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Bis einer heult… ein (Männer) Talk Archiv

168 Episoden
34 Minuten
Dass jede Diskussion über Geiz grundsätzlich aus Luxus geboren wird, ist Thomas und Kai selbstverständlich klar.

Schließlich kann man nur das Geld freiwillig nicht ausgeben, dass man grundsätzlich besitzt.

Und doch ist die eigene Sparsamkeit ein wichtiges Thema.

Wichtig wofür?

Um am Ende einfach mehr zu haben?

Darum geht es, so finden unsere Podcaster, überhaupt nicht.

Worum es tatsächlich geht, ist zu erkennen, wann wir zurecht und auch völlig zu Unrecht eine Faust in der Münzgeldtasche machen. 

Wann ist Sparsamkeit unsinniger Geiz?

Und wann hat finanzielle Achtsamkeit ihren Ursprung in Emotionen, Ängsten und Wünschen?

Wer in dieser Woche mit uns gemeinsam einen emotionalen Kassensturz machen möchte und zudem gerne wissen will, warum ausgerechnet Kai einen homophoben Anfall hat, der ist unabhängig vom Kontostand und seiner Sexualität herzlich willkommen bei: Bis einer heult …
30 Minuten
Dass Menschen spontan aus offenen Wunden bluten, ist mittlerweile zum Glück eine Mischung aus Mythos und Kirchengeschichte.

Doch sind Stigmata wirklich aus unserem Leben verschwunden?

Gibt es sie nicht noch immer, die nachteiligen Eigenschaften, derer wegen wir Menschen aus der Gesellschaft ausgrenzen und sie ohne guten Grund leiden lassen? 

Sind mangelnde Bildung, geringe finanzielle Möglichkeiten oder ein unspektakulärer Stammbaum vielleicht der scharlachrote Buchstabe des neuen Jahrtausends? 

Thomas und Kai prüfen in dieser Woche, weswegen wir Menschen gerne und mit Inbrunst abwerten. Sei es wegen der falschen sexuellen Orientierung oder schlicht auch wegen der falschen Postleitzahl.

Wer wissen will, mit wem wir uns in dieser Woche anlegen, und ob wir am Ende des Tages  „Team Bill“ oder „Team Pocher“ sind, der kämpft an unserer Seite in dieser Woche bei: Bis einer heult …
33 Minuten
Der Ottomotor, der Fernseher, das Mobiltelefon.

Alle 50 Jahre bringt die Menschheit tatsächlich eine Innovation zustande.

Aber sonst? Ist irgendetwas noch irgendwann mal wirklich neu?

Also wenn man ganz genau hinschaut, dann haben bereits Charlie’s Engel in den angesagten Bootcut-Jeans Verbrecher gejagt, der von TicToc gehypte Schmorbraten liegt schon seit 70 Jahren auf deutschen Tellern und das, was die junge Generation heute Memes nennt, hat Oscar Wild bereits vor 200 Jahren mit dem Federkiel auf Bütten-Papier gekritzelt.

Wie lebt es sich in einer Zeit der Innovation, wenn jede Innovation im Grunde nur eine liebevolle Erinnerung an bereits Geschehenes ist? Wie soll man in Würde altern, wenn die nachfolgende Generation uns nichts Neues mehr präsentiert, das wir mit Fug und Recht gar nicht verstehen können?

Thomas und Kai gehen in dieser Woche auf die Suche nach Dingen, die sie wirklich noch überraschen und wollen einfach nicht glauben, dass nichts spektakuläres mehr auf uns wartet - und das Raider eben seit 35 Jahren Twix ist.

Also seid überrascht, was uns wirklich überrascht - in dieser Woche bei: Bis einer heult…
31 Minuten
„Niemand ist eine Insel“  - das lehren uns Literatur und Belletristik bereits seit Jahrhunderten. 

Und doch kann man sich von ‚jetzt auf gleich’ wie der einsamste Mensch der Welt fühlen, wenn man richtig tief verletzt wurde.

