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glaubhaft Archiv

28 Episoden
11 Minuten
Eine Studie zeigt, dass 30 % von Atheisten ab und zu beten? Wieso ist das so? Wieso v.a. in Krisenzeiten erlebt das Gebet ein enormes öffentliches Aufleben? Tiefer oder - besser gesagt - höher geht jedoch die Frage: Was ist denn eigentlich das Ziel des Gebets?
10 Minuten
Mir begegnet oft der Einwand: „Das kann doch nicht wahr sein!“ Es hat sich ausgehend von den universitären Bibelwissenschaften eine breite Skepsis gegenüber Wunder-Erzählungen in der Bibel breit gemacht. Ich versuche anhand von einem Beispiel eine Antwort darauf zu geben.
11 Minuten
Die Frage spricht für sich! In der Bibel gibt es keinen einzigen Beleg der Anrede Gottes als Mutter. Warum ist das so? Und wäre der christliche Glaube anders, wenn er mütterlicher wäre? Oder ist er es vielleicht sogar?
2 Minuten
Kurze Einführung in unseren Podcast by Mathis Sieber
15 Minuten
Nach einer längeren Pause in Folge Buchmanuskript nun endlich die Wiederaufnahme vom „glaubhaft“. Christen werden im Blick auf ihre Jenseitsvorstellung in erster Linie mit dem Vorwurf konfrontiert: „Das ist doch nur Zukunftsvertröstung!“ Diese Gefahr besteht. Der Säkularismus hat aber dieselbe Gefahr einfach mit negativem Vorzeichen. Nämlich Zukunftsverdrängung. Christentum und Säkularismus haben beide Ansätze damit umzugehen. Aber vor allem interessiert mich, ob ein christlicher Ansatz denkbar ist. LITERATURTIPPS: N.T. WRIGHT, Von Hoffnung überrascht. Was die Bibel zu Auferstehung und ewigem Leben sagt. N.T. WRIGHT, Die Auferstehung des Sohnes Gottes. REAKTION Schreib mir auf glaubhaft@precious.ch
14 Minuten
Ist Jesus auferstanden? Und war dies ein historisches oder einfach ein geschichtliches Ereignis (eine Unterscheidung, die zumal gemacht wird). Ich argumentiere dafür, dass sich die Auferstehung tatsächlich (also historisch) ereignet hat und dass sie auch der entscheidende Faktor für die Entstehung des Christentums war. Aus drei Gründen erachte ich die Auferstehung als wirkliches Ereignis: 1. archäologisch (bzw. traditionshistorisch): die Plausibilität des leeren Grabes 2. literarisch: die schriftliche Plausibilität 3. wirkungsgeschichtlich: die Plausibilität aufgrund der Wirkung auf die ersten Christen Es werden dabei auch die Argumente „Erfindung der Auferstehung“ und „Diebstahl des Leichnams“ und der sogenannten Halluzinationstheorie behandelt. FRAGEN Ich bin gespannt auf Fragen oder Feedbacks an glaubhaft@precious.ch
26 Minuten
In dieser Folge geht es um die sogenannte Kanonfrage der Bibel. Es geht dabei um die Frage, welche Bücher zur Bibel gehören und welche nicht. Simon Walder und Mathis Sieber diskutieren über den Umfang, historische Entwicklungen und Bestätigungen für den Kanon mit einem Umfang von 66 Schriften, die (in reformierter Tradition) dazugerechnet werden. ZITIERTE BIBELSTELLEN Mt 23,35 Lk 24,27 1. Tim 5,18 zitiert Lk 10,7 als „Schrift“ 2. Petr 3,15f. FRAGEN/FEEDBACK Schreib uns an glaubhaft@precious.ch
52 Minuten
»Hauptsache ‚Jesus‘ - lass uns nicht über Theologie streiten!« Oder: »Dein Beharren auf der ‚richtigen Lehre‘ schafft durch nur Spaltung und zerstört die Einheit und Liebe!« In dieser Folge beschäftigen wir uns konkreter mit der sogenannten Evangelikalen Bewegung: Was sie ausmacht, worauf sie sich gründet und warum »richtige« oder besser gesagt »plausible Lehre« auch Einheit schaffen kann und wie wir unterscheiden können, was zentral, was offen und was unwichtig ist (= die sogenannte theologische Triage). Zum anderen gehen wir der Frage nach, wie man eine »Weiterentwicklung« des christlichen Glaubens verstehen könnte und was das mit Äpfel und Birnen bzw. auch der Post-Evangelikalen Bewegung zu tun hat. Für Fragen und Reaktionen schreibt an glaubhaft@precious.ch. Wer die Artikel von Matt Studer dazu lesen möchte, findet hier die Links dazu: • »Aber wir lieben doch Christus! Kommt es wirklich so darauf an, was wir glauben?«: https://www.mindmatt.com/post/aber-wir-lieben-doch-christus-kommt-es-wirklich-so-darauf-an-was-wir-glauben • »Wenn die biblische Lehre uns trennt statt eint! - Theologische Triage im 'Zeitalter der Toleranz‘«: https://www.mindmatt.com/post/wenn-die-biblische-lehre-uns-trennt-statt-eint-theologische-triage-im-zeitalter-der-toleranz • »Evangelikale sind Menschen des Evangeliums - mit Michael Reeves«: https://www.mindmatt.com/post/evangelikale-sind-menschen-des-evangeliums-mit-michael-reeves • »Glauben die Progressiv-Post-Evangelikalen ein anderes Evangelium? Ein Zwischenfazit«: https://www.mindmatt.com/post/glauben-die-progressiv-post-evangelikalen-ein-anderes-evangelium-ein-zwischenfazit
55 Minuten
In einem zweiten Durchgang zum Thema »Vorherbestimmung und Freier Wille« bespreche ich die vier Positionen in dieser Frage: Arminianismus, offener Theismus, Molinismus und die klassische Position. Auf der einen Seite erachte ich alle vier Positionen hilfreich in praktischer Perspektive. Zum anderen gehe ich aber der Frage nach, welche Position dem historisch christlich-biblischen Bild am meisten entspricht.
