Wir haben den Fußball erfunden Archiv
276 Episoden
42 Minuten
In der letzten Folge diskutierten unsere mehr oder weniger Fußballexperten Andreas Boller, Lothar Leuschen und Ünsal Bayzit über die Langeweile in der Fußball-Bundesliga. Wenngleich sie an diesem Thema auch dieses Mal nicht ganz vorbeikommen, so wird diese Woche ein ganz anderes Thema in den Mittelpunkt gerückt - der Ex-Torwart des WSV Christian „Bob“ Maly. Er bringt einige mehr und minder schöne Erfahrungsberichte aus seiner Zeit im Wuppertaler Fußballverein mit. Das Spiel gegen RWE am 3. Mai, die Folgen eines Sieges oder einer Niederlage, werden natürlich gründlich diskutiert. Soll man sich wirklich wünschen, dass der WSV aufsteigt? Oder liegt in einer Niederlage für die kommende Saison vielleicht ein größerer Gewinn? Von dieser Überlegung wird dann auch „sanft“ übergeleitet zum FC Zürich und weiter zum FC Bayern München. Ist es möglich, dass die Motivation einfach irgendwann verfliegt, wenn es um nichts mehr geht? Welche Rolle spielt das Alter von Julian Nagelsmann in dem Zusammenhang?
30 Minuten
So langsam wird es langweilig in der Fußball-Bundesliga. Jedenfalls, wenn man die Tabellenspitze und die Meisterschaft betrachtet. Denn zum 10. Mal in Folge hat der FC Bayern München den Titel geholt und darf sich Deutscher Meister nennen. So sollte es nicht weitergehen, finden unsere mehr oder weniger Fußballexperten Andreas Boller, Lothar Leuschen und Ünsal Bayzit. Doch anstatt zu meckern, sollte lieber etwas dagegen getan werden, denn so ist jeglicher Wettbewerbsdruck verschwunden. Was kann der DFB tun, was der DFL und was können die großen Vereine tun, damit überhaupt mal wieder so etwas wie Wettbewerb entsteht? Muss man vielleicht extreme Wege gehen und das Thema "The Superleague" noch einmal in Erwägung ziehen? Muss an dem Grundkonzept Bundesliga vielleicht etwas geändert werden? Von den ganz Großen zu den weniger Großen, aber in jedem Fall spannenderen Fußballspielen: das Halbfinale im Niederrhein-Pokal am 3. Mai zwischen dem WSV und Essen Kray. Ein Spiel, das unter den bestehenden Voraussetzungen nur ein Knaller werden kann, sagen unsere Experten. Der Appell ist ganz klar: Wer den WSV diese Saison noch nicht hat spielen sehen, sollte sich dieses Spiel definitiv anschauen. Außerdem geht es in dieser Folge um die Fußballplätze und Spielstätten der Wuppertaler Vereine, wie immer um die Ergebnisse im Wuppertaler Fußball und insbesondere um die A-Jugend des Wuppertaler SV.
34 Minuten
Was braucht es als Mannschaft, um es ganz nach oben zu schaffen? Nach Meinung unserer mehr oder weniger Fußballexperten Andreas Boller und Lothar Leuschen - in dieser Folge ohne Ünsal Bayzit - natürlich talentierte Einzelspieler und ein gutes Zusammenspiel, aber auch eine ordentliche, gut aufbereitete Spielstätte und vor allem Fans, die ohne Wenn und Aber hinter der Mannschaft stehen. Und auch wenn man es dem Wuppertaler SV bei der aktuellen sehr guten Leistung wünschen würde, treue und nicht nachtragende Fans hat der Verein nun mal nicht. Das hat mitunter mit der Historie des Vereins zutun und mit Fehlern, die in der Vergangenheit gemacht worden sind. Die Wuppertaler Fans können offenbar nicht gut verzeihen. Was also tun als WSV? Klinkenputzen ist nun angesagt. Diese wirklich gute Saison sollte nun als Werbetour für die Mannschaft, für den Verein und für die ganze Stadt genutzt werden. Damit endlich mal wieder mehr Fans und Zuschauer im Stadion am Zoo zu sehen sind. So jedenfalls die Meinung unserer Experten. Denn dass Fans eine Mannschaft bis nach vorn (oder oben) tragen können, sieht man immer wieder und konnte man vor allem beim Spiel der Frankfurter in Barcelona beobachten. Eine weiße Wand aus Fans, die nicht durchbrochen werden konnte und letztlich zum überraschenden Sieg der Frankfurter maßgeblich beigetragen hat. In dieser Folge geht es hauptsächlich um die Relevanz und die Macht der Fans, aber auch um Fußball als Marketingfaktor für eine Stadt und die Ergebnisse aus den vergangenen Spielen im Wuppertaler Lokalsport. Außerdem gibt es einen Ausblick auf das kommende Spiel des WSV gegen den KFC Uerdingen und das Pokalspiel gegen Essen Kray.
