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Appel und Oranje Archiv

57 Episoden
1 Stunde 9 Minuten
Herzlich willkommen zu Appel und Oranje. Ich begrüße Sie zu einem guten Gespräch mit Olaf Müller. Was passiert eigentlich mit unserem täglichen Abwasser, wenn es den Ausfluss verlässt? Darüber machen wir uns kaum Gedanken, so lange nur alles sprichwörtlich läuft. Und das tut es! Dafür sorgt Olaf Müller als langjähriger Geschäftsführer der Klärwerk Wansdorf GmbH. Damit gewährleistet er die laufende Entsorgung, unter anderem des Oranienburger Abwassers – und das unter stetig steigenden Ansprüchen. 40.000 Kubikmeter Abwasser werden JEDEN Tag in Wansdorf gereinigt, für uns alle ganz unauffällig. Weil Olaf Müller nun vor seinem wohlverdienten Ruhestand steht, ist es an der Zeit, dafür einmal „Danke!“ zu sagen. Und bestimmt kann er einiges aus dem Nähkästchen erzählen. Für mich gehört er zu den Persönlichkeiten unserer Stadt. Danke, Olaf Müller ich freue mich auf unser Gespräch.
1 Stunde 47 Minuten
Herzlich willkommen zu Appel und Oranje. Ich begrüße Sie zu einem guten Gespräch mit Christian Wollank. Christian Wollank ist Sprecher der Anwohnerinitiative „Gedenken im Einklang mit dem Leben“ und engagiert sich zusammen mit anderen Betroffenen seit inzwischen fünf Jahren für eine verträgliche Besucherlenkung zur Gedenkstätte um das Konzentrationslager Sachsenhausen. Die AWI betont aber nicht nur ihre persönlichen Interessen, sondern, wie sehr auch den Anwohnern Erinnerungskultur um diesen schrecklichen Ort am Herzen liegt. Die erfreulicherweise stetig steigenden Besucherzahlen sind allerdings mit Belastungen für die Anwohner verbunden. So ließen bspw. viele Reisebusse auf dem Parkplatz am angrenzenden Wohngebiet durchgehend den Motor laufen, um entweder die Klimaanlage im Sommer oder die Heizung im Winter zu betreiben. Scheinbar praktikable Lösungsmöglichkeiten stehen wiederum leicht im Konflikt im Umgang mit den historisch äußerst belasteten Örtlichkeiten. Die AWI hat bei den schwierigeren Auseinandersetzungen viel Geduld und Sensibilität aber auch Ausdauer bewiesen. Nach Jahren wird es nun aber endlich Zeit, sich zu einer gemeinsamen und tragbaren Lösung zu bekennen. Für mich ist die AWI eine ganz besonders respektierte Interessengemeinschaft in unserer Stadt. Danke, Christian Wollank, ich freue mich auf unser Gespräch.
1 Stunde 30 Minuten
Die Zimmerei Spindler in Oranienburg gehört zur lokalen Allgemeinbildung, auch weil Christin Eckold-Spindler sowie ihr Mann Daniel sich ausgiebig in das Stadtleben einbringen und durch ausgeprägtes soziales Engagement auffallen. Neben ihr muss es aber eine ganze Reihe guter Seelen in dieser Stadt geben, die sich am Projekt „Oraniensteine“ beteiligen, die man seit Monaten allerorts finden kann, wenn man nur mit offenen Augen durch die Stadt geht. In dieser wieder von Corona geprägten Zeit, sind Oraniensteine viel mehr als nur bunte und kreative Farbtupfer in unserer Stadt, sie tragen auf liebevolle und bescheidene Weise zum Zusammenhalt in Oranienburg bei, der gerade jetzt ganz besonders wichtig ist. Deswegen mein herzlicher Dank an alle, die mitmachen und denen es ein Bedürfnis ist, in schwierigen Zeiten anderen ein Lächeln zu schenken. Für mich gehört ihr zu den Persönlichkeiten unserer Stadt. Danke Christin Eckold-Spindler, ich freue mich auf unser Gespräch.
