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268 Episoden
1 Stunde 9 Minuten
Leihmutterschaft polarisiert wie kaum ein anderes Thema. Ausgelöst durch die Debatte um Jens Spahn sprechen Jule und Sascha Lobo darüber, warum diese Frage weit über einen einzelnen Politiker hinausgeht. Wer entscheidet über den eigenen Körper? Kann Leihmutterschaft Selbstbestimmung sein – oder ist sie immer mit Ausbeutung verbunden? Welche Rechte haben die austragende Frau, die Wunscheltern und vor allem das Kind? Und lässt sich ein System schaffen, das allen Beteiligten gerecht wird? In der Folge geht es über persönliche Haltungen, den Wunsch nach eigenen Kindern, Adoption, altruistische Leihmutterschaft und darüber, warum wir bei diesem Thema selbst ins Nachdenken gekommen sind. Wie immer geht es nicht darum, euch eine Meinung vorzugeben – sondern verschiedene Perspektiven sichtbar zu machen.
1 Stunde 17 Minuten
Was haben Ikkimel, Bushido, Oliver Pocher und politische Talkshows gemeinsam? Sie zeigen, wie oft heute nicht mehr miteinander, sondern für ein Publikum gesprochen wird. Jule und Sascha sprechen über performative Ansprache, öffentliche Empörung und die Frage, wann Öffentlichkeit Missstände sichtbar macht – und wann sie zur bloßen Inszenierung wird
1 Stunde 9 Minuten
Friedrich Merz fordert: „Nörgler, wegtreten.“ Doch steckt hinter diesem Appell mehr als nur politische Rhetorik? In dieser Folge sprechen Jule und Sascha über das Merz-Mindset und die Frage, ob Deutschland tatsächlich einen Mentalitätswechsel braucht – oder ob Optimismus von oben verordnet werden soll. Gemeinsam diskutieren sie die Idee eines „autoritären Optimismus“ und schauen anhand der Debatten um Krankschreibungen, Elterngeld und Leistungsbereitschaft darauf, welche Reformen unser Land wirklich voranbringen könnten – und wo Veränderung zur Symbolpolitik wird. Eine Folge über Reformdruck, gesellschaftliche Stimmung und die Frage, wie Politik Menschen für Veränderung gewinnt, ohne sie dabei zu verlieren.
1 Stunde
Die Rente gilt als eines der größten Zukunftsthemen Deutschlands – und trotzdem scheint die Debatte seit Jahren auf der Stelle zu treten. In dieser Folge sprechen Jule und Sascha Lobo über die neue Rentenreform, den demografischen Wandel und die Frage, warum unser System noch immer für eine Welt gebaut ist, die es längst nicht mehr gibt. Geht es wirklich nur um ein höheres Rentenalter? Welche Rolle könnten Aktienfonds, KI und Automatisierung spielen? Und warum braucht Deutschland vielleicht weniger kleine Korrekturen als einen echten Neustart? Eine Diskussion über Generationengerechtigkeit, politische Mutlosigkeit und die Zukunft des Sozialstaats.
55 Minuten
Warum begeistert ausgerechnet Deniz Undav gerade ein ganzes Land? In dieser Folge sprechen Jule und Sascha Lobo nicht über Taktik oder Transfers, sondern über das, wofür der Nationalspieler inzwischen steht: Identität, Migration, Authentizität und die Sehnsucht nach mehr Menschlichkeit im Profifußball.
51 Minuten
Warum werden Partnerinnen von Fußballern immer noch als „Spielerfrauen“ bezeichnet? In dieser Folge geht es um Klischees, Vorurteile und die Frage, warum Frauen oft über die Karriere ihrer Männer definiert werden. Zwischen berechtigter Kritik und verstecktem Frauenhass beleuchtet Jule Lobo (kurz vor der Geburt ihrer Tochter) die gesellschaftlichen Mechanismen hinter einem Begriff, der längst aus der Zeit gefallen scheint.
1 Stunde 3 Minuten
WM, Deutschlandflaggen, Public Viewing – und plötzlich steht wieder eine Frage im Raum, die in kaum einem anderen Land so kompliziert wirkt: Darf man eigentlich stolz auf Deutschland sein?
