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203 Episoden
59 Minuten
„Hilfe, mein Hund kann nicht alleinebleiben!“ Gehört dein Hund auch zu denen, die schon nervös werden, wenn du von der Couch aufstehst? Die dir hinterherlaufen, sobald du durch die Tür gehst? Nein, er versucht nicht, dich zu kontrollieren. Er hat einfach Angst, dass er alleinebleiben muss.

Das Alleinebleiben kann für Hunde eine wunderbare Zeit sein, die Batterien wieder aufzutanken und sich einfach mal unkontrolliert durch die Wohnung zu schnüffeln und alles zu entdecken, was es zu entdecken gilt. Aber leider ist das Alleinebleiben für viele Hunde echter Stress, echter Schmerz, echtes Leid. Der Mensch leidet dann unter der Zerstörungswut des Hundes, unter lautem Geschrei oder unter Pipi/Haufen in der Wohnung. Trennungsstress ist für alle Beteiligten schwer zu ertragen.

Hundetrainerin Tammy Madeleine Kunzendorf hat sich auf das Alleinebleiben-Training spezialisiert. Im Gespräch mit Sonja Meiburg zeigt sie auf, wie Trennungsstress entstehen kann und welche Trainingmöglichkeiten es für den Menschen gibt. Natürlich auch darüber, welche Fallstricke lauern und wie es ist, wenn einem im Training ständig etwas dazwischenkommt und es torpediert.

Wie versprochen, findet ihr hier unseren Link zu den (kostenlosen!) Trennungsstress-Videos mit Sonja:

Muddi, lass mich nicht alleine! Trennungsstress erkennen
1 Stunde 12 Minuten
"Der muss ja nun wirklich permanent ausgelastet werden!"

"Puh, der braucht aber eine starke Hand, sonst tanzt er dir auf der Nase rum!"

"Ne, also das ständige Gekläffe und Gehibbel wär mir ja zu viel. Kannst du den nicht ordentlich beschäftigen?"

Ja, okay, der Malinois ist wirklich nicht gerade berühmt für sein gelassenes Wesen. Aber bedeutet das unbedingt, dass ich ihn auslasten muss bis zur kompletten Erschöpfung? Oder dass ich ihn zu Gehorsam und Ruhe zwingen muss? Dass er eine so starke Persönlichkeit ist, dass ich ihm nur durch Strenge und Druck beikomme?

Wir dachten uns, wir fragen mal jemanden, die sich damit auskennt!

Sonja Flohr und Sonja Meiburg unterhalten sich über eine Hunderasse, die als Gebrauchshund unter dem Verdacht steht, permanent unter Strom zu stehen und nur durch aversive Maßnahmen erziehbar zu sein. Sonja Flohr ist Diensthundeführerin und hält selbst zwei Malis. Sonja Meiburg kommt aus einem Diensthunde-Elternhaus und hat auch die eine oder andere Story zum Malinois (damals noch "Mechelaar") beizutragen.

Gemeinsam unterhalten sie sich über den Umgang mit dem Malinois, seinem Wesen, das Diensthundewesen und aversive Erziehung.

Wie kriege ich den Hund dazu, nicht mehr in meinen Arm zu beißen, wenn er sich aufregt? Wie schaffe ich es, einen Hund aus einem hohen Erregungszustand wieder auf die Erde zu holen? Lass dir von den beiden Sonjas ein paar wertvolle Tipps für deinen Alltag mit deinem Hund geben.
53 Minuten
Weißt du, was eine „rückgerichtete Aggression“ ist? Das hat sich als Begriff etabliert für eine Aggression, deren Ziel sich von „nach vorne“ nach „zurück“ verschiebt. Sprich: Wollte dein Hund eigentlich den Nachbarshund anbrüllen und du fasst ihn (also deinen Hund, nicht den Nachbarshund) unvermittelt an, um ihn zum Beispiel wegzuziehen, dann schnappt dein Hund nach dir statt nach dem Nachbarshund.

