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ELTERN ABC Archiv
52 Episoden
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Wie viel sollte das Baby zunehmen? I Warum verliert mein Baby nach der Geburt Gewicht? Ist das normal? Wie viel sollte es wiegen? Und was ist Über-, was Untergewicht bei Säuglingen? ELTERN-Kinderarzt Dr. Axel von der Wense weiß Bescheid. Wie viel sollte das Baby zunehmen? Ist es normal, dass mein Baby nach der Geburt an Gewicht verliert? Wie viel sollte es im dritten Lebensmonat wiegen? Und kann ein Baby schon zu dick sein? ELTERN-Kinderarzt Prof. Dr. Philippe Stock vom Altonaer Kinderkrankenhaus weiß Bescheid und erklärt alles im Video: Wie entwickelt sich das Gewicht meines Babys im ersten Lebensjahr? Zunächst einmal wird in den ersten zwei Lebensjahren des Kindes das Gewicht bei jeder Vorsorgeuntersuchung gemessen und dokumentiert. Wie sich das Gewicht entwickelt, ist natürlich auch von dem Gewicht bei der Geburt abhängig. Jungen kommen durchschnittlich mit 3700 Gramm zur Welt, Mädchen wiegen meist etwas weniger. In den ersten Tagen nach der Geburt verlieren die Kinder häufig an Gewicht, da sich das Stillen erst langsam entwickelt. Die Faustregel ist, dass sie nach dem 10. bis spätestens 14. Lebenstag das Geburtsgewicht wieder erreicht haben sollten. Danach nehmen die Kinder in den ersten Lebenswochen rund 150 Gramm pro Woche zu. Im dritten Lebensmonat beträgt das mittlere Gewicht dann ca. fünfeinhalb bis sechs Kilo und am ersten Geburtstag haben sie ein Durchschnittsgewicht von 10 Kilo. Wie entsteht Übergewicht bei Säuglingen? Übergewicht tritt häufig in Zusammenhang mit künstlicher Säuglingsnahrung auf. Manchen Kindern fällt es dann schwerer, ein gesundes Sättigungsgefühl zu entwickeln als bei Muttermilchernährung. Es kann vorkommen, dass sie mehr trinken als notwendig. Hast du den Verdacht, dass das bei deinem Kind der Fall ist, bitte deine Hebamme oder deinen ansässigen Kinderarzt um eine Ernährungsberatung. Wie entsteht Untergewicht? Es kann in seltenen Fällen vorkommen, dass die Milchdrüsen zu wenig Muttermilch produzieren, was wiederum zu einer geringeren Kalorienversorgung führt. Das merkst du sehr schnell, wenn dein Kind nach dem Stillen unzufrieden wirkt und zum Beispiel vermehrt schreit. Besteht der Verdacht auf Untergewicht und hilft auch häufigeres Anlegen nicht, rede frühzeitig mit deinem Kinderarzt oder deiner Hebamme. Untergewicht kann auch ein Zeichen einer körperlichen Erkrankung sein. Das ist aber eher die Ausnahme. Generell gilt: Hast du Zweifel oder Sorgen, kläre es lieber mit deinem Kinderarzt einmal mehr ab. Weitere Infos rund um das Thema Gewicht bei Babys findest du hier: https://www.eltern.de/schwangerschaft Folgt ELTERN auch gerne hier: Facebook: https://www.facebook.com/eltern.de Instagram: https://bit.ly/2Qon4az Pinterest: https://bit.ly/2lhEo3n Youtube: https://bit.ly/2FrDH2j Webseite: https://www.eltern.de
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Wochenbett: Die ersten Tage zu Hause | Was passiert jetzt? Wie lange dauert das Wochenbett? Und warum ist es so wichtig? Ab wann darf ich spazierengehen? ELTERN-Hebamme Janette Harazin erklärt im Video den Ablauf des Wochenbetts und verrät ihre Tipps und Tricks. Was denkst du? Wochenbett: Die ersten Tage zu Hause Du bist nach der Geburt aus dem Krankenhaus zurück, weiß aber so gar nicht, was jetzt auf dich und dein Baby die ersten Tage zu Hause zukommt? Kein Problem! Unsere ELTERN-Hebamme Janette Harazin klärt im Video auf 1.) Was ist das Wochenbett? Früher lagen die Frauen nach der Geburt längere Zeit im Bett. Das ist heute nicht mehr so. Trotzdem dient das Wochenbett heute auch noch zur Schonung nach der Geburt. Dein Körper hat eine Anstrengung vergleichbar mit einem Marathonlauf hinter sich und benötigt diese Zeit zur Regeneration und um wieder zu Kräften zu kommen. 