1 Stunde 29 Minuten
Ich begrüße Sie zu einem guten Gespräch mit Ulrich Hofmann. Ulrich Hofmann ist der langjährige Technische Leiter der Oranienburger Stadtwerke und kennt dadurch die Stadt, wie seine Westentasche. Er hat maßgeblich die Entwicklung unserer Infrastruktur nicht nur begleitet, sondern maßgeblich vorangetrieben und dabei ganz besonders die Dinge, die unsere Lebensqualität ausmachen, ohne dass uns bewusst ist, dass sie uns nicht selbstverständlich zur ständigen Verfügung stehen – etwa Strom, Wasser und Wärme… Der spürbare Stolz unserer Bürgerinnen und Bürger auf die Entwicklung unserer Stadt bezieht sich nämlich zumeist eher auf die Entwicklungen oberhalb des Erdbodens. Die Grundlagen für unsere Stadtentwicklung, mit einer sehr hohen Versorgungssicherheit, wurden allerdings unterirdisch geschaffen. Für mich gehört Ulrich Hofmann zu den Persönlichkeiten unserer Stadt. Danke lieber Ulrich Hofmann, ich freue mich auf unser Gespräch.
1 Stunde 30 Minuten
Ich begrüße Sie zu einem guten Gespräch mit Claudia Seydler. Claudia Seydler ist Ploggerin und zählt damit zu einer wachsenden Zahl dieser lebensfrohen Umweltaktivisten. Plogging ist nämlich eine Mischung aus dem schwedischen Wort „plocka“ sowie „Jogging“ und meint aktives Müll sammeln als Freizeitsport. Sie engagiert sich also nicht nur für ihre eigene Gesundheit, sondern auch für Oranienburg und gegen diejenigen, die achtlos ihren Müll wegwerfen, nach dem Motto »Es wird sich schon jemand darum kümmern!«. Gemeinsam wollen wir uns einmal gründlich mit den Themen Müll beziehungsweise mit Sauberkeit in Oranienburg auseinandersetzen. Dabei gibt es eine Menge Hilfreiches, Nützliches, Ermutigendes und auch Spannendes zu berichten. Erst einmal vielen Dank an Claudia Seydler als eine, die nicht wegschaut und die sich nicht mit »man müsste mal« begnügt. Für mich gehört sie zu denPersönlichkeiten unserer Stadt. Danke, liebe Frau Seydler, ich freue mich auf unser Gespräch.
1 Stunde 27 Minuten
Ich begrüße Sie zu einem guten Gespräch mit Charlotte und Kathrin Koczessa. Kathrin Koczessa gehört längst zu den prominentesten und umtriebigsten Oranienburgerinnen. Wer sich für Sport oder soziales Engagement interessiert, kommt an Kathrin Koczessa nicht vorbei. So gehört zum Beispiel der Silvesterlauf, der von ihrer Familie getragen wird, zu den sportlichen Höhepunkten von Oranienburg. Jedes Jahr werden dabei neue Rekorde hinsichtlich Teilnehmerzahl und auch Spendenaufkommen aufgestellt und alle machen mit. Kein Wunder also, dass man in jüngerer Zeit auch den Namen von Charlotte bzw. Lotti immer öfter hört. So ging auf Lottis Initiative die erste Kinderradtour mit dem Bürgermeister zurück. Beide, Kathrin und Lotti, wissen, wie man sich auf freundliche und einnehmende Weise Gehör verschafft und beide wissen auch, wie man Dinge anpackt ohne sie zu zerreden. Für mich gehören sie zu den Persönlichkeiten unserer Stadt. Danke Lotti und Kathrin Koczessa, ich freue mich auf unser Gespräch.