Und das, obwohl dein Hund dich mag und obwohl ihm ganz sicher nichts ferner liegt als dich beißen zu wollen. Rückgerichtete Aggression kann durch Frust entstehen oder auch durch Schreck oder auch, weil dein Hund mit einer Maßregelung von dir rechnet, wenn du in einer stressigen Situation nach ihm greifst.

Hey Fiffi-Trainerin Daniela Maletzki kennt diese Situationen nur zu gut.

Ihren Schäferhund Chase kennt ihr ja schon aus einigen anderen Podcast-Folgen. Er ist…nun ja… einfach Chase. Er fährt schnell hoch, reagiert dann auch entsprechend über und ist in solchen Situationen nicht immer einfach unter Kontrolle zu bringen. Aber was tun, wenn du einen Hund hast, der zu rückgerichteter Aggression neigt? Nein, du bist dem nicht komplett hilflos ausgeliefert. Du kannst einiges tun. Was das ist und wie du sinnvolle Rituale etablierst, hörst du in unserem heutigen Podcast!
59 Minuten
Haben wir Hundemenschen es verlernt, Hunden ihre hündische Kommunikation zu lassen und auch mal Dinge unter sich ausmachen zu lassen? Kann es sein, dass wir zu viel regulieren wollen?

Puh, schwieriges Thema, über das sich Regine Hochhäusler und Sonja Meiburg heute unterhalten.

Wann kann ich Kommunikation unter Hunden, auch wenn sie ins Aggressive abkippen sollte, einfach mal laufen lassen? Und wann muss ich doch eingreifen und regeln? Und wie erkenne ich überhaupt, was möglich ist und was nicht?

Hör rein und lass uns deine Meinung dazu wissen!

Mehr zum Thema Leinenaggression auf Hey-Fiffi.com.
1 Stunde 18 Minuten
"Der hat nichts zu entscheiden! Ich bin der Boss!" Kennste, ne? Aber ist das wirklich so? Könnte es nicht so sein, dass es sowohl unseren Hunden als auch uns hilft, wenn sie so viel wie möglich entscheiden können? Und könnte es nicht sein, dass wir einfach Angst davor haben, die Kontrolle über unseren Hund zu verlieren, wenn wir ihn etwas entscheiden lassen?

So nach dem Motto: Wenn er den Spazierweg entscheidet, dann beißt er mich morgen, wenn ich ihm etwas verbieten will. Spoiler: Davor brauchst du keine Angst haben! Wenn wir den Hunden eine gewisse Kontrolle über ihr Leben lassen, macht das entspanntere, gelassenere und fröhlichere Hunde. Und damit auch entspanntere, gelassenere und fröhlichere Menschen. Angst vor einem Kontrollverlust musst du nicht haben, denn letztendlich entscheidest immer noch du, welche Freiheiten und welche Entscheidungen du deinem Hund zugestehen möchtest und wo das nicht möglich ist.

Kathi Fleischer spricht mit Sonja Meiburg darüber, warum Menschen der Meinung sind, dass ihr Hund nichts entscheiden darf. Sie sprechen darüber, was das mit den Hunden und den Menschen macht. Und darüber, wie du Regeln aufstellen und auch durchsetzen kannst.

Es ist ein intensives und durchaus schon mal emotionales Gespräch, in das sich dann auch noch ein kleiner Überraschungsgast auf zauberhafteste Art und Weise mit eingeschaltet hat.
1 Stunde 7 Minuten
Almut ist umgezogen! Mit allem, was dazu gehört. Neue Räumlichkeiten, neue Farben, neuer Garten, neue Nachbarn.

Was für eine Herausforderung für eine ganze Hundemeute! Nicht nur, dass Flori meint, die Kirchturmuhr wäre unfassbar gefährlich. Nicht nur, dass jetzt direkt neben dem Gartenzaun eine Kindertagesstätte steht und die Hunde die Geräusche und Bewegung dort lautstark kommentieren müssen.