2) Was passiert im frühen Wochenbett? Das frühe Wochenbett beginnt mit der Nachgeburt und dauert 10 Tage. Während des frühen Wochenbetts bildet sich die Gebärmutter zurück, der Stillprozess kommt in Gang, die Milchbildung setzt ein, der Umgang mit dem Kind steht im Vordergrund und die Schwangerschaftshormone bauen sich ab. Außerdem setzt häufig auch der typische Babyblues ein. In dieser Zeit wirst Du intensiv von Deiner Hebamme betreut, bis zu zwei Mal am Tag. Dabei ist wichtig: Gönn dir Ruhe, vermeide Besuche und lerne dein Kind erst einmal kennen. Diese Zeit dient der Bindung zwischen Dir und Deinem Kind. 3.) Was passiert mit meinem Kind im Wochenbett? Dein Kind lernt im Wochenbett seine neue Umwelt kennen. Bisher kannte es nur den Bauch. Es lernt Hunger kennen, den hatte es vorher noch nie. Es hat plötzlich eine Verdauung, was es auch nicht kennt und vor allem kann das Kindspech auch noch Bauchschmerzen machen. Hinzu kommt, dass dein Baby jetzt die meiste Zeit Stoff auf der Haut fühlt, was es so auch noch nie erlebt hat. Es wird ständig angefasst, die Gerüche und Geräusche verändern sich – all das sind Reize, die dein Baby nicht kennt. Bisher kannte es nur eure Stimmen und jetzt braucht es viel Ruhe, um anzukommen. 4.) Was ist das späte Wochenbett? Das späte Wochenbett beginnt am 11. Tag und geht bis Woche 8. In dieser Phase geht es um die hormonelle Umstellung. Die Wassereinlagerungen werden ausgespült, man wird wieder fitter, die ersten Spaziergänge stehen an. Die Frau sollte aber weiterhin Dinge wie Hausputz oder Großeinkauf vermeiden und sich umsorgen lassen. Wichtig ist auch, dass das Kind noch in dieser Zeit viel Ruhe hat und abgeschottet wird. 5.) Was sind Folgen, wenn ich mir im Wochenbett keine Ruhe gönne? Das Wochenbett ist dafür da, um sich zu regenerieren. Frauen, die das nicht tun, haben häufig mit Schwierigkeiten, von Milchstau bis Nachblutungen, zu kämpfen. Weitere Infos für Frauen im Wochenbett gibt es hier: https://bit.ly/2qVfYQ2 Folgt ELTERN auch gerne hier: Facebook: https://www.facebook.com/eltern.de Instagram: https://bit.ly/2Qon4az Pinterest: https://bit.ly/2lhEo3n Youtube: https://bit.ly/2FrDH2j Webseite: https://www.eltern.de
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Ab wann und wie stille ich richtig ab? | Wie funktioniert Abstillen? Ab wann braucht mein Baby Beikost? Und wie kann ich den Milchfluss verringern? ELTERN-Hebamme Wibke Klug erzählt im Video ihre Tipps und Tricks. Wann möchtest du dein Baby abstillen? Ab wann und wie stille ich richtig ab? Manche können es kaum abwarten, andere befällt die Wehmut – irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem sich jede Mutter mit dem Thema Abstillen beschäftigt. Wie man am besten abstillt und was für Tipps und Tricks es dabei gibt, verrät ELTERN-Hebamme Wibke Klug im Video: 1.) Wann ist die beste Zeit, um Beikost einzuführen? Zwischen der 17. und der 27. Lebenswoche wird empfohlen, mit der Beikost zu beginnen. Neuere Forschung zeigt, dass Kinder, die in diesem Alter mit Beikost beginnen, ein etwas geringeres Risiko haben, später Lebensmittelallergien zu entwickeln. Ein typisches Signal, dass dein Baby reif für Beikost ist: Es hat Interesse am Essen und kann geradezu Futterneid entwickeln, wenn du selbst die Gabel zum Mund führst. Klassischerweise ersetzt du das Stillen zur Mittagszeit durch eine Beikost wie einem Brei. Am Anfang wird das Baby nur ein oder zwei Löffel essen und danach gestillt werden. Nach und nach isst es immer mehr und trinkt weniger an der Brust. Nach dem Mittagsmahl folgt irgendwann der Abendbrei, dann der Frühstücksbrei. Am Ende wird auch das Stillen in der Nacht durch einen Brei ersetzt. 2.) Wie teste ich, ob mein Baby schon bereit für Beikost ist? Ob dein Baby schon so weit ist, kannst du prüfen in dem schaust, ob dein Baby schon den „Zungenvorstoß“ abgelegt hat. Das heißt: Wenn du mit einem Löffel den Mund deines Kindes berührst, dann streckt es nicht mehr die Zunge raus, sondern ist in der Lage, den Löffel abzulecken. 3.) Wie schaffe ich es, dass meine Brüste aufhören, Milch zu produzieren? Durch die Verlängerung der Stillabstände und die geringere Nachfrage reguliert sich die Milchproduktion der Brüste selbstständig. Sollte dies nicht der Fall sein, können Kräutertees wie Pfefferminze oder Salbei helfen. Eine weitere Hilfe kann ein fester BH sein und die Brust zu kühlen. Phytolacca D2 ist ein homöopathisches Arzneimittel, das du achtmal am Tag nehmen kannst, das dafür sorgen soll, das die Milchproduktion zurückgeht. Weitere Infos zum Abstillen findest du hier: https://www.eltern.de/baby/babyentwic... Folgt ELTERN auch gerne hier: Facebook: https://www.facebook.com/eltern.de Instagram: https://bit.ly/2Qon4az Pinterest: https://bit.ly/2lhEo3n Youtube: https://bit.ly/2FrDH2j Webseite: https://www.eltern.de
