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Tag für Tag in Christus - FiC Andachten Archiv

366 Episoden
3 Minuten
16. November - Eine bedeutungsvolle Herrschaft

Da sprach Gott: Wir wollen Menschen schaffen nach unserem Bild, die

uns ähnlich sind. Sie sollen über die Fische im Meer, die Vögel am Himmel,

über alles Vieh, die wilden Tiere und über alle Kriechtiere herrschen.

1. Mose 1,26 (NL)

In der ursprünglichen Schöpfung brauchte Adam nicht nach Bedeutung zu suchen, er

war bedeutend. Ihm wurde die Herrschaft über alle anderen Geschöpfe gegeben, die

Gott geschaffen hatte (vgl. 1. Mose 1,26). Gott schuf Adam und gab ihm einen göttlichen

Grund für sein Dasein: Er sollte über alle Geschöpfe herrschen. War Satan eigentlich bei

der Schöpfung auch da? Ja. War er zu jenem Zeitpunkt der Herrscher der Welt? Nein,

überhaupt nicht. Wer hatte die Herrschaft im Garten Eden? Es war Adam, unter der

Autorität Gottes, bis Satan die Macht an sich riss, als Adam und Eva sündigten. Erst dann

wurde Satan Herr dieser Welt.

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15. November - Das Leben unserer Kinder beeinflussen

Erzieh deine Kinder mit Strenge, solange sie noch jung sind.

Sprüche 19,18 (HFA)

Ein Kind beginnt durchschnittlich im Alter von ungefähr zwölf Jahren, sich mit seiner

Identität auseinanderzusetzen und die Unabhängigkeit zu suchen. Nachgiebige Eltern

geraten in Panik, wenn das Kind seine eigene Identität annimmt und sich von ihnen

distanziert. Weil sie das Schlimmste befürchten, werden die Eltern autoritär, ziehen die

'Schrauben' der Erziehungsmassnahmen an und schränken die Aktivitäten des Kindes

ein. Ein Machtkampf entwickelt sich mit voraussehbaren Folgen. Das Kind macht sich aus

dem Staub und die Eltern suchen Hilfe.

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14. November - Von Generation zu Generation

Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott! Ich lasse die

Sünden derer, die mich hassen, nicht ungestraft, sondern strafe die Kinder

für die Sünden ihrer Eltern bis in die dritte und vierte Generation.

2. Mose 20,5 (NL)

Die Tatsache, dass dämonische Festungen von einer Generation zur anderen weitergegeben werden können, wird oft bestätigt durch Seelsorger, die mit solchen Be- lastungen zu tun haben. Dadurch soll nicht in Abrede gestellt werden, dass viele Probleme genetisch bedingt sind oder von einer sittenlosen Umgebung übernommen werden. Alle drei Voraussetzungen können Personen für eine bestimmte Sünde anfällig machen.

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13. November - In Christus vollkommen

Ihr habt an dieser Fülle teil, weil ihr mit Christus verbunden seid – mit ihm,

der das Oberhaupt aller Mächte und Gewalten ist.

Kolosser 2,10 (NGÜ

Kolosser 2,6-10 offenbart drei Ebenen in unserer Beziehung zu Christus. Wenn wir jeden Gläubigen in Christus vollkommen darstellen wollen (vgl. Kolosser 1,28), dann muss sich unsere Jüngerschaft folgender Ordnung unterstellen.

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12. November - Fünf Hindernisse

Wer aber ständig auf das vollkommene Gesetz Gottes achtet – das Gesetz, das uns frei macht – und befolgt, was es sagt, und nicht vergisst, was er gehört hat, den wird Gott segnen. Jakobus 1,25 (NL)

Gott hat uns für unser Leben eine unfehlbare Richtlinie gegeben – sein Wort. Doch

kann diese Wahrheit, die uns frei machen soll, aufgrund unserer Voreingenommenheit und

unserer Selbstsucht verschleiert werden. In der westlichen Kirche des 21. Jahrhunderts

sehe ich fünf Haupthindernisse, die unser Verständnis und die Umsetzung des Wortes

Gottes beeinträchtigen:

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11. November - Ausweg aus der Versuchung

Die Prüfungen, denen ihr bisher ausgesetzt wart, sind nicht über ein für uns Menschen erträgliches Mass hinausgegangen. Und Gott ist treu; er wird euch auch in Zukunft in keine Prüfung geraten lassen, die eure Kraft übersteigt. Wenn er euren Glauben auf die Probe stellt, wird er euch auch einen Weg zeigen, auf dem ihr die Probe bestehen könnt. 1. Korinther 10,13 (NGÜ)

