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Superelektrik | Alle Podcasts Archiv

311 Episoden
50 Minuten
Ende 1929 sterben in Berlin mehrere Menschen an einer rätselhaften Lungenkrankheit. Der gemeinsame Nenner: exotische Vögel. "Papageien bringen den Tod" titeln Zeitungen. Was wie ein lokales Drama beginnt, entpuppt sich als globales Problem. Von Buenos Aires über Berlin bis in die USA breitet sich eine bis dahin kaum verstandene Krankheit aus. Forscher suchen fieberhaft nach dem Erreger, während Labore zu Hochrisikoorten werden und Wissenschaftler selbst erkranken. Die Presse schürt Panik, der Handel bricht ein, Behörden verhängen Verbote. In der vierten Folge unserer Serie über Chlamydien geht es um eine vergessene Pandemie und die Frage, warum Zoonosen oft dort entstehen, wo Tiere zu Handelsware werden.
56 Minuten
Chlamydia trachomatis ist einer der häufigsten sexuell übertragbaren Erreger. Bei den meisten Menschen verursacht eine Infektion keine Symptome, doch bei manchen Frauen kann sie schwere Folgen bis hin zur Unfruchtbarkeit haben. Warum die Niederlande gerade einen neuen Umgang mit dem winzigen Bakterium erproben, wie wenig wir eigentlich über Chlamydien wissen und was das alles mit griechischen Göttern und schwedischen Kommoden zu tun hat – darum geht es in der dritten Folge unserer Serie über Chlamydien.
58 Minuten
Es gab ein paar große Durchbrüche zu feiern dieses Jahr, aber 2025 wird in die Geschichte der globalen Gesundheit eingehen als ein katastrophales Jahr. Was das konkret bedeutet und wie es 2026 weitergeht, darüber sprechen Laura und Kai mit zahlreichen Experten: John-Arne Røttingen, Chef des Wellcome Trust, die Forscher Linda-Gail Bekker, Maria Van Kerkhove und Christian Happi, die Journalistin Stephanie Nolen und HIV-Aktivist Mitchell Warren.
40 Minuten
Der Arzt Demetre Daskalakis arbeitete bei der US-Seuchenschutzbehörde CDC. Vor wenigen Monaten erklärte er seinen Rücktritt – zeitgleich mit anderen hochrangigen Experten. Das Pandemia-Team spricht mit Daskalakis darüber, wie Wissenschaftler ausgebootet werden, wie es nun mit dem Impfen weitergeht und warum er den US-Gesundheitsminister persönlich für den Anschlag auf das CDC verantwortlich macht.
24 Minuten
Wir feiern mit bei der #WissPodWeihnacht. Das hier ist eine kurze Sonderfolge für den Wissenschaftspodcasts-Adventskalender. Vor 50 Jahren, im Dezember 1975, kam Spielberg’s “Der Weiße Hai”, in die deutschen Kinos. Laura und Kai sprechen darüber, warum in der Pandemie immer wieder Bezug auf den Film genommen wurde und was das alles mit einem Cholerausbruch 1832 in dem Kurort Teplitz zu tun hat.
40 Minuten
Eigentlich sollte diese Bonus-Episode nur für unsere Abonnenten zu hören sein, aber auf vielfache Nachfrage und weil bald Weihnachten ist, bekommt ihr sie jetzt alle zu hören. Die dritte Pestpandemie war die erste Pandemie der Geschichte, die in Fotos festgehalten wurde. Wie Kolonialherren und Forscher Bilder als Propaganda einsetzten und wieviel Rassismus noch heute noch in vielen Fotografien steckt, darüber sprechen Kai und Laura in dieser Folge mit dem Medizinanthropologen Christos Lynteris.
48 Minuten
Hatte der heilige Franziskus Chlamydien? Warum wurden Napoleons Soldaten in Ägypten blind? Und was hat das alles mit Stiefelknöpfern zu tun? In der zweiten Folge zu den Chlamydien sprechen Laura und Kai über die lange Geschichte des Trachoms und wie ein winziges Bakterium unsere Wimpern gegen uns wendet und so Millionen Menschen mit Erblindung bedroht.