1 Stunde 37 Minuten
Ich begrüße Sie zu einem guten Gespräch mit Jochen Feilcke. Jochen Feilcke war für die CDU langjähriges Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und des Bundestages und ist Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin-Brandenburg. Obwohl uns beide inzwischen sehr viel verbindet, werde ich ganz sicher eines mit ihm in besonderer Erinnerung behalten, nämlich den ersten »March Of The Living« mit Oranienburger Beteiligung. Im Jahr 2019 hatten insgesamt 200 Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Oranienburger Schulen an einer verantwortungsvollen Reise zum Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau teilgenommen. Das war nicht nur eine sehr sensible und in gewisser Hinsicht sogar historische Reise, damit waren auch viele Vorbereitungen und Kosten verbunden, mit Fördergeldern, die wir erst noch besorgen mussten. Nach vielen Mühen, etwas Zittern und sicherlich auch dem Glück der Tüchtigen, begann eine Reise, die auch für mich ein Lebenshöhepunkt bleiben wird. Initiiert wurde das alles von Jochen Feilcke und durch unser gegenseitiges Versprechen, dass das irgendwie funktionieren muss. Mit ihm möchte ich über Erinnerungskultur sprechen, über den Blick nach hinten und nach vorne, über Verständigung und Versöhnung und über eine ganz besondere Verantwortung gerade von uns Oranienburgerinnen und Oranienburgern. Für mich gehört Jochen Feilcke zu den Freunden unserer Stadt. Danke, lieber Jochen, ich freue mich auf unser Gespräch.
1 Stunde 31 Minuten
Ich begrüße Sie zu einem guten Gespräch mit Berit Gloede. Berit Gloede ist „Kastellanin“ des Schlossmuseums Oranienburg der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Sie hat maßgeblich zur Profilierung des Schlossmuseums beigetragen, also dazu, dass das Schloss Oranienburg, das übrigens das älteste Barockschloss der Mark Brandenburg ist, überhaupt wieder ins Bewusstsein der Oranienburger geraten ist. Bis zum Zusammenbruch der DDR waren hier nämlich die DDR-Grenztruppen stationiert. Die Pracht vergangener Zeiten war längst nicht mehr zu erkennen. Heute gehört das Schloss wieder zu den wichtigsten Adressen, wenn es um die Geschichte der Hohenzollern geht. Die Oranienburger verbinden mit dem Schloss vor allem den Namen Louise-Henriette von Oranien, unserer Namensgeberin. Als Stifterin des ersten Waisenhauses in Brandenburg-Preußen ist sie nicht nur für die Kinder unserer Stadt ein Vorbild. Auch wenn es etwas vermessen ist, in Oranienburg die Wiege Preußens zu sehen, so stand hier aber doch zumindest die Wiege des ersten Preußenkönigs, Friedrich I., einem Sohn von Louise-Henriette und dem großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Die ambivalente Geschichte des Schlosses würde den Rahmen unseres Gespräches sprengen. Heute soll es dazu nur einen kleinen Einblick geben, um Appetit auf mehr zu machen. Sie sind herzlich im Schlossmuseum eingeladen. Für mich gehört Berit Gloede zu den Persönlichkeiten unserer Stadt. Dankeschön, ich freue mich auf unser Gespräch.
1 Stunde 14 Minuten
Ich begrüße Sie zu einem guten Gespräch mit Dr. Holger Loclair. Dr. Loclair ist langjähriger Geschäftsführer und inzwischen alleiniger Eigentümer des ORAFOL-Konzerns. Er hat ORAFOL nicht nur mit etwa 60 Mitarbeitern über die Wende gerettet und neu erfunden, sondern zu einem weltweit erfolgreich agierenden Konzern aufgebaut. Allein in Oranienburg arbeiten inzwischen über 1.000 Mitarbeiter, Tendenz stark steigend. Weltweit sind es mehr als 2.500. Damit ist ORAFOL nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber, sondern auch ein derart bedeutender Gewerbesteuerzahler, dass ohne ORAFOL Oranienburg ganz sicher eine sehr viel bescheidenere Entwicklung genommen hätte. Auch wenn ORAFOL durch Dr. Loclair zum Global-Player geworden ist, bleibt das Unternehmen seiner Heimatstadt treu. Das zeigt sich nicht nur durch seinen Namen. ORAFOL investiert konsequent weiter in seinen Stammsitz. Hier wird auch deutlich, dass moderne Industrie überhaupt nicht mehr treffend beschrieben ist, mit: „Das was stinkt, knallt und qualmt“. Auch wenn Dr. Loclair sich längst zur Ruhe setzen könnte, ist er zum Glück von Oranienburg weiterhin unermüdlich. Für mich gehört er zu den Persönlichkeiten unserer Stadt. Danke, Dr. Holger Loclair, ich freue mich auf unser Gespräch.
