Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast Archiv
385 Episoden
32 Minuten
Von Edith Meinhart. Vor vier Wochen distanzierten sich die Nonnen von Goldenstein von dem gleichnamigen Instagram-Account, über den Menschen aus aller Welt Einblick in das Leben der letzten drei Augustiner Chorfrauen im Salzburger Elsbethen erhielten und Anteil an ihrem Schicksal nahmen. Doch der Kanal machte weiter. Gleichzeitig startete ein zweiter Account mit dem Namen realnonnengoldenstein. Für Außenstehende bot sich ein verwirrendes Bild. In dieser Folge erzählt Schwester Bernadette, 88, wie der Instagram-Hype begonnen hat, warum sie und ihre Mitschwestern mit dem ursprünglichen Kanal nichts mehr zu tun haben wollen, sie dafür mehrfach heimlich gefilmt worden und sie sich notfalls auch rechtlich dagegen wehren. "Wir wollen unseren Orden schützen", sagt Schwester Bernadette. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
58 Minuten
Von Michael Nikbakhsh. Am 15. Jänner waren im Pilnacek-Untersuchungsausschuss die ersten drei Auskunftspersonen geladen, ein Baggerfahrer der viadonau und zwei Polizisten. Der Ausschusstag zog sich länger hin, als zu erwarten war und brachte die eine oder andere Wendung: Der Baggerfahrer, der Pilnaceks Leichnam am Morgen des 20. Oktober 2023 im Seitenarm der Donau nahe Rossatz entdeckte, wurde niemals formell als Zeuge einvernommen; die beiden Polizisten wiederum (einer war als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr an der Bergung beteiligt) durchliefen heuer gemeinsam eine vom Innenministerium organisierte U-Ausschuss-Vorbereitung. Für die Dunkelkammer verfolgte Katharina Pagitz die ersten Befragungen. Ein Bericht. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
19 Minuten
Von Michael. Am 14. Jänner 2026 wurde der Pilnacek-Untersuchungsausschuss mit einem Ausflug der Abgeordneten nach Rossatz öffentlichkeitswirksam eröffnet (Ende 2025 hatte es bereits zwei nicht medienöffentliche, konstituierende beziehungsweise vorbereitende Sitzungen gegeben). Für die Dunkelkammer waren Katharina Pagitz und Maximilian Langer mit dabei. Maximilian ist dazu im Studio und hat zu seinen Eindrücken auch O-Töne der Abgeordneten mitgebracht. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
1 Stunde 24 Minuten
Von Edith Meinhart. Raj Khatiwada, geboren 1978 in einem kleinen, nepalesischen Dorf nahe der Grenze zu Tibet, schloss sich in jungen Jahren dem maoistischen Widerstand gegen die Monarchie und den Staat in Nepal an. 2004 flog er auf und landete im Gefängnis. Viele seiner Kampfgefährten wurden hingerichtet. Er überlebte, kam nach internationalen Protesten frei und schaffte es als Flüchtling nach Österreich. Hier konvertierte der glühende Kommunist zur Sozialdemokratie, heiratete, bekam zwei Kinder und arbeitete sich von der Reinigungskraft zum operativen Geschäftsführer einer Schlafwagenfirma hoch. Heute vermittelt er Arbeitskräfte aus Nepal oder Indien nach Europa und hilft Industriellen bei der Anbahnung von Geschäften. In dieser Episode spricht Raj Khatiwada über seine Kindheit, seine abenteuerliche Flucht mit gefälschtem Pass und von seinem Neuanfang in Österreich bis heute. Ein Leben wie ein Roman. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
57 Minuten
