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Tag für Tag in Christus - FiC Andachten Archiv

366 Episoden
3 Minuten
16. Dezember - Das Wohlergehen der Seele

Mein Lieber, ich wünsche, dass es dir in allen Dingen gut gehe und du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht. 3. Johannes 2 (LUT)

Vor ein paar Jahren flog eine junge Frau von der Ostküste nach Los Angeles in der Annahme, dass ich Zeit für sie haben würde. Sie nannte sich gläubig, aber ihr Leben war ein einziges Chaos. Sie hörte dämonische Stimmen und hatte zahlreiche Probleme. Mich wundert es, dass das Flugzeug, mit dem sie flog, in der Luft blieb!

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15. Dezember - Das geistliche Problem der Auflehnung

Auflehnung ist so schlimm wie die Sünde der Zauberei und Eigensinn so schlimm wie Götzendienst. 1. Samuel 15,23 (NL)

Wenn es Ihnen nicht gelingt, Ihr Kind in seiner frühen Kindheit in den Griff zu bekommen,

dann kann es sein, dass sich die Probleme erst im Alter von etwa zwölf Jahren zeigen,

wenn das Kind seine eigene Identität entwickelt. In dieser Entwicklungsphase versuchen

die meisten Eltern ihr Kind zu führen. Aber autoritäre Eltern laufen Gefahr, dadurch einen

Rebellen hervorzubringen. „Wir müssen ein rebellisches Kind doch ermahnen, oder?“

Die Bibel sagt uns, dass wir einen Spötter nicht zurechtweisen sollen (vgl. Sprüche 9,7-9).

Warum? Weil Auflehnung ein geistliches Problem darstellt und dafür braucht es eine

geistliche Lösung.

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14. Dezember - Leih mir deine Hoffnung

Darum ist es mein Wunsch, dass Gott, die Quelle aller Hoffnung, euch in eurem Glauben volle Freude und vollen Frieden schenkt, damit eure Hoff- nung durch die Kraft des Heiligen Geistes immer unerschütterlicher wird. Römer 15,13 (NGÜ)

Leih mir eine Zeit lang deine Hoffnung – ich habe meine wohl verlegt. Ein Gefühl von Verlorenheit und Hoffnungslosigkeit begleitet mich täglich,Leid und Verwirrung sind meine Gesellen. Ich weiss nicht wohin. Schaue ich vorwärts in die Zukunft, habe ich keine Bilder erneuter Hoffnung vor Augen. Ich sehe schwierige Zeiten, leidgefüllte Tage und weitere Nöte.

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13. Dezember - Angepasster Dienst

Wenn ich mit Menschen zu tun habe, deren Gewissen empfindlich ist, verzichte ich auf meine Freiheit, weil ich auch diese Menschen gewinnen möchte. In jedem einzelnen Fall nehme ich jede nur erdenkliche Rücksicht auf die, mit denen ich es gerade zu tun habe, um jedes Mal wenigstens einige zu retten. 1. Korinther 9,22 (NGÜ)

Die Welt zu Beginn des 21. Jahrhunderts verändert sich in einer alarmierenden

Geschwindigkeit. Menschen stehen unter dem gewaltigen Druck, mit dem Lauf der Dinge

Schritt zu halten. Die Herausforderung von uns Christen besteht darin, verängstigten Menschen

die immer aktuelle und gültige Botschaft von Christus in einer Sprache zu vermitteln, die der

moderne Mensch in einer sich verändernden Kultur versteht.

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12. Dezember - Der Stolz

Stolz kommt vor dem Verderben und Hochmut vor dem Fall. Sprüche 16,18 (NL)

Stolz ist tödlich. Der Stolz sagt: „Ich schaffe es allein. Ich komme auch ohne Gott aus

diesem Schlamassel!“ Oh nein, das gelingt nicht. Wir brauchen Gott unbedingt und wir

brauchen auch einander dringend. Paulus schreibt: „Die wirklich Beschnittenen sind wir,

denn wir dienen Gott unter der Leitung seines Geistes und vertrauen nicht auf unsere

Vorrechte und auf eigene Leistungen, sondern auf Jesus Christus; er ist unser ganzer

Stolz.“ (Philipper 3,3 NGÜ). Prüfen Sie die Anweisungen in Bezug auf Stolz und Demut

in Jakobus 4,6-10 und 1. Petrus 5,1-10. Aus dem Zusammenhang geht hervor, dass Stolz

geistliche Konflikte nach sich zieht. Stolz war der Grund, weshalb Satan aus dem Himmel

geworfen wurde.

