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Auto Hell Dunkel
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Isses aber nicht... Archiv

29 Episoden
1 Stunde 18 Minuten
Tschu Tschu, die Fahrkarten bitte!

Eine rote Lokomotive fährt gen Sozialismus, Alex und Sebastian plaudern Dampf und schaufeln die Kohlen, während Lokomotivführer Lukas bei diesem Besuch noch eine Schippe drauf legt. An Bord haben sie "The Iron Heel" von Jack London und fahren damit von den USA um 1900 schnurstracks in´s sozialistische Arbeiterparadies. In Überlänge folgen wir Avis Everhard und ihrem Mann beim Versuch, die Weichen zum Kommunismus zu stellen, nachdem sie in ein gemeinsames Gleisbett gefunden haben. Also hopps auf den fahrenden Zug aufspringen, bevor ihr die rote Laterne seht.Es ist allerhöchste Eisenbahn!

(Zwischenstops in brutaler Oligarchenherrschaft zählen unter 500 Jahren NICHT als Verspätung. Keine Rückerstattung bei Gesprächentgleisungen)
46 Minuten
Die erste Folge des Jahres startet genau wie das Jahr selbst mit einem Knall. Die 1998 ausgestrahlte ZDF-Produktion Der Dritte Weltkrieg: Eine historische Simulation, die unter der Federführung des Geschichtenerzählers Guido Knopp entstand, reflektiert das Ende des Kalten Kriegs der Jahre 1989/90 und beschreitet genretypisch einen Alternativpfad.

Wir haben bei der Produktion dabei keine Kosten und Mühen gescheut! Nicht nur die historische Simulation wird besprochen, sondern auch das anschließende Talkformat mit einigen (mehr oder weniger...) versierten Experten zum Thema eines heißen Endes der sonst arg kühlen Blockkonfrontation.
56 Minuten
Mit reichlich Verspätung erzählt Alex in dieser Folge von einer Welt, in der bereits Mitte des 19. Jahrhunderts Computer im British Empire den Ton angeben.

Zusammen mit dem Technikoptimisten Sebastian bespricht der Fortschrittsmiesepeter Alex die utopischen und dystopischen Züge des Steampunk, Evolutionstheorien des 19. Jahrhunderts und auch den Great Stink.
1 Stunde 19 Minuten
Mit Gast Lukas bewegen sich Alex und Sebastian auf elefantastische Abenteuer durch ein karthagisches 15. Jahrhundert.
1 Stunde 1 Minute
In dieser Folge gibt es für uns alle gleich drei Wiedersehen: 1. freut es uns, Alex und Sebastian, natürlich sehr, dass wir euch wieder am Apparat begrüßen dürfen. 2. sprechen wir heute über den bereits bekannten Autor Oliver Henkel, der uns mit den Atomzeppelinen über Lübeck eine gute Zeit bescherte. Und 3. treffen wir erneut Fabian, unseren ersten wiederkehrenden Gast in der Podcastgeschichte!

Mitgebracht hat Fabian uns das Buch Die Zeitmaschine Karls des Großen (2001) und er wird uns von Millionenstädten, west- und oströmischen Reichen und der amerikanischen Luftwaffe erzählen. Klingt verwirrend? Ist es. Wie das alles zusammenpasst? Erfahrt ihr in dieser Folge!
58 Minuten
Nach den hochkulturellen Höhenflügen mit Philip Roth begeben sich Alex und Sebastian wieder in die Schmuddelecken des Genres und treffen dort auf einen alten Bekannten. Harry Turtledove hatte 2009 die Idee zu beschreiben, wie eine Welte aussähe wenn der Zweite Weltkrieg bereits 1938 begonnen hätte. Wir begleiten diverse Figuren in den Schrecken und Wirrungen dieses Szenarios frei nach dem Motto: Manchmal muss man ein Pferd auch totreiten.
1 Stunde 1 Minute
In dieser Folge besprechen Alex und Sebastian ein Buch, in welchem die Vereinigten Staaten von Amerika einen faschistischen Weg in den 1940er Jahren einschlagen. Im Roman "Verschwörung gegen Amerika" erleben wir eindrücklich die Schilderungen von einem Amerika, das durch die Wahl der Luftfahrtikone Charles Lindbergh zum amerikanischen Präsidenten zu einer zunehmend antisemitischen Nation wird, die sich im 2. Weltkrieg unter dessen Präsidentschaft abschottet.
49 Minuten
Oldtimer fahren mit Wasserstoff und die Menschheit ist zum Mars geflogen. Das alles, weil John Brown in Harpers Ferry sein Überfall auf eine Waffenfabrik gelingt. Moment mal! John Brown? Der John Brown, der in Kansas Menschen zerhackstückte?! Der John Brown, dessen Leichnam im Bürgerkrieg in einem Marschlied besungen wurde?! Ganz richtig! Heute dreht sich unser Alternativgeschichtskarussell weiter und wir berichten davon, wie der militante Abolitionismus den Lauf der Geschichte hätte verändern können.
53 Minuten
Eine Konferenz mitten im Zweiten Weltkrieg, dabei sind Stalin, Roosevelt, Churchill und ein vierter, mysteriöser Gast? Wer kann das sein? Wert hat den eingeladen? Warum sind wir wenig überrascht? Kann uns das Überzeugen? Und sind Scheinfragen nicht einfach billigste Stilmittel?
38 Minuten
Nach einem gemeinsamen Kinoabend präsentieren wir heute einen besonderen Film aus den 70ern - Boys from Brazil aus dem Jahr 1978. Dieser Skandalfilm zeigt uns die versteckte Geschichte des jüdischen Nazijägers Ezra Liebermann, der einer Verschwörung von Altnazis in Südamerika auf die Spur kommt, die den Tod Dutzender mittlerer Verwaltungsbeamter vorsieht.

