Queer As Berlin Archiv
68 Episoden
44 Minuten
Über Bisexualität gibt es noch immer jede Menge Vorurteile und Klischees. "Die stehen auf alle", oder "Die können sich nicht entscheiden" sind nur zwei Sätze, die Bisexuelle oft hören. Dabei ist diese Form der Sexualität viel häufiger als man denkt. Dennoch kommt sie nicht immer gut an in der queeren Szene. Zu Gast sind diesmal Maddie Seel und Thilo Wetzel von "BiBerlin.ev", einem Verein, der sich den nicht "mono-sexuellen" Lebensformen verschrieben hat.
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47 Minuten
Corona und kein Ende - die zweite Welle im Winter stellt auch queere Menschen vor enorme Herausforderungen. Kontakte reduzieren, keine Intimität, keinen Sex mehr - aus Sorge vor Ansteckung. Strukturen brechen weg, wie Ausgehen in Bars und Clubs, Sportverein, Chor und andere Aktivitäten. Wie gehen queere Menschen damit um, wie erleben die Psychologen der Berliner Schwulenberatung die Situation? Was sind die Sorgen und Nöte queerer Menschen? Das haben wir Conor Tomey gefragt. Und natürlich auch, was man machen kann, angesichts des andauernden Lockdowns.
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58 Minuten
Er ist Film- und Opernregisseur, Schauspieler, Buch- und Hörspielautor und Podcaster: Axel Ranisch. Das Filmhandwerk hat er bei Rosa von Praunheim gelernt, Axels Film „Ich fühl mich Disco“ war 2013 ein kleiner Hit. In der neuen Folge von QUEERASBERLIN erhält Axel über seine Kindheit im Plattenbau, wie er zum Film kam, wie Rosa ihn beinahe bei seinen Eltern outete und warum klassische Musik und Oper seine Leidenschaft ist.
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32 Minuten
Was war das für ein Jahr? 2020 ging natürlich auch an Berlins Kultursenator Klaus Lederer nicht spurlos vorbei, der alle Hände voll zu tun hatte, die Berliner Kulturszene und die queere Szene zu unterstützen. QUEERASBERLIN hat sich mit ihm getroffen, Michael Meyer hat ihn gefragt, wie es ihm erging in diesem Jahr, wo er helfen konnte, wo weniger, wie er die Zukunft der queeren Szene sieht und was er sich für 2021 wünscht.
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41 Minuten
AIDS ist mittlerweile in den Medien in den Hintergrund getreten - dank neuer Medikamente und Behandlungsmöglichkeiten ist die Krankheit kein Todesurteil mehr. Dennoch ist AIDS und HIV nicht verschwunden, noch immer stecken sich in Deutschland jedes Jahr weit über 1000 Menschen neu an. Mit Ute Hiller, Geschäftsführerin der Berliner AIDS- Hilfe sprechen wir über die Situation, über Präventionsarbeit, die "Pille davor" PreP, und über die Lage von Menschen mit HIV und AIDS in Zeiten von Corona.
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52 Minuten
Der Film "Neubau - Ein Heimatfilm" beschreibt das Leben des Transmannes Markus in der Uckermark. Mit seinen lesbischen Großmüttern lebt er ein beschauliches Leben in der Provinz - und eigentlich will Markus nach Berlin, doch ein neuer Bekannter lässt ihn nachdenklich werden. Zu Gast ist in der neuen Folge von QaB Hauptdarsteller und Drehbuchautor Tucké Royale. Mit ihm sprechen wir über den Film "Neubau", übers Schwulsein auf dem Land, seine schwierige Zeit auf der Ernst-Busch-Schauspielschule und wie er die queere Szene sieht. Der Film "Neubau" läuft ab 12.11. in den Kinos.
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50 Minuten
Sie gilt als die "Übersetzerin" von amerikanischen Mentalitäten und Ansichten ins Deutsche: Gayle Tufts. Erfinderin des "Denglisch", Sängerin, Entertainerin, Autorin, queere Ikone. Mit ihr unterhalten wir uns darüber, wie sie die Corona-Zeit überstanden hat und noch übersteht, über ihre neue Show im Schiller-Theater, die im November leider verschoben werden musste, und natürlich über den Wahlkrimi in den USA.
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44 Minuten
Er gilt als erster offen schwuler Rapper Deutschlands. Bislang hat er zwei Songs veröffentlicht: "Fatherfucking Hollywood" war einer davon, darin nimmt ASH MO so manches Hollywood-Klischee aufs Korn. Mit ASH MO sprechen wir übers Queersein im HipHop, was er von Gangstarap hält, und warum manch überkommene Männlichkeitsbilder sich nach wie vor im HipHop halten.
