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Radiorebell-Podcast der Wochenendrebellen Archiv

203 Episoden
1 Stunde 37 Minuten
Lockdown light? Wellenbrecher-Lockdown? Die aktuelle Corona-Entwicklung, bzw. die aktuellen Corona-Fallzahlen könnten einen erneuten Lockdown sorgen, aber keine Sorge, es handelt sich nur um einen Lockdon light. Wir sprechen an dem Tag an dem unseriöse Medien erstmals den Begriff Lockdown light als mögliche Option für die Verschärfung der Corona-Maßnahmen nennen. Ich arbeite in der Gastronomie und sehe die Entscheidung, sollte sie so kommen, etwas kritischer als mein Sohn. Wir teilen unsere Positionen rund um die Begrifflichkeit Lockdown und was dies dann an tatsächlichen Konsequenzen für Menschen haben kann. Wir sprechen über die psychischen Folgen eines Lockdowns, über Konsequenzen wie das Erfahren häuslicher Gewalt oder Verlust des Jobs oder auch der eigenen Existenz und darüber was Armut bedeutet und versuchen, unsere eigenen Privilegien zu checken. Außerdem erklärt Jason sehr beeindruckend, in welch spannender Phase er sich aktuell mit seinem Forschungsprojekt befindet und ist bemüht, Begrifflichkeiten wie Grenzzyklen und Fraktalen anschaulich zu erklären. Zum Schluss stellen wir noch fest, wie friedlich die letzten Episoden doch abliefen und wie sehr wir das aktuell genießen, dass wir uns nur sehr selten anschreien. Beim Wochenrückblick lassen wir zukünftig das Intro weg. Wir schaffen das mit den skipbaren Kapitelmarken zeitlich nicht mehr und das Intro nervt einige. Die Themenfolgen behalten das Intro. 00:00:48 Jason und seine Vorträge auf dem MINT Schülerkongress 00:23:00 Corona-Zahlen aktuell und Status Corona in der Schule 01:15:00 NASA-Entdeckung auf dem Mond Wie sieht ein Lockdown light aus? Geplant ist die Schließung aller Restaurants, Bars und Kneipen, was mit einer massiven Einschränkung und hohen Umsatzverlusten der Tourismusbranche einhergehen würde.
1 Stunde 13 Minuten
In unserer neuen Podcastfolge besprechen wir natürlich das große Beben, das durch eine astronomische Entdeckung auf der Venus ausgelöst wurde. Da ich mich ausführlich mit diesem Thema beschäftige, konnte ich die Bedeutung dieser Entdeckung einmal etwas einordnen. Außerdem sprechen wir über drei wichtige Auftritte und darüber wie ich in einen "Saw"-Escape Room gekommen bin. 00:00: Festrede zur Verleihung der SFN Awards Im letzten Jahr haben wir im Podcast schon über die Verleihung der SFN Awards, und zwar an mich, gesprochen. Dieses Jahr ist es wieder so weit, jedoch bin ich diesmal nicht Nominierter oder Preisträger, sondern Festredner: Man hat mich gefragt, ob ich als Preisträger des letzten Jahres nicht spontan einspringen und innerhalb einer Woche eine Festrede zu diesem Anlass vorbereiten könnte. Ich antwortete enthusiastisch bejahend und dementsprechend durfte ich die Rede am letzten Freitag auf der Preisverleihung in Kassel dann tatsächlich halten. Hier könnt ihr sie euch anhören. 11:30: Rede vor der Klasse zum Traktor-Vorfall Es gibt auch Neues über die Nachbereitung des Vorfalls, bei dem mich vermutlich jemand mit dem Traktor überfahren wollte. Freunde dieser Person haben an meiner Schule gezielt Lügen und Gerüchte gestreut, um meine Position in den laufenden Ermittlungen zu schwächen und mich zu diskreditieren, indem sie unter anderem behaupteten, ich sei verrückt und paranoid geworden und würde bald jeden anzeigen. Wir haben beschlossen, diesen perfiden Handlungen etwas zu entgegnen. Folglich habe ich ähnlich wie in der sechsten Klasse, als ich meinen Mitschüler*innen Autismus erklärt habe, eine Ansprache zur Klasse gehalten, indem ich den Vorfall zunächst einmal bestätigte, sie aber auch klipp und klar darauf hingewiesen habe, dass sie diesen Menschen bei ihrem Plan helfen, wenn sie ihre Lügen weiter verbreiten und somit eine Mitschuld tragen. Um die langfristigen Folgen dieser Reaktion bewerten zu können, werden wir wohl die Zukunft abwarten müssen, ich bin mir allerdings recht sicher, dass diese Entscheidung richtig war, denn schulintern hat sich die Situation seitdem zumindest etwas beruhigt. Sobald es in dieser Angelegenheit Neuigkeiten gibt, werden wir eventuell darüber informieren. 