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JÄM Archiv

33 Episoden
1 Stunde 27 Minuten
Heute nehmen wir uns mal wieder Zeit bei JÄM. Zeit, um wirklich über Musik zu sprechen. Nicht nur darüber, wie ein Song klingt, wenn er fertig ist – sondern über all das, was passiert, bevor wir überhaupt auf Play drücken können. Und mit Hannes Ringlstetter kann man genau darüber ziemlich gut sprechen. Katrin Auer plaudert mit Hannes über sein neues Album „Bellavista“, übers Songschreiben und darüber, warum aus Gefühlsdistanz manchmal die besseren Texte entstehen. Es geht um die bayerische Sprache und ihre Tücken beim „Ich liebe dich“, um Melancholie als Teil von Lebensglück – und um Musik als Ventil für all das, wofür uns manchmal selbst die Worte fehlen. Es geht aber auch um Umwege und Zeiten, in denen noch nicht klar war, wohin der eigene Weg führt. Um Menschen, die Türen öffnen. Und um eine ziemlich verlässliche Partnerin, die über all die Jahre geblieben ist: die Musik. Und dann ist da noch eine Frage. Eine, die Katrin schon während der Vorbereitung im Kopf hatte. Bei der sie sich auch im Gespräch lange nicht sicher war, ob sie sie wirklich stellen soll. Am Ende hat sie sich getraut. Viele kennen Hannes Ringlstetter als Moderator, Kabarettisten und Schauspieler. Bei JÄM geht es diesmal vor allem um den Musiker – und um den Menschen dahinter. Eine Folge über das Musikmachen, bevor Musik einfach da ist. Und darüber, warum es sich gerade heute ziemlich gut anfühlen kann, sich Zeit zu nehmen und wirklich zuzuhören. Viel Spaß beim JÄMen!
1 Stunde 1 Minute
Wann wird gute Unterhaltung eigentlich zu Kunst? Braucht Volksmusik immer Tracht? Und kann ein Biergarten ein Kreativbüro sein? In dieser Folge von JÄM ist Maria Hafner zu Gast – Musikerin, Schauspielerin, Theatermacherin und eine Künstlerin, die sich nur schwer in eine Schublade stecken lässt. Gemeinsam mit Katrin Auer spricht sie über ein Leben zwischen Bühne, Musik und Theater, darüber, warum sie immer wieder Projekten folgt, die auf den ersten Blick ungewöhnlich wirken, und weshalb man für manche Dinge vielleicht keinen Schein braucht – sondern vor allem den richtigen Antrieb. Ein besonderer Teil des Gesprächs dreht sich um ihr Herzensprojekt „Für immer und dich“, inspiriert von den Liedern von Rio Reiser. Warum berühren uns manche Künstler und Künstlerinnen ein Leben lang? Und warum erzählen uns alte Geschichten manchmal mehr über die Gegenwart als die neuesten Songs? Außerdem geht es um Volksmusik jenseits von Klischees, um gute Unterhaltung mit Haltung und um die Frage, ob Künstler:innen die Welt vielleicht tatsächlich ein bisschen anders wahrnehmen. Und dann wird's ganz München: Maria erzählt vom Leben mitten in Giesing – in einem alten Künstlerhaus, mit dem Biergarten direkt vor der Haustür. Ein Gespräch über kreative Freiräume, Begegnungen und darüber, wie Kultur dort entsteht, wo Menschen zusammenkommen. Eine Folge über Neugier. Über Kunst als Haltung. Und über die Frage, warum manche Geschichten nie auserzählt sind.
1 Stunde 7 Minuten
Wie fühlt es sich an, wenn aus Straßenmusik plötzlich große Festivalbühnen werden – und man sich trotzdem manchmal noch fühlt wie beim allerersten Gig? In dieser Folge von JÄM sind Eli und Tobi von Dis M zu Gast und erzählen von ihrem Weg: vom Spielen auf der Straße bis hin zu großen Bühnen – und warum sich manches dabei gar nicht so sehr verändert. Sie sprechen mit Katrin Auer über besondere Stationen, wie die Zusammenarbeit mit Hans Söllner, über das Gefühl, vor Tausend Menschen zu stehen – und sich innerlich doch manchmal noch wie am ersten Tag zu fühlen. Und dann wird’s plötzlich ziemlich München: Eli und Tobi erzählen von einer Kulturszene, für die beide brennen – im besten wie im aufgebrachten Sinn. Zwischen Weißwurst und FC Bayern München geht es um Kulturpolitik, Reibung – und die Frage, wie viel Raum „bayerisch“ eigentlich noch bekommt – und wo es vielleicht lauter werden darf. Eine Folge über Wege, die einfach passiert sind. Über Haltung, die gewachsen ist. Und über Musik, die sich nicht verbiegt – egal, wie groß die Bühne wird.