Nein, Almut hat auch die spezielle Art Hunde, die sich direkt mal unter dem Zaun durchbuddeln müssen.

Wie Almut diese ganzen Herausforderungen in den Griff bekommt, wie sie ihre Nerven beruhigt und welche Tipps und Tricks sie im Alltag anwendet, erfahrt ihr in ihrem Gespräch mit Sonja Meiburg.

Und hier kommen die versprochenen Links.

Einmal zum 10-Leckerli-Spiel:

https://www.hey-fiffi.com/clickertraining-hunde/10-leckerli-spiel/

https://www.hey-fiffi.com/clickertraining-hunde/neuer-spass-mit-dem-10-leckerli-spiel/

Zu ängstlichen Hunden:

https://www.hey-fiffi.com/hund-hat-angst/

Zum Bellen am Zaun:

https://www.hey-fiffi.com/basistraining-hunde/gebell-am-gartenzaun/

https://www.hey-fiffi.com/blog/bettina-haas-blog/schluss-mit-dem-gebell-am-gartenzaun/

Und zum Barriereclickern:

https://www.hey-fiffi.com/alltagshilfen/barriereclickern-auf-dem-weg-bleiben/
34 Minuten
Dir ist doch ganz bestimmt schon mal ein Hund mit Maulkorb untergekommen. Oder du hast selbst einen Hund, der einen Maulkorb tragen muss/soll. Dann kennst du bestimmt auch die Fragen:

"Warum braucht der den?"

"Ist der bissig?"

Oder dir wird gleich Tierquälerei unterstellt und rumgepöbelt, du hättest deinen Hund nicht im Griff. In unserer Gesellschaft ist der Anblick eines Hundes mit Maulkorb nicht selbstverständlich und provoziert gerne mal Fragen und Vorurteile.

Dabei weiß jemand, der oder die von außen draufschaut doch gar nicht, warum der Hund einen Maulkorb trägt. Ein Maulkorb ist auch absolut keine Tierquälerei, so lange der behutsam und mit Hirn auftrainiert und benutzt wird.

Daniela Maletzki hat selbst einen Hund, der gelegentlich einen Maulkorb tragen muss. Im Gespräch mit Sonja Meiburg erzählt sie, welchen Vorurteilen sie begegnet und wie sie damit umgeht.

Hier findest du die versprochenen Links zum Thema "Maulkorb": https://www.hey-fiffi.com/tag/maulkorb/
58 Minuten
Stell dir vor, du sitzt mit deiner Familie am Sonntags-Kaffeetisch, am Zaun läuft ein fremder Hund vorbei und dein Vierbeiner rastet mal gepflegt aus. Und sogleich kommen die Sprüche:

"Jetzt zeig ihm doch endlich mal, dass er das nicht darf."

"Kannst du dich nicht endlich mal durchsetzen?"

"Du hast deinen Hund nicht im Griff. Mach was!"

Wie reagierst du dann? Wirst du wütend? Kommen dir die Tränen? Fühlst du dich unter Druck gesetzt? Du bist nicht allein! So wie dir geht es vielen Hundemenschen. Der soziale Druck im Familien- und Freundeskreis kann enorm sein und du bist ständig im Rechtfertigungsmodus.

Genervt?

Dann ist diese Podcastfolge genau die richtige für dich! Regine Hochhäusler und Sonja Meiburg sprechen über Erfahrungen, die sie mit ihren Hundeleuten gemacht haben. Welcher Druck auf die Menschen ausgeübt wird. Und sie sprechen natürlich über Lösungsansätze. Wie könntest du reagieren, ohne gleich ein Riesenfass aufzumachen? Wie könntest du freundlich und bestimmt Grenzen setzen und die Situation für alle Beteiligten angenehmer gestalten? Wir sind keine Psychologinnen! Wir haben einfach mal überlegt, wie wir reagieren würden und welche Möglichkeiten es gibt. Beginnend beim freundlichen "Danke, ich denk drüber nach" über "Schau doch einfach mal eine Stunde bei unserem nächsten Training zu" bis hin zur Totaleskalation ist alles mit dabei. Vielleicht hört ihr ja etwas, was ihr noch nie in Betracht gezogen habt.