33:00: Auftritt im Wellenbrecher-Video Meine Rede bei der Verleihung des SFN-Awards und mein Vortrag vor der Klasse waren nicht die einzigen Auftritte dieser Woche für mich. Wie ihr vermutlich alle wisst, habe ich in den letzten Monaten sehr viel Zeit damit verbracht, mich über die unsolidarischen Arschlöcher aufzuregen, welche die Corona-Schutzmaßnahmen bewusst missachten oder unter Nutzung falscher Tatsachen bekämpfen. Umso mehr freute ich mich, dass ich letzte Woche mal etwas mehr als nur das machen konnte, ich konnte nämlich ein Zeichen für die Einschränkungen wie Abstandhalten, Maskentragen, und Hygieneregeln beachten und auch für den Download der Corona Warn-App setzen, indem ich am Wellenbrecher-Video mitgewirkt und letztlich auch einige Auftritte im Video habe. Die Woche war für mich also reich an wichtigen Auftritten. Auch wenn ich bei der Aufnahme viel geflucht habe, hat sich die Arbeit letztlich definitiv gelohnt. Hier könnt ihr euch das Video ansehen. 37:00: Escape Room Neben all den ernsthaften und zweifelsohne wichtigen Dingen die ich in dieser Woche gemacht habe, ist natürlich auch wieder Lustiges (zumindest für Außenstehende und mich im Rückblick) passiert. Am Wochenende waren wir in Hannover in einem Escape Room zum Film Armageddon. Im Anschluss an einige wissenschaftlichen Anmerkungen erzähl...
49 Minuten
Wir machen Fortschritte dabei, einen wöchentlichen Turnus aufrechtzuerhalten, denn wir haben mal wieder einen Wochenrückblick aufgenommen und in dieser Episode sprechen wir darüber wie schwierig es ist, sich in einer ehrlichen Rede nicht übertrieben oft selbst zu loben, darüber wie das Unterlassen von Geschlechtsverkehr einem Impfungen ersparen kann und auch darüber, wieso vegane Ernährung absolut keinen Spaß macht und wir uns dennoch daran gewöhnen müssen. Viel Spaß! 01:45: Rede zum SFN-Award Ich bin aufgeregt, aber auch sehr glücklich: Neulich im Schülerforschungszentrum wurde ich gefragt, ob ich – sollten die eingeladenen Gäste absagen – vielleicht bei der Verleihung des SFN-Awards, den ich im letzten Jahr gewonnen habe, einspringen und die Rede halten könne. Ich war darauf so begeistert, dass am Ende des Gesprächs feststand, dass ich die Rede am nächsten Freitag halten werde und nun begebe ich mich in die Planung. Leider habe ich einen Rückschlag erlitten, als mein Opa mir sagte, meine erste Version könne ich so nicht bringen. Sie bestand im Wesentlichen aus einer 20-minütigen Aufzählung meiner bisherigen Erfolge am Schülerforschungszentrum und einer Aufzählung an Preisen, die ich verdientermaßen gewonnen habe und Preisen, die ich unverdientermaßen nicht gewonnen habe. Aber keine Sorge, ich habe auch noch einige andere Ideen… 08:20: Grippeimpfung Es ist eine wichtige Entscheidung, aber sie ist gut durchdacht: Ich habe entschieden mich chippen zu lassen. Der wichtigste Beweggrund für meine Entscheidung war in jedem Fall die integrierte Google-Maps-Funktion, die wirklich sehr praktisch ist. Nein, mal ohne Spaß: Ich habe schon als ich klein war alle empfohlenen Impfungen absolviert, habe mich nun in Anbetracht dieser Pandemie aber mal mit einer Grippeimpfung beschäftigt, denn natürlich ist es wichtig, dass unser Gesundheitssystem in diesem Jahr nicht zusätzlich durch eine stark ausgeprägte Influenza-Epidemie belastet ist und alle Ressourcen in die Bekämpfung von Covid-19 investiert werden können. Gleichzeitig bin ich durch diverse Allergien im Frühjahr sowieso schon vorbelastet und da die Grippeimpfung bei älteren Menschen weniger zuverlässig ist, spielt natürlich auch der Schutz dieser Menschen eine große Rolle. Alles in einem wurde ich beim Arzt jedenfalls in meinem Gedanken bestätigt, dass eine solche Impfung in diesem Jahr durchaus sinnvoll ist und habe mich deshalb dafür entschieden, sie auch in Anspruch zu nehmen. Dies nehmen wir als Anlass, um einmal etwas über meine Risikoeinschätzung zu sprechen: Wenn ich mal Bauchschmerzen habe, denke ich unwillkürlich an Cholera, bei Fieber musste meine Mama mich bereits mit der Tatsache beruhigen, dass eine Malaria-Infektion in Mitteleuropa sehr unwahrscheinlich ist und über meinen vorsichtigen Umgang mit dem Coronavirus haben wir ja schon häufig im Podcast gesprochen. Trotz all dem hielt ich eine HPV-Impfung für nicht nötig, schließlich ist diese Erkrankung primär durch Geschlechtsverkehr übertragbar und das wäre nun wirklich seeeeehr weit hergeholt. 