60 Minuten
Wie findet man seinen eigenen Ton – wenn Musik von Anfang an Teil des Lebens ist? In Folge #30 führt JÄM das Gespräch mit Hansi Auer und Vroni Schoosleitner weiter und richtet den Blick auf ihre individuellen Wege. Hansi erzählt von seinem Alltag als Musiker bei Kapelle So&So: vom Zusammenspiel innerhalb einer Band, vom Unterwegssein, von Bühnenmomenten – und davon, was ihn abseits der Musik erdet. Vroni spricht über ihre neue Aufgabe als Kuratorin und über die besondere Erfahrung, gemeinsam mit einem Volksmusikensemble und einem Orchester auf der Bühne zu stehen. Gemeinsam geht es außerdem um ganz praktische Fragen: ums Üben, um Vorbereitung, um Lampenfieber – und um hilfreiche Impulse für Schüler*innen genauso wie für Eltern. Eine Doppelfolge über Familie, Prägung und Entwicklung. Und über die leise, aber zentrale Frage, wie man seinen eigenen Ton findet – im Wissen darum, woher man kommt.
53 Minuten
In dieser Folge von JÄM wird es familiär: Zu Gast sind Hansi Auer und Vroni Schoosleitner – und ja, die beiden sind die Geschwister der Host Katrin Auer. Gemeinsam sprechen sie über das Aufwachsen in einer Familie, in der Musik immer präsent war. Über Eltern, für die Musik nicht nur Beruf, sondern Berufung war – allen voran der Vater als Musiker und Musikpädagoge, der Generationen geprägt hat. Und über die Frage, wie man seinen eigenen Weg findet, wenn dieser Weg scheinbar schon vorgezeichnet ist. Zwischen Tradition, neuen Bühnen und neuen Klängen erzählen Hansi und Vroni von Druck, Freiheit und der Lust, Musik weiterzutragen. Hansi spielt heute in der bekannten Band Kapelle So&So, Vroni gilt als ausgewiesene Expertin für Volksmusik. Zwei Perspektiven, eine gemeinsame Herkunft. Eine Folge über Familie, Prägung und die Frage, wie man seinen eigenen Ton findet...
51 Minuten
Wie klingt es wenn Jazz und Volksmusik zusammentreffen? Was haben die Fantastischen Vier und Bobby McFerrin mit den Interviewgästen dieser Folge zu tun? Das klären wir bei JÄM mit dem Musikerpaar Florian Trübsbach und Marie-Theres Härtel. Florian, Professor für Jazzsaxophon an der Hochschule München, Marie-Theres, leidenschaftliche Volksmusikantin, sowohl auf der Bratsche als auch mit der Stimme. Warum Florian bei seinem ersten Besuch auf einem Volksmusikseminar Tränen in den Augen hatte und warum jeder und jede in Marie-Theres` Musikerfamilie erstmal die Geige lernt? Das und ausgewählte Song hört ihr in Folge 28.
43 Minuten
Wer kennt es nicht, das Lied, welches zwei kleine Ortschaften in Vorarlberg weltberühmt gemacht hat: „Vo Mello bis ge Schoppornou bin i ganga…“. Geschrieben hat den Song der überaus sympathische – wie kann es anders sein - Vorarlberger Philipp Lingg. Vom Heimweh aus dem Studentenzimmer wurde draus ein regelrechter Hit, gespielt in den großen deutschsprachigen Radiosendern, gesungen auf der ganzen Welt. Im Gespräch mit Katrin erzählt Philipp vom Erfolg aber auch den Herausforderungen als Komponist des ehemaligen HMBC Hits, teilt mit uns seine Wege zur Inspiration und spricht über sein aktuelles Album der neu formierten Philipp Lingg Band. Zu hören gibt es das natürlich auch! Hat dir diese Folge mit Philipp gefallen? Dann könnte auch das Interview mit Stefan Huber von der Kapelle So&So was für dich sein. Wir freuen uns über eine Bewertung des Podcasts oder auf ein "Folgen" in Instagram!