Und diese Filme und Artikel könnten dir auch helfen:

https://www.hey-fiffi.com/wissen-hunde/sprueche-auf-der-hundwiese/

https://www.hey-fiffi.com/blog/das-souveraene-schweigen/

https://www.hey-fiffi.com/blog/aller-guten-dinge-sind-brei/

https://www.hey-fiffi.com/blog/sonja-meiburg-blog/dumme-sprueche-auf-der-hundewiese-3-schlagfertigkeit-leicht-gemacht/

https://www.hey-fiffi.com/blog/sonja-meiburg-blog/morgen-vielleicht-dumme-sprueche-auf-der-hundewiese-geschickt-kontern-4/
58 Minuten
Mittlerweile hat es sich wohl rumgesprochen, dass es sehr wichtig ist, seinen Hund im Auge zu behalten, um rechtzeitig zu erkennen, ob er Schmerzen hat. Wir reden ja im Podcast und auch in unseren Videos oft genug darüber. Auch wenn es euch vielleicht schon zu den Ohren rauskommt: Hey, das Thema kann man gar nicht oft genug ansprechen. Heute ist Edi Vasic zu Gast bei Sonja. Edi ist Physiotherapeutin und Hundetraininerin. Ihr kennt sie zum Beispiel aus unserem Video "Steh am Baum", in dem sie euch eine kleine, aber sehr hilfreiche, physiotherapeutische Übung zeigt.

Im Gespräch mit Sonja Meiburg erklärt sie euch, an wie vielen mehr oder weniger offensichtlichen körperlichen Details oder Verhaltensveränderungen ihr erkennen könnt, ob euer Hund Schmerzen hat oder Unwohlsein zeigt. Nein, wir möchten nicht, dass ihr in Panik geratet. Wir möchten euch einfach nur sensibilisieren und euch bitten, zwischendurch mal genauer hinzuschauen. Hat euer Hund Verspannungen, genügen oft kleinere Übungen oder Massagegriffe, damit er sich wieder besser fühlt. Und wenn sich euer wieder besser fühlt, fühlt ihr euch auch besser!

Hier findet ihr die Videos, über die wir im Podcast gesprochen haben:

Edi Vasic: Steh am Baum: https://www.hey-fiffi.com/gesundheit-des-hundes/physiotherapie-fuer-hunde/steh-am-baum/

Katharina Eichen: Wie du Schmerzen erkennst: https://www.hey-fiffi.com/gesundheit-des-hundes/wie-du-schmerzen-beim-hund-erkennst/

Carolin Hoffmann: Isometrische Übungen: https://www.hey-fiffi.com/gesundheit-des-hundes/isometrische-uebungen/

Vanessa Schiller: Physio-Übungen für Oldies: https://www.hey-fiffi.com/gesundheit-des-hundes/physiotherapie-fuer-hnde/uebungen-fuer-oldies/

Und überhaupt findet ihr hier ganz viele Videos zur Hunde-Physiotherapie, Gangbildanalyse und so weiter: https://www.hey-fiffi.com/gesundheit-des-hundes/physiotherapie-fuer-hunde/
57 Minuten
"Also ich will von Anfang an alles richtig machen! Daher gehe ich mit meinem Welpen am Montag auf den Bahnhof und am Dienstag fahren wir mit dem Boot über die Altmühl!"

Haste bestimmt schon mal gehört, oder? Es hält sich immer noch dieses hartnäckige Gerücht, dass Welpen nach der 16. Lebenswoche keine neuen Dinge mehr kennenlernen können. Und natürlich ist es wichtig, diese erste Zeit mit dem Welpen und die sensible Phase zu nutzen und einen Grundstein zu legen, damit dein Hund lernt, sich in unbekannten Situationen wohlzufühlen. Das kannst du aber schnell mal übertreiben. Das ist dann keine Sozialisierung mehr, sondern eher eine Traumatisierung. Vor allem dann, wenn du deinen Hund nicht vorsichtig und liebevoll an Reize heranführst, sondern ihn mit Erwartungen überfrachtest und ihn einfach in jeden Mist hineinschlörst, so nach dem Motto "Der gewöhnt sich schon dran".