Von Michael Nikbakhsh. Diese Episode ist eine Fortsetzung der Ausgabe Nummer #274, in welcher wir erstmals den Grazer Strafprozess gegen sieben Personen wegen des Vorwurfs des schweren Raubes thematisiert hatten. Auf unseren Bericht hin meldete sich die Wiener Rechtsanwältin Pia Kern, sie vertritt in diesem Verfahren vier der Angeklagten. Aus Sicht der Verteidigerin ist der Tathergang nicht annähernd geklärt – sie kritisiert die Arbeit der Staatsanwaltschaft Graz und die bisherige mediale Berichterstattung zu den Geschehnissen vor Gericht. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
19 Minuten
Von Christa Zöchling. Die erste Bibliothek des Weltwissens stand einst in Alexandria. Warum war sie irgendwann einmal verschwunden? Und was tut ein Hundertjähriger bei einer Konferenz über Künstliche Intelligenz? // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
16 Minuten
Seit dem 7. Jänner müssen sich sieben Personen im „Couleur-Kappen-Prozess“ wegen schweren Raubs vor dem Landesgericht Graz verantworten. Auf ein Urteil müssen die Angeklagten nach zwei Verhandlungstagen allerdings noch warten: Der vorgesehene dritte und damit letzte Prozesstag samt Urteilsverkündung wurde vom Gericht vertagt. Laut der Anklageschrift, sollen zwei der sieben Angeklagten einem Burschenschafter nach dessen Besuch beim Akademikerball in Graz seine Studentenmütze entwendet haben. Bei dem Vorfall stürzte das Opfer, zog sich eine Rippenserienfraktur zu und musste schließlich ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Erst-Urteil soll voraussichtlich im Frühjahr ergehen. Im Studio: Michael Nikbakhsh und Maximilian Langer. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
14 Minuten
Von Michael Nikbakhsh. Am 15. Jänner 2026 startet der Pilnacek-Untersuchungsausschuss mit der Befragung der ersten Auskunftsperson: Es ist jener Baggerfahrer der viadonau, der Christian Pilnacek am Morgen des 20. Oktober 2023 tot in einem Seitenarm der Donau nahe Rossatz entdeckt hatte. Schon tags davor wollen die Abgeordneten den Auffindungsort in Augenschein nehmen. Was sie dort erwartet und was von den ersten Auskunftspersonen zu erwarten ist, das gibt es hier. Und: Was hat es mit einer angeblichen (und erfolglosen) ÖVP-Intervention bei der „Kronen Zeitung“ rund um das so genannte Pilnacek-Tape auf sich? Der Journalist Erich Vogl hatte davon in der Dunkelkammer-Ausgabe Nummer 250 berichtet, darauf gab es damals keinerlei Reaktion. Kurz vor Weihnachten hat Vogl im Medienverfahren gegen Peter Pilz’ Pilnacek-Buch im Zeugenstand unter Wahrheitspflicht erneut über diese Geschichte gesprochen. Darauf gab es dann eine Reaktion: Der ÖVP-Fraktionsführer im U-Ausschuss Andreas Hanger wies diese Behauptungen in einer Stellungnahme gegenüber dem „Standard“ entschieden zurück und droht nun jedem mit Klage, der ÖVP-Interventionen in der Causa Pilnacek in den Raum stellt. Erich Vogl? Der steht mittlerweile vor dem Abschied von der „Kronen Zeitung“. Auch er ist als Auskunftsperson im U-Ausschuss geladen, seine Befragung soll am 12. Februar stattfinden. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
18 Minuten
Von Michael Nikbakhsh. 2026 ist jung und nimmt dennoch Konturen an. Im Zentrum dieser Ausgabe stehen mehrere anlaufende Gerichtsverfahren und der Pilnacek-Untersuchungsausschuss. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
58 Minuten
Erschienen in: Christian Friesl, Edith Meinhart, Regina Polak (Hrsg.) Wie wir leben wollen. Visionen für eine bessere Welt. Edition a 2025.