26 Minuten
Wuppertal ist an den Ostertagen fast wie London: Jeden Tag kann man auf irgendeinem Sportplatz, in irgendeinem Stadion, auf irgendeiner Tribüne ein Fußballspiel gucken. Es steht also viel auf dem Programm, vor allem in den Amateurligen. Umso wichtiger, dass der Lokalsport nicht zu kurz kommt und auch mal über Kreis-, Landes- oder Oberliga gesprochen wird. Unsere mehr oder weniger Fußballexperten - diesmal übrigens wieder mit Einwechselspieler Günter Hiege für Lothar Leuschen - sowie Andreas Boller und Ünsal Bayzit machen in dieser Folge einen Querschnitt durch alle Ligen mit Wuppertaler Beteiligung. Vom Cronenberger SC über die Breiten Burschen Barmen und den SSV Sudberg bis hin zum Wuppertaler SV sind diesmal alle Mannschaften vertreten. Und dabei geht es beim Osterfußballprogramm richtig um was. In allen Spielen wird nicht um die goldenen Ananas gespielt, sondern Klassenerhalt, Abstiegs- und Aufstiegskampf sind angesagt. Apropos Aufstieg. Kann der WSV es noch schaffen, in die 3. Liga zu kommen oder kann man das ganze Vorhaben schon abhaken? Unsere Experten sind unterschiedlicher Meinung. Außerdem geht es in der 33. Folge um die Konsequenzen der Corona-Pandemie auf die Jugendförderung und das Ostercamp von Union Wuppertal. Und Achtung: Nächste Woche senden wir ausnahmsweise erst am Dienstag und nicht am Montag, denn die Spiele am Ostermontag sollen noch mit abgedeckt werden.
32 Minuten
Es ist so eine Sache mit Fußball und Zahlen. Rechnen und Zählen ist einfach nicht des Fußballers Ding. Und offenbar auch nicht das Ding von FC-Bayerns Teammanagerin Kathleen Krüger, die beim Spiel gegen den SC Freiburg für eine Wechselpanne sorgte. Für kurze Zeit waren also zwölf statt elf Bayern-Spieler auf dem Feld, denn die 36-Jährige hatte bei der Auswechslung die alte und neue Rückennummer von Kingsley Coman verwechselt. Die ganze Fußballwelt spricht darüber. Klar also, dass auch unsere mehr oder weniger Fußballexperten Andreas Boller, Lothar Leuschen und Ünsal Bayzit das zum Thema machen. Eine klare Entscheidung muss her - da sind die drei sich einig - die der DFB schnellstmöglich treffen sollte und die nicht dem Freiburger SC auferlegt werden sollte. Nicht die einzige Entscheidung, die der DFB treffen sollte. Auch in der Oberliga Niederrhein hat es großen Unmut gegeben. TuRU Düsseldorf hat nach dem letzten Hinrundenspieltag gegen die Regularien des Verbands Beschwerde eingelegt. Was genau passiert ist und wie der Fußballverband Niederrhein bzw. der DFB damit umgehen sollte, besprechen die Experten ebenfalls in dieser Folge. Außerdem geht es um das Länderspiel der Deutschen gegen Holland, die ausgefallen Spiele in den Amateurligen und Frauenfußball. Es wird ein Ausblick auf das wohl wichtigste Spiel des WSV gegen Essen Kray im Pokal und ein Rückblick auf die Vorrundenspiele in der WM gegen Spanien gewagt.