Aber warum müssen diese Männer sterben? Antworten auf diese Frage gibt es natürlich in dieser Folge!
44 Minuten
Andre J. Hellers Variante für einen alternativen Ersten Weltkrieg ist unser heutiges Thema, in unserer Folge zu "Gray Tide in the East" geht es um die Wurst.
48 Minuten
In dieser Folge tauchen wir gemeinsam tief ab in eine Version der USA, die heimgesucht wird von Hippopotamus Amphibius - dem Flusspferd. Hippo Ranches durchziehen weite Teile der Landschaft, Hopper - unsere ganz spezielle Geschmacksrichtung des Cowboys - durchstreifen die neuen Sümpfe und können hoffen, nicht von den wildgewordenen Tieren gefressen zu werden.

Der Clou an der Geschichte ist, dass man 1910 tatsächlich plante, die USA mit der American Hippo Bill zu einer Nation von Flusspferd-Ranchern zu machen. Die wahre Begebenheit ist fast noch bescheuerter als das von der Novelle präsentierte Zerrbild.
1 Stunde 2 Minuten
Eine volle Schippe aus dem Schundeimer wollen wir uns heute gönnen, und den Schund geschaufelt haben dieses mal nicht Alex und Sebastian, sondern ihr Gast. Fabian hat es auf sich genommen, "Stahlfront" von Tom Zola vorzubereiten: Adolf Hitler stirbt im Winter 1942 und ein Haufen heldenhafter Wehrmachtssoldaten erkennt plötzlich, dass sie auf Vernichtungskriege eh nie bock gehabt haben...

Episode 16 - N

36 Minuten
Diese Folge widmet sich ganz den vielen Leben des Napoleon Bonapartes. Viel mehr den Leben des N. Denn Dieter Kühn, Autor des gleichnamigen Werkes, verschriftlicht ein imaginiertes Flussdiagramm über das, was Napoleon Bonapartes alles hätte werden können.
1 Stunde 6 Minuten
Im regnerischen Sitka hat Detective Meyer Landsmann ein Problem. Ein Alkoholproblem. Und ein Problem mit der Leiche, die in seinem Hotel gefunden wurde. Ganz davon abgesehen, dass er nicht weiß, wo er in zwei Monaten arbeiten, leben oder trinken wird. Den Meyer Landsmann ist jüdisch, einer von den "Frozen Chosen", von etwa drei Millionen, die Anfang der 1949er Asyl bekamen auf einer der vielen Inseln Alaskas. 60 Jahre konnten sie hier sicher leben, 60 Jahre, aber keinen Tag länger. Ihr Bleiberecht läuft ab, die Zukunft scheint grau, wie der Himmel über Sitka. Nur die ganz Verzweifelten und die ganz naiven können noch Hoffen, darauf, dass sie einen amerikanischen Pass bekommen, oder, dass der Messias kommt.

Michael Chabon führt uns durch seine triste Metropole in einer Noir-Geschichte, die in tausend Grautönen schillert. Ein absurdes Szenario und vielleicht gerade deshalb das einzige, in dem eine Yiddische Großstadt denkbar ist, ohne den Völkermord zu vergessen.
Isses aber nicht...

Isses aber nicht...

Der Podcast über Alternativgeschichte