Doch wer hat eigentlich die Macht und die Möglichkeiten, uns so große mentale Tiefschläge zu verpassen? Droht Gefahr nur von denen, die wir wirklich am meisten lieben? Oder kommen die gemeinsten emotionalen Schubser auch von denen, die uns gar nicht so nahe stehen? Und wenn das so ist – warum tut es dann trotzdem so furchtbar weh?

Thomas und Kai reißen sich in dieser Woche die Druckverbände von alten und sehr frischen Wunden - und machen sich bewusst, was schnell verheilt und was mitunter für immer blutet.

Wer mit uns am Schmerz wachsen möchte und zudem wissen will, warum Choco Crossies permanent teurer werden, der öffnet in dieser Woche Herz und Ohren bei: Bis einer heult …
30 Minuten
Glück definiert sich landläufig über den Zustand, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. 

Doch was macht es mit uns, wenn weder Zeitpunkt noch Ort stimmen?

Wie begegnet man dem Gefühl, am völlig falschen Platz zu stehen? Und warum hört das im Alter nicht einfach auf? Sollten wir nicht längst wissen, wer uns wo haben möchte - und wo wir am besten gar nicht erst auftauchen?

Fehlanzeige.

Auch im Frühherbst des Lebens tappen Thomas und Kai immer wieder in soziale Fallen und wünschen sich nichts sehnlicher, als endlich aus dem 50er-Paradies abgeholt zu werden.

Wer den ultimativen Lifehack kennen lernen möchte, mit dem man ungewünschte Gesellschaft, unerwünschte Umgangsformen und Kroketten vermeidet, der heftet sich jetzt an unsere Fersen und lernt, bei: Bis einer heult …
32 Minuten
Man soll Ziele haben, sagte der Volksmund.

Ach ja, soll man?

Was ist denn die Idee dahinter?

Ist der 5- Jahresplan nur eine morgendliche Motivation oder der Garant dafür, dass wir lebenslang in Bewegung bleiben, um unseren Zielen hinterher zu hecheln?

Und wie setzt man sich überhaupt diese famosen Ziele?

Wichtig ist, Wünsche von Träumen zu trennen - und Erfahrung von Enttäuschungen. Thomas und Kai schauen in dieser Woche ganz genau auf das, was sie noch schaffen möchten und niemals erreichen werden. Und sie schließen Frieden. Mit beiden Varianten. In dieser Woche bei: Bis einer heult…
29 Minuten
Party! Dieser Schlachtruf existiert, seit wir ohne unsere Eltern aus dem Haus durften. 

Und ungefähr drei Jahrzehnte lang war das Ganze auch ein riesiger Spaß.

Aufbrezeln, vorglühen und die Nacht zum Tag machen.

War toll.

Ist vorbei.

Doch wie feiert es sich einige Jahre vor der Rente eigentlich so?

Kai hat schon seit Jahren die Stehtische gegen Tischkärtchen ausgetauscht. Thomas hingegen ist klug genug, bereits satt zu erscheinen, damit er nicht mit 40 anderen in die Erdnuss-Schale greifen muss.

Und ganz allgemein darf festgehalten werden: unsere Podcaster tanzen gern im Sitzen. 

Wer also jetzt die Do‘s and Dont‘s des Gastseins und Gastgebens jenseits der 50 verinnerlichen möchte - und zudem wissen will, warum Kai Wochenmärkte für romantischen Betrug hält, der macht jetzt die Musik leiser und hört konzentriert zu bei: Bis einer heult…
32 Minuten
BFF - Best Friends Forever. Ist das eine romantische Jugendvorstellung? Ein urbaner Mythos? Oder einfach nur eine Frage der Qualität? 

Thomas und Kai blicken in dieser Woche auf Freundschaften. Auf das, was sie ausmacht. Und auf das, was sie aus macht. Denn entgegen der Versprechen in fünfzig Jahre alten Poesie-Alben halten Freundschaften in der Regel nicht ein Leben lang. Sie enden. Manchmal aus gutem Grund. Manchmal aus heiterem Himmel.

