TimmInvest Podcast - Thomas Timmermann alles zur Börse Archiv
144 Episoden
12 Minuten
"Eigentlich müsste der DAX bei 11.000 Punkten stehen, wenn man die ganzen schlechten Nachrichten einpreisen würde", sagt Thomas Timmermann, "wenn wir im Bärenmarkt tatsächlich noch drin sind, dann muss die Welle heruntergehen auf neue Tiefs, unter 12.400. Das ist für Aktionäre sehr spannend und zugleich sehr erfreulich." Obwohl Thomas Timmermann zuversichtlich ist, dass die Chance eher auf der Oberseite liegt, hat das Timminvest Team die Absicherungen nach unten verlängert. "Seitwärtsbewegung, Kraft tanken und schon im dritten Quartal weiter hochgehen."
8 Minuten
Sie haben in Düsseldorf die längste Oldtimerkarawane der Welt …, so wenigstens scheint es, denn immer wieder rollen chromblitzende Automobile durch die Fußgängerzone, vorbei am Messegelände. Der Verkehr an der Börse wird anders geregelt: Hier entscheiden die Farben grün und rot. In der Messehalle selbst sind zwei Buttons zu finden in ebendiesen Farben, sie stehen für "Bulle" und "Bär": "Ich würde beide gleichzeitig drücken", sagt Thomas Timmermann auf dem Anlegertag. Sein Produkt TimmInvest Europa Plus Fonds ist "nach unten abgesichert und nach oben dabei". "Wer jetzt bei 12.400 ausgestiegen ist oder noch aussteigt, der verpasst eventuell die Rallye nach oben mit 18 %." Die 200-Tage-Linie ist das Damoklesschwert der Bullen und Bären. Ja, die Dynamik des DAX lässt spürbar nach, aber jetzt ist es wichtig, das Niveau über 13.000 zu verteidigen.
11 Minuten
Die Inflation ist schmerzhaft hoch - aber der Schmerz wird voraussichtlich nicht größer. "Wir haben eine totale Entspannung an der Inflationsfront", meint Thomas Timmermann von TimmInvest. Entscheidend für diese Bewertung sind die langfristigen Daten im Rentenmarkt. Und die haben gezeigt, "dass die Inflationsangst kontinuierlich abnimmt". Alle Indizes haben eine solide Bodenbildung, bis auf den DAX, der sich in "Gasgeiselhaft" befindet. "Wenn es nun gelingt, die 100-Tages-Linie zu halten, kann man auch in dieser überkauften Lage noch ein bisschen steigen." Gefahren und Probleme für den Aktienmarkt gibt es nach wie vor ohne Ende. Für Anleger bedeutet dies: "Nach oben die Welle reiten, nach unten die Tür zumachen." Egal, wie spannend der Urlaub ist: "Ich kann niemandem raten, auch nur einen Tag nicht an der Börse vorbeizuschauen. Jetzt gilt es, wach zu sein!"
16 Minuten
Thomas Timmermann von TimmInvest ist mittlerweile wieder auf der Bullenseite: "Schauen wir uns doch mal beim S&P 500 die Bärenmärkte seit dem 2. Weltkrieg an. Die Frage ist, wie viel tiefer können wir statistisch noch fallen? Ist das jetzt der richtige Zeitpunkt, um hineinzugehen in den Markt? Im Moment ist der S&P im Tief bei -23 % gewesen, das letzte Mal als die Geldpolitik gestrafft wurde, 1980, da war bei -27 %. Im Crash nach dem 2. Weltkrieg war er bei Minus -29 % im Low. Bei der Coronakrise war er bei Minus -33 %, und bei der ersten Öl-Preiskrise war er bei -48 % und in der Finanzkrise war es am schlimmstem mit -56 %. Aus diesen Zahlen kann man sehr gut erkennen, dass wir schon sehr weit gefallen sind. Also jetzt Börse statt Baggersee! Aber nach Börsenschluss kann man noch sehr gut an den Baggersee." Mehr unter: https://timmblog.com/
12 Minuten
Es geht erneut unter die 13.000 Punktemarke im DAX. Gründe sind vor allem die Aussagen um die Inflation vonseiten der Notenbanken. Fondsberater Thomas Timmermann von TimmInvest: "Letztendlich sind wir im Abwärtstrend im DAX. Dieser Trend funktioniert ziemlich planmäßig. Es gibt immer wieder Andeutungen einer Bodenbildung, aber die Erholung versiegt. Ich denke, wir werden die 12.400, also das Tief in diesem Jahr, noch testen, bevor wir wissen, wie es weitergeht". Dennoch baut Thomas inzwischen die Aktienquote aus. "Es wird jetzt immer wichtiger, dass die Anleger in Richtung Erholung und Chancen schauen und nicht immer nur über die Risiken reden." Positive Signale kommen zum Beispiel aus China.
