Amen Halleluja. Der Liturgie Podcast Archiv
40 Episoden
47 Minuten
Seht das Lamm Gottes … Herr, ich bin nicht würdig
Die Einladung zur Kommunion stellt ein spannendes Element der Liturgie dar. Zusammengefügt aus biblischen Zitaten aus den Evangelien nach Johannes und Lukas bzw. Matthäus entsteht ein Dialog zwischen Priester und Gemeinde, der direkt zur Kommunion und zu einem wesentlichen Inhalt des christlichen Glaubens hinführt. Doch es gibt Tiefenschichten und manchmal auch Missverständnisse rund um die Themen von Demut und Würde und auch die Gesten und Körperhaltungen in diesem Element tragen zur Spannung bei. Dem gehen Jörg Müller und Tobias Speck in dieser Folge nach.
Die Einladung zur Kommunion stellt ein spannendes Element der Liturgie dar. Zusammengefügt aus biblischen Zitaten aus den Evangelien nach Johannes und Lukas bzw. Matthäus entsteht ein Dialog zwischen Priester und Gemeinde, der direkt zur Kommunion und zu einem wesentlichen Inhalt des christlichen Glaubens hinführt. Doch es gibt Tiefenschichten und manchmal auch Missverständnisse rund um die Themen von Demut und Würde und auch die Gesten und Körperhaltungen in diesem Element tragen zur Spannung bei. Dem gehen Jörg Müller und Tobias Speck in dieser Folge nach.
1 Stunde 4 Minuten
Das Vater unser ist eines der zentralen Gebete, wenn nicht sogar DAS zentrale Gebet des Christentums.
Als solches kommt es auch in der Liturgie vor, als gemeinsames Gebet der Gläubigen in der Eucharistiefeier und in (fast) allen anderen liturgischen Feiern. Es ist gar nicht so einfach zu bestimmen, welche Funktion das Vater unser in der Eucharistiefeier hat. Neben dem biblischen Ursprung und einigen Gedanken zur Auslegung des Vater unser, sprechen Jörg Müller und Tobias Speck über die liturgischen Gestaltungsmöglichkeiten und die Erfahrung, dass das Vater unser als ein sehr gemeinschaftsstiftendes liturgisches Element empfunden wird.
Als solches kommt es auch in der Liturgie vor, als gemeinsames Gebet der Gläubigen in der Eucharistiefeier und in (fast) allen anderen liturgischen Feiern. Es ist gar nicht so einfach zu bestimmen, welche Funktion das Vater unser in der Eucharistiefeier hat. Neben dem biblischen Ursprung und einigen Gedanken zur Auslegung des Vater unser, sprechen Jörg Müller und Tobias Speck über die liturgischen Gestaltungsmöglichkeiten und die Erfahrung, dass das Vater unser als ein sehr gemeinschaftsstiftendes liturgisches Element empfunden wird.
50 Minuten
Das Sanctus kommt nur in der Eucharistiefeier vor. Diese Akklamation, der Lobpreis der Engel und himmlischen Mächte vor Gottes Thron, hat eine prominente Rolle im eucharistischen Hochgebet.
Wie passt das Sanctus ins Hochgebet und welche Rolle spielt es? Warum heißt es genauer „Sanctus – Benedictus“?
Neben der biblischen Herkunft des Sanctus und seiner Bedeutung in der Liturgie sprechen Jörg Müller und Tobias Speck auch über die angemessene Weise des musikalischen Vortrags und machen sich Gedanken über liturgische Sprache und liturgietheologische Fachbegriffe.
Die erwähnten Bibelstellen: Jesaja 6 und Psalm 118,26 sowie Offenbarung 4,8 und Matthäus 21,9.
Wie passt das Sanctus ins Hochgebet und welche Rolle spielt es? Warum heißt es genauer „Sanctus – Benedictus“?
Neben der biblischen Herkunft des Sanctus und seiner Bedeutung in der Liturgie sprechen Jörg Müller und Tobias Speck auch über die angemessene Weise des musikalischen Vortrags und machen sich Gedanken über liturgische Sprache und liturgietheologische Fachbegriffe.