33 Minuten
Unsere Fußball-Experten Lothar Leuschen, Ünsal Bayzit und Andreas Boller haben diesmal den WSV-Torschützen des vergangenen Spiels gegen Rot-Weiß-Oberhausen zu Gast. Rechtsverteidiger Moritz Montag spricht über die Partie und über seinen Werdegang beim Verein. Montag übt aber auch Kritik und gibt an, was beim WSV eventuell noch besser laufen könnte, damit der Aufstieg in die 3. Liga in greifbare Nähe rückt. Natürlich blicken unsere Fußball-Experten auch wieder in Richtung Nationalmannschaft. Der unspektakuläre Sieg beim Testspiel gegen Israel wird diskutiert. Aber auch andere Länderspielergebnisse, wie etwa die enttäuschende Leistung der amtierenden Europameister aus Italien gegen Nordmazedonien sind Thema.
23 Minuten
In unserer Spezialfolge spricht WZ-Sportredakteur Günter Hiege mit Stephan Küsters, dem Sportlichen Leiter des WSV. Küsters spricht über die laufende Saison und blickt auch schon mal auf die nächste Spielzeit sowie mögliche Neuerungen im Kader. Küsters will den Aufstieg in die dritte Liga, betont aber gleichzeitig, dass noch einiges passieren muss. Er spricht über die Rolle der Sponsoren im Verein und beklagt sich über die mangelnde Zuschauerresonanz. Küsters spricht darüber, was man machen kann, um mehr Besucher ins Stadion zu locken. Das Stadion an sich ist auch Thema. Küsters kommentiert die aktuellen Sanierungspläne für den Rasen. Von dem Gerücht, dass er als Sportlicher Leiter einen möglichen Wechsel zum MSV Duisburg in Erwägung zieht, will Küsters zunächst erstmal nichts wissen. Zudem hält er sich aus Aberglauben mit festen Prognosen für das kommende Spiel gegen den RW Oberhausen zurück.
31 Minuten
Diese Folge steht ganz unter dem Zeichen der Intelligenz. Spielintelligenz, Trainerintelligenz oder auch Künstliche Intelligenz sind im Fußball mal mehr, mal weniger vorhanden. Spieler, die diese Intelligenz aber definitiv besitzen - da sind sich unsere mehr oder weniger Fußball-Experten Lothar Leuschen, Ünsal Bayzit und Andreas Boller einig - sind unter anderem Pierre Littbarski, Reinhard „Stan“ Libuda, Lionel Messi, Andrea Pirlo, aber auch Kevin Pytlik vom Wuppertaler SV. Sie haben diese gewisse Grundqualität, immer zu wissen, was sie tun und wo sie stehen müssen, auch in den schwierigsten Situationen. In welchem Fall eher weniger Intelligenz vorhanden war, war beim Bierbecher-Wurf im Spiel Bochum gegen Gladbach. Und wie beim Böllerwurf-Skandal bei RWE gegen den WSV stellt sich auch hier wieder die Frage: Wie soll man bestrafen? Sollte man nicht mal ein Zeichen setzen und nicht nur dem Einzeltäter, sondern dem ganzen Verein eine Geldstrafe aufbrummen? Lothar Leuschen geht sogar noch weiter und schlägt vor, dem VfL fünf Punkte abzuziehen und sie um den Abstieg spielen zu lassen, damit endlich mal alle mitleiden und daraus lernen. Zu hart oder gerechtfertigt? Außerdem geht es in dieser Folge um die enttäuschende Niederlage des WSV gegen den Bonner SC, die aktuelle Bilanz in den Amateurligen, die wichtige Position eines Schiedsrichters und die anstehende WM-Qualifikation.
30 Minuten
Einer, der den Fußball definitiv erfunden hat, ist aktuell wieder am Ball: Felix Magath soll die Hertha BSC aus der Misere führen. Diese Personalie sorgt bei den drei mehr oder weniger Fußball-Experten Andreas Boller, Ünsal Bayzit und Lothar Leuschen für reichlich Diskussionsstoff. Kann diese eine Person eine Mannschaft, die keine klare Linie und keinen richtigen Charakter hat, überhaupt noch retten oder ist es dafür schon zu spät? Kann Felix Magath das Ruder noch rumreißen? Uneins sind sich die drei auch immer noch beim Thema WSV-Aufstieg. Da heißt die Bilanz der Experten 2 gegen 1 - zwei glauben noch an den Aufstieg, einer hält es für unmöglich. Bleibt das Aufstiegstürchen nach den zwei gewonnenen Heimspielen weiterhin auf und schafft der WSV es, einen Fuß in diese Tür zu bekommen? Es bleibt weiterhin spannend, ob sie sich gegen RWE durchsetzen können oder nicht. Außerdem geht es in dieser Folge um die Ungewissheit in den Amateurligen, die Auslosung des Niederrheinpokals und die Spiele im Europapokal.
