Küchenradio (mp3) Archiv
413 Episoden
1 Stunde 23 Minuten
Unsere Korrespondentin ist zurück von ihrer Reise und berichtet über ihre Abenteuer, zieht mit dem Rest des Küchenradios Spendenbilanz und denkt nach über die Zukunft des KR. Auch wenn Katja früher weg musste und auf dem Foto fehlt: Ein Vierer, ganz ohne Skype.
1 Stunde 19 Minuten
Die Nummer mit der Nummer, Leben auf der Linie, bei Anruf Sex - für den Broterwerb von Nicole Kuhlert gibt es 1000 schöne berschriften, das Küchenradio liebt die Klarheit und nennt es Telefonsex. Nicole Kuhlert hat eine Telefonsex-Agentur, schreibt erotische Texte, produziert anregende CDs und stimuliert täglich als Alexa die Fantasien ihrer Männer. Im Küchenradio erzählt die 38jährige, warum sie selber keinen Sex mehr hat, berichtet von physischen Treffen mit Kunden und liefert eine Probe ihres Könnens. Frei ab 18. Der Spendenaufruf ist jetzt hier...
10 Minuten
Der Mann fand Erwähnung in der vergangenen Ausgabe des Küchenradios: Sudhir Kakar. Als voraussichtlich letzte Amtshandlung schickte unsere Goa-Korrespondentin einen Haufen digitaler Pakete, dazu Cindys letzte Worte: Cindy hat den Strand gefunden, den Sie verdient. Aber weil erzählter Strandmüiggang langweilig ist, schickt Cindy als letzten Bonus-Track vor dem Rückflug Ihr Gespräch mit Indiens Chef-Erklärer und Analytiker Sudhir Kakar.
1 Stunde 5 Minuten
Küchenradio wird drei, eine kleine Geburtstagsrunde mit Cindy am Mob in Indien. Hatten es auch live bei ustream.tv/kuechenradio, das war wohl aber eher dürftig. Wer gute Webstreaming-Dienste neben hobnox, stickam und mogulus kennt - her damit.
15 Minuten
Auf ihrer Suche nach tragfähigen und kundenfreundlichen Geschäftsmodellen für das digitale Zeitalter denkt die Musikindustrie über eine Art Multimedia-Facebook nach: Alle Mitglieder können Filme und Musik tauschen, müssen allerdings eine monatliche Gebühr bezahlen und die Rechteinhaber können entscheiden, wie oft etwa ihre Werke getauscht werden. Das Internet, die Musikindustrie und Sojamilch - Thorsten König, Managing Director Universal Music International, im Küchenradio. Es geht aber auch um Musik.
15 Minuten
Frohe Kunde vom Subkontinent: Cindy lebt und hat Zeit für das Wichtigte im Leben einer Korrespondentin. In ihrer heutigen Audio-Botschaft stellt sie uns zwei Menschen vor, mit denen sie eine Zigarette geraucht hat. Dazu übermittelte sie diese Zeilen: Cindy ist in Pondicherry gelandet, der ehemaligen französischen Kolonie an der Ostküste Indiens. Bis vor vierzig Jahren gehörte die Kleinstadt zu Frankreich. In 20 Jahren wird "das hier wie San Tropez", sagt Cindys Pensionswirt. Bis es soweit ist trinkt Cindy im Pyjama Tee in alten Kolonialvillen und sammelt Kraft für das groe Transenfestival von Koovagam. Cindy triftt eine der Teilnehmerinnen (u.a.) und stellt fest: Sadhus und Gurus sind oft anderes, als man denkt und auch beim Sex ist in Indien die Familie immer (irgendwie) dabei.
1 Stunde
Eigentlich hatte Bodo von Hodenberg einen guten Job, denn er war Marketing-Chef für den deutschsprachigen Raum bei Taschen. Attraktiver war´s dann aber, eigenes zu verkaufen. Erst Schuhe, und nachdem sich sein schönes Vermögen im Rif-Gebirge in Rauch aufgelöst hatte, fand er mit dem Mut des Verzweifelten zurück zu den Büchern: Jetzt macht er in bildschöne Bücher, vermarktet Bildbände, verlegt (25books.com) Fotobücher, die er immer schon mal machen wollte, die aber kaum jemals wird haben wollen. Wenn das keine Leidenschaft ist: Anlass genug für einen Besuch im Laden, den keiner findet. UPDATE: Neues Audio, bearbeitet mit Kompressor SC4. Besser?
57 Minuten
In jungen Jahren war Kevin McAleer Surferboy, ein auergewöhnlicher zumal, denn er konnte lesen. Heute schreibt er Bücher, die "Surferboy" heien und trinkt klaglos unser labbriges ko-Bier.
