kunst:stück Archiv
24 Episoden
52 Minuten
Zwischen Musik und Bild, zwischen Klang und Dirigat, zwischen Komposition und Arrangement – vielfältiger und experimenteller kann Komposition nicht sein. Ein Gespräch mit dem aktuellen EHF2010 Stipendiaten Max Knoth.
30 Minuten
Zu Gast ist Nezaket Ekici, eine der populärsten Performance-Künstlerinnen. Ekici ist Trägerin des EHF 2010 Stipendiums 2002 und Meisterschülerin von Performance-Ikone Marina Abramović. Sie schaut zurück und blickt nach vorne auf neue, spektakuläre Arbeiten.
29 Minuten
Wie von einer 16-jährigen Stasi-Informantin in der DDR der 1970er Jahre erzählen? Warum ein "1968" für die ostdeutsche Erinnerungskultur? Wofür steht der Ort "Gittersee"? Die Schriftstellerin und EHF 2010-Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung Charlotte Gneuß spricht über ihren mehrfach ausgezeichneten, übersetzten und für Theater und Film adaptierten Debütroman "Gittersee".
59 Minuten
Eckart Hahn, Stipendiat der Künstlerförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung, reißt den Vorhang monumentaler Selbstinszenierung im Foyer der Stiftung auf und gibt den Blick frei: Ein Leoparden-Puzzle und ein gigantischer, schwarzer Rahmen entlarven opulente Hybris und surreale Oberfläche. Auch das rekonstruierende Puzzlespiel verweigert den Zugang zur Wahrhaftigkeit. Die Bildung zur Persönlichkeit setzt der opulenten Hybris einmal mehr die Koordinaten aus Maß und Verantwortung entgegen.
39 Minuten
Wie spielt ‚man/frau‘ eine Rolle oder fällt daraus heraus? Was macht eine Liebe mit dem Erzählen? Julia Schoch, EHF2010 Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung, spricht mit dem Literaturreferenten der Stiftung über ihren jüngsten Roman „Wild nach einem wilden Traum“, über die Entstehung der „Biografie einer Frau“ und über den Abschluss ihrer gleichnamigen Trilogie.
40 Minuten
Ein gleichgeschaltetes Varieté auf der Reeperbahn in den 1930er Jahren, eine junge Akrobatin, die von den Nazis zwangssterilisiert wird und sich gleichwohl ihren künstlerischen Freiheitswillen bewahrt: Anja Kampmann, EHF2010-Stipendiatin, erzählt, wie sie zu ihrem jüngsten Roman „Die Wut ist ein heller Stern“ gekommen ist, was die Melodie ihres Schreibens ausmacht und warum man aus der Geschichte lernen kann.
31 Minuten
Wozu ist Heimat gut? Wie kommt man zum Theater? Und was macht das Schauspielen mit einem? Der EHF2010-Stipendiat Jörg Hartmann (Schaubühne Berlin und „Tatort Dortmund“) spricht über seinen Theater- und Vaterroman „Der Lärm des Lebens“, über seine Herkunft aus dem Ruhrpott und seinen Weg zum Schauspieler.
24 Minuten
Wie entwickelt sich ein aufgeweckter Teenager zwischen Kulturen, Religionen und Ländern? Was ist neu am Erzählen von jungem jüdischem Leben? Dana Vowinckel, Stipendiatin im EHF 2010-Stipendienprogramm der Stiftung, spricht in New York, wo sie zeitweise lebt, über jüdisches Leben nach dem 7. Oktober, über Politik und Kultur und über ihren jüngsten Roman „Gewässer im Ziplock“, der 2025 in englischer Übersetzung erscheint („Misophonia“).