46 Minuten
Oftmals ist er der jüngste unter seinen gut 100 Sängerinnen und Sängern des Opernchores an der Staatsoper München. Mit gerade 33 Jahren hat Franz Obermair dort seine Stelle als stellvertretender Chordirektor angenommen. Doch was genau beinhaltet diese Aufgabe, die für das Opernpublikum meist im Hintergrund verborgen bleibt? Welche Opern sind geeignet, um sich das Erste Mal in diese Welt der Hochkultur zu begeben und warum sind sich Volksmusik und Klassik ähnlicher als man denken mag? Franz beantwortet mit seinem sympathischen Dialekt all diese Fragen und macht und das Live Erlebnis Oper auch mit Musikeinspielungen so richtig schmackhaft! Wir freuen uns über eine Bewertung, wenn euch das Gespräch mit Franz und Katrin gefallen hat. Hört auch gerne rein in weitere Folge von JÄM rund um das Leben auf, vor und hinter der Bühne.
48 Minuten
Sie ist Bassistin in der Band des Popsängers und Rappers Clueso, steht immer wieder mit den großen österreichischen Sängern Ernst Molden, Christian Seiler oder André Heller auf der Bühne und natürlich auch mit ihrer Schwester Julia in der Weltmusikformation Alma. Die Rede ist von Marlene Lacherstorfer. Im Gespräch mit Katrin erzählt Marlene, wie sie 2017 zur Band des erfolgreichen und bekannten „Clueso“ kam, wie es ist mit, einer kleinen Tochter auf große Deutschlandtour zu gehen und welches Gefühl sie als Musikerin auf der legendären Waldbühne in Berlin hatte. Neben diesem "großen Job" liebt Marlene es aber ebenso gemeinsam mit Alma zu konzertieren. Denn dort liegen ihre musikalischen Wurzeln, in der Volksmusik, dennoch ist sie weltoffen, nicht nur was die Musik betrifft! Und ein Stück dieser Weltoffenheit teilt sie mit uns und ihrer liebenswürdigen Art. Natürlich gibt’s auch was zu hören, von Alma, Clueso und Wolfgang Ambros!
50 Minuten
Kann er sie noch hören, die Melodien der Tritsch-Tratsch Polka, Wiener Blut, Kaiserwalzer…? Wir werden es herausfinden in der Auftaktfolge des Jahres 2025 am Mikrofon mit dem Solo Klarinettisten der Wiener Philharmoniker Matthias Schorn. Wie ist es, den wohl bekanntesten Job in der Welt der Klassik Szene zu haben, bei einem der renommiertesten Orchestern der Welt? Doch auch fernab der klassischen Musik ist Matthias Schorn kein Unbekannter. Als „Wegbereiter“ ist er (Mit-)Initiator, Musiker und musikalischer Berater vieler Projekte, wie dem bekannten Woodstock der Blasmusik Festival, Kurator des PalmKlang Festivals seiner Heimat und auch beliebter und leidenschaftlicher Musiker z.B. in seinem Ensemble Faltenradio. Eine spannende Folge zwischen Klassik und Weltmusik, Leidenschaft und Beruf, Wien und der Welt.