Worauf du bei der Sozialisierung deines Welpen achten solltest und wie du die ersten Wochen mit deinem Hundebaby passend und liebevoll gestaltest, erfährst du in diesem Podcast mit Carolin Hoffmann, die im Gespräch mit Sonja von ihren eigenen Erfahrungen und von Erfahrungen mit Kund*innen berichtet.

Fallstricke? Pffff, denen gehst du jetzt nicht mehr auf den Leim!
55 Minuten
"Sag doch einfach Bescheid!", könnte dein Hund dir manchmal auch sagen. Egal, ob du beim Gassi einfach abbiegst und dein Hund dadurch einen Ruck bekommt. Oder ob du "mal eben" schnell am Fell rupfst, um eine Zecke rauszupfriemeln. Oder ob du dich halb auf deinen Hund schmeißt, um ihn anzuleinen. Dabei könnte es so einfach sein. Du könntest deinem Hund doch sagen, was als Nächstes passiert. Du könntest ihm sagen, dass du nach rechts abbiegst. Dann kriegt er das mit und kann dir folgen. Du kannst ihm sagen, dass du ihn gleich anleinst. Dann kann er sich schon mal so hinstellen, dass das Anleinen für euch beide einfacher geht.

Almut und Sonja quatschen heute über dieses unfassbar praktische Dingens namens "Bescheid geben". Sie reden drüber, für was man das überhaupt braucht, wie man das aufbaut und worauf du achten solltest, damit´s nicht schiefgeht.

Spoiler: Auch bei Menschen können Ankündigungen wie ein "Achtung, ich niese gleich!!" sehr sinnvoll sein, damit der Mann auf dem Fahrersitz im Auto nicht vor Schreck gegen den nächsten Baum fährt...
1 Stunde
Es ist wieder Podcast-Zeit. Und es ist warm draußen! Wie schön wäre es, sich jetzt in einer kühlen Schlammpfütze suhlen zu können. Sonja schwitzt und schnackt mit Regine Hochhäusler. und Regine hat ein extrem interessantes Thema mitgebracht: "Wie ist das, wenn wir Trainingsmethoden mischen? Was macht das mit dem Hund?". Man sollte ja meinen, dass es in der Hundeerziehung besser und schneller läuft, wenn der Hund konsequent für schlechtes Verhalten bestraft und für gutes Verhalten gelobt wird. Hmnja...Spoiler: Nein, das ist nicht unbedingt der Fall! Die "Peitsche" kann einen Hund so weit verunsichern und stressen, dass das "Zuckerbrot" gar nicht wirklich durchdringt. Überraschung, ne?

Wenn ihr Sonja und Regine beim Auseinanderdröseln von Strafe und Bestärkung zuhören möchtet, dabei ab und an den Zobel (Regines Dackelbuben) beim Wachhund-Spielen in Kauf nehmen und bereuen wollt, dass es nur ein Podcast und kein Video ist, dann hört rein!

Das hier ist übrigens der Artikel, von dem Sonja im Podcast spricht:

