Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

scharf und sinnig Archiv

22 Episoden
38 Minuten
In dieser Episode von „scharf und sinnig“ diskutieren Jörg Schleburg und Dr. Simon Mamerow mit dem Arbeitszeitexperten Guido Zander über das Thema der Vier-Tage-Woche und ihre Anwendbarkeit in verschiedenen Unternehmenskontexten. Guido Zander, ein erfahrener Berater im Bereich der Arbeitszeitgestaltung, beleuchtet die Herausforderungen und Grenzen der Vier-Tage-Woche und erklärt, warum flexible und individuell angepasste Ansätze notwendig sind, um effiziente und gesunde Arbeitsumgebungen zu schaffen. Er betont, dass starre Modelle, besonders in Produktions- und Schichtarbeit, oft nicht praktikabel sind und zu Problemen führen können. Die Diskussion bietet Einblicke in die Komplexität der Arbeitszeitgestaltung und unterstreicht die Bedeutung einer differenzierten Betrachtung je nach Branche und Unternehmensbedarf.
36 Minuten
Warnung: Diese Podcast-Episode könnte Ihre Sicht auf Führung und Erziehung grundlegend verändern! In der aktuellen und sage und schreibe 30. Folge von ‘scharf & sinnig’ diskutieren wir mit Prof. Dr. Dr. Andreas Hillert, einem führenden Experten auf dem Gebiet der Psychosomatik und Psychotherapie, über Erziehung und Leadership. Hillert hinterfragt die gängigen Annahmen über Freiheit und Selbstbestimmung und erklärt, warum ein Übermaß an Freiheit in der Kindererziehung und auch in der Führung nicht nur unvorteilhaft, sondern potenziell schädlich sein kann. „Die Idee, dass absolute Freiheit glücklich macht, ist eine absolute Illusion“, sagt der Professor. „Ohne klare Richtung und Verantwortung verwandelt sich Freiheit schnell in Überforderung und Stress.“ In dem Gespräch wird klar, warum Richtlinien und Verantwortung essentiell für unser psychisches Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit sind und was das für Kinder und Jugendliche genauso wie Erwachsene bedeutet. Zu lernen gibt es auf jeden Fall einiges: für unseren privaten Alltag und auch für unser Berufsleben, wo wir immer wieder auf Strukturen und Grenzen treffen, die wir möglicherweise brauchen, um überhaupt erst freiheitlich handeln zu können.
41 Minuten
Es führt kein Weg daran vorbei: Unternehmenslenker*Innen müssen auf Social Media stattfinden. Sagt kein geringerer als Kai Diekmann. Journalist, Kommunikator, mitunter Spalter der Republik. Er war – für uns eine ganz besondere Ehre – zu Gast in unserem Podcast und sprach über öffentliche Kommunikation bzw. Kommunikation in den sozialen Medien. Nach seinen erfolgreichen Jahren als Chefredakteur der BILD-Zeitung, gründete er eine – ebenso erfolgreiche – Kommunikationsagentur und hat vor kurzem sein drittes Buch veröffentlicht. Um Diekmanns Karriere geht es genauso wie um die Frage, welche Macht und Verantwortung Medien in der heutigen Gesellschaft haben und warum es für Unternehmenslenker*Innen essentiell ist, in den sozialen Medien statt zu finden. Diese Episode ist ein Muss für alle, die gerne Konventionen und die Grenzen (digitaler) Kommunikation hinterfragen. Wie immer bei Kai Diekmann ist es auf den Punkt und unterhaltsam und ich bin mir sicher, dass selbst gestandene Kommunikator*Innen einiges von ihm mitnehmen können.
25 Minuten
In der Hitze des Gefechts kann ein Kapitän nicht darauf achten, ob ein Matrose kotzt.” Ein Satz, der sitzt. Er stammt von Klaus Kobjoll, den wir ein weiteres Mal sprechen durften. Der erfolgreiche Unternehmer des erfolgreichen Hotels Schindlerhof sagt recht unverblümt, dass inmitten von Krisen kein Platz für Zimperlichkeiten ist. Obgleich genau er das Wohl seiner Mitarbeitenden so ernst wie kaum ein anderer Chef nimmt. Klaus Kobjoll verrät, warum er auch bzw. besonders im Chaos auf Radikale Transparenz setzt, wie er seine Mitarbeitenden in die Verantwortung bringt und gleichzeitig motiviert. Und ob Mindest im Zweifelsfall wichtiger ist als Qualifikation. Kurzum: Eine Episode, die ihr nicht verpassen dürft!
34 Minuten