Doch während der Himmel selten beeinflussbar ist, sind die guten Gründe es wert, einmal beleuchtet zu werden. Wo hört der Spaß denn wirklich auf? Und damit die Freundschaft? Reicht Politik? Oder braucht es ein wirklich dunkles Geheimnis, mit dem man nicht leben möchte? Wer in dieser Woche das Licht anknipsen und ganz genau sehen möchte, mit wem er warum befreundet ist, der ist freundschaftlich willkommen bei: Bis einer heult …
33 Minuten
Das Pausen überlebenswichtig sind wissen wir bereits, seit sich irgendein Irrer im Bildungsministerium, die Doppelstunde Physik ausgedacht hat. 

Doch wie regeln wir das, seit wir die Schulbank für immer verlassen haben?

In einer Welt, in der es ständig etwas zu streamen, zu wischen oder zu beantworten gibt? Wo nehmen wir sie eigentlich her, die me-time über die jeder redet?

Ja sicher, die Work Life Balance betrachtet jeder mit strengem Auge - doch, wo die eigentliche Ruhe herkommen soll, das sagt uns niemand.

Oder ist me-time am Ende gar nicht das gleiche wie Entspannung?

Thomas und Kai gehen in dieser Woche auf die Suche nach qualifizierten Auszeiten und wie man sie erreicht. 

Verblüffenderweise stellen die beiden fest, dass man dabei eher am Mischpult und vor dem Gasherd endet, als auf dem lange ersehnten Sofa.

Wenn ihr endlich einmal zur Ruhe kommen wollt, und wissen möchtet, wie das geht - dann lehnt euch zurück, in dieser Woche bei: Bis einer heult …
34 Minuten
Der weiße alte Mann. 

Das es ihn gibt, sagt uns der Badezimmerspiegel.

Doch wer ist er? 

Ein eher scherzhaftes Narrativ über ältere Herrschaften, die nur allzu ungerne Bühne oder Feld räumen? Oder eine echte gesellschaftliche Bedrohung, die immer dann entsteht, wenn Alter, Macht, Geschlecht und Status in einer besonders ungünstigen Mischung aufeinandertreffen?

Thomas und Kai blicken in dieser Woche sehr kritisch auf sich und ihre gleichfarbigen Geschlechtsgenossen und stoßen auf mehr unangenehme Fakten und Ähnlichkeiten, als ihnen lieb ist. 

Warum sie dem alten weißen Mann am Ende dennoch den Schrecken nehmen können und warum unterm Strich sowieso nichts schlimmer ist, als deutsche Rate-Shows und weltweite Bewertungsportale - das zeigt sich mehr als deutlich in dieser Woche bei: Bis einer heult …
32 Minuten
Mit absonderlich Verhaltensmustern verhält es sich im Grunde wie mit Mundgeruch.

Bei anderen fast kaum zu ertragen, empfindet man die eigenen Defizite meist als noch geschmacklich vertretbar.

Doch wie atmet man sich selber an, um das Ausmaß der eigenen Schuldigkeit ungefiltert in die Nase zu bekommen?

Thomas und Kai sezieren in dieser Woche ihre eigenen Macken und Marotten und werfen auch einen ehrlichen Blick auf das manchmal unzumutbare Verhalten anderer.

Wer endlich wissen möchte, wie nervig er wirklich ist und zudem wissen will, wie sehr wir Rotkohl vermissen und wem Thomas freiwillig aus der Hand frisst, der drückt jetzt auf Wiedergabe bei: Bis einer heult …
35 Minuten
Ein offenes Ohr ist die Basis jeder sozialen Beziehung.

Doch wie geht man damit um, wenn die eigenen Ohren dauerhaft im Einsatz sind, während des freundschaftliche Gegenüber nur den Mund sehr voll nimmt?