26 Minuten
Blickt man einmal mathematisch auf die Bilanz des Wuppertaler SV, sieht das Ergebnis mit einem Schnitt von 2,0 - 50 Punkte aus 25 Spielen - gar nicht mal so schlecht aus. Doch für den Aufstieg ist es eben doch nicht gut genug. Vor allem nicht, wenn man die Spiele gegen die "Großen", wie RWE oder kürzlich Preußen Münster nicht für sich entscheiden kann und in der letzten Minute noch einen Gegentreffer kassieren muss. Unsere mehr oder weniger Fußballexperten sind demnach zwiegespalten, ob der Aufstieg für den WSV noch möglich ist oder nicht. In dieser Folge sind die Experten übrigens in anderer Aufstellung auf dem Platz: Auswechselspieler Günter Hiege, Sportredakteur bei der WZ, nimmt den Platz von Lothar Leuschen ein, der krankheitsbedingt ausfällt. Die beiden Stammspieler Andreas Boller und Ünsal Bayzit sind natürlich wieder mit dabei. Einig sind sich die drei Experten allerdings beim Rausschmiss von Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis: Die Entscheidung ist nicht unbedingt die beste gewesen. Kann die schlechte Leistung einer Mannschaft immer nur auf den Trainer reduziert werden? Und wer folgt auf Grammozis - Friedhelm Funkel, Roger Schmidt oder doch vielleicht Uwe Neuhaus? Außerdem geht es in dieser Folge um den Fußball als Mittel zur Ablenkung. Ablenkung von den schrecklichen Ereignissen, die gerade in der Ukraine passieren. In diesem Fall ist Ablenkung ein Privileg, das nicht allen vorbehalten ist. Ein Privileg, dessen Nutzung keine Schande ist, finden die Experten, denn Fußball - oder Sport generell - darf und sollte man auch in Krisenzeiten noch genießen. Oder?
26 Minuten
Heute sind wir mit unserem Fußball-Podcast da, wo alles angefangen hat: im Café Milias. Das Milias ist ein Ort mitten in der Elberfelder Innenstadt, an dem viele verschiedene Menschen und Nationalitäten zusammenkommen und in dem über ein Thema sehr viel gesprochen wird - natürlich über Fußball. Hier ist die Idee für unseren Podcast entstanden und hierhin wollen wir dieses Mal zurückkommen. Diese Folge senden wir demnach direkt aus dem Café Milias. Unsere mehr oder weniger Fußball-Experten Andreas Boller, Lothar Leuschen und Ünsal Bayzit haben dieses Mal ein Hauptthema: den Ukraine Krieg. Sie sprechen darüber, wie wichtig in diesen Tagen Sport, Kultur und Zusammenhalt ist, welche Konsequenzen sie sich in fußballerischer Hinsicht für Russland wünschen würden und die Folgen des Krieges für den internationalen Fußball.
29 Minuten
"Wir haben den Fußball erfunden" feiert kleines Jubiläum! Zur 25. Folge des Fußball-Podcasts haben wir zur Unterstützung der mehr oder weniger Experten einen echten Fußball-Experten zu Gast: den Torwart des FSV Vohwinkel Stefan Kroon. Er ist dem Wuppertaler Fußball schon lange treu, hat damals 1994 noch bei Borussia Wuppertal angefangen und ist über Velbert und Sudberg am Ende wieder in Wuppertal gelandet. Und wenn man schon mal einen Torwart zu Gast hat, muss natürlich die Frage geklärt werden: Warum zur Hölle ist man so lebensmüde und entscheidet sich Torhüter zu werden? Außerdem diskutieren die drei mehr oder weniger Fußball-Experten Andreas Boller, Ünsal Bayzit und Lothar Leuschen mal wieder über die ausgefallenen Spiele des WSV und den furchtbaren Rasen am Stadion am Zoo. Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich auch der Vorfall beim Spiel der WSV-Ligakonkurrenten Rot Weiß Essen gegen Preußen Münster, bei dem ein Essener Fan einen Böller auf die gegnerische Trainerbank geworfen hat und das Spiel daraufhin abgebrochen werden musste. Könnte das ein Wendepunkt im Kampf um den Aufstieg sein? Und sollte für so etwas der Verein, die Mannschaft oder die Fans selbst gerade stehen müssen?