1. Korinther 10,13 ist eine positive, Mut machende Nachricht inmitten aller Angst und Betroffenheit hinsichtlich der Versuchung. Wo hört die Versuchung auf? Genau dort, wo die Versuchung auch beginnt, nämlich in der Gedankenwelt. Jede Anfechtung ist erst einmal ein Gedanke, der uns durch unsere eigene Natur oder durch den Versucher selbst in den Sinn kommt. Wenn Sie sich mit diesem Gedanken weiter beschäftigen und ihn als eine Möglichkeit in Betracht ziehen, gehen Sie letztendlich darauf ein und handeln danach. Das ist Sünde. Der erste Schritt im Kampf gegen die Versuchung besteht darin, jeden Gedanken, der uns in den Sinn kommt, bereits an der ‚Türschwelle‘ gefangen zu nehmen.

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10. November - Fruchtbarer Boden für Wachstum

Sie bringen auch keine Liebe hervor, und gerade das muss doch das Ziel aller Verkündigung sein – Liebe aus einem reinen Herzen, einem guten Gewissen und einem Glauben, der frei ist von jeder Heuchelei. 1. Timotheus 1,5 (NGÜ)

Der grösste Zweck von Versuchungen und Krisen in unserem Leben besteht wahrscheinlich darin, falsche Ziele aufzudecken. Ihre Gefühle warnen Sie in solchen Krisenzeiten vor blockierten, ungewissen und aussichtslosen Zielen, die Ihren eigenen Wünschen entsprechen und sich nicht nach Gottes Ziel ausrichten, nämlich Ihren Cha- rakter zu festigen.

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9. November - Eine Person nach dem Herzen Gottes werden

Ja, wir alle sehen mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn.

Wir sehen sie wie in einem Spiegel, und indem wir das Ebenbild des Herrn

anschauen, wird unser ganzes Wesen so umgestaltet, dass wir ihm immer

ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen.

2. Korinther 3,18 (NGÜ)

Wenn Sie beginnen, Ihre Ziele nach den Zielen Gottes und Ihre Wünsche nach seinen Wünschen auszurichten, werden Sie sich im Leben viel Ärger, Sorge und Verzweiflung ersparen. Der Wunsch einer Mutter nach einer harmonischen, glücklichen Familie deckt sich mit dem Wunsch Gottes, aber die Frau kann nicht garantieren, dass ihr Wunsch Wirklichkeit wird. Deshalb sollte sie ihre Identität und ihren Selbstwert lieber nicht davon abhängig machen, sonst wird sie ein Nervenbündel sein, voller Wut und Ärger gegenüber ihren manchmal nicht ganz perfekten Liebsten.

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8. November - Beziehungen an erster Stelle

Bleibt niemand etwas schuldig!

Was ihr einander jedoch immer schuldet, ist Liebe.

Römer 13,8 (NGÜ)

Für viele Menschen ist es bei einem Streit mit anderen wichtiger zu gewinnen, als sich

für eine gute Beziehung einzusetzen. Warum ist gewinnen für uns so wichtig? Warum

müssen wir immer Recht haben? Wer danach strebt, immer zu gewinnen, immer Recht zu

haben oder immer Erster zu sein, ist unsicher. Unsichere Menschen stehen unter einem

gewissen Leistungsdruck.

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7. November - Unserem Kind das Beste geben

Wenn ihr zornig seid, dann versündigt euch nicht.

Legt euren Zorn ab, bevor die Sonne untergeht.

Epheser 4,26 (NGÜ)

Nehmen wir an, Sie hätten die Möglichkeit, Ihrem Kind das Beste zu geben. Wie würden

Sie als Eltern sein? Welche Rolle würden Sie spielen, wenn es um die Frage ginge, was

Ihr Kind sein und tun sollte? Vielleicht wären Sie geneigt, so zu reagieren wie die Eltern

des Mädchens Jill.

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6. November - Die ultimative Wirklichkeit

Wie können wir verstehen, dass die Welt durch Gottes Wort entstanden

ist? Wir verstehen es durch den Glauben. Durch ihn erkennen wir, dass

das Sichtbare seinen Ursprung in dem hat, was man nicht sieht.