20:50: Veganismus Der eigentliche Grund meines Arztbesuchs war eigentlich eine Blutabnahme, die ich nun zweimal im Jahr absolvieren muss, da ich mich seit meinem 15.Geburtstag vollständig vegan ernähre. Die medizinischen Ergebnisse waren sehr positiv, insgesamt fällt mein Fazit jedoch eher gemischt aus: Spaß macht´s sicherlich nicht, aber es ist allemal besser als die Folgen des Konsums tierischer Produkte. Darüber sprechen wir in dieser Episode etwas genauer genauso wie über den Fortschritt bezüglich veganer Ernährung in Öffentlichkeit der letzten paar Jahre und die Entwicklung innerhalb unserer Familie. In Anbetracht dessen, was wir so in den letzten Wochenrückblicken besprechen mussten,
1 Stunde 30 Minuten
Wir sprechen über die Corona Demo in Berlin vom 29.08.2020 und Jason erklärt warum er den Begriff Covidioten nicht mag. Außerdem blicken wir kurz rüber zu Trump, wir reden über Jasons aktuelle Situation in der Schule und im Forschungszentrum. In der Schule gibt es Schwierigkeiten auf Grund Jasons rigorosem Umgang mit Corona-Maßnahmen. Er wird absichtlich angehustet. Es fällt mir schwer die Ruhe zu bewahren und so ein Ausmaß an Abscheu erlebe ich selten im persönlichen Umfeld. Jason geht mit der gesamten Situation sehr gut um. Er hat Angst, weiß aber damit gut umzugehen. Ich habe ihn früh als Erwachsenen wahrgenommen, aber wie reflektiert und besonnen er mit so harten Situationen umgeht ringt mir höchsten Respekt ab. Er braucht immer ein wenig Ruhe um ganz sachlich die Situation zu analysieren und trifft dann kluge Entscheidungen, die er konsequent verfolgt. Das beeindruckt mich sehr. Nun ja, wir sprechen ein wenig rund um den Angriff auf ihn und die persönlichen Konsequenzen, die wir so daraus ziehen. Für mich ein ganz besondere Folge im Kontext der Gespräche, die ich außerhalb des Podcasts mit ihm führe. Um unseren Versprechen nachzukommen, reden wir noch über etwas Positives. Jason hat einen großen Durchbruch im Rahmen seines Forschungsprojektes erzielt und berichtet davon. Er hat es so erklärt, dass sogar ich verstanden habe was das für ihn bedeutet. Spannend. Es gab Reklamation, dass zwischen Aufnahme und Veröffentlichung so viel Zeit vergeht. Das tut mir leid aber es ist simpel zu erklären. Corona und die Auswirkungen beschäftigt mich auf beruflicher und persönlicher Ebene. Das verschafft Jason und mir schon sehr wenig Zeit um überhaupt zu podcasten. Ohne sein Drängen wäre hier seit Monaten vermutlich Ruhe. Wir versuchen mittlerweile eine hörbare Tonqualität anzubieten. Es gab Folgen, die wir aus Gründen von Zeitmangel ohne große Nachbearbeitung hochgeladen haben. Jason möchte aber weiterhin die Wochenendrebellen-Zentrale, unseren Blog weiter ausbauen und breiter werden. Es ist wirklich spannend. Ich bin (un)freier Redakteur, denn ich werde zwar nicht bezahlt, bin aber dafür natürlich auch unfrei in der Entscheidung welche Aufträge ich für den Herrn des Hauses erledigen darf. Das ist auch okay so. Jason möchte bei der Aquise von Spenden für die Neven Subotic Stiftung neue Wege gehen. Auf diesem Weg werde ich ihn unterstützen und alles was wir tun, soll und wird über wochenendrebell.de transparent begleitet werden. In Anbetracht der Anzahl an Ideen, die umgesetzt werden wollen, freuen wir uns sehr, dass unserem Aufruf nach Hilfe gleich welcher Art, bereits erste Mails eingegangen sind und Menschen uns auf unterschiedlichste Art und Weise helfen möchten. Das tut gut. Vielen Dank für euer Vertrauen. Jasons Zielsetzungen sind anspruchsvoll und nur unrealistisch in Kombination mit der Anzahl an fehlenden Händen und Köpfe. Gerhard unterstützt uns schon seit vielen Jahren was den technischen Support angeht. Das hilft uns riesig. Wenn jemand Lust und Zeit hat uns zu unterstützen. Meldet euch. Wir suchen Autoren für Gastartikel im wissenschaftlichen Bereich und im Kontext Autismus aus der Innenperspektive aber auch von Eltern und Geschwistern von Autisten. Im Bereich Fußball können wir uns sogar vorstellen feste Seiten für einen Verein einzurichten, wenn jemand mag über diesen Verein regelmäßig zu berichten. Ganz egal ob du Fan vom Flat Earth FC oder vom 1.FC Köln bist, wenn du Lust drauf und Spaß daran hättest aus deinem ganz persönlichen Blickwinkel über Themen rund um deinen Verein zu Berichten, schreib uns gerne an. Es gibt grundsätzlich aber kaum eine Fähigkeit bei der wir uns nich...