46 Minuten
Einsamkeit betrifft längst nicht nur Menschen, die allein sind. Man kann von Freunden umgeben sein, in einer Beziehung leben und sich trotzdem zutiefst einsam fühlen. In dieser POV-Sonntagsfolge spricht Jule Lobo mit Kommunikationsexpertin Lili Vogelsang darüber, warum Einsamkeit zu den großen Herausforderungen unserer Zeit geworden ist. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, weshalb soziale Medien oft Nähe versprechen, aber echte Verbundenheit nicht ersetzen können, warum Freundschaften mehr Aufmerksamkeit verdienen und weshalb Gemeinschaft manchmal Mut, Initiative und sogar Überwindung braucht.
1 Stunde 1 Minute
In dieser Folge sprechen Jule und Sascha über den überraschenden Schlagabtausch auf dem FDP-Parteitag, die Frage nach der Brandmauer zur AfD und die Identitätskrise einer Partei, die seit Jahren zwischen wirtschaftlichem Liberalismus, gesellschaftlicher Offenheit und konservativen Reflexen schwankt.
50 Minuten
Warum fühlen sich Menschen trotz voller Kalender, Familie und Freundschaften einsam? Jule spricht über die neue Einsamkeit, die Sehnsucht nach Gemeinschaft und darüber, weshalb Einsamkeit kein persönliches Versagen ist.
54 Minuten
Windräder? Ja bitte. Flüchtlingsunterkünfte? Wichtig. Mehr Wohnraum? Dringend nötig. Aber was passiert, wenn all das plötzlich direkt vor der eigenen Haustür entstehen soll? In dieser Folge sprechen Jule und Sascha Lobo über das Phänomen „NIMBY“ – „Not in my Backyard“. Warum sind Menschen oft für Fortschritt, solange sie selbst nicht betroffen sind? Wo endet berechtigte Sorge und wo beginnt Egoismus? Und: Sind wir vielleicht alle manchmal NIMBYs?
53 Minuten
Ausgehend von YesterYear, dem Buch, das gerade gefühlt jede:r liest, spricht Jule über Tradwives, romantisierte Weiblichkeit auf Social Media und die Frage, warum der Traum von der „heilen Welt“ gerade so viele Menschen anspricht. Eine Folge über Mutterschaft, Abhängigkeit, Selbstwert — und darüber, warum das Gegenteil von Abhängigkeit vielleicht nicht Unabhängigkeit, sondern Interdependenz ist.
57 Minuten
Schlägereien vor Swatch-Läden, um eine Uhr für 400 Euro? Klingt nach einem absurden Hype – und genau das ist es auch! Aber die Kollaboration von Audemars Piguet und Swatch wirft größere Fragen auf: Was bedeutet Luxus im Jahr 2026?
59 Minuten
TikTok war angeblich die Zukunft. YouTube tot. Facebook erledigt. Und jetzt? Junge Menschen schauen wieder stundenlange Podcasts, Vlogs erleben ein Revival und soziale Netzwerke wirken gleichzeitig künstlicher und persönlicher denn je. Jule und Sascha Lobo sprechen über den Wandel unserer digitalen Netzwerke: Warum sich Inhalte plötzlich überall ähneln, weshalb Creator*innen unter immer größerem Plattformdruck stehen und wieso ausgerechnet lange, entschleunigte Formate wieder funktionieren. Außerdem geht es um KI-generierten Content, die Copy-Paste-Kultur auf Instagram, deutsche Sehnsucht nach Authentizität – und die Frage, ob soziale Netzwerke gerade vom schnellen Aufmerksamkeitskampf zurück zu echter Bindung finden
60 Minuten
Die Met Gala 2026 sorgt für Diskussionen: Jeff Bezos, Luxusmarken, Millionenbudgets – ist das größte Modeevent der Welt endgültig zum Symbol für die Kommerzialisierung von Kunst geworden? Jule und Sascha Lobo sprechen über die Faszination und Leere der Met Gala, über Anna Wintours Einfluss auf Mode und Kultur und darüber, warum ausgerechnet Tech-Milliardäre plötzlich Geschmack, Stil und kulturelle Macht für sich entdecken. Außerdem geht es um „Tastewashing“, die politische Symbolkraft von Mode, den Boykott des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani, Antisemitismusdebatten rund um Kultur-Boykotte – und die Frage, ob Kunst ohne Kapitalismus überhaupt überleben kann. Eine Folge über Mode als Machtsymbol, Museen als politische Räume und darüber, warum Kunst immer auch ein Kampf um Aufmerksamkeit, Geld und gesellschaftliche Zugehörigkeit ist.
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