In der heutigen Episode bieten wir Ihnen persönliche Einblicke in ein außerordentlich erfolgreiches und vielfach ausgezeichnetes Unternehmen aus Nürnberg. Klaus Kobjoll teilt in dieser Episode sehr klar und offen seine Perspektiven auf Unternehmensführung. Er erläutert, was ihn antreibt, wie wichtig ihm ein intensiver Auswahlprozess bei der Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist und warum er nicht über Gehälter verhandelt, sondern es den Bewerbern ermöglicht, ihr Wunschgehalt selbst zu bestimmen. Klaus Kobjoll ist ein Mann der Tat; er blickt auf 54 Jahre Unternehmertum zurück, von denen er 40 Jahre den Schindlerhof geleitet hat. Er spricht aus Erfahrung und gilt in vielerlei Hinsicht als Pionier im Bereich der Arbeitgebermarke und Kundenbeziehungen. Aus dem Gespräch wird deutlich, dass seine, wie er es nennt, radikale Transparenz gegenüber seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine nachvollziehbar alternativlose Strategie ist. Ein inspirierendes Gespräch voller wertvoller Erkenntnisse für alle, die sich für Unternehmertum, Mitarbeiterführung und Innovation interessieren.
43 Minuten
Unsere heutige Folge von "scharf und sinnig" ist ein wahres Highlight! Zu Gast haben wir René Adler, Ex-Profi-Fußballtorwart, Nationalspieler und mittlerweile Multiunternehmer, Business Angel und TV-Experte. Wir sprechen heute Klartext über Teams. Nicht über die gewöhnlichen Teams, die Arbeitgeber auf der Suche nach neuen Mitarbeitenden oft anpreisen. Bei uns geht es um echte High-Performance-Teams, die durch herausragende Leistung, hohe Produktivität und natürlich Erfolg den Unterschied machen. Die Frage, die wir uns dabei stellen: Was unterscheidet „gewöhnliche Teams“ von echten Hochleistungsteams, wie wir sie aus dem Spitzensport kennen? Genau das wollen wir von René erfahren: Liegt es an den Werten, den Rahmenbedingungen, der Führung oder einfach an purer Leidenschaft? Mit René darüber zu sprechen, ist nicht nur logisch, sondern auch eine Ehre. Schließlich kennt sich kaum einer besser als er im Hochleistungssport aus. In unserem Gespräch ging es immer wieder um die drei Eigenschaften „Respekt, Authentizität und Ehrlichkeit“. René betont auch, dass ein gutes Team immer Menschen braucht, die andere mit ihrer Leidenschaft “anzünden” können. Welche Rollenbilder in einem High-Performance-Team noch wichtig sind, wie er über Oliver Bierhoff denkt und was René von Leitbildern hält, erfährst du in unserer mittlerweile schon 25. Episode – der letzten dieses Jahres. Also, seid dabei und hört rein! Simon und ich hatten großen Spaß und konnten viel mitnehmen. Ich bin mir sicher, euch wird es genauso gehen.
53 Minuten
“Wenn 10 Leute zusammensitzen, die gleich denken, hast du schnell eine Lösung. Wenn 10 Leute zusammensitzen, die unterschiedlich denken, hast du im besten Fall 10 Lösungen.” Ana-Cristina Grohnert setzt sich seit über 15 Jahren für Diversity ein. Sie ist im Vorstand der Charta der Vielfalt und versammelt 30 Jahre Erfahrung in großen Konzernen, darunter als Personalvorständin bei der Allianz und Partnerin bei EY. 2021 gründete sie ein eigenes Beratungsunternehmen. Wir sind stolz, die Top-Managerin und eine der einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft als ersten Podcast-Gast zu begrüßen. Sie teilt ihre Erfahrung, ihr Wissen und ihre Weitsicht mit uns. Vielfalt ist komplex. Die Welt da draußen auch. Genau deshalb brauchen wir sie. Gute Lösungen finden wir nur, wenn wir mit vielen Perspektiven an Aufgaben herangehen. Vielfalt ist also ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor. Wie können Organisationen Vielfalt strukturell und im Arbeitsalltag verankern? Lässt sich Vielfalt top-down verordnen oder entsteht sie eher bottom-up? Müssen Organisationen überhaupt mehr als das gesetzlich Verpflichtende tun? Antworten auf diese Fragen (und mehr) gibt Ana-Cristina Grohnert im Gespräch mit Jörg Schleburg und Dr. Simon Mamerow.
scharf und sinnig

scharf und sinnig

Von und mit Jörg Schleburg