8 Minuten
Unsicherer Markt, schlechte Vorzeichen und miese Laune auf dem Fondskongress in Mannheim? Thomas Timmermann widerspricht: "Die Stimmung ist sogar ziemlich gut." Dennoch sieht auch er ein "Wechselbad". Weitere Zinserhöhungen sowohl in den USA als auch in Europa liegen vor uns. Einzig positiv ist, dass die Inflationserwartung der nächsten fünf Jahre in Deutschland etwas gesunken ist. "Eine eindeutige Sprache: Die Notenbanken meinen es ernst. Ihre Zinserhöhungsschritte werden Wirkung zeigen." Aber wenn diese Schritte zu hoch sind, dann gehen wir in eine Rezession. "Und davor haben die Märkte Angst." Technisch betrachtet befinden sich diese derzeit im Bärenmarkt. "Es wäre schön", so Timmermann, "wenn wir die Tiefstände schon gesehen hätten."
15 Minuten
Die Stimmung der letzten Tage ist eindeutig: "Der Ausflug des DAX über 14.500 war nur eine sogenannte Bullenfalle. Wir sind wieder zurück im alten Abwärtstrend und noch immer auf dem Weg nach unten." Dass die Fed heute Abend die Zinsen anheben wird, gilt als ausgemachte Sache, auch das könnte für weitere Abwärtsstimmung sorgen. "Egal, was heute Abend passiert, erwarte ich eigentlich nichts Gutes." Fondsberater Thomas Timmermann von TimmInvest begegnet fallenden Märkten mit einer Absicherungsstrategie. Im Interview erklärt er ausführlich, wie das funktioniert und wie gut das gerade klappt.
10 Minuten
Warum ist der Aktienmarkt so stark? Thomas Timmermann TimmInvest: "Zunächst einmal war es ja eine schöne technische Erholung, die kam eigentlich von der Wall Street und die europäischen Börsen sind wunderbar mit hochgegangen. Es ist schon auffällig, wie resistent, wie stark die Börsen sind. Trotz der ganzen Hiobsbotschaften. Nichtsdestotrotz ist der DAX jetzt bei 14.450 Punkten. Und im Chart ist er jetzt genau bei der 100-Tagelinie angekommen. Man sagt ja immer, im Bärenmarkt muss man immer unter der 200-Tagelinie sein. Also technisch sieht es schon sehr viel besser aus. - Es gibt eine Entspannung in den Inflationserwartungen, viele Anleger bekommen das gar nicht mit." Mehr dazu im Timmblog: https://timmblog.com/ und unter: https://timminvest.com/
11 Minuten
Thomas Timmermann von TimmInvest: "Jetzt sind wir sogar am oberen Ende des Trendkanals bei 14.215 Punkten angekommen. Übergeordnet sieht es auch sehr gut aus. Während die Amerikaner neue Lows gemacht haben, hatte der DAX keine neuen Lows gemacht. Generell stabilisiert sich der DAX recht schön. - Die Dividenden-Saison führt ja auch zu einer Stabilisierung der Märkte." Steigt der Risikoappetit? Sind die Techwerte reif für eine Gegenbewegung? "Die Techwerte per se sind nicht schlecht! Wenn man in mehreren Schüben investiert oder sich Marken setzt, ist es jetzt auf jeden Fall ein Level, bei dem man einsteigen kann. Und gerade die sehr breiten, auch profitablen Techwerte, die ganz großen Techwerte, die ja über sehr gute Businessmodell verfügen, die haben auch KGVs erreicht, die langfristig attraktiv sind." Mehr unter: https://timmblog.com
10 Minuten
Fonds-Initiator Thomas Timmermann auf dem Börsentag Dresden: "Charttechnisch sieht es leider sehr schlecht aus, der Bärenmarkt in den USA geht jetzt weiter, leider gilt das jetzt auch für den DAX. Der am Freitag auch noch mal schwer unter die Räder gekommen ist, er ist am Ende bei 13.651 Punkten gelandet. Wenn man sich das im Chart anschaut, dann sieht man, dass wir in einem ganz sauberen Abwärtstrend drin sind. Die Levels für die kommende Woche sind nach unten, bei 13.400 Punkten im DAX. Die Gefahr ist, dass sich in den USA dieser Ausverkauf beschleunigt, weil gerade die großen Qualitätsaktien auch unter Druck kommen. Und dann kommen wir in die alten Tiefs von Anfang März und das bedeutet, dass wir bis Mitte Juni die 12.400 DAX-Punkte sehen können. ... Wer sich die Fed-Pressekonferenz angehört hat, hat wohl wahrgenommen, wie vorsichtig die Fed eigentlich ist. Und hier kam bei jedem zweiten Satz heraus, wir halten uns alles offen. - Die EZB-Geldpolitik ist gut für Aktien. Wenn jemand noch nicht in Aktien drin ist und der Anleger einen langfristigen Horizont hat, dann wäre es sehr sinnvoll, jetzt langsam einzusteigen. Jetzt kann man die beste Performance machen!" Mehr dazu: https://timmblog.com/
15 Minuten