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11. Dezember - Er ist grösser

Der, der in euch lebt, ist grösser und stärker als der, von dem die Welt beherrscht wird. 1. Johannes 4,4 (NGÜ)

Die satanistische Organisation ist gewaltig und wird möglichst geheim gehalten. Was man von Satanspriestern oder Ritualen hört, sind praktisch nur Aktivitäten auf der untersten Stufe. Was man in den Medien in Bezug auf satanistische Aktivitäten hört oder liest und was in Polizeiberichten steht, braucht uns nicht sonderlich zu beunruhigen, denn es geht dabei nur um die Tätigkeit von ,Amateuren‘. Jene, die im Satanismus die Fäden ziehen und die Ereignisse arrangieren, treten nicht in Erscheinung. Ich habe in der Seelsorge genug mit Opfern des Satanismus zu tun gehabt, um zu wissen, dass es Eindringlinge gibt, welche die christliche Arbeit unterwandern und durcheinanderbringen wollen.

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10. Dezember - Die Furcht, die jede andere Furcht vertreibt

Wer den Herrn achtet, lebt in Sicherheit;

er wird auch seinen Kindern eine sichere Zuflucht sein.

Sprüche 14,26 (NL)

Ich leitete eine Konferenz für die Führungskräfte einer Vorzeigekirche Amerikas. Der

Pastor ist einer der begabtesten Bibellehrer, den ich kenne und seine Mitarbeiter gehören

zu den besten. Ich fragte die 165 anwesenden Leiter, ob sie je eine Begegnung gehabt

hätten mit etwas, das ihres Wissens nach dämonisch war, wie zum Beispiel einer furcht-

erregenden Präsenz in ihrem Zimmer oder einer bösen Stimme in ihrer Gedankenwelt.

95 Prozent antworteten mit Ja. Ich ging einen Schritt weiter und wollte wissen, wie viele

von ihnen schon einen Druck auf den Körper gespürt hätten, dem sie körperlich nicht

sofort ausweichen konnten. Mindestens ein Drittel aller Anwesenden bezeugte dies mit

erhobener Hand. Sind diese christlichen Leiter psychisch krank? Nein, sie sind es nicht,

und auch Sie und Ihre Kinder sind es nicht, wenn Sie in Ihrem Leben gegen dämonische

Einflüsse kämpfen.

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9. Dezember - Was wir glauben

Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Da hast du Recht!

Das glauben auch die Dämonen, und sie zittern vor Angst!

Jakobus 2,19 (NL)

Wir alle haben gewisse Vorstellungen von der Welt, in der wir leben. Unsere Lebensanschauung wird bestimmt durch das, was uns zu unserem Glück, unserer Erfüllung und unserem Erfolg notwendig erscheint. Wir leben jetzt im Glauben an das, was wir bereits erkannt haben. Das Weltsystem, in dem wir aufgewachsen sind, hat keine biblische Glaubensgrundlage in unserer Gedankenwelt geschaffen. Weil wir getrennt von Gott in diese Welt kamen, lernten wir, unser Leben unabhängig von Gott zu gestalten. Unser Leben wurde der Welt angepasst. Falls wir nicht in einem perfekten christlichen Zuhause erzogen wurden, spiegelt ein Grossteil dessen, was wir über den Glauben lernten, nicht die biblische Wahrheit wieder.

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8. Dezember - Sündigen – bekennen – widerstehen

Meine lieben Kinder, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr nicht sün-

digt. Und wenn jemand doch eine Sünde begeht, haben wir einen Anwalt,

der beim Vater für uns eintritt: Jesus Christus, den Gerechten.

1. Johannes 2,1 (NGÜ)

Sündigen – bekennen – sündigen – bekennen – sündigen – bekennen. Menschen, die in

diesem Kreislauf gefangen sind, beginnen irgendwann die Hoffnung zu verlieren, dass

sie jemals wirklich Sieg über die Sünde erlangen könnten. Reine Willenskraft kann sie

nicht davor bewahren, die Sünde erneut zu begehen, die sie gerade bekannt haben und

Satan klagt weiter an. Selbstbeherrschung ist für diese Menschen unerreichbar und das

Christenleben wird zum endlosen Auf und Ab.

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7. Dezember - Kein Grund zur Verteidigung

Er hat sich nicht gewehrt, wenn er beschimpft wurde. Als er litt, drohte er

nicht mit Vergeltung. Er überliess seine Sache Gott, der gerecht richtet.