1 Stunde 15 Minuten
SpaceX und Elon Musk: Lange hatte ich das Gefühl, dass ich in einer Zeit ziemlichen Stillstands in der Raumfahrt lebe, zumindest im Vergleich zu der rasenden Entwicklung in anderen Bereichen. Klar, ich habe die erste Landung auf einem Kometen erlebt, ein paar Rover, die man zum Mars geschickt hat und Teile des Aufbaus der Internationalen Raumstation. Aber wenn ich überlege wie groß die technologischen Fortschritte der letzten Jahrzehnte waren und trotzdem seit über 50 Jahren kein Mensch mehr den Mond betreten hat, habe ich schon das Gefühl, dass dort etwas mehr geht. Und offenbar bin ich dort nicht der einzige. Denn einen ähnlichen Gedanken hatte auch der Unternehmer Elon Musk im Jahr 2002. Der einzige Unterschied zu meinem war ziemlich viel Geld und somit die Möglichkeit, Gedanken in die Tat umzusetzen. So gründete Elon Musk sein Raumfahrtunternehmen Space Exploration Technologies Corporation, kurz SpaceX. Sein erstes Ziel: Ein Gewächshaus auf den Mars bringen. Dadurch sollte "...die längste Strecke erzielt werden, die Leben jemals zurücklegte". Das Mars Oasis getaufte Projekt hatte natürlich auch einen wissenschaftlichen Nutzen, denn für künftige menschliche Siedler wird der Nahrungsanbau auf anderen Planeten unabdingbar sein, doch sein eigentlicher Zweck war ein anderer: Das Bild des grünen Oase vor dem roten Boden des Mars sollte die Menschen beeindrucken und zum Nachdenken anregen, ganz ähnlich wie es das berühmte Bild Earthrise tat, das von den Mondfahrern während Apollo 8 aufgenommen wurde und die Oase der Erde vor dem schwarzen Nichts des Alls zeigt. Die Umsetzung von Mars Oasis gestaltete sich jedoch wirklich schwierig, denn Elon Musk konnte keine bezahlbare Rakete finden, mit der die Raumsonde hätte starten können und das war der Grund, weshalb Mars Oasis dann auch immer ein Traum blieb - genauso wie viele andere überwältigende Projekte, die daran scheitern, dass ein Raketenstart zu teuer war. Aus diesem Grund machte sich SpaceX unbeachtet von der Öffentlichkeit an den Bau einer eigenen Rakete, der Falcon 1. Doch auch das erwies sich als nicht so einfach... Als Elon Musk den Start für 2004 ansetzte, konnte er dies nicht einhalten und die ersten drei echten Starts 2006, 2007 und 2008 gingen allesamt schief, sodass SpaceX kurz vor dem Bankrott stand - als der vierte Startversuch jedoch glückte und SpaceX damit die erste private Flüssigrakete in den Erdorbit schoss, wurde auch die NASA auf das Unternehmen aufmerksam. Diese plante nach zwei tödlichen Katastrophen die Absetzung ihres Space Shuttles und den Bau eines neuen Raumschiffs namens Orion MPCV, das Menschen wieder zum Mond bringen soll - daher benötigte sie einen neuen Zugang zur Internationalen Raumstation ISS ohne dabei übermäßig von Russland abhängig zu sein. Das junge US-amerikanischen Unternehmen bot sich dort natürlich an und so schloss die NASA einen Vertrag mit SpaceX, dessen Inhalt der Bau eines Raumfrachters und der dazugehörigen Rakete war. Das Raumschiff Dragon und die Rakete Falcon 9 konnten dank Massenproduktion und Wiederverwendung zu einem unschlagbaren Preis produziert und angeboten werden, zudem war Dragon als einziger Raumfrachter in der Lage, auch wieder sicher auf der Erde zu landen und nicht nur in der Atmosphäre zu verglühen, nachdem die Fracht ins All gebracht wurde - mit Dragon war also plötzlich billiger Frachtverkehr ins All und zurück möglich. Dies machte SpaceX innerhalb weniger Monate zum wichtigsten Versorger der ISS und zum größten Anbieter für Satellitenstarts, die spektakuläre Landung der Boosterstufe auf einer Plattform im Meer und die interplanetaren Visionen von Elon Musk faszinie...