Gebundene Ausgabe: 304 Seiten, 25 Euro
ISBN: 978-3-99001-849-1
https://www.edition-a.at/buecher/wissenschaft/265/wie-wir-leben-wollen
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1 Stunde 57 Minuten
Von Michael Nikbakhsh. Die 270. Ausgabe der Dunkelkammer erscheint am 24. Dezember - und da lassen wir uns nicht bitten. Es ist der fast zweistündige Mitschnitt einer Dunkelkammer-Aufzeichnung vor Publikum. Am 21. Dezember saßen Peter Hochegger, Stefan Kaltenbrunner und ich zum mittlerweile sechsten Mal gemeinsam auf der Bühne der Kulisse Wien, um über Hocheggers „Schattenrepublik“ zu sprechen. Das Haus war abermals voll, die Stimmung gut, das Interesse an den Erzählungen des Lobbyisten scheint ungebrochen. Nun verdichten sich auch die Hinweise, dass unsere Serie zu Hocheggers „Schattenrepublik“ kommendes Jahr eine Fortsetzung findet. Und das hat mit Walter Meischberger beziehungsweise mit Meischbergers Anwalt Michael Dohr zu tun. Was genau, das gibt es hier zu hören. Ich darf mich im Namen des Dunkelkammer-Teams bei allen Hörerinnen und Hörern für das fortgesetzte Vertrauen bedanken. Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr! Wir sind ab Jänner wieder da und haben uns für 2026 einiges vorgenommen. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
25 Minuten
Von Michael Nikbakhsh. Die Dunkelkammer wird 2026 wieder ein Stück erwachsener – und regionaler. Nachdem wir quer durchs Land gehört werden, lag es nur nahe, dass wir nach und nach auch Inhalte liefern, die quer durchs Land führen. Und weil man irgendwo anfangen muss, beginnen wir bei Tirol und Kärnten. Ab dem kommenden Jahr werden zwei freie Journalisten unser Team verstärken: Der Tiroler Michael Steger und der Kärntner Franz Miklautz werden in loser Folge Geschichten aus ihren Bundesländern liefern. Geschichten, von denen wir meinen, sie sollten in ganz Österreich gehört werden. In dieser Ausgabe ist Franz Miklautz zu Gast, um über seine Arbeit als Investigativ-Journalist zu sprechen. Übrigens nicht zum ersten Mal. 2023 hatte Miklautz in der Dunkelkammer über das beispiellose Vorgehen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt berichtet. Die StA hatte ihm auf Grundlage haltloser Verdächtigungen Handy und Laptop abnehmen lassen. Ein Aufschrei war die Folge, Miklautz bekam seine Arbeitsgeräte versiegelt zurück. Er hat sich dadurch jedenfalls nicht einschüchtern lassen. Unser neuen Tiroler Kollegen Michael Steger werden wir dann nach dem Jahreswechsel vorstellen. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
23 Minuten
Von Edith Meinhart. Die letzten drei Augustiner Chorfrauen in Elsbethen, Salzburg, schätzen sich jeden Tag glücklich, wieder in ihrem Kloster zu sein. Wäre da nicht die Sache mit dem Geld. Die finanzielle Basis ihres Lebensabends ist unsicher. Bis heute sind die Nonnen von Goldenstein auf Spenden angewiesen. Die Pensionen für Schwester Bernadette und Regina landen nach wie vor nicht auf ihren Konten, die Bankguthaben sind weiterhin gesperrt. Nun hoffen die Klosterfrauen auf eine Lösung des Konflikts in Rom - und haben als Zeichen ihres Entgegenkommens den Instagram-Account mit zuletzt fast 300.000 Followern vorübergehend eingestellt. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
19 Minuten
Von Christa Zöchling. In jeder Gemeinde von Rechnitz über Graz und Leoben bis nach Mauthausen müsste ein Mahnmal stehen, eingraviert die Namen der ungarischen Jüdinnen und Juden, die bei Todesmärschen im April 1945 am helllichten Tag erschlagen und erschossen wurden. Im steirischen Eisenerz steht eines. Vor dem Mikro: Christa Zöchling. Audio Post Production: Manuel Correa Kunnen. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
40 Minuten
Von Michael Nikbakhsh. Die 266. Ausgabe der Dunkelkammer ist ein Mitschnitt unserer Buchpräsentation vom 3. Dezember in der Kulisse Wien. Edith Meinhart hat dort vor vollem Haus ihr Sachbuch „Nicht mit uns! Die unglaubliche Geschichte der Nonnen von Goldenstein“ vorgestellt – im Beisein der drei Ordensschwestern, die auf eigenen Wunsch geschlossen aus Salzburg angereist waren. Auf der Bühne selbst nahmen dann zwei der drei Nonnen, Schwester Bernadette und Schwester Rita, Platz. Der Reinerlös aus den Ticketverkäufen dieses Abends, insgesamt knapp mehr als 3000 Euro, wurde an die Nonnen gespendet. Auf der Bühne: Edith Meinhart, Michael Nikbakhsh, Schwester Bernadette, Schwester Rita. Audio Post Production: Manuel Correa Kunnen. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams