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TEDTalks Nachrichten und Politik Archiv

58 Episoden
12 Minuten
Der Harvard Juraprofessor Ronald Sullivan kämpft darum, dass fälschlicherweise verurteilte Menschen aus dem Gefängnis befreit werden. In der Tat hat er im Laufe seiner Karriere bereits 6 000 unschuldige Menschen befreit. Er teilt herzzerbrechende Geschichten davon, wie (und wieso) Menschen für etwas im Gefängnis landen, was sie nicht getan haben, und welche Konsequenzen dies auf ihr Leben und das Leben anderer hat. Schauen Sie diesen wichtigen Talk an, der uns zeigt, dass es unser aller Aufgabe ist, die Welt täglich, so gut wir können, etwas gerechter zu machen.
5 Minuten
Nachdem Michael Brown 2014 von einem Polizeibeamten erschossen wurde, nahm der Künstler Damon Davis an den Protesten in Ferguson, Missouri, teil. Dort sah er nicht nur Wut, sondern auch Selbstliebe und Gemeinschaft. Seine Dokumentation "Whose Streets?" (Wessen Straßen?) erzählt die Geschichte der Proteste aus der Perspektive der Demonstranten. Diese stellten sich jenen Menschen entgegen, die ihre Macht nutzen, um Angst und Hass zu verbreiten.
20 Minuten
2002 wurde Ingrid Betancourt von kolumbianischen Guerilleros, bekannt als FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia, dt.: Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens), entführt – inmitten ihrer eigenen Präsidentschaftskampagne. In den darauf folgenden sechs Jahren wurde Betancourt als Geisel in Gefangenenlagern im Dschungel gehalten, wo sie von Malaria, Flöhen, Hunger und der menschlichen Grausamkeit fast zu Grunde gerichtet wurde bis zu ihrer Rettung durch die kolumbianische Armee. In diesem sehr persönlichem Vortrag berichtet die Politikerin, die inzwischen Schriftstellerin geworden ist, wie es ist, in ständiger Angst zu leben – und wie ihr Glaube ihr Halt gab.
14 Minuten
Man kann Jorge Ramos zwar aus der eigenen Pressekonferenz werfen (wie Donald Trump es 2015 bekanntermaßen tat), aber man wird ihm niemals den Mund verbieten können. Mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung als Journalist ist Ramos davon überzeugt, dass es die Verantwortung eines Journalisten ist, Macht infrage zu stellen und sie herauszufordern. In diesem fesselnden Talk, für den er gegen Mitte Standing Ovations erhielt, erklärt Ramos, warum Journalisten gelegentlich Partei ergreifen müssen.
18 Minuten
65 Millionen Menschen wurden durch Konflikte und Katastrophen aus ihrer Heimat vertrieben. Es ist nicht nur eine Krise; es ist eine Prüfung dessen, wer wir sind und wofür wir stehen, sagt David Miliband – und jeder von uns hat die persönliche Verantwortung, bei der Lösung zu helfen. In diesem unbedingt sehenswerten Vortrag gibt uns Miliband spezifische, greifbare Mittel an die Hand, um Flüchtlingen zu helfen, und um Empathie und Altruismus in die Tat umzusetzen.
13 Minuten
Der Versuch, die politische Landschaft der USA im Jahr 2017 zu verstehen, führte den Anwalt und ACLU-Geschäftsführer Anthony D. Romero an einen überraschenden Ort: ein Fresko des italienischen Renaissance-Malers Ambrogio Lorenzetti aus dem 14. Jahrhundert. Was können wir aus einem 600 Jahre alten Bild für die heutige Zeit lernen? Sehr viel, wie sich herausstellt. Romero erklärt das alles in einem Vortrag, der genauso bemerkenswert ist wie das Gemälde selbst.