1 Stunde 3 Minuten
Matt hat auf seinem Blog drei Artikel zum Thema Vorherbestimmung und Freier Wille geschrieben (https://www.mindmatt.com). Ausgehend davon diskutieren wir hier den Unterschied zwischen dem sogenannten »Offenen Theismus« und der »klassischen Position« in dieser Frage.
13 Minuten
In dieser Folge nehme ich hauptsächlich Gedanken von Michael Schmidt-Salomon auf aus seinem Buch »Die Grenzen der Toleranz«. Wir leben heute in einer »Kultur der Ängstlichkeit«, im »Zeitalter des Empörialismus«. Wir reagieren wir darauf? 1. Argumente statt Stimmung machen. 2. Beifall von der falschen Seite akzeptieren. Und 3. Die Kunst der zivilisierten Verachtung.
48 Minuten
In dieser Folge geht es um den Klassiker "Ein säkulares Zeitalter" von Charles Taylor. Ich bin heute jedoch mit einem neuen Format unterwegs und bin ich Gespräch mit Matt Studer, Musiker und Theologe und Blogger auf www.mindmatt.ch. Matt hat in zwei Blogartikeln »Welt ohne Gott« Charles Taylor versucht wiederzugeben. Wie tickt eine Welt ohne Gott? Was fehlt? Und worin sind sich Atheisten und Gläubige (bis auf das Vorzeichen) ziemlich ähnlich? Blog von Matt Studer: www.mindmatt.ch Literatur - Charles Taylor, Ein säkulares Zeitalter, Frankfurt am Main, 2020, 2. Auflage (ursp. 2007). - James K.A. Smith, How (not) to be secular, Reading Charles Taylor, Grand Rapids, 2014.
20 Minuten
Unser moralisches Bewusstsein gilt als hartnäckigstes und stärkstes Indiz für Transzendenz (so mit Immanuel Kant). Und im Unterschied zu den anderen »Gottesbeweisen« gibt es sozusagen Inside-Information. Es sagt uns nicht nur, dass da etwas sein könnte, sondern auch wie es sein könnte. 1. Was ist unser moralisches Bewusstsein? 2. Woher kommt es? 3. Was ist plausibler: Illusion oder Intuition?
15 Minuten
Mathematik verblüfft - auch wenn es manche vielleicht noch nicht erkannt haben - mit seiner Schönheit, Beständigkeit und Nützlichkeit. Erklären muss man, wie das möglich ist. Ist es Zufall (Mary Leng), Unfall (Thomas Nagel widerspricht) oder ein »Einfall«? Und zwar im wahrsten Sinne eine freundliche Invasion aus dem Jenseits?
18 Minuten
Musik ist unter anderem ein Inbegriff für das Schöne. Doch warum gibt es Musik. Evolutions-Biologisch ist sie nämlich ein Geheimnis. Oder mit den Worten von Charles Taylor ein Mysterium. Mit den Worten von Stephen Pinke ein »auditiver Cheescake«. Sprich: eine Illusion. Wie sollen wir also mit Musik - und weiter gefasst mit Kunst - umgehen? Philipp Bloom, Historiker und Philosoph, meint: Wir sollen sie einfach »spielerisch ernst nehmen«. Doch können wir das nach heutigem Erkenntnisstand wirklich? Ich plädiere dafür, dass Musik nicht Illusion, sondern ein Fenster ist.
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Unser Anliegen ist es den christlichen Glauben wi…