Thomas Timmermann Fondsinitiator: "Weil die Zinsen in Amerika so attraktiv sind und weil aus Europa überhaupt kein Signal kommt, dass die Zinsen steigen könnten, leidet der Euro darunter. Dadurch schichten die Anleger in die USA um. Wenn der Euro so schwach ist, importieren wir weiterhin Inflation. Nach 40 Jahren fallenden Zinsen haben wir jetzt steigende Zinsen. - Die Bärenmärkte in der Zusammenfassung YTD: DAX -11 %, Euro Stoxx -11,6 %, Stoxx 600 -7,9 %, S&P 500 -10 %, Nasdaq -17 %, China -17,5 %, Japan -7 %. Und das sind Marken, für jemand der langfristig denkt, mit denen man durchaus wieder Position aufbauen kann!" Mehr dazu unter: https://timmblog.com/
14 Minuten
Die Marktlage ist schwierig. Fondsberater Thomas Timmermann von TimmInvest: "Ein Trend der nach unten geht, eine Börse, die gefühlt eigentlich zu hoch ist für all die negativen Meldungen und wir haben zwei Makrothemen, die die Börsen belasten: das eine ist die Inflation und damit verbunden die Geldpolitik und das andere ist der Krieg in der Ukraine. Gerade Letzteres kann jederzeit dafür sorgen, dass es eine massive Bewegung gibt, im Positiven wie im Negativen. Da muss man dreidimensional denken." Also nicht nur vom steigenden Markt profitieren, sondern auch in fallenden Märkten oder im Seitwärtsmarkt. In so einem Markt ist aktives Management wichtig. So schafft es Thomas Timemrmann mit dem Fonds aktuell auch, besser zu performen als die gängigen Indizes. Mehr dazu im Blog: https://timmblog.com/
10 Minuten
Absichern und Bodenbildung abwarten, so lautete die Strategie zuletzt. Absichern, das ist Teil der DNA des TimmInvest Europa Plus Fonds, aber, haben wir schon einen Boden gefunden? Fondsinitiator Thomas Timmermann:" Auf keinen Fall, wir haben eine schnelle V-förmige Erholung, aber noch keine Bodenbildung. Dazu ist es viel zu früh." Der DAX hat einen wichtigen Widerstand vor der Brust bei 14.800 Punkten. Das ist die alte Unterstützung, an der der Markt monatelang abgesichert schien. Erst wenn der Markt über diesen Widerstand klettert, ist der Weg zu den alten Hochs frei. "Danach sieht es momentan aber nicht aus." Die Absicherung mit Put Optionen bedeutet aber auch vie Arbeit. Arbeit, die sich bezahlt macht: "Wir haben in dieser Woche Zuflüsse von 20.000 Euro in diesem Seitwärtsmarkt erzielt. Das sind wichtige zusätzliche Einnahmen!" Der Fonds ist erfreulicherweise nur noch 2,3 % im Minus in diesem Jahr. Der DAX dagegen 9,2 %. "Wir wollen natürlich den Fonds so schnell wie möglich ins Plus bekommen."
Thomas Timmermann: "Jetzt absichern und Bodenbildung abwarten - Discountzertifikate jetzt attraktiv"
10 Minuten
Der DAX hat seit Jahresbeginn knapp 20 Prozent verloren. Die Absicherungsstrategie des TimmInvest Europa Plus Fonds wirkt: "Wir haben lediglich 7 % verloren und halten genug Cash. Bei der erwarteten Aufwärtsbewegung sind wir dann voll dabei. Am Ende des Jahres kann sogar ein Plus stehen." Jetzt also besser warten, bis die Märkte einen Boden gefunden haben. Der Abstand zum Hoch im DAX sind jetzt 26 %. "Das sind 26 % Chance!". Fazit: In den negativen Phasen nicht zu viel verlieren und in der Erholung dann maximal dabei sein.
15 Minuten
Gute Jahre, schlechte Jahre: "Die Pandemie ist noch nicht vorbei", so Fondsberater Thomas Timmermann von TimmInvest, und zum Konflikt in der Ukraine: "Mittelfristig ist dieses geopolitische Problem nicht vom Tisch." Müssen wir uns wegen der Inflation Sorgen um die Gesundheit unserer Kapitalmärkte machen? "Die Kapitalmärkte funktionieren." Die große Frage aber sei: Was passiert eigentlich, wenn die EZB im 3. Quartal 2022 gezwungen wird, ihre Anleihekäufe zurückzufahren und zum Beispiel keine italienischen Anleihen mehr kauft? "Im DAX sieht es trotz dieser Vorboten noch relativ gut aus. Wir sind nach wie vor in dieser Seitwärts-Range. Das ist alles noch gesund, aber: Wir sind in den letzten sechs Monaten hängengeblieben." Die Gefahr, dass der DAX sogar noch eine Etage tiefer rutsche, sei in diesem Jahr durchaus möglich. Die Strategie von TimmInvest: "Aktienquote von 35 % so niedrig halten, bis wir das Gefühl haben, dass der Aktienmarkt einen Boden gefunden hat und wir eine Chance haben, uns um 5 bis 10 % zu erholen." Der Markt müsse sich entscheiden. "Im Moment hängt er im Niemandsland fest." Mehr: https://timmblog.com/