15 Minuten
"Es gibt Tatsachen, Meinungen und Lügen", sagt die Historikerin Deborah Lipstadt, als sie die bemerkenswerte Geschichte ihrer Forschung zu Holocaustleugnern erzählt – und deren bewusste Verzerrung der Geschichte. Lipstadt ermutigt uns alle, gegen jene, die die Wahrheit und Tatsachen angreifen, in die Offensive zu gehen. "Die Wahrheit ist nicht relativ", sagt sie.
14 Minuten
Wie sich zeigt, fordert im Krieg nicht Gewalt die meisten Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Was ist es dann? Krankheit, Hunger, Armut – denn Krieg zerstört die Institutionen, die die Gesellschaft am Laufen halten, wie Stadtwerke, Banken, Lebensmittelversorgung und Krankenhäuser. Die Ärztin Margaret Bourdeaux stellt einen mutigen Ansatz zum Wiederaufbau nach Konflikten vor und setzt dabei Prioritäten.
13 Minuten
Warum stecken wir Menschen ins Gefängnis, nur weil sie arm sind? Heutzutage sind eine halbe Million Amerikaner im Gefängnis, weil sie sich die Kaution nicht leisten können und noch weitere sind eingesperrt, weil sie ihre Schulden an das Gericht nicht bezahlen können, manchmal geht es dabei nur um Kleinigkeiten wie einen Strafzettel für Falschparken. Salil Dudani erzählt die Geschichten von Menschen in sogenannten Schuldner-Gefängnissen in Ferguson, Missouri und fordert uns auf, die Art, wie wir arme und ausgegrenzte Menschen bestrafen, zu überdenken.
8 Minuten
Mit der Nachrichtenbranche stimmt etwas ganz und gar nicht. Vertrauen in die Medien hat einen absoluten Tiefstand erreicht; wir werden überschwemmt von Sensationsgeschichten und konsequent hochwertige Nachrichten sind rar, sagt die Journalistin und Unternehmerin Lara Setrakian. Sie nennt uns drei Wege, wie wir die Nachrichten in Ordnung bringen und die komplexen Probleme unserer Zeit leichter verständlich machen können.
16 Minuten
Zu Zeiten, in denen die Welt außer Kontrolle zu geraten scheint, ist Religion vielleicht irrelevant – oder ein Teil des Problems. Aber Rabbi Sharon Braus glaubt, wir können Religion neu erfinden, damit sie den Bedürfnissen des modernen Lebens gerecht wird. In diesem leidenschaftlichen Vortrag teilt sie uns vier Prinzipien einer wiederbelebten religiösen Praxis mit – und bietet Glauben verschiedenster Art als ein hoffnungsvoller Gegentrend zu den betäubenden Wirklichkeiten von Gewalt, Extremismus und Pessimismus.
16 Minuten
Entstanden aus einem Beitrag im sozialen Netzwerk hat die Black-Lives-Matter-Bewegung Diskussionen über Rasse und Ungleichheit auf der ganzen Welt entfacht. In diesem lebhaften Gespräch mit Mia Birdsong teilen die drei Gründer der Bewegung mit, was sie über Führung gelernt haben und was ihnen Hoffnung und Begeisterung inmitten schmerzvoller Realitäten gibt. Ihr Ratschlag, wie man an Gewährleistung der Freiheit für alle teilnehmen kann: Tretet etwas bei, gründet etwas und "verbessert euch gegenseitig, sodass wir alle aufsteigen können."
15 Minuten
die letzten paar Generationen waren Amerikanisierung und Globalisierung praktisch ein und dasselbe. Doch die Sicht der USA auf die Welt und die Sicht der Welt auf die USA -- beides verändert sich. Begleiten Sie Ian Bremmer auf einer Spritztour durch das aktuelle politische Weltgeschehen und lassen Sie sich von Ihm erklären, welche Herausforderungen auftreten, wenn kein einzelnes Land oder Bündis mehr in der Lage ist, die Welt alleine anzuführen. Außerdem wird hinterfragt, ob die USA bereit sind, nicht länger mit Macht anzuführen, sondern indem sie als gutes Beispiel vorangehen.