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45 Minuten
Queere Juden und Jüdinnen sind in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. "Keshet Deutschland" ( zu deutsch: Regenbogen) will das ändern: Queere Lebensweisen sollen auch in den jüdischen Gemeinden und Kulturvereinen stärker präsent sein.Denn: auch in der jüdischen Welt gibt es viele ungeoutete Schwule, Lesben, Transmenschen, die gerne anders leben und Akzeptanz erfahren würden. "Keshet Deutschland" ist offen nicht nur für Menschen queere Juden und Jüdinnen, sondern auch für Heterosexuelle, die die Ziele des Vereins unterstützen möchten.
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47 Minuten
Linus Giese ist Blogger, Buchhändler, Autor und Transmann. Seit einigen Jahren schreibt er mehrere Blogs, eins über Bücher, eines über seine Transition. Sein Buch "Ich bin Linus" ist im August erschienen, darin schreibt er über seinen Weg zum Mann-sein, über Diskriminierungen und Scham, über Hass in der schwulen Welt, aber auch sein Ankommen im neuen Leben, in Berlin, in einem neuen Umfeld.
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35 Minuten
In der ersten Folge nach der Sommerpause hat QUEERASBERLIN das Studio verlassen und ist an Bord der Gay-Cruise "Prince Charming" in Kroatien. Noch bevor die Reisewarnung erlassen wurde, ist die MS Ambassador an der kroatischen Küste entlang geschippert, wir sprechen mit den Machern der Cruise Markus Toma und Thomas Haunschmidt über den Reiz einer Boutique-Gay-Cruise mit einem kleinen Schiff. Außerdem sprechen wir mit Zürichs bekanntester Drag-Queen Vicky Goldfinger,die auch mit an Bord war. #podcasteins #podcast_eins
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39 Minuten
Genderneutrale, nicht-diskriminierende, nicht- rassistische Sprache - das ist ein Thema für ganze Abende und ganze Bücher, ein paar davon hat Lann Hornscheidt, promoviert und habilitiert in Sprachwissenschaften schon geschrieben. Bis vor ein paar Jahren hatte Lann eine Professur an der Humboldt-Uni in Berlin und setzte sich ein für eine genderneutrale Sprache, die nicht mehr das Geschlecht erkennen lässt. Für diese Theorie und die Vorschläge hat Lann viel Kritik, aber auch Unterstützung bekommen. Mit Lann sprechen wir über die Sicht auf Sprache, auf die LGBT-Community, auf die Rassismus-Debatte und wie Corona bestimmte Gruppen mehr tangiert als andere. Und ab jetzt geht's in die QaB SOMMERPAUSE
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31 Minuten
Die beiden sind die Stars der Berliner Drag-Szene: Margot ist Entertainerin, Sängerin und Diseuse, Jurassica ist Moderatorin, DJane und Redakteurin. In der neuen Folge von "QueerasBerlin" erklären sie den Unterschied zwischen Polit-Tunte und Drag, was sie nicht an den amerikanischen Drag-Kolleginnen mögen ( und aneinander ) und wie sie durch die Corona-Zeit gekommen sind.
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37 Minuten
Nasser El Ahmad ist kein Unbekannter, weder in Berlin noch darüber hinaus. Vor Jahren sollte er, der mit 15 als schwul geoutet wurde, im Libanon zwangs- verheiratet werden. Doch Nasser entkam und verklagte in Berlin seinen Vater und seinen Onkel. Nasser wurde international bekannt. Seine Geschichte wurde zu einem Stück im Grips-Theater, jetzt ist er einer der Organisatoren des deutschlandweit einzigen CSDs am 27.Juni - ein "Gay-Pride unter Hygiene-Bedingungen".
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41 Minuten
Der Film "Madame" ist eine Würdigung seiner Großmutter: Stephane Reithauser wuchs in Genf, in der französischen Schweiz auf, und hatte früh ein enges Verhältnis zu seiner Großmutter. Die Zeit seines Coming-Outs war für Stephane aber schwierig. Die Doku "Madame", die bereits ein Dutzend Preise gewann, ist ein Film übers Erwachsenwerden, Männlichkeits- aber auch Weiblichkeitsbilder und was es heißt, sich im Leben durchzuboxen. Eigentlich sollte der Film im Kino laufen, Corona-bedingt erscheint er nun auf DVD.
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