26 Minuten
Gibt es eigentlich noch Waffengleichheit in der Fußball-Bundesliga, wenn der FC Bayern zum 10. Mal die Meisterschaft gewinnt und gefühlt niemand sonst eine Chance hat? Ist das "System Bundesliga" dann eigentlich noch attraktiv, anziehend und spannend, wenn man bereits vorhersagen kann, was passiert? Unsere drei mehr oder weniger Fußball-Experten Andreas Boller, Ünsal Bayzit und Lothar Leuschen sind sich bei diesen Fragen nicht ganz einig und diskutieren in dem Zusammenhang - aus aktuellem Anlass natürlich - wie sinnvoll ein Play-Off-System in der Bundesliga sein kann. Könnte man sich ein Beispiel am American Football nehmen, wo nun mal selten die gleichen Mannschaften beim großen Superbowl antreten? Nicht nur darüber diskutieren die drei in der neuesten Folge. Auch das Abschaffen der Auswärtstorregelung löst eine hitzige Debatte aus. Nicht zuletzt wird der Wuppertaler SV noch Gesprächsthema - vor allem in Bezug auf den möglichen Aufstieg. Dafür müssen aber sechs Punkte aus den kommenden zwei Spielen her, da sind sich die "Experten" sicher. Egal, wie es ausgeht, sie werden in der kommenden Folge drüber sprechen. So viel ist sicher.
30 Minuten
Es gibt zwei Arten von Wertschätzung. Die eine drückt sich in Form von Geld aus, durch den finanziellen Wert eines Spielers. Die andere Art ist die Wertschätzung durch Anerkennung, durch Vertrauen und Zufriedenheit. In den Profiligen gibt es in den meisten Fällen nur noch die erste Art der Wertschätzung, häufig in Millionenhöhe. Wenn dann der Satz "Dieser Spieler bekommt nicht genug Wertschätzung" fällt, kann man sich schon mal fragen, wie viel höher die finanzielle Würdigung eines Spielers denn noch ausfallen soll. Oder? Nicht nur darum geht es in der neuesten Folge, denn unsere drei mehr oder weniger Fußball-Experten Andreas Boller, Ünsal Bayzit und Lothar Leuschen sprechen vor allem auch über den WSV, das kommende Spiel gegen Fortuna Köln und die Aufstiegschancen der Mannschaft. Noch ist der Aufstieg nicht als offizielles Ziel gesetzt, aber unsere Experten meinen, dass insgeheim alle auf den Erfolg hoffen. Doch was dann? Erneut ein existenzieller Kampf ums Überleben? Außerdem geht es um den (zu) jungen Kader von Borussia Dortmund, den potenziellen neuen Verein von Niklas Süle und ein Video, welches den Hund von Steffen Baumgart ungewollt berühmt machte.
34 Minuten
In der 22. Folge haben wir einen besonderen Gast. Peter Radojewski ist ehemaliger Bundesliga-Profi bei Fortuna Düsseldorf, langjähriger Trainer und absoluter Fußball-Fanatiker. Da ist er natürlich in der Runde mit unseren drei mehr oder weniger Fußball-Experten Andreas Boller, Ünsal Bayzit und Lothar Leuschen genau richtig aufgehoben. Radojewski ist quasi eine lokale Berühmtheit und hat keinen Verein in der Wuppertaler Umgebung ausgelassen - sei es als Spieler oder als Trainer. Zuletzt coachte er die Oberliga-Mannschaft SC Velbert, gönnte sich aber nach einer anstrengenden Phase eine kleine Auszeit. Jetzt ist er zurück und hat Lust auf mehr. Gemeinsam diskutieren sie die Auswirkungen des Wechsels von Max Kruse von Union Berlin zum Vfl Wolfsburg, ob der Erfolg einer Mannschaft wirklich planbar ist und natürlich den Rücktritt von Gladbach-Sportdirektor Max Eberl. Wie konnte es soweit kommen? Wie kann der Sport und die Arbeit in einem Verein solche Spuren hinterlassen? Und wie kann man sich davor schützen? Peter Radojewski gibt einen Einblick in die oft belastbare Arbeit eines Trainers und verrät, wann er gemerkt hat, dass er einen Gang zurückschalten muss.