48 Minuten
Das spektakuläre Leben der Tänzerin Anita Berber, die schillernden wie dunklen zwanziger Jahre – genau das richtige Setting für Steffen Schroeders neuen Roman über eine Figur am Rande der Gesellschaft. Der Autor ist Stipendiat des Künstlerförderprogramms der Konrad-Adenauer-Stiftung (EHF2010). Schröders Leben selbst ist vielschichtig: Burgschauspieler, TV-Kommissar und nicht zuletzt Vollzugshelfer. Die unterschiedlichen Lebensentwürfe zeugen von Schreoders hoher Empathie und differenzierter Analyse gesellschaftspolitischer Herausforderungen.
32 Minuten
Wie gestaltet Freiheit äußere Räume - und innere? Was haben Gnade und Wildheit in der Literatur zu suchen? Wozu war der Panthersprung in der Coronazeit gut? Und warum ist das innere Schauen für das Schreiben so wichtig? Die Schriftstellerin Marica Bodrožić, ausgezeichnet mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2015, spricht mit dem Literaturreferenten der Stiftung vor allem über ihre jüngsten Bücher, zuletzt „Die Rebellion der Liebenden. Von der Verwandlung unseres Denkens in unsicheren Zeiten“ und auch über ihren nächsten Roman, dessen Hauptfigur Pepsi heißt.
39 Minuten
Was machen die Sprachen mit der Literatur? Warum ist es so wichtig, die Freiheit der Kunst zu verteidigen? Wie wirken sich Gewalt und Kriegstraumata auf die sogenannten Nebelkinder aus? Zu diesen Fragen nimmt Ulrike Draesner im Podcast Stellung. Die in Berlin lebende Autorin, Literaturpreisträgerin der Konrad-Adenauer-Stiftung 2024, spricht mit dem Literaturreferenten der Stiftung über Deutschland, Europa und ihre Romantrilogie über Flucht und Vertreibung.
26 Minuten
Grenzen zwischen Zahlen und Skulpturen verwischen, neue Formen des künstlerischen Ausdrucks entstehen. In der 12. Folge von kunst:stück bespricht der KAS-Kulturchef Dr. Hans-Jörg Clement mit dem EHF-2010-Stipendiaten Jonas Roßmeißl dessen aktuellste Ausstellung in der Galerie Klemm‘s. Strichmännchen, die multimedial Gewalterfahrung vermitteln oder ein Sarg der zum Blickfang wird. Gekonnt thematisiert der junge Künstler Grenzüberschreitungen und stößt damit auch gesellschaftliche Debatten an.
29 Minuten
In dieser Folge werfen wir einen Blick auf Aline Schwibbes künstlerisches Schaffen und nehmen dabei vor allem ihren interdisziplinären Ansatz unter die Lupe. Von Hamm nach New York, von der Leinwand zur Literatur. Im Gespräch mit Aline erkundet Dr. Hans-Jörg Clement, Kurator und Chef der Kulturabteilung der KAS, die vielschichtigen Dimensionen ihrer Kunst. Hören Sie, wie Aline über die Bedeutung von Freiheit spricht und wie tiefgehende Freundschaften und Stipendien ihre künstlerische Reise beeinflusst haben.
26 Minuten
Wie erzählt man von einer Familienkatastrophe? Was passiert danach – und was macht die Erinnerung aus dem Unglück? Maike Wetzels „Schwebende Brücken“ ist „ein zutiefst bewegendes Buch“ (Daniel Kehlmann). Die Autorin spricht mit dem Literaturreferenten der Stiftung über ihren Roman, das Schreiben im schweren Krisenfall und das Weiterleben.
31 Minuten
Wie porträtiert man eine Birke? Der Künstler und Stipendiat im Trustee-Förderprogramm EHF 2010 nähert sich dieser Frage in einer Ausstellung. Aber wie entsteht seine Kunst? Wie erschließt sich Martin Binder seine Themen und Werke? Das erklärt er im Gespräch mit Dr. Hans-Jörg Clement, Leiter der KAS-Kulturabteilung und gibt einen Einblick, an welchen Projekten er gerade arbeitet.