Thomas und Kai haben festgestellt, dass sie von reichlich Leuten umgeben sind, die zwar sehr gerne antworten, aber niemals eine Frage stellen.

Woher kommt dieses Desinteresse am Gesprächspartner? Und was bewegt die Leute, nur über sich zu reden - und das auch gerne in einer sich wiederholenden Endlosschleife?

Ist das normaler sozialer Egoismus? Oder brauchen diese Menschen unsere Hilfe, um ab und zu das eigene Dilemma zu Gunsten eines echten Dialoges zu verlassen?

Wie man hier Hilfestellung leistet oder im schlimmsten Fall dauerhaft den Stecker zieht, erfahrt ihr in dieser Woche bei: Bis einer heult…
34 Minuten
Me, myself and I.

In dieser Woche dreht sich alles um das Ego.

Und das ganz ohne Egoismus.

Thomas und Kai betrachten die wohl persönlichste Beziehung, die jeder von uns im Leben hat: die Beziehung zu sich selbst. 

Doch wie sehen wir uns wirklich? 

Sind wir besonders kritisch oder besonders nachlässig? 

Verzeihen wir uns alles oder grundsätzlich nichts?

Und wo stehen wir als Individuum gerne im direkten Vergleich zu den anderen?

Thomas hat für sich geklärt: er ist am liebsten Vorgruppe und Background-Sänger.

Kai hingegen sieht sich dagegen ganz nah am Bühnenrand. 

Doch wie groß ist die Gefahr, dabei kopfüber im Orchestergraben zu enden?

Wo zieht man die Grenze zwischen Selbstfürsorge und Alltagsegoismus?

Wer wissen möchte, wie man wirklich gut auf sich achtet, ohne die anderen aus den Augen zu verlieren-  und zudem erfahren will, wann und warum Kai Sandwürmer hatte - der ist höchstpersönlich willkommen in dieser Woche bei: Bis einer heult …
31 Minuten
Dass der Klügere nachgibt, ist eine Lebensweisheit, die sich zweifelsohne der Dümmere ausgedacht hat. 

Die eigentliche Königsdisziplin im sozialen Umgang ist es doch, die Bedürfnisse des anderen zuzulassen, ohne die eigenen komplett aufzugeben.

Kompromiss nennt sich dieser magische Moment.

Doch ab wann ist ein Kompromiss kompromittierend? 

Wann geben wir zu viel von dem auf, was uns wichtig ist? Und wie schnell schaffen wir Raum für Bedürfnisse, die sich mit unseren nicht decken? Thomas und Kai blicken in dieser Woche kritisch auf die wohl schwierigste aller Verhandlungen, die man zuweilen in Liebe, Beruf und Freundschaft führen muss.

Und sie erkennen recht schnell, dass das wahre Glück nicht unbedingt im Nachgeben und noch weniger im Aufgeben liegt.

Wer zu dem wissen möchte, warum Kai in öffentlichen Verkehrsmitteln weniger Unterhosen und dafür mehr Socken fordert, auf den warten kompromisslose 30 Minuten bei: Bis einer heult …
28 Minuten
Auswandern mit der grossen Liebe oder eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann?

Ähhh….. nein.

Thomas und Kai wissen, wie man sich im Leben unnötiges Leid erspart. 

Da, wo sich andere Menschen an die unsinnigstem Versprechen gebunden fühlen, haben unsere beiden Podcaster von jeher ein sehr gutes Gespür dafür, wann es an der Zeit ist, ein ganz entschiedenes „Och nö, lass mal …“ auszusprechen.

Dass man damit andere enttäuscht? Kommt vor.

Dass man damit immer wieder den eigenen Hals aus der Schlinge bekommt? Ist garantiert. 

Wer heute mit uns das 10m-Brett im Freibad ganz elegant über die Treppe wieder verlassen möchte - und wer wie wir der Überzeugung ist, dass knapp daneben manchmal ein Volltreffer sein kann, der ist herzlich willkommen bei:

Bis einer heult …