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DFJV-Podcast Archiv

49 Episoden
10 Minuten
Gewaltdarstellungen sind heute allgegenwärtig. Sie begegnen uns in unserem Newsfeed in Bildern von Kriegen, in Videos von brutalen Auseinandersetzungen, in Beschreibungen grausamer Ereignisse in Text und Ton.

Aileen Gharaei hat sich in dieser Podcastfolge gefragt, wo in der journalistischen Arbeit die Grenzen des zeig- und sagbaren sind. Wie können Journalist:innen entscheiden, was gezeigt werden kann?

Auf diese kontrovers diskutierte Frage wirft Aileen Gharaei einen Blick mit Marlis Prinzing, Journalistin und Professorin für Journalistik an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Köln. Bieten der Pressekodex und verschiedene medienethische Perspektiven Orientierung?
12 Minuten
Welche Verantwortung tragen Journalist:innen, wenn sie über Flucht und Migration berichten? Welche Rolle spielt dabei die Sprache?

Aileen Gharaei spricht mit der Journalistin Ella Schindler darüber, warum Vielfalt in den Redaktionen notwendig und vorausgesetzt sein sollte. Sie klären außerdem, wie Medienschaffende ohne internationale Biographie gute Verbündete für eine diversitätsbewusste Berichterstattung sein können. Dabei stellt Ella Schindler Angebote des Netzwerks Neue deutsche Medienmacher*innen vor, die eine vielfältige Berichterstattung unterstützen.

Ella Schindler ist Vorsitzende der Neuen deutschen Medienmacher*innen, Redakteurin beim Verlag Nürnberger Presse und dort zuständig für die Volontärsausbilung.
14 Minuten
Wie erfahren wir, welcher Film der diese Woche neu in die Kinos kommt, sich anzusehen lohnt? Oder welches Buch aus der Fülle an gut 63 000 Erscheinungen im Jahr 2021 in Deutschland man wirklich nicht verpassen darf?

Die Kritik gehört zweifelsfrei zu den meinungsbetonten Textsorten im Journalismus und dennoch sollten Autor:innen möglichst objektiv berichten. Filmkritiker und -kritikerinnen sehen sich Kinofilme oder Serien an, bilden sich eine Meinung und schreiben darüber. Die Kritik besitzt durch diese Einordnung ein hohes Wirksamkeitspotenzial. Wenn ein bekannter Kritiker einen neuen Film lobend rezensiert oder einen Veriss formuliert, wirkt sich das auf das Verhalten des Publikums aus.

Podcast-Gast und Filmkritikerin Dobrila Kontić verrät in dieser Folge, worauf es bei Film- und Serienkritiken ankommt und warum mehr dahinter steckt, als den ganzen Tag vor dem Fernseher zu hängen oder im Kino zu sitzen.

Dobrila Kontić studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften, Englische Philologie und Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin und Journalismus am Deutschen Journalistenkolleg (DJK). Sie arbeitet als freie Journalistin, Film- und Serienkritikerin in Berlin und schreibt regelmäßig für das Onlinemagazin Fachjournalist vom DFJV. Die wichtigste Frage von Valerie Wagner ist heute: Wie schreibt man eine Filmkritik?
20 Minuten
Künstliche Intelligenz verändert die journalistische Arbeit. Wie diese Veränderungen aussehen, wollte Aileen Gharaei von der Journalistin Ulrike Köppen wissen. Ulrike Köppen ist Gründerin des AI+ Automation Lab beim Bayrischen Rundfunk. 

Dort arbeitet sie in einem interdisziplinären Team an der Schnittstelle von Journalismus und Technik, das sich auf investigative Datengeschichten, interaktives Storytelling und das Experimentieren mit Bots und maschinellem Lernen spezialisiert hat.
13 Minuten
Klimajournalismus konfrontiert die Verantwortlichen damit, dass sie die Welt in eine irreversible Katastrophe steuern, wenn sie in den nächsten Jahren nicht entschieden handeln. Er soll das Ausmaß der Klimakrise verdeutlichen und der Öffentlichkeit Ursachen, Folgen und Auswege aufzeigen.

Was aber braucht guter Klimajournalismus, um tatsächlich wirken zu können? – Die Antwort gibt Sara Schurmann im Gespräch mit Lucie Schöner. Sara Schumann ist Autorin des Buches „Klartext Klima!“ und außerdem Verfasserin eines offenen Briefes, der Journalist:innen dazu aufruft, Klima bei jeder Berichterstattung mitzudenken. In diesem Brief und auch als Mitbegründerin des Netzwerk Klimajournalismus versucht Frau Schurmann, eine Diskussion über die Klima-Berichterstattung anzustoßen.

