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HÖRSPIELKAMMER Archiv

67 Episoden
55 Minuten
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Regional-Krimis sind stark im Kommen. In einer immer globaleren Zeit neigen die Menschen dazu, gleichzeitig wieder mehr Wert auf ihre Heimat zu legen. Unter dem Motto „global denken, lokal vergeigen“ produziert Contendo Media seit einiger Zeit Krimis, die auf den deutschen Inseln spielen. Konsequenter Name: „Insel-Krimi“. Und um das Vergeigen zu gewährleisten, engagiert man dafür immer häufiger Autoren aus der freien Szene. In diesem Fall Christoph Soboll, der die Anforderung mit Bravour erfüllt.

„Insel-Krimi 13 – Schatten über Spiekeroog“ bietet vieles: Liebesgeplänkel, Insel-Sightseeing und bemerkenswert drögen Humor. Nur der Krimi kommt dabei reichlich kurz. Aber wer erwartet so was auch bei einem Hörspiel der Reihe „Insel-Krimi“…
1 Stunde 2 Minuten
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Weiter geht es mit dem unnötig komplizierten Grusel-Zweiteiler, in dem so ziemlich alles vorkommt – außer natürlich Grusel. Dank des Verzichts auf jedwede Zusammenfassung versteht man als Hörer erst mal nur Bahnhof, und wenn man langsam doch mehr versteht, wünscht man sich den schönen Bahnhof zurück. Hauptkommissar Funke kommt dem Täter näher, doch eine Suspendierung wirft ihn zurück. Er unternimmt alles, um den Mörder trotzdem zu schnappen. Inklusive Hypnose und künstlichem Koma. Da wird jeder Hörer neidisch.

„Dreamland Grusel 45 – Interferenzen 2“ handelt von Paralleluniversen und unterschiedlichen Realitäten. Dabei wird klar, dass Dreamland in jeder Realität unterirdisch ist. Nur aus welcher Parallelwelt man diesen Christian Gailus geholt hat, ist unklar. Denn es kann doch nicht derselbe Gailus sein, der sich mit „Glashaus“ & Co einen Namen gemacht hat…
1 Stunde
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Wir sind zurück!

Die Reihe „Dreamland Grusel“ ist ein verlässlicher Garant für unterirdische Hörspiele aller Art. Immer anders, immer furchtbar. Diesmal verzichtet man auf Groschengrusel und Dämonen und verhebt sich stattdessen an einer ebenso komplexen wie komplizierten Story, die auch von David Lynch stammen könnte. Also, wenn Lynch zuvor einen Schlaganfall erlitten hätte. Zwar versteht man als Hörer nur selten, was vor sich geht – dafür macht es wegen der vielen Laiensprecher und der lachhaften Inszenierung keinen Spaß. Und das Schlimmste: Das alles ist nur der erste Teil eines Zweiteilers!!!

Mit der Verhandlung zu „Dreamland Grusel 44 – Interferenzen 1“ erscheint die Hörspielkammer in verändertem Gewand. Mit vielen neuen Charakteren, einem stärkeren Fokus auf den fragwürdigen Inhalt und verbessertem Konzept. Nur die behandelten Hörspiele – die sind so schrecklich wie eh und je…
1 Stunde 4 Minuten
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Rudolf Leubner, der Großmeister des deutschen Schrotthörspiels, hat schon vor „Ron Kelly“ sein Gesellenstück im Bereich des miesen Dämonenjäger-Hörspiels abgeliefert. Mark Dorian kommt in nur einer Folge mehr in der Welt herum als Indiana Jones und Lara Croft zusammen – und doch ist das Ganze nicht mal so spannend wie eine Runde Boßeln in Ostfriesland. Darüber hinaus verfügt er zwar über einen Lamborghini mit Wählscheibentelefon, aber leider auch über eine extrem beschränkte Auffassungsgabe. Und so versagt der fragwürdige Held auf allen Ebenen.

„Mark Dorian – der Dämonenjäger“ galt jahrelang als eines der teuersten Hörspiel überhaupt. Allerdings auch nur, weil es so selten aufzutreiben war – rein qualitativ gesehen hätte der arme Käufer wohl noch Geld bezahlt bekommen müssen, nachdem er sich den Käse angetan hat. Grauenhafte Laiensprecher, schrottige Musikstücke und eine in jeder Hinsicht indiskutable Soundkulisse zeigen Leubner auf der Höhe seines Könnens. Leider.
46 Minuten
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Während sich Daniel Call in Folge 1 partout nicht entscheiden konnte, ob er nun ein Comedy-Hörspiel oder einen Krimi schreiben wollte, hat er sich inzwischen auf eine der beiden Varianten festgelegt. Diesmal hat er jeden Story-Anspruch fahren lassen und sich komplett dem billigen Klamauk verschrieben. Holmes und Watson tapern durch eine Aneinanderreihung möglichst grotesker und leider schlecht geschriebener Szenen. Die Sprecher nerven, die Dialoge sind zum Vergessen… und die Witze erst recht.

„Das Stift des Grauens“ ist ein Hörspiel für Hartgesottene. Alle anderen werden ziemlich schnell ziemlich schlechte Laune bekommen und pausenlos den Kopf schütteln. Vielleicht würde es als Theaterstück besser funktionieren – als Hörspiel ist es nur eine weitere der vielen Murksproduktionen aus dem Hause Hermann Media.
38 Minuten
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Dieser Film hatte eigentlich die besten Voraussetzungen: ein erfolgreiches Theaterstück als Vorlage, ein ordentliches Budget und viele bekannte und beliebte Schauspieler. Was konnte da noch schiefgehen? Nun, so einiges… So wurde leider so viel an dem Stück geändert, dass es kaum noch wiederzuerkennen ist. Und die Schauspieler haben keine nennenswerte Chemie. Angereichert wurde das Ganze stattdessen mit flachen Gags, plumpem Sex und Slapstick – fertig ist das äußerst unbekömmliche Gemisch!