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Ich habe ein Bewerbungsgespräch. Muss ich sagen, dass ich schwanger bin? | Darf der Arbeitgeber mich nach einer Schwangerschaft fragen? Und darf ich sie verschweigen? ELTERN-Fachanwalt für Arbeitsrecht Mathias Mayer steht Rede und Antwort im Video. Hast du noch Fragen? Muss ich im Bewerbungsgespräch sagen, dass ich schwanger bin? Du fragst dich, ob du im Bewerbungsgespräch erzählen musst, dass du schwanger bist? ELTERN-Fachanwalt für Arbeitsrecht Mathias Mayer erklärt dir im Video, wie die rechtliche Lage dazu aussieht und ob du in dieser Situation auch lügen darfst: 1. Muss ich im Bewerbungsgespräch sagen, dasss ich schwanger bin? Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat auf diese Frage eine klare Antwort: nein! Im Bewerbungsgespräch musst du nicht offenbaren, dass du schwanger bist. Übrigens darf der Arbeitgeber dich auch nicht danach fragen, selbst wenn die ausgeschrieben Tätigkeit für dich und dein Baby gesundheitsgefährdend wäre. 2. Was kann ich tun, wenn er mich nach einer Schwangerschaft fragt? Fragt dich der Arbeitgeber im Bewerbungsgespräch trotzdem, ob du schwanger bist, hast du in diesem Fall das Recht darauf zu lügen. Du musst deine Schwangerschaft nicht offenbaren. 3. Warum darf er mich nicht fragen? Da er diese Frage einem Mann nicht stellen würde, ist die Frage nach einer Schwangerschaft in dieser Situation rechtlich gesehen diskriminierend. Denn die Praxis zeigt auch: Wenn die Frage wahrheitsgemäß beantwortet wird, bekommt die Frau den Job meist nicht. Du möchtest mehr über das Mutterschutzgesetz wissen? Dann klick hier mal rein: https://bit.ly/2UyMFj1 Folgt ELTERN auch gerne hier: Facebook: https://www.facebook.com/eltern.de Instagram: https://bit.ly/2Qon4az Pinterest: https://bit.ly/2lhEo3n Youtube: https://bit.ly/2FrDH2j Webseite: https://www.eltern.de
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Wann darf ich meinem Kind einen Schnuller geben? | Welchen soll ich kaufen und wie lange darf es einen Nuckel haben? Worauf muss ich achten? ELTERN-Hebamme sorgt im Video für Klarheit. Wollt ihr einen Schnulli geben? Wann kann ich meinem Kind einen Schnuller geben? Es gibt Unmengen an bunten Schnullern in den Regalen der Drogerien. Doch welcher davon ist der richtige und worauf muss ich achten? ELTERN-Hebamme Wibke Klug klärt im Video auf: 1.) Wann darf ich meinem Kind einen Schnuller geben? Die offizielle Empfehlung ist, dass das Baby jederzeit in den ersten sechs Monaten einen Schnuller bekommen darf. Grundsätzlich sollten die Eltern mit dem Schnulli aber so lange warten, bis das Baby gut aus der Brust trinken kann. 4.) Welchen Schnuller sollte ich kaufen? Es gibt Schnullis aus unterschiedlichen Materialien wie Silikon oder Latex, die man alle in der Drogerie kaufen kann. Auch in der Form gibt es Unterschiede. Hier muss man einfach ausprobieren und testen, welchen Schnuller das Kind am liebsten mag. Wichtig ist allerdings, dass die Eltern auf die Altersangabe auf der Verpackung achten, denn sonst kann es passieren, dass der Schnuller zu groß ist für das Neugeborene. 2.) Was sind Momente, in denen ich den Schnuller geben oder nicht geben darf? In den ersten sechs Monaten immer. Ab dem siebten Monat dann nur noch, um das Baby zu beruhigen. Ab dem ersten Lebensjahr nur noch zur Nacht. 4.) Worauf muss ich achten? Es kann passieren, dass das Saugen am Schnuller das Hungergefühl des Babys befriedigt. Deswegen ist es wichtig, dass die Eltern darauf achten, dass ihr Baby trotzdem genug isst. Nuckelt es seit drei Stunden zufrieden herum, kann man mal probieren, ob es nicht doch etwas essen möchte. Ein Tipp: Die Eltern sollten immer mindestens drei der Lieblingsschnullis dabei haben, denn die Nuckel verschwinden gerne mal schnell. Weitere Infos für Eltern und werdende Eltern findest du hier: https://www.eltern.de/baby/pflege-und... Folgt ELTERN auch gerne hier: Facebook: https://www.facebook.com/eltern.de Instagram: https://bit.ly/2Qon4az Pinterest: https://bit.ly/2lhEo3n Youtube: https://bit.ly/2FrDH2j Webseite: https://www.eltern.de