Krawalle & Liebe Archiv
82 Episoden
8 Minuten
»Krawalle & Liebe«-SPEZIAL: FEMINISMUS-INFO-HAPPEN TO GO! Folge 1: Warum FLINTA* noch lange nicht gleichberechtigt sind und der feministische Kampf weitergehen muss. Diese Woche, am 8. März, wird der alljährliche Internationale Frauenkampftag gefeiert. Doch anstatt derer zu gedenken, die unsere heutigen Privilegien erkämpft haben und statt auf die strukturellen Ungleichheiten hinzuweisen, denen FLINTA auch im Jahr 2023 noch ausgesetzt sind, wird der Tag vermehrt von (meist männlich geführten) Unternehmen für PR-Zwecke missbraucht, um obendrein Kapital aus der patriarchalen Unterdrückung zu schlagen. Aus diesem Grund haben Sabrina und ich beschlossen, all den „POWERFRAU“-Rabattcodes etwas entgegenzusetzen und eine kleine informative »K&L«-Special-Reihe zu produzieren. Von Montag bis Freitag werden wir euch auf unserem Podcast-Kanal daher ausnahmsweise TÄGLICH mit feministischen Info-Häppchen versorgen. Genauer gesagt, werden wir abwechselnd einen Blick auf vergangene feministische Kämpfe werfen und mit euch auf den drei großen Feminismus-Wellen surfen. Mit den rund zehnminütigen Info-Folgen (von Mo-Do) richten wir uns vor allem an diejenigen unter euch, die noch nicht so tief im Thema stecken und gern mehr über feministische Geschichte und die Anliegen der Bewegung erfahren möchten. Das Teilen der kurzen Service-Episoden ist daher ausdrücklich erwünscht. Im Finale am Freitag werden wir dann etwas ausführlicher und persönlicher ins Thema einsteigen. Im finalen Gespräch wollen wir diskutieren, inwiefern wir selbst von Ungleichheiten betroffen sind und warum der Kampf um Gleichstellung noch lange nicht gewonnen ist. Viel Spaß beim Hören und immer schön unbequem bleiben! Feedback zur Folge könnt ihr den beiden gerne auf Dianas Kanälen dalassen: www.instagram.com/punkrockana www.facebook.de/D.Ringelsiep *(Frauen, Lesben, Inter-, Nicht-Binäre-, Trans- und Agender-Personen)
1 Stunde 6 Minuten
Ob Pille, Vaginalring, Hormonimplantat oder Kupferkette – Verhütung ist in erster Linie Frauensache. Einst als Symbol der Emanzipation gefeiert, bringen Pille & Co. jedoch auch eine Menge lästiger To-Dos, Verantwortlichkeiten und Nebenwirkungen mit sich. Um insbesondere den männlichen Hörern einen Einblick zu geben, was ihre Sex-Partnerinnen im Laufe ihres Lebens alles auf sich nehmen, haben Diana und Sabrina ihre wildesten, absurdesten und erschreckendsten Verhütungsgeschichten ausgegraben. Zum Warmwerden gehen sie den Fragen nach, warum Kondom-Unfälle eigentlich ausschließlich sonntags passieren und wie wichtig die richtigen Koordinaten sind, um an die „Pille danach“ zu kommen. Sabrina berichtet außerdem von verstörenden Erlebnissen in gynäkologischen Folterstühlen, während Diana sich an eine dubiose DIY-Operation mit Schnapsbetäubung in ihrer WG-Badewanne erinnert. Abschließend wird es dann ernst, da eine der beiden vor wenigen Jahren beinahe an den Nebenwirkungen der Pille gestorben wäre. Seitdem sind sich die Freundinnen einig: Die Aufklärung bzgl. gesundheitlicher Risiken muss dringend verbessert werden, denn die Pille ist kein Lifestyle-Produkt! Feedback könnt ihr Sabrina und Diana hier zukommen lassen: www.instagram.com/punkrockana www.facebook.de/D.Ringelsiep
1 Stunde 15 Minuten