https://der-familienhund.de/ausgabenliste/2018-10-jahrgang/92-ausgabe-1-februar/281-die-arbeit-mit-hunden-im-spannungsfeld-von-lob-und-strafe.html
1 Stunde 16 Minuten
Das hast du bestimmt schon einmal gehört, oder? Egal, ob dein Hund Dinge zerkaut, an der Leine zieht, andere Hunde anpöbelt,... er ist immer dominant, wenn er nicht genau das tut, was du möchtest. Aber woher kommt diese Denke? Carolin Hoffmann und Sonja Meiburg unterhalten sich in unserem heutigen Podcast über die Entstehungsgeschichte der Dominanz und über das, was der Satz "Der ist ja dominant!" für Auswirkungen auf deine Hundeerziehung hat. Wir fangen an bei Linné, gehen weiter über Konrad Most bis hin zu heute immer noch aktiven Wissenschaftlern. Was sagen sie zur "Dominanz"? Ist das heute immer noch aktuell oder wissen wir mittlerweile vielleicht ein wenig mehr? Könnte es nicht sein, dass das Durchsetzen von Rangreduktionsprogrammen, die auf den Dominanzgedanken zurückgehen, gar nicht hilfreich, sondern eher sogar kontraproduktiv ist? Hör zu und wer weiß, vielleicht  überrascht dich das Ergebnis von Caros und Sonjas Gedanken ein wenig.

Natürlich gibt's auch wieder ein paar Songs auf die Hey Fiffi-Spotify-Playlist.
1 Stunde 17 Minuten
Almut und Sonja quatschen wieder. Diesmal geht es nicht nur um Almuts bevorstehenden Umzug und die Schulhundprüfungen, die Sonja gerade bevorstehen, sondern sie unterhalten sich über die Vermittlung von Hunden in Tierheimen und Tierschutzorganistionen. Ja, wir wissen, das ist ein emotionales Thema und es gibt keine Patentlösung. Daher reden Sonja und Almut über eigene Erfahrungen. Erfahrungen, die weit auseinandergehen. Almut hat schon einige Hunde aus dem Auslandstierschutz in Direktadoptionen übernommen. Sonja rät Hundeanfängerinnen von Direktadoptionen eher ab. Und das sind nicht die einzigen Kontroversen in diesem Podcast. Almut und Sonja überlegen, warum manche Menschen Hunde direkt wieder retour schicken, warum Tierheimmitarbeiterinnen auch mal sehr skeptisch sind und Hunde lieber bei sich behalten, statt sie zu vermitteln und wie es in dem Beziehungsgeflecht "Hundemensch - Tierheim - Hund" zu einem gemeinsamen Strang kommen könnte, so dass Hunde an die perfekten, zu ihnen passenden Menschen vermittelt werden und Menschen tatsächlich den Hund finden, der zu ihnen passt und nicht den, den sie sich in den Kopf gesetzt haben.

Und sie kommen zu dem Schluss: Alles nicht so einfach. Aber reale Beschreibungen der Hunde müssen auf jeden Fall sein!

Wir fragen: Welche Erfahrungen haben ihr gemacht? Und: Gibt es offizielle Zahlen, wie viele Vermittlungen perfekt funktionieren und wie viele Vermittlungen scheitern? Lasst es uns wissen!
1 Stunde 6 Minuten
Wie wir über unseren Hund denken, so begegnen wir ihm auch. Glauben wir an bestimmte Mythen, so verändert das unseren Umgang mit dem Hund. Es ist daher sinnvoll, manche Dinge mal zu hinterfragen.

„Hunde machen das untereinander auch so“

„Ich hab noch nie einen Hund gesehen, der einen anderen mit Leckerlis belohnt“

„Wenn der Hund Respekt vor mir hat, dann ist er auch gehorsam“

Kennste, ne? Das sind feststehende Weisheiten, die einem im Laufe eines oder mehrerer Hundeleben immer wieder begegnen. Aber stimmen die eigentlich? Sind das feste Gesetze, an die wir Hundemenschen und halten müssen? Oder sind manche Sachen schlicht und einfach überholt? Carolin Hoffmann, Autorin des Buches „Was braucht mein Hund?“ und Sonja unterhalten sich im Küchentalk über Mythen im Hundetraining, die wir selbst früher geglaubt haben oder die wir von anderen ganz oft hören.Von Teams, mit denen wir trainieren, aber auch aus dem eigenen Umfeld, zum Beispiel von „dem, dessen Name im Podcast nicht genannt wird“.
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