1 Stunde 1 Minute
Unsere Prinzessin mit ihrem Prinzen. Ein entspanntes Gespräch mit einer entspannten Cindy am Pool seines schwulen Maharadschas, der dann höchst selbst zum Hörer greift und bei der Frage der Fragen abbricht und sauer sich zurück zieht. Rauchquote ist eins.
31 Minuten
Heute hat die Republica begonnen, das groe Familientreffen der deutschen Blogger. Das Küchenradio trifft ein paar alte Bekannte und steht am Ende alleine da. PS Heute Abend planen wir noch eine Schalte zu Cindy und seinem schwulen Maharadscha.
31 Minuten
Nach zwei langen Monaten haben wir Cindy auf dem Subkontinent erreicht. Leider nur per Telefon, weil die Skype-Verbindung zu schlecht war. Auch kann nur Onkel Andi Fragen stellen, weil unsere Powergramo-Linzenz nicht gestattete, dass bei externen Telefonanrufen alle Teilnehmer aufgenommen werden. Das Problem ist erst hinterher behoben worden, vielleicht also schon bald ein "KR komplett" mit Cindy aus Indien. Jetzt erstmal als Zwiegespräch. Viel Spa. PS: Wir hatten versucht mit Cindy heute um 12.00 MEZ einen Skypecast zu machen. Die Technik scheint aber noch nicht ausgereift und viel zu instabil. (Hatte mich neulich live per Skype bei der Gillmore Gang eingewählt habe. War eine 0800-Nummer in den USA. Wei jemand, was dahinter steckt?) Jetzt, da diese Aufnahmen per Skype inkl. externes Telefon klappen - wenn ihr zukünftig über solche Events schneller informiert werden wollt, folgt uns doch auf Twitter.
1 Stunde 14 Minuten
Die Suche nach Gemeinschaft scheint eine Konstante der menschlichen Existenz zu sein. Doch die Art der Gemeinschaft hat sich in den letzten 100 Jahren so verändert wie unsere Erwartungen an sie. Wir-Gefühl, Tradition, Solidarität - sind Online-Communities Gemeinschaften? Was zeichnet sie aus und wie unterscheiden sie sich von traditionellen Familien? Der Soziologe und Blogger Kai-Uwe Hellmann von der TU Berlin heute am Küchentisch im Küchenradio.
11 Minuten
Unsere Korrespondentin ist dem Bombenterror entkommen und hat neues Material geschickt: Cindy meldet sich aus dem vollklimatisierten und sehr teuren New Delhi. Auf der Suche nach einem Ferien-Job als "caucasian type face" bei einer Bollywood-Casting Agentur hat Cindy seinen Zimmernachbar angemacht: Einem Mode-Designer und Cindy quängelte solange, bis er ihr eine Einladung zur India-Fashion Show zugesteckt hat, die gerade in Delhi stattfindet.
1 Stunde 5 Minuten
Was David Ricardo übersehen hat und wieso die 2. Säule der EU-Agrarpolitik nicht hält, was die Bürokraten versprochen haben - Harald von Witzke, Professor für Agrarökonomie an der HU Berlin, spielt Sendung mit der Maus und erklärt im Küchenradio, was so los ist auf den globalen Agrarmärkten.
1 Stunde 2 Minuten
Cindy kabelt aus Fernost: Cindy im pakistanischen Hochzeitsdress (western style) mit Lebensretter Waqar und Designer-Kollegen. Die pakistanischen Rechtsanwälte demonstrieren immer noch. Der Oberbefehlshaber der Armee hat der zukünftigen Regierung seine Unterstützung zugesichert der einzige Todesfall in der Zeitung ist ein einfacher Rachemord unter Gangstern und Cindy hängt immer noch in Lahore rum: "Main nashey mein hoon" (for I am somewhat drunk). Diesmal vor dem Mausoleum eines Sufi-Heiligen namens Baba Shah Jamal. Vor dem kleinen Kuppelgrab trommeln Musiker sich und ihr Publikum jeden Donnerstagabend in Trance. Auf den Gräbern ringsum sitzen Männer beim Mitternachtspicknick mit Spazigaretten. Baba Jamal soll in Ekstase einst sieben Hügel in Grund und Boden getanzt haben. Cindy verliert, nicht mehr ganz nüchtern, den berblick, was in dieser Umgebung allerdings nicht weiter auffällt. Zum Schlu gibt es dann aber doch noch ein paar simple Grundwahrheiten und ein Gedicht: "Main nashey mein hoon".