Datenschutz-Plaudereien Archiv
427 Episoden
10 Minuten
Martin hat den Tätigkeitsbericht 2021 der Kantonalzürcher Datenschutzbeauftragten gelesen und ist auf einen Fall gestossen, der ihn an den Streisand-Effekt erinnert: Es geht um hochauflösende Luftbilder vom Zürichsee-Ufer, die «weitgehende Einblicke in Wohn- und Schlafzimmer ermöglichten». Auf Veranlassung der Datenschutzbeauftragten wurden die Bilder nach einigen Wochen aus dem Internet-öffentlichen GIS-Browser entfernt, denn die Veröffentlichung war nicht verhältnismässig.
7 Minuten
WordPress empfiehlt Entwicklern, Google Fonts nicht mehr via Google einzubinden, sondern lokal zu speichern. Andreas und Martin diskutieren die europäische Rechtslage, die aufkommenden Google Fonts-Abmahnungen und die Verantwortung von Web-Agenturen.
4 Minuten
Rechtsanwalt Weiß stellt seinen Datenschutz-Generator kostenlos zur Verfügung, aber nur, wenn man mit Erwähnung und Verlinkung für ihn wirbt. Wenn nicht, droht eine Abmahnung. Was hat es mit diesen Abmahnungen und kostenlosen Datenschutz-Generatoren auf sich?
7 Minuten
Andreas und Martin nehmen eine Frage aus der jüngsten Legal Session der Datenschutzpartner Academy nochmals auf: Benötigt man für Kundenbefragungen die vorgängige Einwilligung der Kunden?
7 Minuten
Martin wollte seine Daten im Konkurs von meineimpfungen.ch löschen lassen, doch nun liegen die Daten gegen seinen Willen im Kanton Aargau. Was ist passiert? Und welche Rolle spielt eigentlich der EDÖB?
10 Minuten
Ein Blick auf die Datenschutzerklärung von Telegram zeigt, dass das Datenschutzrecht offensichtlich verletzt wird. Und wer profitiert eigentlich davon, dass Telegram in einschlägigen Kreisen fälschlicherweise als sicher gilt?
8 Minuten
Die Datenschutz-Aufsichtsbehörde in der Stadt Bern empfiehlt die Nutzung von Nuudel statt Doodle. Andreas und Martin diskutieren, ob die Empfehlung sinnvoll ist und wie sie selbst Doodle nutzen (oder auch nicht).
4 Minuten
Seit die Busfahrer im Höllental mit GPS überwacht werden, können Kletter:innen nicht mehr jenseits von Haltestellen aus- und einsteigen. Andreas und Martin nehmen einen Twitter-Beitrag aus Österreich zum Anlass, über Chilling Effects durch Überwachung zu sprechen.
8 Minuten
Martin begrüsst Spezialgast Cornelia Diethelm, um zu erfahren, was sie angehenden Datenschutzverantwortlichen über Datenethik beibringt.
6 Minuten
Die Zulassung von Microsoft 365 im Kanton Zürich könnte Vorbildwirkung haben. Dafür müsste der Kanton Zürich aber Transparenz schaffen. Andreas und Martin diskutieren, was für eine Bedeutung das Vertragswerk hat und wieso es dem Öffentlichkeitsprinzip unterliegen sollte.
8 Minuten
Ein Twitter-Hinweis über die Datensicherheit unter dem Wickeltisch in einer Gästetoilette führt Andreas und Martin zu einer Diskussion über die Vorteile von Cloud-Infrastruktur und die Abhängigkeit von einzelnen Personen in kleinen Unternehmen. Und wer tauscht eigentlich noch Daten per USB-Stick aus?
7 Minuten
Martin hielt soeben das Webinar «Wann benötigen wir einen Datenschutzbeauftragten?» für die Datenschutzpartner Academy. Andreas blickt auf das Webinar zurück und diskutiert mit Martin die wichtigsten Punkte aus seiner Sicht. Unter anderem: Der Datenschutzbeauftragte in Deutschland wird in der Schweiz als Datenschutzberaterin bezeichnet und ist immer freiwillig!
4 Minuten
Was steht eigentlich im neuen Datenschutzgesetz in der Schweiz? Andreas und Martin starten mit dem Wortlaut von Art. 1 nDSG zum Zweck und enden beim Mythos der informationellen Selbstbestimmung.
3 Minuten
Nein, das anwendbare Datenschutzrecht hängt grundsätzlich nicht von der Staatsbürgerschaft ab. Martin spricht Andreas auf diesen Datenschutz-Irrtum an, der ihm mindestens einmal pro Woche begegnet.
8 Minuten
Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB), der schweizerische Geheimdienst, hat politische Organisationen fichiert und damit einmal mehr das Gesetz verletzt. Andreas erinnert an den Fichenskandal, Martin hält eine wirksame Aufsicht nicht für möglich und fordert die Abschaffung von Geheimdiensten.