Die erwähnten Bibelstellen: Jesaja 6 und Psalm 118,26 sowie Offenbarung 4,8 und Matthäus 21,9.
51 Minuten
Ein Hymnus von Ehre und Herrlichkeit zum Lobpreis Gottes – das Gloria holt die Akklamation der himmlischen Heerscharen vom Himmel in den Eröffnungsteil der Eucharistiefeier. Aufbau und Funktion dieses Hymnus und seine Verwendung in der Liturgie an den Sonn- und Festtagen – jedoch im Sinne gestufter Feierlichkeit in der Regel nicht an den Werktagen oder den Sonntagen der Advents- und österlichen Bußzeit – werden besprochen. Aber auch Fragen der Praxis, der Darbietung und der ganz andere Ort, den das Gloria in der sonntäglichen Wort-Gottes-Feier hat, kommen nicht zu kurz.
40 Minuten
Das Kyrie eleison – ein kurzer lobpreisender Ruf – steht in der Anfangssequenz der Eucharistiefeier. In der Wort-Gottes-Feier heißt dieses Element „Christus-Rufe“ und auch in anderen liturgischen Feiern tauchen sie auf.
Aus welchem biblischen Ursprung sind die Kyrie-Rufe entstanden und sind sie als Bußakt zu verstehen oder eher als Huldigungsruf?
Diesen Fragen nach Bedeutung und Sinn, aber auch nach der konkreten liturgischen Gestaltung gehen Jörg Müller und Tobias Speck in dieser Folge nach.
Aus welchem biblischen Ursprung sind die Kyrie-Rufe entstanden und sind sie als Bußakt zu verstehen oder eher als Huldigungsruf?
Diesen Fragen nach Bedeutung und Sinn, aber auch nach der konkreten liturgischen Gestaltung gehen Jörg Müller und Tobias Speck in dieser Folge nach.
37 Minuten
Die ersten gesprochenen Worte in der Eucharistiefeier und vielen anderen gottesdienstlichen Feiern stehen im Mittelpunkt dieser Folge. Jörg Müller und Tobias Speck schauen sich die biblischen Ursprünge dieses „trinitarischen Eröffnungsvotums“ an und gehen dabei auch der Frage nach: Wann beginnt denn ein Gottesdienst eigentlich? Wie kann die Gemeinde sich auf eine einladende Weise versammeln? Und was hat es mit dem Kreuzzeichen auf sich, das als Geste die Eröffnungsworte begleitet?
Mit dieser Folge beginnt eine kleine Reihe, in der sich die beiden Podcaster Jörg und Tobias sich nach und nach ausgewählte Elemente liturgischer Feiern näher anschauen und ihr Verständnis vertiefen.
Mit dieser Folge beginnt eine kleine Reihe, in der sich die beiden Podcaster Jörg und Tobias sich nach und nach ausgewählte Elemente liturgischer Feiern näher anschauen und ihr Verständnis vertiefen.
38 Minuten
Der Advent – eine emotionale, dichte Zeit, mit der das Kirchenjahr beginnt, eine geprägte Zeit mit besonderen Liedern und Bräuchen, auch in der Liturgie. Welche das sind und welche Botschaft die biblischen Texte und Gebete in den Gottesdiensten der Adventszeit vermitteln, darüber sprechen Jörg Müller und Tobias Speck in dieser Folge.
50 Minuten
Kasualien, das sind anlassbezogene Gottesdienste. Der Begriff war im katholischen Bereich lange nicht üblich, die Sache hingegen schon, gibt es doch einen reichen Schatz von liturgischen Feiern, wenn es darum geht, bestimmte Punkte in der Lebensbiographie vor dem Angesicht Gottes liturgisch zu begehen.
Da stecken große Chancen drin, aber es gibt auch Anfragen. Jörg Müller und Tobias Speck bedenken in ihrem Gespräch beide Seiten.