1 Stunde 46 Minuten
Endlich mal wieder eine Wochenrückblick und dann geht es um eine neue katastrophale Studie zur Erderwärmung, die Corona-Pandemie, Arschlöcher auf Tik-Tok und noch größere Arschlöcher im echten Leben. Aber es geht auch um einen Kometen. Immerhin. 00:00: Passage des Kometen C/2020 F3 (NEOWISE) Es ist keine Ordnung mehr jetzt in den Sternen. Die Kometen müssten sonst verboten werden. Ein Komet reist ohne Unterlass um am Firmament und hat keinen Pass. Und jetzt richtet so ein Vagabund uns die Welt bei Butz und Stingel zugrund. Aber lass mal das wies da oben steht, auch hier unten sieht man, dass es auf den Ruin zugeht. Könnte von letzter Woche sein, ist aber tatsächlich der Text des Kometenlieds von 1833. Nun konnte ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Kometen mit bloßem Auge beobachten, nämlich den Schweifstern C/2020 F3 (NEOWISE), der in den vergangenen Wochen die Erde passierte und dies nehmen wir zum Anlass, mal ein bisschen über Kometen zu sprechen: Was sind Kometen überhaupt und wieso brachten sie Menschen schon immer mit Furcht und Schrecken in Verbindung? C/2020 F3 (NEOWISE) macht sich jetzt wieder auf den Weg in die Tiefen des Alls. Ich bin schon gespannt, wann wir den nächsten Kometen bestaunen dürfen. 15:30: TV Termin bei RTL zur Autismus-Challenge Ich durfte vor einigen Wochen auch mal wieder im Fernsehen zu Wort kommen, allerdings weder zum Thema Groundhopping, noch zu Klima, Autismus oder Wissenschaft. Es ging um das Thema Autismus, bzw. um die Autism-Awareness-Challenge, bei der Bewegungen, die klischeehaft als „autistisch“ gelten, nachgeahmt wurden. Ich denke meine Position dazu zu betonen, erübrigt sich hier, schaut euch den Beitrag am besten einfach an. In der Podcastfolge sprechen wir allerdings auch über ein paar Fehler, die im Beitrag unterlaufen sind und darüber, wie wir unsere Verantwortung zur Autismus-Aufklärung zukünftig wahrnehmen wollen. 32:30: Status im Forschungszentrum Normalerweise ist um diese Zeit der jährliche Kongress in meinem Forschungszentrum, wo Menschen von überall herkommen, wir unsere Projekte präsentieren und es wissenschaftliche Vortragsreihen gibt. Wegen der Corona-Pandemie war das dieses Jahr nicht möglich, dafür aber zumindest die Verleihung der Zertifikate. Für mich war es dieses Mal in doppelter Hinsicht speziell, denn ich wurde nicht nur für meine wissenschaftlichen Forschungen geehrt, sondern auch für meine Arbeit für den internationalen Wettbewerb in China, der ja abgesagt wurde und nun online stattfindet. Daher berichte ich zu diesem Anlass auch über meine Vorbereitung für den Online-Wettbewerb und meine künftigen Forschungen. 48:00: Update zum neuen Blog Der Hauptgrund aus dem wir derzeit so wenig podcasten ist unsere Arbeit an unserer neuen Homepage. Durch bessere Suchmaschinenoptimierung eine klarere Strukturierung und eine höhere Veröffentlichungsfrequenz soll sie mehr Reichweite schaffen und eine Basis für alle gegenwärtigen und zukünftigen Projekte sein – doch unsere Ansprüche sind hoch und obwohl ich acht Stunden am Tag fast nur daran arbeite, wird es noch ein wenig dauern. Ich erinnere mich noch gut an den ursprünglichen Termin, an dem die Seite online sein sollte: April 2019. Tja, das wird wohl knapp, dafür erfahrt ihr aber den aktuellen Stand und auch einige neue Details über unser aktuell größtes Projekt in dieser Podcast-Episode. 54:30: Besuch bei Dynamo Windrad Der für mich wichtigste Punkt auch auf unserer neuen Seite wird der Klimaschutz sein und dementsprechend engagieren wir uns neben unserer Aufklärung,
1 Stunde 26 Minuten
