EVOLUTION PODCAST being human Archiv
28 Episoden
5 Minuten
Es ist noch früh am Morgen. Ich öffne den Kühlschrank. Wonach ist mir? Wurst, Käse, Butter, Marmelade, Eier? Ich entscheide mich FÜR Marmelade. Punkt. Aus. Ende. Was auch immer hier noch herumsteht. Während ich mein Brot mit Marmelade esse - denn für diese habe ich mich ja entschieden und nicht etwa gegen den Rest, sinniere ich über: “Wieso tun wir uns so verdammt schwer, Entscheidungen zu fällen?”
5 Minuten
Endlich bereit loszulassen. Diese überflüssige Überdosis in unserem Leben loszulassen, angefangen mit den staubigen Gegenständen, die in jeder Ecke und jedem Winkel unserer Häuser leben, bis hin zu den schwierigeren Dingen, die unserem Leben keinen Wert geben:
6 Minuten
Deine Freunde, deine Familie, deine Kollegen, deine Nachbarn, deine Lieben und vorallem völlig Fremde scheinen eine unfassbare Superkraft zu haben. Sie können deine Stimmung wie von Zauberhand ändern.
9 Minuten
SETZEN!” Okay. In der Schule haben wir das schon gehört. Im Leben unhörbar ebenso. Das Ungenügend sitzt also und bleibt. Wer auch immer dies gesagt, behauptet und uns vermittelt hat. Wir sind ungenügend oder gelegentlich knapp genügend. Doch was macht uns denn befriedigend, gut oder gar sehr gut? Was gibt uns das Gefühl kein Mangelexemplar zu sein?
8 Minuten
Da saß ich. Ein lauer Sommerabend. Ein kleines Restaurant. Menschen spazierten vorbei. Da erblickte ich es. Dieses winzige kleine Kind. Kein Jahr alt. Unsichere Schritte. Volle Konzentration. Ein paar Schritte zu schnell, dann wieder langsam. Unaufhörlich übte dieses kleine hinreißende Wesen, was es heisst, auf eigenen Beinen zu stehen. Der Blick auf seine kleinen Füße. Nichts und niemand konnte es von diesen Schritten ablenken. Es lernte gehen. Woher auch immer der Antrieb kam und wohin auch immer ihn seine Schritte führen werden. Entwicklung in der reinsten und natürlichsten Form. Kein Fallen wird ihn hindern, zu lernen.
9 Minuten
Wie innen so außen, wie oben so unten. Die Welt im Außen ist das Spiegelbild der Welt im Inneren. Sie zeigt all das, was in uns passiert. Wir sind eine Einheit im Großen wie im Kleinen. Alles wiederholt sich, alles ist in Verbindung. Die Kunst ist, das zu erkennen, zu hinterfragen, zu verstehen oder noch überspitzter formuliert: “Wenn du nicht verstehst, was IN dir passiert, schau‘ dich um in der Welt!” Was erlebe ICH jeden Tag, was spüre ICH, was sehe ICH, was ziehe ICH an, was strahle ICH aus, was berührt MICH, was betrifft MICH. Die Welt ist wie ein Spiegel. Sie ist nicht abgetrennt von dir.
8 Minuten
Ich erkläre mich hiermit für verrückt! Vielleicht deshalb, weil ich auf das Normal keine Lust mehr habe. Ich springe weder mit dem Fallschirm aus einem Flugzeug, lasse alles liegen und stehen und reise mit dem Rucksack um die Welt, überfalle eine Bank oder ernähre mich ab nun nur mehr von Licht. Ich meine etwas anderes:
7 Minuten
Ein Scherbenhaufen liegt vor mir. Eine Schale ist zerbrochen. Lauter kleine Stücke, gleich einem Puzzle. Diese Schale bedeutet mir sehr viel. Nein, mehr als das: ich liebe sie, denn sie begleitet mich schon mein ganzes Leben. Wegwerfen kommt nicht in Frage. Ich werde sie wieder zu einem Ganzen zusammensetzen. Zuerst suche ich jene Scherben, die zusammenpassen. Und einen Klebstoff, der die Teile verbindet. Würde ich versuchen unpassende Scherben zusammenzusetzen, wird mein Klebstoff nicht ausreichen, weitere Scherben werden abbrechen, um diese in Form zu bringen und am Ende wäre meine Schale löchrig und porös. Daher lasse ich es. Ich nehme 2 passende Scherben und verbinde sie. Die unregelmäßigen Kanten fügen sich zusammen und der Klebstoff verbindet das, was einst EINS war.
6 Minuten
Gut, darüber ist vermutlich schon millionenfach geschrieben worden und es wird bestimmt noch ebenso oft geschrieben werden. Vermutlich hat jeder seine Annäherung zu diesem Thema. Annäherung ist eigentlich das Grundprinzip des Verständnisses von Mann und Frau. Ich jedenfalls versuche es. Scheitere ich dabei? Auch gut. Jede Annäherung erzeugt ein Stück Erkenntnis und trägt zum Verständnis bei.
6 Minuten
Ich sitze vor meinem Computer und tippe diesen Brief. Ein Computer war einst nur ein Gedanke. Der Sessel auf dem ich sitze ebenso und der Tisch? Ebenfalls. Wie im Kleinen so im Großen. Alles und jeder ist aus einem Gedanken entstanden. Schwer vorstellbar, daher bleibe ich lieber im Kleinen.
8 Minuten
„Die ganze Welt dreht sich um mich, denn ich bin nur ein Egoist. Der Mensch, der mir am nächsten ist, bin ich, ich bin ein Egoist“ - Falco
6 Minuten
Loslassen ist keine Reise ins Nichts oder das Mieten einer Storagebox. Loslassen ist nichts, was du tust. ES IST ETWAS, WOMIT DU AUFHÖRST.
8 Minuten
Kennst du das Gefühl: Du bist einem Menschen gegenüber. Die Worte sind wohlwollend, die Mimik ist entspannt, die Körperhaltung offen. Dein Verstand sagt: „JA!“ Dein Bauchgefühl sagt: „NEIN!" Dann hast du InnSaei gefühlt.
5 Minuten
Ich sehe eine Linie. Am Ende dieser Linie steht ein Mann. Am anderen Ende eine Frau. Diese Linie ist die weiteste Entfernung, die diese 2 Pole haben können. Dennoch: sie stehen auf der gleichen Ebene, auf einer Linie.