Da stecken große Chancen drin, aber es gibt auch Anfragen. Jörg Müller und Tobias Speck bedenken in ihrem Gespräch beide Seiten.
50 Minuten
Liturgie lebt von Ritualen, gemeinschaftlichen Handlungen, die etwas von dem erahnen lassen, was mit Worten nicht oder nur unzureichend vermittelt werden kann.
Rituale gibt es nicht nur in der Kirche. Wo liegen die Chancen von Ritualen? Wie müssen sie gestaltet sein? Brauchen wir neue Rituale?
Diesen und anderen Fragen gehen Jörg Müller und Tobias Speck in dieser Folge des Podcast Amen. Halleluja nach.
Rituale gibt es nicht nur in der Kirche. Wo liegen die Chancen von Ritualen? Wie müssen sie gestaltet sein? Brauchen wir neue Rituale?
Diesen und anderen Fragen gehen Jörg Müller und Tobias Speck in dieser Folge des Podcast Amen. Halleluja nach.
50 Minuten
In jedem Gottesdienst kommt ein Segen als Element vor, aber auch außerhalb von Liturgie kann es Segenshandlungen geben. Bisweilen gestalten wir sogar eine Segensfeier, in der der Segen zum Mittelpunkt der ganzen Feier wird. Grund genug, sich mit Segen und Segnungen zu beschäftigen. Wer darf segnen? Sagt man besser „Segen spenden“ oder „Segen feiern“? Und welche Vorstellungen stecken dahinter? Diese und andere Fragen werden in Episode 15 des Liturgiepodcasts „Amen. Halleluja“ angesprochen.
Wer tief einsteigen will, dem empfehlen wir aus der Reihe „Quaestiones disputatae“ den Band 305, herausgegeben von Julia Knop und Benedikt Kranemann mit dem Titel „Segensfeiern in der offenen Kirche. Neue Gottesdienstformen in theologischer Reflexion“ (ISBN 978-3-451-02305-9)
Wer tief einsteigen will, dem empfehlen wir aus der Reihe „Quaestiones disputatae“ den Band 305, herausgegeben von Julia Knop und Benedikt Kranemann mit dem Titel „Segensfeiern in der offenen Kirche. Neue Gottesdienstformen in theologischer Reflexion“ (ISBN 978-3-451-02305-9)
51 Minuten
Kirche verändert sich ständig. Kirchenentwicklung wird daraus, wenn wir bewusst versuchen, die Gestalt und die Ausdrucksformen von Kirche so zu verändern, dass sie den Menschen in ihren jeweiligen unterschiedlichen Situationen gerecht werden. Liturgie ist für die Entwicklung der Kirche ein sehr wichtiger Ort – und war es auch schon früher.
In dieser Episode geht es um Herausforderungen und Chancen: Entwicklung der Kirche durch Entwicklung einer vielfältigen Liturgie!
In dieser Episode geht es um Herausforderungen und Chancen: Entwicklung der Kirche durch Entwicklung einer vielfältigen Liturgie!
49 Minuten
Musik gehört unverzichtbar und wesentlich zur Liturgie dazu. Was Kirchenmusik ausmacht, was Kirchenmusiker:innen tun und wie man Kirchenmusikerin wird, darüber sprechen wir mit Bezirkskantorin Karin Karle, die ihren Dienstsitz in der Pfarrgemeindes St. Trudpert im Münstertal (Schwarzwald) hat.
Weiter gehen wir auf die Frage ein, was man macht, wenn keine ausgebildete Kirchenmusikerin für Gottesdienste zur Verfügung steht, wie die Kooperation zwischen den Mitwirkenden in der Liturgie gut gelingen kann und natürlich noch einiges mehr.
Ein besonderes Highlight, das bei einer Folge über Kirchenmusik nicht fehlen darf, ist der Ausklang: Eine Aufnahme von Karin Karle mit dem Orgelvorspiel von Johann Sebastian Bach „Wachet auf“.