1 Stunde 26 Minuten
Ich begrüße Sie zu einem guten Gespräch mit Vivienne Netzeband. Vivienne Netzeband kennt man als quasi amtierende und langjährige Kurfürstin Louise-Henriette von Oranien, der Namensgeberin von Oranienburg. Damit ist sie nicht nur eine bedeutende Repräsentantin unserer Stadt, sie ist vielleicht unsere populärste Frohnatur. Ihre Begeisterung ist geradezu ansteckend und mitreißend. Mit Vivienne Netzeband in der Nähe bleibt niemand allein. Man erlebt Außerordentliches, lernt Neues und ganz sicher wird es mit ihr nicht langweilig. Dabei hat sie auch eine sehr besinnliche Seite. So hat sie nicht nur zu Menschen einen besonderen Zugang, sondern auch zu Tieren und Pflanzen. Für mich gehört sie zu den Persönlichkeiten unserer Stadt. Danke Vivienne Netzeband, ich freue mich auf unser Gespräch.
1 Stunde 35 Minuten
Ich begrüße Sie zu einem guten Gespräch mit Hans-Peter Adryan. Hans-Peter Adryan gehört zu den bekanntesten Oranienburger Unternehmern und ist 2021 in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Nach der Wende hat er in Oranienburg eines der erfolgreichsten Autohäuser aufgebaut, das nebenbei zu einem Veranstaltungsort gewachsen ist, mit dem viele schöne Erinnerungen verbinden. Außerdem gehört er zu den besten Netzwerkern. Man spricht von seiner besonderen Aura, seiner natürlichen Autorität, von einem Gentleman alter Schule, wie es sie heute kaum noch gibt. Dass er sich vielfältig engagiert, ist für ihn ohnehin eine Selbstverständlichkeit. In meiner persönlichen Erinnerung nimmt die entscheidende Podiumsdiskussion vor der Stichwahl um die Bürgermeisterwahl 2017 einen besonderen Platz ein, auch weil er „spontan“ die Moderation übernommen hatte und mich damit ganz schön „ins Schwitzen brachte“. Hans-Peter Adryan hat die unternehmerische Landschaft von Oranienburg seit der Wende entscheidend und in erfreulicher Weise mitgeprägt und kann deshalb so einiges aus dem Nähkästchen plaudern. Für mich gehört er zu den Persönlichkeiten unserer Stadt. Danke, Hans-Peter Adryan, ich freue mich auf unser Gespräch. Link zu einer Videoansprache von Hans-Peter Adryan zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand im Februar 2021 (YouTube)]: https://www.endres-oranienburg.de/adryan
1 Stunde 30 Minuten
Ich begrüße Sie zu einem guten Gespräch mit Stefanie Rose. Stefanie Rose ist Dezernentin für Bürgerdienste in der Stadt Oranienburg, gerne spricht man auch von der „Sozialdezernentin“. In der Stadtverwaltung ist sie damit für die Ämter Soziales, Ordnung, und auch für die Feuerwehr zuständig, d.h. konkret für Kitas, Grundschulen, Bürgerzentrum und Eltern-Kind-Treff (EKT), die Bibliothek, aber auch für das Standesamt, das Bürgeramt, für Ordnung und Sicherheit, für Kampfmittelberäumung und für Brandschutz, womit die Liste nicht abschließend beschrieben ist. Obwohl sie eine recht junge Spitzen-Führungskraft ist, hat sie sich schnell Respekt verdient und jeder weiß, dass sie nicht nur verständig und engagiert ist, sondern auch durch ihre sehr menschfreundliche Überzeugung geleitet wird. Gerade deswegen stellt ihre bevorstehende Elternzeit eine große Herausforderung dar, nicht nur für mich selbst, sondern auch für ihre Kollegen und Mitarbeiter. Umso mehr wünschen wir aber alle alles Gute und freuen uns mit ihr und mit ihrer Familie. Heute also eine etwas andere „Arbeitsübergabe“ mit Stefanie Rose. Für mich gehört sie zu den Persönlichkeiten unserer Stadt. Danke, Stefanie Rose, ich freue mich auf unser Gespräch.