Der „Männerhort“ ist der Ort, an den sich die geplagten Kerle zurückziehen, wenn ihre Frauen wieder stundenlang einkaufen wollen. Angesichts dieses Films würde man sich wünschen, dass in den Kinos Horte errichtet wurden, in die sich Zuschauer mit Anspruch zurückziehen können, wenn ihre Begleiter diesen Käse sehen wollen.
43 Minuten
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Das eigentlich Bemerkenswerte an diesem Hörspiel ist, dass es überhaupt erschienen ist. Die Produktion begann nämlich bereits 2007. In der Zwischenzeit waren diverse Label beteiligt, sind mehrere Sprecher gestorben, galt es zeitweise als verschollen – und der Autor lebt inzwischen offiziell als Frau. Und das fertige Hörspiel ist am Ende… ziemlich mittelmäßig. Darauf haben die Fans also 13 Jahre lang gewartet? Ernsthaft?

„Gualagon – Frankensteins Schreckensgigant“ wurde als Herzblutprojekt angekündigt, als eine Hommage an die japanischen Monsterfilme. Das Resultat klingt allerdings nicht anders als ein durchschnittlicher „Geisterschocker“. Hier ist die Entstehungsgeschichte wirklich weitaus spannender als das eigentliche Hörspiel. Und diese präsentieren wir in der Kammer in aller nötigen Ausführlichkeit…

Und hier geht es direkt zum dazugehörigen Special, der Gualagon-Chronologie.
23 Minuten
Unser Feature rund um die Entstehungsgeschichte von „Gualagon – Frankensteins Schreckensgigant“. Mit vielen Original-Zitaten von Ralf Lorenz, Sven-Olaf Pyczak, Markus G., Patrick Holtheuler etc. aus 13 Jahren Hörspielgeschichte.

Hier geht es zur dazugehörigen Hörspielkammer des Schreckens.
38 Minuten
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Multitalent Kaya Yanar spielt in dieser Komödie sechs Rollen, darunter die Protagonisten Ranjid und Hakan. Und damit beweist er beeindruckend, dass in seinem Fall das „mutli“ das „Talent“ klar überwiegt. So viele Rollen sind eigentlich ein Fest für facettenreiche Komiker wie Mike Myers oder Peter Sellers. Kaya Yanar ist KEIN facettenreicher Komiker. Und er verhebt sich hier dermaßen, dass dieser Film zur Trauerfeier wird. Oberflächliche Klischeefiguren stolpern durch eine schön gefilmte, aber schlecht geschriebene Handlung, und irgendwann ist endlich Schluss.

„Agent Ranjid rettet die Welt“ – und raubt dem Zuschauer den letzten Nerv. Für eine Agentenparodie ist dieser Film zu harmlos, für eine Comedy wie die „Nackte Kanone“ jedoch viel zu unlustig. Allem Anschein nach dient er nur dazu, Kaya Yanars Charaktere aus dem TV auf die große Leinwand zu bringen. Nur: warum denn bloß?
48 Minuten
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Die 80er Jahre waren ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Deutschen Kinos. Erinnernswerte Filme gab es kaum, stattdessen war es die Zeit der großen Komiker. Otto, Didi Hallervorden – und für die etwas Anspruchsvolleren noch Loriot. Und wer seinen Anspruch gern an der Kinokasse abgab und anschließend auch gern mal aus Versehen dort zurückließ, für den gab es natürlich Mike Krüger. Die schlechtere Hälfte der Supernasen, der durch seine Blödelhits zum Star wurde und erst spät zum Schauspiel fand. Und dabei leider das Treffen mit dem Talent glatt verpasste…

Die Werbung versprach „Spätestens alle dreißig Sekunden ein Gag“ und hatte damit nicht gelogen. Leider. Denn die Gags sind inhaltlich meist unter aller Kanone und werden auch noch von Mike Krüger oder den Nebendarstellern mies vorgetragen. Und wer machte sich hier nicht alles zum Horst? Ursela Monn, Hans Clarin, Raimund Harmstorf und… Falco!
1 minute
Der „Making Of“-Podcast zur Hörspielkammer: Michael und Dennis gehen die Episode einige Wochen nach der Produktion noch einmal durch und sprechen über alles Mögliche.

[spp-player]

https://www.hoerspielkammer.de/podcast/hds56-sf5f.mp3
1 minute
Der „Making Of“-Podcast zur Hörspielkammer: Michael und Dennis gehen die Episode einige Wochen nach der Produktion noch einmal durch und sprechen über alles Mögliche.

[spp-player]

https://www.hoerspielkammer.de/podcast/hds55-dkf3b.mp3
1 minute
Der „Making Of“-Podcast zur Hörspielkammer: Michael und Dennis gehen die Episode einige Wochen nach der Produktion noch einmal durch und sprechen über alles Mögliche.

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https://www.hoerspielkammer.de/podcast/hds54-ckdu4.mp3
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https://www.hoerspielkammer.de/podcast/hds53-kk23.mp3
1 minute
Der „Making Of“-Podcast zur Hörspielkammer: Michael und Dennis gehen die Episode einige Wochen nach der Produktion noch einmal durch und sprechen über alles Mögliche.

[spp-player]

https://www.hoerspielkammer.de/podcast/hds48-revision-fd58.mp3
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Hörspiel verjährt nicht!