Die Homepage der Bezirkskantorei Münstertal:
https://www.bk-muenstertal.de/
Weiter gehen wir auf die Frage ein, was man macht, wenn keine ausgebildete Kirchenmusikerin für Gottesdienste zur Verfügung steht, wie die Kooperation zwischen den Mitwirkenden in der Liturgie gut gelingen kann und natürlich noch einiges mehr.
Ein besonderes Highlight, das bei einer Folge über Kirchenmusik nicht fehlen darf, ist der Ausklang: Eine Aufnahme von Karin Karle mit dem Orgelvorspiel von Johann Sebastian Bach „Wachet auf“.
Die Homepage der Bezirkskantorei Münstertal:
https://www.bk-muenstertal.de/
1 Stunde 1 Minute
Die Wort-Gottes-Feier ist ein Kind des 2. Vatikanischen Konzils. Dort wurde vor 60 Jahren die Bedeutung des Wortes Gottes wiederentdeckt und bekam in der Liturgie einen zentralen Platz.
Jörg Müller und Tobias Speck sprechen in dieser Folge über die Entstehung der Wort-Gottes-Feier als eigenständiger Feierform, ihren grundsätzlichen Aufbau und dessen Bedeutung und über die Elemente, die dem Wirken des Wortes Gottes Raum geben. Die Wort-Gottes-Feier steht auch vor einigen Herausforderungen. Die Herausforderungen und welche Entwicklungsmöglichkeiten es gibt, werden ebenfalls besprochen.
Link zu den Sonntagshilfen: https://ebfr.de/sonntagshilfen
Link zum Deutschen Liturgischen Institut – Rubrik Wort-Gottes-Feier: https://dli.institute/wp/thema-praxis/wort-gottes-feier/
Jörg Müller und Tobias Speck sprechen in dieser Folge über die Entstehung der Wort-Gottes-Feier als eigenständiger Feierform, ihren grundsätzlichen Aufbau und dessen Bedeutung und über die Elemente, die dem Wirken des Wortes Gottes Raum geben. Die Wort-Gottes-Feier steht auch vor einigen Herausforderungen. Die Herausforderungen und welche Entwicklungsmöglichkeiten es gibt, werden ebenfalls besprochen.
Link zu den Sonntagshilfen: https://ebfr.de/sonntagshilfen
Link zum Deutschen Liturgischen Institut – Rubrik Wort-Gottes-Feier: https://dli.institute/wp/thema-praxis/wort-gottes-feier/
49 Minuten
Mit einem gewissen Stolz wird behauptet: „In Baden gehen die ökumenischen Uhren anders“. Die evangelische Landeskirche in Baden und die Erzdiözese Freiburg sowie ihre Gemeinden versuchen Ökumene aktiv zu leben. Dazu gehört auch das gemeinsame gottesdienstliche Feiern.
Das war Thema eines Fortbildungsseminars für Ehrenamtliche der beiden Kirchen, das von Jörg Müller und Ute Niethammer geleitet wurde. In dieser Folge sprechen wir über Erkenntnisse und Chancen, Stolpersteine und die Zukunft ökumenischer Gottesdienste.
Das war Thema eines Fortbildungsseminars für Ehrenamtliche der beiden Kirchen, das von Jörg Müller und Ute Niethammer geleitet wurde. In dieser Folge sprechen wir über Erkenntnisse und Chancen, Stolpersteine und die Zukunft ökumenischer Gottesdienste.
48 Minuten
Vermutlich ist kein Element des Gottesdienstes mit so hohen Erwartungen verbunden wie die Predigt: Authentisch soll sie sein, sowohl das Verständnis der Bibel vertiefen als auch wertvolle Anstöße für’s Leben geben – und natürlich soll sie brillant vorgetragen sein. Diesem Anspruch sind auch biblische Gestalten nicht immer gerecht geworden … Was macht eine gute Predigt aus? Und gibt es nicht auch Alternativen zum Predigtvortrag? Diesen und anderen Fragen gehen Jörg Müller und Tobias Speck nach.