Weiterführende Links:

Zum Magazin „KLIMAHELDiNNEN"
14 Minuten
Das Gendersternchen oder andere verkürzte Formen zur Kennzeichnung mehrgeschlechtlicher Bezeichnungen sind also bisher noch nicht geregelt.

Zur aktuellen Situation hat Aenne Chalhoub, Technische Universität Berlin, mit Julia Ruhs, Volontärin beim Bayerischen Rundfunk in München gesprochen.
19 Minuten
Eine gründliche Recherche ist ein wichtiger Arbeitsschritt für Journalist:innen. Archive und Bibliotheken bieten sehr viel mehr, als herkömmliche Suchmaschinen im Netz. Darüber hinaus bekommen Journalist:innen Unterstützung bei der Recherche sowie Zugang zu ganz unterschiedlichen Datenbanken und Fachmagazinen. 
5 Minuten
Updates der neuesten Corona-Berichterstattung sind Teil unseres täglichen Lebens geworden. Klar, denn das ist ja auch überlebenswichtig. Was aber kann die moderne Klima-Berichterstattung daraus lernen? Und was würden sich Wissenschaftler für die Berichterstattung zum Klima manchmal wünschen? 
9 Minuten
„Eine Zensur findet nicht statt“ dieser 70 Jahre alte Satz fasst schlicht zusammen, was Artikel  5 des Grundgesetzes für die Medien bedeutet. Theresia Kaspar hat mit dem Journalisten Klaus Schrage darüber gesprochen, warum genau dieser Artikel für die deutsche Demokratie so wichtig ist. 
6 Minuten
Gute Geschichten werden von Hörfunkredaktionen und Podcastplattformen zurzeit sehr nachgefragt. Doch was ist eigentlich eine gute Geschichte? Welche Spannungstechniken kann ich nutzen, damit die Hörer auch über mehrere Folgen dranbleiben? Und an welchen Dramaturgie-Modellen kann ich mich orientieren und funktioniert das auch für kurze Beiträge?
7 Minuten
Jeder kennt ihn: Den einen Satz, der die Recherche und die Themenidee verkaufen soll. Der sogenannte „Küchenzuruf“ – ein Begriff, der auf „Stern“-Gründer Henri Nannen zurückgeht – wird von Journalistenschülern über die Ein-Satz-Übung dutzende Male geprobt. Im Idealfall transportiert er die Botschaft des gesamten Textes.

Ein Beitrag mit Augenzwinkern.
9 Minuten
Ein eigener YouTube-Kanal bietet Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit, neue Formate auszuprobieren und Zielgruppen zu erreichen, die vom klassischen Fernsehen bisher nicht erreicht werden. Doch was macht einen erfolgreichen YouTube-Kanal aus? Und lässt sich damit Geld verdienen? 
7 Minuten
Der Festland Verlag aus Bonn liefert mit der OECKL Datenbank ein Tool, welches bei der täglichen Recherche und bei der Kommunikation mit fremden Pressestellen helfen kann. Was genau der OECKL ist und warum er gerade für Journalisten interessant ist, darüber sprach Johannes Voutsinas mit Dorothea Zügner vom Festland Verlag.
8 Minuten
Die Rolle von Wissenschaftlern als Vermittler in einer Welt voller widersprüchlicher Informationen wird immer wichtiger. Soll man lieber auf das eigene Gefühl vertrauen oder doch auf Fakten? Lieber die Tablette nehmen oder doch Globuli bevorzugen? Wie geht man mit der Flut von Informationen um? Können Wissenschaftler hier für mehr Klarheit sorgen? 

Mareike Funke sprach mit Prof. Dr. Annette Leßmöllmann über Kommunikation zwischen Wissenschaft und Journalismus. Annette Leßmöllmann ist Sprecherin des Instituts für Germanistik und Leiterin der Abteilung Wissenschaftskommunikation am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
8 Minuten
Dank der Digitalisierung sind Filmfestivals in den letzten Jahren zu einem Wachstumsmarkt avanciert. 

Welche Herausforderungen und Trends die Berichterstattung über Filmfestivals aktuell ausmachen, erkundet Dobrila Kontić mit den Filmkritikerinnen Barbara Schweizerhof von epd Film und Beatrice Behn vom Onlineportal kino-zeit.de im folgenden Podcast-Beitrag.
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