Die Zukunft der Schule: Unsere Welt verändert sich momentan dramatisch, auch wenn ich mit meinen 15 Jahren noch keine „Früher was das so“- Geschichten erzählen kann, erkenne natürlich auch ich, dass unsere Gesellschaft eine ganz andere ist als noch zu meiner Grundschul- oder Kindergartenzeit. Das Klima hat sich verändert, Wissenschaft und Technologie haben sich verändert, die Gesellschaft hat sich verändert und auch die Menschen haben sich natürlich verändert. Doch während die Welt teils nach wenigen Monaten nicht wieder zu erkennen ist, blieb ein ganz wesentliches Element des Lebens von Menschen in meinem Alter fast immer eine Konstante: Die Schule. Doch das scheint nun vorbei. Ich habe in einer Episode des Autismus-Podcasts bereits mit Papsi über das Thema „Schule und Autismus“ gesprochen, nun nehme mir im Familien-Podcast in Anbetracht des vergangenen Wochen im pandemiebedingten Homeschooling einmal das Thema „Die Zukunft der Schule“ vor und zwar im Gespräch mit meinem elfjährigen Cousin Sean. Er betreibt mit meiner Schwester den YouTube-Kanal Dauerfeuer und besucht dieselbe Schule wie ich. Wir sprechen am Anfang etwas über unsere allgemeine schulische Situation, als Bald-Zehntklässler sollte ich natürlich eigentlich kurz vor der Berufswahl stehen – blöd nur, dass ich seit vielen Jahren weiß, was ich machen möchte, mich aber dennoch in einem dicken Ordner mit Ausbildungsberufen beschäftigen musste. In diesem Kontext kritisieren wir natürlich auch die unserer Meinung nach viel zu dominante Stellung der Schule im Leben von Jugendlichen und überhaupt das gesamte leistungsbasierte System mit Zahlnoten – ihr erfahrt aber auch, wieso ich trotz meiner kritischen Haltung den Ordner regelgemäß und pünktlich abgegeben habe. Schnell kommen wir aber auf die letzten Wochen zu sprechen, in denen wir beide gar keinen, bzw. später sehr eingeschränkten Schulunterricht hatten. Dabei sprechen wir auch über die Umsetzung der Corona-Schutzmaßnahmen und fünfzehnseitige Pandemiepläne, die als PDF an Schüler mit der Nachricht „Bitte lesen.“ verschickt wurden. Dies nutzen wir dann um darüber zu diskutieren, wie die Zukunft der Schule, bzw. die Schule der Zukunft aussehen könnte. Wir besprechen zum Beispiel folgende Punkte: * Haben Schüler*innen in Zukunft viel weniger Stunden Schule?* Ist Homeschooling vielleicht irgendwann eine dauerhafte Alternative?* Verschwindet die Hierarchie zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen?* Welche politisch-gesellschaftliche Einstellung muss die Schule vermitteln?* Was ist mit Berufen, die es bald gar nicht mehr gibt und Berufen, die es noch nicht gibt - oder die sich stark verändern werden? Besonders über letzteres lohnt es sich nachzudenken, das zeigt eine persönliche Anekdote. Schon vor drei Jahren wurde ich mehrfach darauf hingewiesen, ich solle mich – wenn ich tatsächlich Physiker werden möchte – doch am besten möglichst schnell mal mit Programmieren beschäftigen, denn in fünf bis zehn Jahren laufe in der sich rasant digitalisierenden Wissenschaft nichts mehr ohne Programmierkenntnisse. Ich will nicht sagen, dass ich das nicht ernst genommen habe, es war natürlich nachvollziehbar, aber eine akute Dringlichkeit sah ich lange Zeit nicht. Vor einigen Monaten geriet ich mit meinen Forschungen zur Chaostheorie am Schülerforschungszentrum dann in eine Sackgasse, ich war auf eine Messpräzision angewiesen, die mit uns verfügbarem Equipment (und vielleicht auch überhaupt…) nicht zu erreichen ist. Ich optimierte meinen Versuchsaufbau, aber die Resultate waren für meine Fragestellung völlig nutzlos. Also machte ich mich ans Rechnen und überschlug einmal, wie groß die Abweichungen sein dürfen.