Diana hat Geburtstag, weshalb nicht nur die Planung einer Party im Raum steht – sondern auch die Frage, wie es sich als Kind der Achtziger anfühlt, älter zu werden. Gemeinsam erinnern sich die beiden Freundinnen an Kindergeburtstage zurück, an denen sie Whigfield performt und im Waffenzimmer der Großeltern Kuchen gegessen haben. Aber auch an ihre ersten Teenage-Geburtstage, Drogen-Geschenke und nackte Meerschweinchen-Babys. Die wilden Zwanziger waren das beste Alter bisher, da sind sich die beiden einig. Und auch, was den Struggle mit der 30 betrifft, gibt es trotz verschiedener Grundvoraussetzungen überraschende Parallelen. So berichtet Sabrina u. a. von dem unnötigen Mitleid, das ihr als Ü30-Single entgegenschlägt, während Diana sich seit ihrer Hochzeit vor allem mit übergriffigen Fragen nach der Familienplanung konfrontiert sieht. Es ist die bisher persönlichste Folge und mal wieder eine Gratwanderung zwischen Krawallen und Liebe. Feedback könnt ihr den beiden wie immer hier zukommen lassen: www.instagram.com/punkrockana www.facebook.de/D.Ringelsiep
1 Stunde 10 Minuten
Wir müssen aktuell nur in Richtung Iran schauen, um zu verstehen, dass wir von Glück reden können, dass Demonstrieren zu unseren Grundrechten zählt. Aber nehmen wir dieses Privileg auch oft genug wahr? In der neuen Folge von »Krawalle & Liebe« nehmen Diana und Sabrina euch mit auf die ersten Demos ihres Lebens, die kaum unterschiedlicher hätten aussehen können. Sie erinnern sich daran zurück, was diese Erfahrung in ihnen ausgelöst hat und berichten von ihren ganz persönlichen Politisierungsprozessen auf dem Land. Da sie später in Berlin beide Bekanntschaft mit Polizeigewalt machen mussten, drängt sich ihnen die Frage auf: »Ab wann ist man eigentlich linksradikal?« Die Antwort finden sie schließlich mithilfe eines Online-Tests, aber so richtig zufriedenstellend ist das auch nicht. Dient es der Sache, Autos anzuzünden? Sind Klimaaktivist*innen Radikale, weil Boomer dank ihnen zu spät zur Arbeit kommen? Und kann man eigentlich auch online demonstrieren? Fragen über Fragen, aber eins steht fest: Diesmal geht es mehr um Krawalle als um Liebe. Feedback zur Folge könnt ihr den beiden hier zukommen lassen: www.facebook.de/D.Ringelsiep www.instagram.com/punkrockana
54 Minuten
In dieser Folge widmen sich Diana und Sabrina dem Imposter-Phänomen – auch »Hochstapler*innen-Syndrom« genannt. Rund 70 Prozent der Bevölkerung sind mindestens einmal im Leben von grundlosen Selbstzweifeln betroffen. Auch die beiden Freundinnen wissen, wie es sich anfühlt, am eigenen Können zu zweifeln und Erfolge lediglich auf glückliche Zufälle zurückzuführen. Im Gespräch stellt sich heraus, warum das Imposter-Syndrom am Tag ihres Kennenlernens besonders reinknallte und weshalb sie von da an immer wieder Angst hatten, als Hochstaplerinnen aufzufliegen. Welche Rolle ihr familiärer Arbeiter*innen-Background dabei spielt, warum #MehrRealitätAufInstagram nur bedingt wünschenswert ist und inwiefern Diana ausgerechnet von hochmütigen Männern empowert wurde, erfahrt ihr diesmal bei »Krawalle & Liebe«. Feedback zur Folge könnt ihr den beiden hier zukommen lassen: www.facebook.de/D.Ringelsiep www.instagram.com/punkrockana
55 Minuten