1 Stunde 11 Minuten
Ich begrüße Sie zu einem guten Gespräch mit Peter Heydenbluth. Peter Heydenbluth ist nicht nur ein in Oranienburg ansässiger, erfolgreicher Geschäftsführer, sondern auch Präsident der Industrie- und Handelskammer Potsdam. Er kennt sich mit den regionalen Wirtschaftsthemen also aus unternehmerischer und auch aus politischer Sicht aus und gehört zu den am meisten respektierten Netzwerkern und Interessenvertretern sogar über Brandenburg hinaus. Mit ihm möchte ich über den Stand von Industrie, Handel und Gewerbe in Oranienburg sprechen. Wo liegen die Stärken und die Schwächen von Oranienburg? Was können wir tun, um besser zu werden? Und ist Corona ein harter Einschnitt, ein Wendepunkt oder sind damit vielleicht sogar Chancen verbunden? Peter Heydenbluth kann durch seine langjährige Erfahrung viel aus der Oranienburger Wirtschaftsgeschichte berichten, hat aber nach wie vor auch den Puls an der Zeit und ist zukunftsorientiert. Für mich gehört er zu den Persönlichkeiten unserer Stadt. Danke, Peter Heydenbluth, ich freue mich auf unser Gespräch. Industrie- und Gewerbeflächenübersicht der IHK im Internet: https://www.ihk-potsdam.de/interessenvertretung-ung-positionen/wirtschaftsprofil-westbrandenburg/studie-ohv-3885574
1 Stunde 12 Minuten
Ich begrüße Sie zu einem guten Gespräch mit Mareike Blume. Mareike Blume ist Mutter von drei Töchtern, darunter Nora, die im Jahre 2010 mit dem Down-Syndrom auf die Welt gekommen ist. Jedes Kind verändert ohnehin die familiäre Welt grundlegend und ist die vielleicht größte Herausforderung im Leben seiner Eltern. Die Diagnose Down-Syndrom ist aber eine ganz besondere Herausforderung. Sie würde wohl die meisten Eltern wenigstens im ersten Moment ängstigen, verunsichern oder sogar deprimieren. Vielleicht ging das auch Mareike Blume so, aber ganz sicher hat sie gelernt, damit nicht nur offen, sondern geradezu und offensiv umzugehen. Mareike Blume ist ein besonders positiver Mensch und sie ist Gründerin des Vereins „Glüxritter“, geschrieben mit x statt mit ck. Die Glüxritter stellen mit vielen tollen Aktionen die Integration von Kindern mit dem Down-Syndrom in den Mittelpunkt. Bemerkenswert ist dabei, wie fröhlich die Atmosphäre unter den Glüxrittern ist, wenn wieder zu einem inklusiven Fest geladen wird. Mareike Blume gelingt es leicht, andere zu begeistern und wie selbstverständlich machen alle mit, wenn es darum geht, das Leben in seiner Vielfältigkeit zu feiern. Für mich gehört sie zu den Persönlichkeiten unserer Stadt. Danke, Mareike Blume, ich freue mich auf unser Gespräch. Infos zu den Glüxrittern unter www.gluexritter-oberhavel.de
1 Stunde 22 Minuten
Ich begrüße Sie zu einem guten Gespräch mit Tatjana Trögel. Sie ist eine Enkelin von Friedrich Wolf und war bis vor kurzem noch Leiterin der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte in Lehnitz. Zwar ist der Name des Arztes, Schriftstellers und Politikers in Oranienburg – und ganz besonders im Ortsteil Lehnitz – allgegenwärtig. Auch strahlt er weit über Oranienburg hinaus. Trotzdem verdient Friedrich Wolf gerade bei der jungen Generation mehr Aufmerksamkeit, zumal sein Lebenswerk in vielerlei Hinsicht hochaktuell ist. Außerdem gibt es um Friedrich Wolf in Oranienburg einiges zu entdecken: Angefangen von einem geheimnisvollen Rätsel an der Berliner Straße, aber auch mit Blick auf den Oranienburger Weihnachtsmarkt bis hin zur Friedrich-Wolf-Gedenkstätte. Friedrich Wolf gehört zu den historischen Persönlichkeiten unserer Stadt. Danke, Tatjana Trögel, ich freue mich auf unser Gespräch.