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POV Archiv
268 Episoden
1 Stunde 5 Minuten
Langsam, aber gut erkennbar nehmen die Spannungen zwischen Donald Trump und Elon Musk zu. Vom Spätsommer bis in den Frühling konnten sich die beiden Männer gut gebrauchen, Musk spendete Trump eine Viertelmilliarde Dollar, Trump ließ Musk eine staatsfeindliche, aber machtvolle Pseudobehörde leiten. Aber jetzt, zwei, drei Zollkriege und eine Staatsschuldenrally später, prallen zwei der größten Männeregos des Planeten aufeinander. Jule und Sascha diskutieren über die Hintergründe zwischen Narzissmus und Vaterschmerz. Und sie besprechen, was der beginnende Konflikt zwischen Trump und Musk für Folgen haben könnte – für die ganze Welt. Denn eins ist sicher: Zwei, die schon vor Jahrzehnten hätten Therapie machen müssen – drangsalieren Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen, vermutlich aus eigenen Unzulänglichkeiten heraus.
59 Minuten
Auf Twitter/X, Instagram und TikTok verbreitet sich in den letzten Tagen stark das Meme "Propaganda I'm not falling for" – ungefähr zu übersetzen als: Trends, auf die wir nicht reinfallen1qw. Dabei ist besonders interessant, was überhaupt als "Trick" oder "Propaganda" betrachtet wird. Jule und Sascha diskutieren darüber, warum dieses Meme so erfolgreich ist, wie es in die Zeit passt und stellen sich gegenseitig fünf Dinge vor, auf die sie ganz gewiss nicht reinfallen. Passender Bonus: ein kurzer Jette-Nietzard-Track.
1 Stunde 6 Minuten
Der zweite Teil zu den Abnehmspritzen wie Ozempic und Mounjaro: die häufigsten Fragen der Feel-the-News-Community und die Antworten vom Diabetologen Malik Böttcher. Samt der Diskussion, warum eigentlich so abwertend auf die Medikamente reagiert wird.
1 Stunde 19 Minuten
Nach der ersten Sendung vor fast einem Jahr sprechen Jule und Sascha wieder mit dem Arzt und Diabetologen Malik Böttcher über akutelle Entwicklungen in Sachen Abnehmspritze. Mit dieser medizinischen Sachkunde in der Runde diskutieren sie über die gesellschaftlichen und auch die sehr persönlichen Auswirkungen. Ausnahmsweise ist dieses Podcast-Thema
54 Minuten
Der Deutschrapper und Unternehmer Xatar ist mit 43 Jahren gestorben. Jule als langjährige Rap-Journalistin hatte eine sehr emotionale Beziehung zu seiner Musik, Sascha hatte bisher nur von Xatars spektakulärem Goldraub gehört. In dieser Folge diskutieren sie über die Verharmlosung und Verherrlichung von Gewaltkriminalität, wie man differenziert über jüngst Gestorbene reden kann und über das Vermächtnis des iranstämmigen, deutschen Kurden Xatar für Musikdeutschland.
1 Stunde
In dieser Folge diskutieren Jule und Sascha, wie Künstliche Intelligenz ihr Leben verändert und noch verändern wird. Gleichzeitig berichtet Sascha von seinem neuen Podcast namens "Tech, KI & Schmetterlinge" – und natürllich von der wahrscheinlichen nahen Zukunft dieser Technologien. Auch das Thema Angst kommt zur Sprache, sowie die Kritik, die Menschen an Künstlicher Intelligenz üben.
58 Minuten
In dieser Sonderfolge sprechen Jule und Sascha über den Tod des jungen, Schwarzen Mannes Lorenz. A in Oldenburg. Sie spüren insbesondere der Ambivalenz nach, was die Polizei angeht: auf der einen Seite wird ihre Schutz- und Ordnungsfunktion immer wichtiger, auf der anderen Seite hören wir regelmäßig von Fällen wie bei Lorenz A., der in Oldenburg von einem Polizisten erschossen wurde – mit vier Kugeln und von hinten. Ohne Vorverurteilungen versuchen Jule und Sascha, trotzdem der Tragik und der Gefährlichkeit gerecht zu werden und sprechen auch über die ungenügenden Strukturen und darüber, wie die rechtsextreme AfD Polizist:innen ködert.
1 Stunde 12 Minuten
In dieser Folge sprechen Jule und Sascha sehr persönlich über die Erziehung ihrer drei Söhne (3, 2 und 1 Jahr). Vor allem geht es darum, ob es mit Geschlecher-Stereotypen zu tun hat, wenn alle drei Jungs Bagger lieben und Puppen ignorieren. Eine gewisse Uneinigkeit besteht zwischen ihnen bei der Frage, ob und wie auch Jungs manchmal benachteiligt sind. Und trotzdem finden sie mithilfe der Einwürfe der Expertinnen Nora Imlau und Shila Behjat eine gemeinsame Auflösung.
