Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

ImPuls - Zusammenwachsen in Schwäbisch Hall Archiv

82 Episoden
42 Minuten
Warum verlieren sich Frauen oft aus den Augen und führen dann ein Leben, das "dahinplätschert"? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Schriftstellerin Nicole Susca in ihrem letzten Buch "Nicht von gestern - FRAUEN FRAGEN: Zukunft gestalten" und über dieses Thema ist sie auch mit Karin Kücük im Gespräch. Es geht um Lebensentwürfe, Karriere, Partnerwahl, Muttersein und um den Spagat zwischen Aufopferung und Persönlichkeitsentwicklung. 
41 Minuten
"Man kann Integration nicht alleine vorantreiben", davon ist Juliane Hertweck überzeugt. Sie ist in Schwäbisch Hall die Integrationsbeauftragte und erzählt im Gespräch mit Karin Kücük über ihren Werdegang und ihre Lebensthemen: die Verbindung von sozialer Arbeit und interkulturellem Management. In Argentinien hat Juliane Hertweck 11 Jahre gelebt und gearbeitet und eine binationale Familie gegründet. Wieder zurück in Deutschland kann sie in ihrer Schlüsselfunktion bei der Stadt ein Klima mitgestalten, in dem der Zusammenhalt innerhalb der Bevölkerung gedeihen kann. Ihr persönlicher Hinweis für ein besseres Miteinander lautet: Die Erwartungshaltung an andere etwas runterschrauben und die Menschen so nehmen, wie sie sind.
51 Minuten
"Wir vergessen, was wirklich wichtig ist im Leben: Menschlichkeit und der Umgang miteinander", sagt der Landwirt Michael Reber im Gespräch mit Karin Kücük. Er ist auch im Haller Gemeinderat engagiert und steht vor der Herausforderung, eine gute Balance von Arbeit, Familie und Ehrenamt zu finden und zu halten. In seinem Beruf hat er die leidvolle Erfahrung gemacht, erst relativ spät zu erkennen, wie wichtig es ist, regelmäßig darüber zu reflektieren, was man wirklich wirklich will und herauszufinden, was einem persönlich guttut. Wir sprechen über die Herausforderungen in der Landwirtschaft, Tierwohl, Nachhaltigkeit, darüber, wie schön und gleichzeitig psychisch belastend das Leben als Landwirt sein kann und wie wir unsere Stadt zu einem besseren Ort machen könnten.
38 Minuten
"Ich will das Leben genießen, wie es auf mich zukommt", bekennt Olga Exter im Gespräch mit Karin Kücük. Die ehemalige Beraterin bei der MBE der AWO Schwäbisch Hall hat sich selbstständig gemacht und leitet einen ambulanten Pflegedienst. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund. Sie bringt nicht nur ihre fachliche Expertise im Bereich Migration/Integration mit, sondern sie spricht aus persönlicher Erfahrung über das Ankommen in Deutschland, wie man Hürden im Leben meistern kann und aus Fehlern lernt.
44 Minuten
"Sehr früh wusste ich, dass ich Chef werden möchte", sagt Atilla Kücük im Gespräch mit Karin Kücük. Dem IT-Leiter ist es wichtig, gestalten zu können und Verantwortung zu tragen. Superspannend, dem vertrauensvollen Gespräch zu lauschen, weil Gast und Moderatorin miteinander verheiratet sind. Es geht um die Themen "Bildungsweg mit Migrationshintergrund", Familie und Nachbarschaft, Fehlerkultur und was Hupen und Kommunikation miteinander zu tun haben.
59 Minuten
"Jeder Kontakt ist eine zwischenmenschliche Beziehung" - und diese so zu gestalten, dass wir glücklich sind, das liegt Claudia Pardon am Herzen. Sie ist als Coach insbesondere für (Power-)Frauen im Einsatz und betont: "Wir sind Mensch und keine Maschine". Es ist wichtig, uns selbst (wieder) zu spüren und so die Basis für ein harmonisches Miteinander zu schaffen. Es geht in dieser Folge auch darum, was es dafür braucht, Nähe zuzulassen, Vertrauen aufzubauen und in der Partnerschaft und im Beruf aufzublühen.
53 Minuten
"Nachhaltigkeit ist stark verknüpft mit dem Glück der Menschen", erklärt die 28jährige Studentin im Gespräch mit Karin Kücük. Sie ist als kleines Mädchen aus Kolumbien nach Deutschland gekommen und begreift Menschen und Natur als eine Einheit. Dabei hat sie auch die Erfahrung gemacht, wie es ist nur wenig zu haben. Der Mensch als "soziales Säugetier" ist jedoch weniger auf materielle Ressourcen angewiesen als darauf, von anderen gesehen zu werden und einer Gruppe zugehörig zu sein. Spannend ist zu hören, warum sie davon überzeugt ist, dass Aliens nie in Kontakt mit uns treten würden, wenn es sie gäbe.
50 Minuten
"Kein Mensch ist eine Insel. Wir brauchen die anderen", sagt der ehemalige Schulleiter Thomas Preisendanz im Gespräch mit Karin Kücük. Er ist im Haller Gemeinderat und anderen Einrichtungen ehrenamtlich engagiert, denn ihm ist es wichtig, sich gesellschaftlich einzubringen und an einer gelingenden Demokratie aktiv mitzuwirken. Prägend waren für ihn seine Zeiten im Ausland, wo er gelernt hat, sich in die Haut von anderen Menschen einzufühlen. Diese Eigenschaft kam ihm auch als Lehrer und Schulleiter zugute, denn er ist davon überzeugt, dass ohne Empathie die Lehrer-Schüler-Beziehung, die so entscheidend ist für den schulischen Erfolg der Kinder ist, nicht gelingen kann. Diese Einstellung ist sicher ebenso im außerschulischen Kontext von Bedeutung.
11 Minuten
"Das ImPuls-Projekt ist ein Gewinn für das Gemeinwesen und für die Stadt; die AWO wird dadurch sehr positiv wahrgenommen", sagt Sabine Weisgram vom Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt. Sie ist extra aus Berlin angereist, um sich vor Ort das Projekt in seinen Ausprägungen anzusehen und ist begeistert von den verschiedenen Projektformaten: von den ImPuls-Talks, vom ImPuls-Podcast und von der ImPuls-Werkstatt, wo ehrenamtlich Engagierte ihre Ideen für ein besseren Miteinander und Füreinander einbringen können. Und sie ist auch ganz angetan von unserer schönen kleinen Stadt Schwäbisch Hall.
32 Minuten
"Ohne Klavier hätte ich kein Abitur", erklärt der 21jährige Ammar Hassnou im Gespräch mit Karin Kücük.