2 Stunden 1 Minute
Warum führen Menschen seit Jahrtausenden Krieg – sind wir eine kriegerische Spezies, zum Krieg verdammt? Darüber habe ich mich mit dem Archäologen Harald Meller unterhalten. Er ist Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle und hat durch seine Funde und Ausgrabungen unsere Vorstellungen von der Entstehung des Krieges und der Evolution der Gewalt entscheidend geprägt. In diesem Gespräch nimmt uns Meller mit zu einem Massengrab gefallener Soldaten im Dreißigjährigen Krieg – bis hin zu den ersten Bauern Europas. In den Knochen der Toten und ihrer DNA liest er eine Geschichte der Menschheit, die tatsächlich von Krieg und Gewalt geprägt ist – allerdings war das nicht immer so. Wir sind erst relativ spät zu einer kriegerischen Spezies geworden. Warum das so war – und was das für unsere Zukunft bedeutet –, erfahrt ihr in diesem spannenden Gespräch.
48 Minuten
Im September wurde in Australien ein Impfstoff gegen Chlamydien zugelassen - für Koalas. Im ersten Teil einer Serie zu Chlamydien besprechen Laura und Kai mit Experten, warum die flauschigen Tiere vom Aussterben bedroht sind, welche Rolle Viren und Bakterien dabei spielen und was der Impfstoff beitragen kann
53 Minuten
Im Juli dieses Jahres wird eine Person in Arizona ins Krankenhaus eingeliefert. Er stirbt noch am selben Tag - an der Lungenpest. Was Pestfälle in den USA, die Apartheid in Südafrika und Beerdigungsriten in Madagaskar mit der dritten Pestpandemie zu tun haben, darüber spricht das Team in der fünften und letzten Folge dieser Serie.
51 Minuten
Ein jüdischer Außenseiter aus Odessa, Waldemar Haffkine, entwickelt in Indien innerhalb weniger Monate einen Impfstoff gegen die Pest. Millionen Menschen werden damit geimpft, doch dem Forscher schlagen Skepsis und Unmut entgegen; heute kennt ihn kaum jemand. In der vierten Folge unserer Serie beschäftigt sich das Team mit Haffkines Impfstoff und einem tragischen Unfall.
2 Stunden 17 Minuten
In dieser Folge von CloseUp treffe ich den Kriegsfotografen Thomas Dworzak, der – wie ich – im Schatten des Eisernen Vorhangs im Bayerischen Wald aufgewachsen ist. Schon als Teenager wusste Dworzak, dass er Kriegsfotograf werden wollte. Die Frage war nur: Wie? Thomas erzählt mir von seinen ersten abenteuerlichen Reisen nach Nordirland (in den Schulferien!), über die prägenden Jahre als junger Fotograf im postsowjetischen Kaukasus bis hin zu seiner Zeit bei der renommierten Fotoagentur Magnum. Mit viel Offenheit und bayerischem, schwarzem Humor berichtet Thomas Dworzak von seinen schwierigen Anfängen und reflektiert zugleich über Heimat, Sprache, Identität und die heutigen Veränderungen im Fotojournalismus.
1 Stunde 6 Minuten
Im Juni 1898 führt der französische Forscher Paul-Louis Simond mitten im Pestausbruch in Indien ein entscheidendes Experiment durch: Er will damit beweisen, dass Flöhe die Pest von Ratten auf Menschen übertragen. Bis heute wird er dafür gefeiert. Aber was hat Simond damals wirklich in seinem Hotelzimmer in Karachi getan und was hat das alles mit dem französischen Serum gegen die Pest zu tun? In der dritten Folge unserer Serie beschäftigt sich das Team mit dem verheerenden Pestausbruch in Indien und der Forschung an der Krankheit und dem Serum dagegen.
50 Minuten
Im Februar 1897 brechen österreichische Wissenschaftler nach Indien auf, wo die Pest wütet. Sie untersuchen dort die Kranken und nehmen Proben, mit denen sie in Wien weiterarbeiten. Dann entwickelt einer der Mitarbeiter plötzlich Symptome. In der zweiten Folge unserer Serie beschäftigt sich das Team mit den Auswirkungen der dritten Pest-Pandemie in Europa.
53 Minuten
Im Frühjahr 1894 bricht in Hong Kong die Beulenpest aus und geht von dort um die Welt. Es ist in vieler Hinsicht die erste "moderne" Pandemie - und zugleich ist sie weitgehend vergessen. Darum beschäftigt sich das Team in den nächsten Folgen mit dieser dritten Pest-Pandemie. In der ersten Folge machen sich zwei Forscher und Rivalen auf nach Hong Kong, um den Erreger zu finden. Gleichzeitig kämpft die Stadt gegen die furchtbare Krankheit.
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