1. Petrus 2,23 (NL)

Es gibt zwei Gründe, warum Sie sich nicht verteidigen sollten, wenn andere Sie kritisch

oder negativ beurteilen:

Erstens: Falls Sie im Unrecht sind, haben Sie kein Argument zur Verteidigung. Wenn

Sie Kritik ernten, weil Sie etwas Falsches sagen oder tun und die Kritik berechtigt ist,

wäre Ihre Verteidigung bestenfalls eine Rechtfertigung, schlimmstenfalls eine Lüge. Sie

brauchen nur zuzugeben: „Ja, du hast Recht, mein Verhalten war falsch“, und dann etwas

zu unternehmen, um dieses Verhalten oder diesen Charakterzug zu ändern.

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6. Dezember - Begegne der Ablehnung nicht mit Trotz

Wenn ihr mir bereitwillig gehorcht,

werdet ihr die Früchte des Landes essen.

Jesaja 1,19 (NL)

Die dritte Art, wie Leute sich gegen Ablehnung schützen, ist die Auflehnung gegen das System. Sie erkennen klar die Ungereimtheiten des Weltsystems. Seit den 60er Jahren scheint diese Gruppe der Gesellschaft grösser zu werden. Es sind Rebellen und Aussteiger, die mit folgenden Worten auf Ablehnung reagieren: „Ich brauche weder Sie noch Ihre Liebe.“ Tief in ihrem Innern sehnen sie sich nach Annahme, doch geben sie es nicht zu. Oft bringen sie ihren Trotz und ihre Rebellion durch ihre Bekleidung oder ihr Benehmen zum Ausdruck und werden von der Durchschnittsbevölkerung schräg angesehen.

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5. Dezember - Begegne der Ablehnung nicht durch Nachgeben

Kommt zu Christus, dem lebendigen Eckstein im Tempel Gottes.

Er wurde von Menschen zwar verworfen; doch in den Augen Gottes,

der ihn erwählt hat, ist er kostbar.

1. Petrus 2,4 (NL)

„Pastor, ich bin ein Versager“, eröffnete mir ein Schüler ganz deprimiert. Er erzählte, dass er so gerne ein berühmter Fussballspieler geworden wäre, aber von der Mann- schaftsliste gestrichen wurde. Statt als Sportler im Rampenlicht zu stehen, musste er sich nun mit seiner Rolle als Musiker einer Band abfinden. Und verglichen mit den beliebten Fussballstürmern galten Klarinettenbläser an seiner Schule natürlich als Versager.

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4. Dezember - Begegne der Ablehnung nicht mit Kampf

Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden,

und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

Lukas 14,11 (NGÜ)

Ein kleiner Prozentsatz von Menschen wendet die Strategie wie du mir so ich dir an, die in der Welt weitverbreitet ist, um sich gegen Ablehnung zu wehren. Sie lernen, sich durch Rivalisierung von der Mehrheit abzusetzen. Das sind die Macher, die sich Anerkennung durch Leistung verdienen und so nach Bedeutung jagen. Sie müssen immer an der Spit- ze stehen, weil das ihrer Meinung nach das Codewort für Anerkennung ist. Sie sind oft geprägt von Perfektionismus, sie sind gefühlsmässig isoliert und voller Unruhe und Stress.

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3. Dezember - Von Gott angenommen

Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.

Johannes 15,20 (NGÜ)

Jeder weiss, wie man sich fühlt, wenn man kritisiert oder abgelehnt wird, oft sogar

von den Menschen, denen man am meisten gefallen will. Wir sind in einer Gesellschaft

aufgewachsen, die immer die Besten bevorzugt und die Zweitbesten ablehnt. Und da

niemand überall der Beste sein kann, sind wir alle schon mal von Eltern, Lehrern und

Freunden ignoriert, übergangen oder abgelehnt worden.

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2. Dezember - Wir sind Heilige

Ihr seid von Gott geliebt, ihr seid berufen, und ihr gehört zu seinem heiligen Volk. Euch allen wünsche ich Gnade und Frieden von Gott, unse- rem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn. Römer 1,7 (NGÜ)

Haben Sie auch schon gehört, dass sich ein Christ als ,ein Sünder, der aus Gnade gerettet ist‘ bezeichnete? Oder haben Sie sich selbst schon als das bezeichnet? Wenn Sie sich als Sünder sehen, werden Sie sündigen; was könnte ein Sünder anderes tun? Ihr Christenleben ist dann bestenfalls mittelmässig und Sie werden sich kaum von einem Nichtchristen unterscheiden. Satan wird die Gelegenheit ergreifen, Ihnen Schuldgefühle einzureden und Sie davon zu überzeugen, Sie seien in Ihrem Leben als Christ zu einem ewigen Auf und Ab verdammt.

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