Ende 2015 ist er mit seiner Familie aus Syrien über den Libanon nach Deutschland geflüchtet und ist jetzt den größten Teil seines Lebens in Schwäbisch Hall. Ammar hat mittlerweile nicht nur die deutsche Staatsangehörigkeit, sondern er betrachtet Deutschland auch als sein Heimatland und fühlt sich hier wohl und zu Hause. Dass es ihm so gut geht, ist jedoch nicht selbstverständlich. Herausforderungen gab es v.a. während seiner Schulzeit zu meistern. Er spricht darüber, was ihm in der schwierigen Zeit geholfen hat und was Eltern und Lehrer dafür tun können, damit Kinder ihr Potenzial entfalten.
56 Minuten
"Kinder kannst Du nur stärken, wenn Du die Familie stärkst", sagt Laura Streitbürger, die beim Bezirksverband der AWO Baden-Württemberg die Stabstelle "Koordination Sozialpolitik" innehat. Beruflich wie privat liegt ihr das Wohl der Jugend sehr am Herzen. In dieser Folge sprechen wir über Chancengerechtigkeit, die Verantwortung von Einzelnen und Institutionen und auch darüber, warum die verbindliche Ganztagsschule eine Chance für die Gesellschaft sein kann. 
32 Minuten
"Man muss weiterleben", sagt Hadiya Kalo im Gespräch mit Karin Kücük. Hadiya ist Jesidin und hat in ihrem Heimatland Irak Schreckliches erlebt: Zahlreiche Familienangehörige wurden 2015 vom sogenannten Islamischen Staat ermordet, andere entführt und gefangen genommen. Sie spricht über das, was sie erlebt hat, wie es ihr und ihren Kindern in Deutschland geht und über ihren größten Wunsch: mit ihrem Mann wieder vereint zu sein - hier in ihrer neuen Heimat Schwäbisch Hall.
1 Stunde
Hans Graef bezeichnet sich selbst als "Weltbürger" - seine Mutter ist Sudetendeutsche, sein Vater Siebenbürger Sachse und er selbst ist als "Flüchtling" mit seinen Eltern nach Baden-Württemberg gekommen. Er macht im Gespräch mit Karin Kücük deutlich, wie seine Herkunft sein Fühlen und Denken geprägt hat und teilt offen seine Gedanken bezüglich Krieg und Frieden, Gesundheit und Politik. Als ehemaliger Geschichtslehrer liegt ihm politische Bildung und der Einsatz für die Demokratie sehr am Herzen. Woran wir vertrauenswürdige Quellen erkennen können und wie es gelingen kann im Gespräch mit Menschen zu bleiben, auch wenn man nicht der gleichen Meinung ist - darüber erfahren wir mehr in dieser neuen AWO-Podcast-Folge.
38 Minuten
"Mein Fokus ist immer auf dem Gleich-Sein", sagt Svenja Hecklau-Brümmer im Gespräch mit Karin Kücük. Die Leiterin des Goethe-Instituts Schwäbisch Hall begegnet anderen Menschen aus Überzeugung mit Respekt und Freundlichkeit. Für diese Haltung, anderen gegenüber aufgeschlossen zu sein, ist es sehr hilfreich über sich selbst zu reflektieren. Wir sprechen über ihren Weg nach Schwäbisch Hall, über Herausforderungen und über das, was uns alle verbindet.
46 Minuten
Eine binationale Ehe hat das Potenzial, das Beste aus zwei Kulturen zu vereinen, davon ist Mohammmad Badr überzeugt. Im Gespräch mit Karin Kücük erzählt der Sprachlehrer, dass er der Liebe wegen aus Ägypten nach Schwäbisch Hall gekommen ist und wie schwer seine erste Zeit in Deutschland war. "Deutschland ist bunt", sagt er und: "In Deutschland darf man träumen - und die Träume werden wahr". Wir sprechen übers Ankommen, über Herausforderungen und auch darüber, was notwendig ist, damit Lebensträume wahr werden.
ImPuls - Zusammenwachsen in Schwäbisch Hall

ImPuls - Zusammenwachsen in Schwäbisch Hall

Ein Mitmach-Projekt der AWO Schwäbisch Hall zum Zuhören und Mitreden mit Karin Kücük