Hebräer 11,3 (NGÜ)

Hoffnung ist kein Wunschdenken. Hoffnung ist die gegenwärtige Gewissheit der zukünftigen Herrlichkeit. „Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge.“ (Hebräer 11,1 NGÜ). Biblischer Glaube ist keine Bevorzugung dessen, was wir sehen möchten, sondern es ist die Überzeugung, dass auch das Unsichtbare real ist. Der biblische Glaube gibt uns die Fähigkeit, die Realität unserer gegenwärtigen geistlichen Welt in Zusammenhang zu bringen mit der Gewissheit, dass es einen Himmel gibt.

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5. November - Treu sein

Ich danke dem, der mir für meinen Auftrag Kraft gegeben hat,

Jesus Christus, unserem Herrn; denn er hat mich als vertrauenswürdig

angesehen und in seinen Dienst genommen.

1. Timotheus 1,12 (NGÜ)

Als D. L. Moody sein Leben in Christus fand, suchte er nach Möglichkeiten, in Kirchen

zu predigen, aber niemand wollte den ungebildeten Mann einstellen. So begann er, in

einem Schuhladen Bibelstunden zu halten und nach kurzer Zeit erschienen dort Kinder

von überall her. Man konnte nicht anders, als von seiner Arbeit Kenntnis nehmen, denn

sein Dienst war fruchtbar. Es gibt nur wenige Menschen, die in der Welt solche Spuren

hinterlassen haben wie er.

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4. November - Anderen helfen, Freiheit zu finden

Und wer ein Diener des Herrn sein will, darf nicht streiten, sondern soll

zu allen freundlich sein. Er muss fähig sein, die Lehre des Evangeliums

weiterzugeben, muss es gelassen ertragen können, wenn ihm Unrecht

zugefügt wird, und soll denen, die sich gegen das Evangelium stellen,

geduldig den rechten Weg zeigen. Vielleicht gibt Gott ihnen ja die Mög-

lichkeit zur Umkehr, so dass sie die Wahrheit erkennen und zur Besinnung

kommen. Dann können sie sich aus der Schlinge befreien, in der sie der

Teufel gefangen hält, um ihnen seinen Willen aufzuzwingen.

2. Timotheus 2,24-26 (NGÜ)

Die wichtigste Voraussetzung, um andere in die Freiheit in Christus zu führen, ist weder

eine besondere Befähigung noch Berufung. Es ist göttlicher Charakter und die Fähigkeit zu

lehren. Die in den Briefen enthaltenen Anweisungen, wie man anderen hilft, die Freiheit

in Christus zu finden, werden in 2. Timotheus 2,24-26 am besten zusammengefasst. Es ist

erforderlich, dass ein Diener des Herrn charakterliche Reife besitzt, was in der Liebe zu

anderen und in der Frucht des Geistes zum Ausdruck kommt. Ausserdem ist es wichtig,

dass er die Wahrheit vermitteln kann, damit die Gefangenen befreit werden können.

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3. November - Unsere einzige wirksame Waffe

Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Johannes 8,31-32 (NGÜ)

Für die Verführungen Satans sind wir anfälliger als für jeden anderen seiner Tricks. Warum? Weil wir es merken, wenn er uns versucht oder anklagt. Aber wenn er uns verführt, erkennen wir es nicht immer. Wenn er unentdeckt in eine Gemeinde, eine Familie oder in unsere Gedankenwelt eindringen kann, beeinflusst und behindert er das Leben und die Arbeit der Betroffenen. Traurigerweise macht er genau dies weltweit und täuscht so viele Menschen.

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2. November - Die Gedanken gefangen nehmen

[…] und reissen allen menschlichen Hochmut nieder, der sich gegen die wahre Gotteserkenntnis auflehnt. Das ganze selbstherrliche Denken nehmen wir gefangen, damit es Christus gehorsam wird. 2. Korinther 10,5 (NGÜ)

Satans fortwährendes Bestreben ist, Ihre Gedankenwelt mit seinen Gedanken zu infiltrieren und seine Lügen gegen Gottes Wahrheiten auszutauschen. Wenn Satan Ihre Gedanken unter Kontrolle bekommt, kann er auch Ihr Verhalten steuern. Er schleust seine Gedanken – nämlich die Versuchung, unabhängig von Gott zu handeln – so ein, als ob es Ihre eigenen oder gar Gottes Gedanken wären, wie er es auch bei David (vgl. 1. Chronik 21,1), Judas (vgl. Johannes 13,2) und Hananias (vgl. Apostelgeschichte 5,3) tat.

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