1 Stunde 3 Minuten
Der Zollkrieg von Trump gefährdet sogar seine sonst recht realitätsunabhängige Macht – weil die Inflation steigt, die Aktienmärkte einbrechen und seine Umfragewerte ebenso. Gleichzeitig macht sich ganz China über die USA lustig, mit hunderten, oft viralen Videos. Ist das nur Propaganda – oder steckt etwas dahinter? In dieser Episode diskutieren Jule und Sascha anhand des Beispiels von Luxushandtaschen von Hermes oder Chanel, ob ein neues Kapitel der Weltwirtschaft und des Konsumkapitalismus angebrochen ist. Und darüber, was das für Europa bedeutet.
1 Stunde 2 Minuten
Sechs Frauen fliegen für zehn Minuten ins All – und alle Welt diskutiert darüber. In dieser Folge diskutieren Jule und Sascha, ob diese Aktion der Raumfahrtfirma Blue Origin von Jeff Bezos irgendeine Bedeutung hat. Sie überlegen, was die positivste und was die negativste Deutung davon wäre, dass ein Mega-Star, eine Multimilliardärsverlobte und ein paar durchaus interessante und verdienstvolle Frauen gemeinsam Raumfahrt betreiben. Und ob der Stempel "Female Empowerment" überhaupt passt oder auch nur sinnvoll wäre. Plötzlich geht es aber auch um China, Unterseekabel, Donald Trump und den aktuellen "Cultural Shift", der die Welt umpflügt.
1 Stunde 6 Minuten
Zwei weltbekannte Historiker und ein Faschismus-Forscher sind kürzlich aus den USA emigriert – mit der Begründung, das Land würde faschistisch. Jule und Sascha diskutieren darüber, wie weit Donald Trump die älteste Demokratie der Welt auf diesem Weg schon gebracht hat und was der so absurde wie gefährliche Zollkrieg damit zu tun haben könnte. Zweifellos haben er und seine antidemokratischen Truppen aber schon großen Schaden an staatlichen Institutionen, der Justiz und vor allem der Haltung der Bevölkerung verursacht. Es ist auch mit Blick auf die rasante Entwicklung leider die Frage, ob und wie lange die USA noch ein funktionierender Rechtsstaat sind.
1 Stunde 6 Minuten
Vor zehn Jahren veröffentlichte die israelische Soziologin Orna Donath das Buch "Regretting Motherhood". Es traf einen Nerv moderner Mütter, aber sorgte weltweit für heftige Diskussionen. In dieser Folge besprechen Jule und Sascha, wie sie das Thema sehen und fragen sich, welchen Anteil die patriarchal geprägte Gesellschaft daran hat. Als Eltern von drei kleinen Jungs überlegen sie, welche Rolle Väter bei "Regretting Motherhood" spielen und spielen sollten. Jule überlegt, ob in dem Konzept eine Abwertung von Frauen und Müttern verborgen sein könnte. Schließlich sprechen sie davon, ob und wie es auch "Regretting Fatherhood" oder "Regretting Parenthood" gibt.
32 Sekunden
Ja, manchmal, ganz selten, aber doch – platzt der Zeitplan. Deshalb kommt die neue Folge "Feel the News" einen Tag später. Sorry und danke fürs morgen hören!
51 Minuten
Diese Woche diskutieren Jule und Sascha über Late Night Shows speziell in Deutschland und warum sie hier irgendwie nicht zu funktionieren scheinen. Der etwas traurige Anlass ist der Abschied der gegenwärtig besten Late Night Show, Klaas Heufer-Umlaufs "Late Night Berlin". Jule hat mal als Redakteurin in einer anderen bekannten Late Night Show gearbeitet und hofft noch immer, dass sich irgendwann doch eine funktionierende, deutsche Variante ergibt. Sascha dagegen – in den 90ern mit David Letterman, Hermes Phettberg und den ersten deutschen Late-Night-Versuchen von Thomas Gottschalk und Harald Schmidt mediensozialisiert – hat alle Hoffnung fahren lassen. Schließlich folgen sie einer steilen, aber interessanten These: Podcasts sind die neuen Late Night Shows.
51 Minuten
Jule und Sascha diskutieren über die Billionenschulden, die der künftige Kanzler Friedrich Merz auf den letzten Metern durch den alten Bundestag geschleust hat. Im Fokus steht dabei die Schuldenbremse, die gleichzeitig stark aufgeweicht wurde. Sie geben – vielleicht überraschend – einer gewissen Aufbruchstimmung und sogar Euphorie Raum und diskutieren darüber, was rund 1000 Milliarden Euro eigentlich für den Alltag der Menschen bedeuten können. Gleichzeitig sprechen Jule und Sascha aber auch über die vielen schlimmen Folgen der Politik der Schwarzen Null und der Ideologie dahinter, der Austerität. Verbunden mit einer kleinen Bonus-Anekdote, denn eines der wichtigsten, wissenschaftlichen Papiere seitens der Schuldenbremsen-Fans hat sich schon 2013 als völlig falsch berechnet herausgestellt.