//Content Warnung: In dieser Folge geht es um gesellschaftliche Schönheitsideale und den Struggle mit dem eigenen Körpergewicht. Wenn du unter einer Essstörung leidest, solltest du vielleicht lieber auf die nächste Folge warten, da die Inhalte alte Gedankenmuster triggern und einen Rückfall hervorrufen können.//
»Bye-bye booty: Heroin chic is back«, titelte neulich die New York Post. Diana und Sabrina sind sich einig: Das hat gerade noch gefehlt! Gemeinsam schwelgen sie in belastenden Erinnerungen an ihre Teeniezeit in den späten Neunziger- und frühen Nullerjahren. Eine Zeit, in der es noch als erstrebenswert galt, dass die Beckenknochen möglichst kantig über den tiefsitzenden Hüfthosen hervortraten und Schlüsselbeine auf Fotos gekonnt in Szene gesetzt wurden. Dafür ist auch schon mal ein Schulbrot in den Müll gewandert. Aber wie entstehen Schönheitsideale eigentlich und welche Rolle spielen popkulturelle Einflüsse dabei? Bridget Jones can tell. In ihrer Folge 0 diskutieren die beiden Freundinnen, welche Spuren die jahrzehntelange Internalisierung bei ihnen hinterlassen hat und warum sie dennoch nichts von dem Hashtag #bodypositivity halten.
Randnotiz: Sabrinas Equipment ist bei der Aufnahme leider noch nicht komplett gewesen, weshalb es sich bei dem Gespräch eigentlich bloß um eine Generalprobe handeln sollte. Da es jedoch zu schade wäre, das Ergebnis zu den Pausenbroten in die Tonne zu schmeißen, muss es nun als Folge 0 herhalten. Demnächst geht es bei »Krawalle & Liebe« dann hoffentlich ohne Soundprobleme weiter.
Feedback könnt ihr den beiden über Dianas Kanäle dalassen:
www.instagram.com/punkrockana
www.facebook.com/D.Ringelsiep
»Bye-bye booty: Heroin chic is back«, titelte neulich die New York Post. Diana und Sabrina sind sich einig: Das hat gerade noch gefehlt! Gemeinsam schwelgen sie in belastenden Erinnerungen an ihre Teeniezeit in den späten Neunziger- und frühen Nullerjahren. Eine Zeit, in der es noch als erstrebenswert galt, dass die Beckenknochen möglichst kantig über den tiefsitzenden Hüfthosen hervortraten und Schlüsselbeine auf Fotos gekonnt in Szene gesetzt wurden. Dafür ist auch schon mal ein Schulbrot in den Müll gewandert. Aber wie entstehen Schönheitsideale eigentlich und welche Rolle spielen popkulturelle Einflüsse dabei? Bridget Jones can tell. In ihrer Folge 0 diskutieren die beiden Freundinnen, welche Spuren die jahrzehntelange Internalisierung bei ihnen hinterlassen hat und warum sie dennoch nichts von dem Hashtag #bodypositivity halten.
Randnotiz: Sabrinas Equipment ist bei der Aufnahme leider noch nicht komplett gewesen, weshalb es sich bei dem Gespräch eigentlich bloß um eine Generalprobe handeln sollte. Da es jedoch zu schade wäre, das Ergebnis zu den Pausenbroten in die Tonne zu schmeißen, muss es nun als Folge 0 herhalten. Demnächst geht es bei »Krawalle & Liebe« dann hoffentlich ohne Soundprobleme weiter.
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3 Minuten
»Krawalle & Liebe« ist ein Podcast von Diana Ringelsiep und Sabrina Waffenschmidt. Die beiden Journalistinnen sind sich einig: Feminismus hat ihr Leben versaut. Denn einmal erkannt, lassen sich sexistische Strukturen im Alltag nicht mehr ausblenden. Gelernte Stutenbissigkeit, unrealistische Schönheitsideale, Komplimente aus der Hölle – the struggle is real. Die Freundinnen reden darüber, warum Feminismus trotzdem Bock macht und auch ambivalente Guilty Pleasures erlaubt sind.