1 Stunde 17 Minuten
Wir sind alle etwas im Stress, daher nur eine Kurzbeschreibung Die ersten acht Minuten sprechen wir über den Start von Space X. Im Anschluss sprechen Papsi, meine Schwester und ich ein wenig über Corona und die Auswirkungen auf die die Schule und unser Leben in den letzen zwei Monaten. Im Anschluss besprechen wir die Reichweitenaussichten für den neuen Youtube-Kanal meiner Schwester auf dem sie die ganze Zeit nur Livestreams anbietet, wo sie zu beobachten ist, wie sie Kartoffelchips wegfuttert. Außerdem probierren wir uns erneut mit unserem Frageformat aus und besprechen wie eine Netflix-Serie aussehen würde und wovon die Serie handeln würde, wenn wir diese komplett frei gestalten könnten. Wir reden über den Status Trump aus dem Blickwinkel meiner Schwester. Außerdem reden wir über Träume und mit welcher Person man gerne mal einen Tag verbringen würde. Eine bunte Folge ohne festes Thema. Ganz am Schluss kommt dann noch ein echter Hammer.
59 Minuten
Der Wochenrückblick mit Besprechung auch von politischen Ereignissen ist für die Teilnahme der Tochter eher ungeeignet und bei den Themenfolgen ist dies eben sehr themenabhängig. "Ich stelle euch Fragen und ihr antwortet." Die erste Idee von Jasons Schwester klang simpel, aber für Jason ist es schwer zu akzeptieren, dass es nur eine Fragenstellerin gibt und er zweifelte auch die grundsätzliche Qualität der Fragen an. Also gab es nun schon zwei Personen, die kluge, nicht so kluge oder ausgefallene Fragen stellen durften und es gab zwei Teilnehmer*innen, die mit den Antworten beauftragt wurden. So richtig glücklich machte das Lani auch noch nicht, denn sie selbst will natürlich nicht nur die wissenschaftlichen Fragen ihres Bruders beantworten. Es sollten am besten alle Fragen stellen und alle Fragen beantworten, aber es darf auch nicht so lange gehen. Das klang nach einem Plan. Wir warfen jeder zwei Fragen in eine Zufallsgenerator-App und schon ging es los. Fragen und Antworten Die Fragen Willst du lieber wissen wann du stirbst oder wie du stirbst? Wärt ihr gerne bei einem Generationenraumschiff dabei? Wärst du lieber megareich und dafür hässlich oder intelligent und arm? Wärst du lieber schneller als der Merkur oder möchtest du lieber fliegen können? Die Frage nach den aktuellen Sorgen rund um Corona führte dann zunächst zu einer intensiven Diskussion und im Anschluss zu einem Streit zwischen Jason und Papsi, so dass wir die Folge abbrechen mussten, bevor wir die letzten Fragen stellen und die dazugehörigen Antworten einholen konnten. Holen wir nach. Es zeichnet sich ab, dass der Radiorebell-Podcast nicht sehr erfolgreich aber reich an Konzepten seine Entwicklung durchmacht. Mal schauen ob und wie wir das zukünftig mal übersichtlich dargestellt bekommen und ob mit "Fragen und Antworten" das letzte Konzept und somit nun auch mal Stabilität einzieht. Eine Frage, die ich mir stelle und auf die ich auch in "Fragen und Antworten" wohl keine Antwort erhalte. Wer die Frage stellt, warum die Folge mitten im Intro beginnt, dem kann ich nur meine Unfähigkeit als Antwort geben.

Familienregeln

1 Stunde 36 Minuten
Wir sind sicherlich kein üblicher Familienpodcast, heute spricht aber die gesamte Familie über Familienregeln und die daraus resultierende Familienvereinbarung. Wie kam es zu dieser Vereinbarung? Warum ist Jason diese Vereinbarung so wichtig und was hat Jasons Autismus damit zu tun?
1 Stunde 22 Minuten
Bildungsdefizit durch die Corona-Krise? Wie empfinden Leona (9) und Jason (14) die schulfreie Zeit und wie gehen Sie mit dem neuen Maß an Verantwortung um. Wir sprechen über die ersten vier Wochen ohne Schule und wie sich Leona, Jason und ich unter den neuen Alltagsbedingungen fühlen. Außerdem sprechen wir über Jasons Autismus und wie Leona dies wahrnimmt und über Nähmaschinen. Jason beleuchtet zudem unsere erste Onlinelesung und Malzbier trinken wir dieses Mal auf Thea, die das Malzbiersponsoring von ihrem Onkel Thomas geschenkt bekam.
1 Stunde 38 Minuten
Kindheit. Die Zeitspanne zwischen Geburt und Eintreten der Geschlechtsreife eines Menschen ist unser Thema. Mami und Papsi blicken zurück in ihre Kindheit, Jason erklärt, dass seine Kindheit im Alter von zwei Jahren endete, spricht aber gerne über den Äquivalenzzeitraum und Lani ist nicht nur mittendrin in der Kindheit, sondern auch voll dabei in der Folge zum Thema Kindheit. Wir sprechen über schöne Kindheitserinnerungen, Papsi erzählt von seiner besonderen Beziehung zu einem Kindheitshelden und Mami berichtet von ihrer Kindheit in Mazedonien und warum sie in die nullte Klasse gegangen ist, bzw. hätte gehen sollen. Zum Abschluss erklärt Papsi warum sein Verhältnis zu Apfelkuchen in der Kindheit besonders geprägt wurde.

Kindheit

1 Stunde 46 Minuten
Kindheit. Die Zeitspanne zwischen Geburt und Eintreten der Geschlechtsreife eines Menschen ist unser Thema. Mami und Papsi blicken zurück in ihre Kindheit, Jason erklärt, dass seine Kindheit im Alter von zwei Jahren endete, spricht aber gerne über den Äquivalenzzeitraum und Lani ist nicht nur mittendrin in der Kindheit, sondern auch voll dabei in der Folge zum Thema Kindheit. Wir sprechen über schöne Kindheitserinnerungen, Papsi erzählt von seiner besonderen Beziehung zu einem Kindheitshelden und Mami berichtet von ihrer Kindheit in Mazedonien und warum sie in die nullte Klasse gegangen ist, bzw. hätte gehen sollen. Zum Abschluss erklärt Papsi warum sein Verhältnis zu Apfelkuchen in der Kindheit besonders geprägt wurde.

Was ist Mut?

58 Minuten
Was macht uns Mut? Was ist Mut überhaupt und lohnt es sich immer mutig zu sein? Ist Mut immer eine Frage des Tuns oder eben auch des Unterlassens? Mama, Papa und Sohn sprechen sich nicht gegenseitig Mut zu, reden aber über Situationen, wo sie den anderen als besonders mutig angesehen haben.
1 Stunde 17 Minuten
Die Wahl des Familienvorsitz ist vorüber. Außerdem diskutieren wir gemeinsam mit Mami über die Kommentare rund um Jasons Beitrag auf Bayern 2, eine erneute unfassbare Aussage von Friedrich Merz und ob man mit Nazis nun reden sollte oder nicht. Beitragsbild zu dieser Episode von und mit freundlicher Genehmigung von Paolo Calleri. 00:00:55 Beginne hier wenn du das Intro überspringen möchtest 00:00:56 Jasons Rede zur Wahl des Familienvorsitz 00:04:45 Begrüßung 00:05:30 Steffen - Unser neuer Unterstützer auf Steady 00:07:05 Wahl des Familienvorsitzes 00:12:15 Dauerfeuer-Youtube 00:15:00 Interview mit Jason über sein Forschungsprojekt 00:16:00 Die Kommentare zu Jasons Forderungen in Bayern 2 00:26:30 Jason und die Nazis 00:31:40 Alles Nazis? 00:49:00 Friedrichs Kampf gegen Rechts 00:52:00 Mamis Erfahrungen mit Nazis 00:57:00 Fridays gegen Altersarmut 01:00:00 Feedback & Waldspaziergänge 01:09:15 Wunschbesetzung Familienministerium Links zur Folge Recherche rund um Fridays gegen Altersarmut Zur Steady-Seite der Wochenendrebellen Jasons Interview im BR. Der Facebook-Post von Bayern 2 und die entsprechenden Kommentare Zum Youtube-Kanal "Dauerfeuer" "Ein brutaler Satz", ZeitOnline über die Aussage von Friedrich Merz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus. Zur Homepage von Paolo Calleri Zum Twitteraccount von Paolo Calleri
Radiorebell-Podcast der Wochenendrebellen

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Papa, Sohn, Autismus und eine Losbox voller Themen.