48 Minuten
Was hat Highheel Training mit Musical zu tun? Wie lange probt man an einem neuen Stück und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Oper, Operette, Musical? Elisabeth Köstner nimmt uns mit in die schillernde Welt am Theater, in ihre Welt. Denn dass sie diese Bretter liebt, wird im Gespräch mit ihr schnell klar. Klar wird beim Zuhören aber auch, dass diese Welt, gerade für Mütter, zeitlich begrenzt ist. Darum hat sie sich mit einer Social Mediaberatung ein zweites Standbein aufgebaut. In Folge 23 hat sie nicht nur Tipps für den nächsten (oder ersten?) Musicalbesuch dabei, sondern auch Tipps, wie wir uns vor dem Sog des Perfektionismus in den sozialen Medien schützen können. Und natürlich Songs aus ihren Lieblingsmusicals…
48 Minuten
Mit 19 Jahren stand sie das erste Mal als Moderatorin für den BR vor der Kamera. Seitdem ist Susanne Wiesner im Fernsehen nicht mehr wegzudenken, sei es als Schauspielerin, als Moderatorin zur Wiesn Zeit oder in der Sendung „BR Heimat Zsammg`spuit“. In JÄM verrät sie, welche Dinge für diesen Erfolg verantwortlich waren. Und auch ganz persönliche Seiten zeigen sich im Gespräch mit Katrin Auer. So plaudert sie aus, wie es ist mit ihren bekannten Schauspielbrüdern Maxi und Flori Brückner auf der Bühne zu stehen, was sie an der Volksmusik und ihrer Band „Perlseer Musi“ so liebt und welche Dinge ihr neben all ihren Tätigkeiten Ruhe und Entspannung geben! Natürlich hören wir in dieser Folge nicht nur schönsten oberbayerischen Dialekt, sondern auch Susannes Lieblingsmusik!
41 Minuten
Irish Pub, grüne Landschaft, ein Glas Guinness Bier und keltische Musik! So stellt sich Katrin Auer Irland vor. Was hingegen exotischer ist – ein Oberbayer der nach Irland geht, um dort Dudelsack zu studieren. Darum spricht sie in Folge 21 mit Musiker Simon Pfisterer und beantwortet die große Frage, wie ein 5 jähriger Junge aus Oberbayern auf die Idee kommt dieses Instrument zu erlernen. Neben den vielseitigen Klängen des Dudelsacks hören wir noch weitere irische Klänge, so wie sie Simon in seinen Bands Cara und 3 in a bund praktiziert. Er erzählt uns, warum die große Hungersnot von 1850 dafür verantwortlich ist, dass wir heute auf der ganzen Welt den St. Patricks Day feiern und verrät uns, dass es wohl 21 Jahr dauert um den Dudelsack perfekt zu beherrschen! Wer weiß, vielleicht geht der nächste Urlaub ja auf die grüne Insel…. Viel Spaß beim JÄMen!
55 Minuten
Die exklusive Podcastfolge zum größten Volksmusikfestival, dem drumherum in Regen...! Die Tage sind länger, die Sonne strahlt wärmer und die kurzen Hosen sind endlich wieder im Schrank oben. Und was passt da besser als Musik im Freien. In der aktuellen Maifolge gehen wir zusammen mit JÄM auf das "Rock im Park" der Volksmusik bzw. Volkskulturen – dem "drumherum" Festival in Regen. Und dabei nimmt uns niemand geringerer mit als Gründer und Organisator dieses Festivals Roland Pongratz. Selbständig, noch dazu in der Kulturbranche? Für viele unvorstellbar, für Roland gab es beruflich nie etwas anderes. Im Gespräch mit Katrin erzählt er von den Anfängen des Festivals, das heute mit 50.000 Besucher:innen und Folkbands aus ganz Europa einzigartig ist! Ein Festival für alle, denn es kostet keinen Eintritt und die Musik erklingt sowohl Tag und Nacht, auf den Bühnen aber auch in den Gärten und Stadtparks. Musik in Folge 20 gibt’s natürlich auch….Viel Spaßt beim JÄMen.
56 Minuten
Das Kabarett ist tot, heißt es seit vielen Jahren, aber es boomt, wie kaum zuvor. Und eine sticht im Moment besonders hervor: Claudia Pichler. Ihr Merkmal ist der bayerische Dialekt, gepaart mit einer großen Portion Sympathie und sprachgewandter Aufgewecktheit. Gibt es eine Regel für erfolgreichen Humor, ist eine Promotion der Literaturwissenschaften ein Garant für eine Karriere als Kabarettistin und erschweren die Sozialen Medien das politische Statement von Satire? In Folge 19 beantwortet die Moderatorin und Kabarettistin nicht nur diese Fragen, sondern nimmt uns mit in die satirische Welt von Gerhard Polt, beschreibt den Mythos „Humor“ in Bayern und erklärt was die Globalisierung mit der Veränderung von Kabarett zu tun hat. Und wie immer gibt es auch Musik, dieses Mal von Gerhard Polt, Bob Dylan und den Ärzten! Viel Spaß beim JÄMen!
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Für mehr Musik und Kultur im Leben