6 Minuten
Der Vortrag stellt die Frage nach der menschlichen Kontrolle vor dem Hintergrund von drei „Was wäre wenn“-Fragen, die unsere Gegenwart beschäftigten sollten: 1) Was wäre, wenn eine Maschine ein Bewusstsein entwickelte? 2) Was wäre, wenn die Entwicklung der KI zu einer Künstlichen Allgemeinen Intelligenz, einer Alternative zur menschlichen Intelligenz fortschreitet, ohne dabei ein Bewusstsein zu entwickeln? 3) Was wäre, wenn maschinelle und menschliche Intelligenz stattdessen verschmelzen? In einem metaphorischen Sinne schon Gegenwart ist das dritte Szenario, denn täglich greifen die meisten Menschen schon längst in ihrem Denken auf künstliche Intelligenzen zurück, die umgekehrt ihre Daten sammeln und sich der menschlichen Intelligenz bedienen. Schon in dieser Kopplung stellt sich die Kontrollfrage. Das zweite Szenario einer Emanzipation der KI von der menschlichen Intelligenz scheint vor diesem Hintergrund noch fern, aber nicht unmöglich. Das erste Szenario hingehen stellt als fast schon totalen Kontrollverlust eine Alternative auf, die – so unmöglich sie auch zu sein scheint – einen Hintergrund abgibt, von dem aus die ersten beiden, wahrscheinlichen Szenarien durchleuchtet werden sollen. Transparenzhinweis: Diese Audioaufnahme ist entstanden im Augustinum in Meersburg. Sie deckt sich inhaltlich mit der Vorlesung auf dem ZF Campus, beinhaltet aber nicht die Diskussionsrunde nach dem Vortrag auf dem Campus der ZU.
46 Minuten
Meike Lettau ist seit 2022 Juniorprofessorin für Cultural & Media Policy Studies an der Zeppelin Universität. Sie forscht zu Kulturpolitik, internationalen Kulturbeziehungen und Kulturaktivismus in gesellschaftspolitischen Transformationsprozessen. Derzeit leitet sie das vom DAAD geförderte Projekt تواصل [Tawasol] Cultural Production and Policy Network, welches gesellschaftspolitische Dimensionen künstlerischer Formate untersucht und in Zusammenarbeit mit Universitäten im Libanon und in Tunesien wegweisende Bildungsprogramme im Bereich der Kulturpolitik und der internationalen kulturellen Beziehungen implementiert. Meike Lettau wurde 2019 am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim zum Thema „Künstler als Agents of Change? Auswärtige Kulturpolitik und zivilgesellschaftliches Engagement in Transformationsprozessen“ am Beispiel der arabischen Umbrüche in Tunesien promoviert. Sie war wissenschaftliche Koordinatorin des Graduiertenkollegs „Performing Sustainability. Cultures and Development in West Africa“ in Kooperation mit Universitäten in Nigeria und Ghana.
1 Stunde 41 Minuten
Politische KI – Wie verändern neue Technologien Demokratie und Öffentlichkeit? Die Angebote der Künstlichen Intelligenz verändern grundlegend das demokratische Zusammenleben. Vor allem das Vertrauen in die Echtheit von öffentlicher Kommunikation scheint gefährdet: Können wir sicher sein, dass ein kontroverser Debattenbeitrag auf Social Media auch tatsächlich von einer echten Person stammt oder von einer KI erstellt und verbreitet wurde? Wiederum schafft das Web3, vor allem die Blockchain-Technologie, eine Möglichkeit zur nahezu fälschungssicheren Authentifizierung von Beiträgen. So können etwa die Quellen von Nachrichten nachvollziehbar gemacht werden und möglichen Fake News entgegengewirkt werden – und auch neues Vertrauen in diese Formen der Kommunikation geschaffen werden. Die Vorlesung diskutiert das Zusammenspiel von Demokratie, Technologie und öffentlicher Kommunikation mit Blick auf diese und andere Beispiele.
38 Minuten
RH Bodensee steht für Renterhilfe Bodensee. Und wie der Name schon sagt, wer die Dienste von RH Bodensee in Anspruch nimmt, bekommt Hilfe. Sie ist vor allen Dingen für diejenigen Menschen gedacht, die sich mit elektronischen Geräten nicht so gut auskennen: für ältere Menschen oder Menschen allen Alters, die noch nie mit Handys und Computern Kontakt hatten. Wie kamen die beiden Gründer aus dem PioneerPort dazu, das Start-up ins Leben zu rufen? Das wollten die Hosts Lea Heinrich und Michael Scheyer im PioneerTalk genauer wissen und fragten nochmal alles genau ab. Natürlich wollten die beiden auch wissen, wohin die Reise weitergeht. Denn sie ist noch nicht am Ende. Und siehe da: Es steht eine große Änderung vor der Türe. Aber was, das können die beiden noch nicht so richtig herausrücken. Sie geben nur einen Hinweis darauf, was bald passieren kann.
1 Stunde 49 Minuten
Wenn wir heute von Künstlicher Intelligenz reden, so ist meist "singularity" gemeint – also eine in ihrer Selbst-Entwicklung von Menschen unabhängige Intelligenz, deren Leistungen menschliche Intelligenz überbieten. Diese Zukunftsvision löst gemeinhin Reflexe der menschlichen Kränkung und Leugnung aus – zu "singularity" soll es möglichst nicht kommen. Der Vortrag von Hans Ulrich Gumbrecht sucht nach einer weniger aufgeregten Version des Nachdenkens über das Verhältnis zwischen menschlicher und Künstlicher Intelligenz. (HINWEIS: Am Ende der Aufzeichnung fehlen etwa zwei Minuten, aufgrund technischer Probleme. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.)
1 Stunde 33 Minuten
Kaum ein Thema bewegt die Bürgerinnen und Bürger in der Bodenseeregion so sehr wie die Frage, wie wir in Zukunft wohnen werden. Wie kann es gelingen, dass angesichts explodierender Miet- und Baukosten Wohnraum bezahlbar und Wohneigentum erschwinglich bleibt? Was folgert daraus für die Stadtentwicklung und die des ländlichen Raumes? Und wie verbindet sich dies mit den Erfordernissen des Klimaschutzes und der Wirtschaft? Darum geht es unter anderem im Vortrag von und im Gespräch zwischen Nicole Razavi und ZU-Präsident Professor Dr Klaus Mühlhahn. Nicole Razavi ist seit Mai 2021 Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen des Landes Baden-Württemberg. Geboren in Hongkong, absolvierte sie nach dem Abitur in Ebersbach an der Fils das Studium der Anglistik, Politologie und Sportwissenschaft an den Universitäten Tübingen und Oxford. Nach Stationen als Assessorin und Studienrätin am Wirtschaftsgymnasium in Feuerbach und Leiterin der Presse- und Marketingabteilung der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW) wechselte sie in die Politik und war von 2001 bis 2006 zunächst persönliche Referentin des Staatssekretärs im Ministerium für Umwelt und Verkehr, später Leiterin des Ministerbüros und anschließend Büroleiterin des Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion. Seit 2006 ist Nicole Razavi Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis 11 in Geislingen. Bis zu ihrer Ernennung zur Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen im Mai 2021 war sie in der CDU-Landtagsfraktion unter anderem Sprecherin für Verkehr und Infrastruktur, Parlamentarische Geschäftsführerin sowie stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Im Parlament saß sie im Innenausschuss, im Petitionsausschuss, im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie im Verkehrsausschuss und im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst.