Notenkonferenz Archiv
7 Episoden
1 minute
War er Dissident oder Opportunist? So einfach liegt die Sache bei Dmitri Schostakowitsch sicher nicht - auch nicht bei einem Werk, das auf dem Papier wie ein Stück Propagandamusik aussieht: die 11. Sinfonie g-Moll op. 103 „Das Jahr 1905“. Produziert zum Schostakowitsch-Jahr 2025.
1 Stunde 5 Minuten
Keine Angst vor Arnold Schönberg, dem Jubilar des Jahres 2024! Sein spätes Streichtrio op. 45, komponiert im amerikanischen Exil, ist das Ausnahmewerk eines Revolutionärs: kompromisslos expressiv, hochvirtuos und von extremen Kontrasten durchgezogen. Quasi nebenbei zeigt es auch einen neuen Ansatz der Zwölftonmethode. Hochdramatisch ist nicht nur das Werk, sondern auch seine Entstehung: Während der Arbeit an dem Werk erlitt Schönberg eine lebensbedrohliche Herzattacke.
57 Minuten
Ursula Mamlok? Nie gehört. Tatsächlich war Ursula Mamlok (1923-2016) eine faszinierende Persönlichkeit, die als Frau im von Männern dominierten Musikleben unbeirrt ihren Traum verfolgte, Komponistin zu sein. Ihr Weg begann in Berlin-Charlottenburg, führte sie 1939 auf einem der letzten Schiffe, die Deutschland verlassen konnten, nach Südamerika und dann nach New York, wo sie schließlich zu ihrer eigenen musikalischen Sprache fand. Nachdem sie über Jahrzehnte in den USA Komposition unterrichtet hatte, kehrte sie im hohen Alter nach Berlin zurück.
46 Minuten
Alexander Zemlinsky ist einer jener Komponisten, deren Namen man schon einmal gehört hat, der aber eigentlich ein unbeschriebenes Blatt ist. In zwei Sendungen gehen wir seinem Leben und Schaffen nach - und zwar anhand der Werkreihe seiner vier Streichquartette, deren Entstehung von seiner Jugendzeit als Brahmsianer bis kurz vor seine Flucht und Emigration in die USA reicht. Dabei geht es nicht nur um großartige Stücke, sondern auch um Zemlinskys Schwager Arnod Schönberg, um Alma Mahler-Werfel und um Otto Klemperer.
54 Minuten
Alexander Zemlinsky ist einer jener Komponisten, deren Namen man schon einmal gehört hat, der aber eigentlich ein unbeschriebenes Blatt ist. In zwei Sendungen gehen wir seinem Leben und Schaffen nach - und zwar anhand der Werkreihe seiner vier Streichquartette, deren Entstehung von seiner Jugendzeit als Brahmsianer bis kurz vor seine Flucht und Emigration in die USA reicht. Dabei geht es nicht nur um großartige Stücke, sondern auch um Zemlinskys Schwager Arnod Schönberg, um Alma Mahler-Werfel und um Otto Klemperer.
45 Minuten
Das im Exil in den USA komponierte Bratschenkonzert von Béla Bartók
ist eins der meistgespielten Konzerte für dieses Instrument. Neben
der über Jahrzehnte hinweg verbindlichen Standardversion des Stückes
tauchen seit einigen Jahren verschiedene neue Fassungen des
faszinierenden Werks auf. Wie konnte es dazu kommen? Und was ist das
Besondere an dem Konzert?
ist eins der meistgespielten Konzerte für dieses Instrument. Neben
der über Jahrzehnte hinweg verbindlichen Standardversion des Stückes
tauchen seit einigen Jahren verschiedene neue Fassungen des
faszinierenden Werks auf. Wie konnte es dazu kommen? Und was ist das
Besondere an dem Konzert?
33 Minuten
Was von der Corona-Epidemie übrig bleibt, ist sicherlich die Erinnerung an den Lockdown. Als Reaktion auf die totale Schließung des Kulturbereich schossen Streaming-Angebote wie Pilze aus dem Boden. Grund genug, sich das Thema Streaming und die Folgen für das Musikleben etwas genauer anzuschauen.