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Litradio Archiv

500 Episoden
13 Minuten
Sven Pfizenmaier Die Uninteressierten by Litradio
15 Minuten
Waschgänge und Trödelshop Für die reguläre Kundschaft des Waschsalon Waschtreff in der Bahnhofsallee bot sich die vergangen Tage ein kurioser Anblick. Mit konzentrierter Miene knieten vor bzw. steckten bis zu den Schulter in den Waschmaschinen eine ungewohnt hohe Zahl junger Menschen und verharrten in dieser Stellung für mehrere Minuten. In den Trommeln zu finden waren, eingebettet in Schals und Tücher, kleine Lautsprecher, aus denen Stimmen drangen. Es war eine Auswahl aus den Unmengen an Tonmaterial, welches Daphne Weber und Seria Kurz bei ihrer Recherche zum Thema Waschen gesammelt hatten. In Interviews mit ihren Großmüttern, einer Politikwissenschaftlerin und einer obdachlosen Freundin nähern sie sich dem Thema aus unterschiedlichen Richtungen oder erreichen von dem Thema ausgehend neue Gebiete. Ein Knotenpunkt, in dem wir vom Litradio-Team auf Tom und Daniel trafen, die sich bereit erklärten, uns ein paar Fragen zu beantworten. Auf der Suche nach einem ruhigen Platz, damit die Aufzeichnung auch verwendbar wäre, landeten wir im Trödelshop auf den Sofas. Hier entwickelte sich das Gespräch in eine kuriose Richtung. Foto: Marie Legler
4 Minuten
Festivalküche Ein würziger Duft von Tomatensoße und Pasta schlug einem entgegen, wenn man an den Containern auf der Domäne vorbeiging. Seit Montag entwuchs einem Aufenthaltsraum eine Festivalküche mit drei Herdplatten, einem Spülbecken und zwei Kühlschränken. Während des State trieben hier zwei Küchenfeen ihr Unwesen und versorgten die Festivalbesucher mit allerlei Köstlichkeiten. Foto: Marie Legler
23 Minuten
Hauptcampus rosarot und feuchtfröhlich Nachdem erste Hürden genommen – die Schuhe ausgezogen und Kopfhörer aufgesetzt sind – finden sich die Teilnehmer*innen von Tingles in rosaroter Atmosphäre auf der Studiobühne 2 des Hauptcampus wieder. Da fragt Lina in das linke Ohr der Teilnehmer*innen hinein Toni, welche sechs Wörter ihr zu lustvollem Sex einfielen. Toni antwortet von rechts mit einer Gegenfrage. Als „stille Beobachterin“, so beschreibt Maja nach Tingles ihre Rolle bei der Performance, befindet sie sich inmitten des Zwiegesprächs von Lina und Toni. Die Teilnehmer*innen wohnen einer intimen Zweisamkeit der beiden Performerinnen bei. Dann gibt es aber auch Momente, in denen Lina darüber spricht, wann Toni masturbiere. Diese Erzählungen richten sich nicht länger an Toni. Linas Worte erreichen die Teilnehmer*innen als seien sie an jede und jeden persönlich adressiert. Tingles lässt Zweisamkeiten entstehen, sie beobachten und erfahren. Mit der Frage danach, was die jeweils ganz eigene persönliche sexuelle Revolution wäre und wie sie aussähe, beziehungsweise was es bedeute, wenn den Teilnehmer*innen nichts einfalle, beenden Lina und Toni die „Session“. Nach kurzem Dank fürs Zuhören und Dasein der Teilnehmer*innen verlassen die Performer*innen Lina Gasenzer und Antonia Rehfueß die Studiobühne und laden dazu ein, sich die Zeit zu nehmen, noch ein wenig zu verweilen. Mit der Zeit ist das so eine Sache beim State – für viele führt der Weg direkt zur Studiobühne 1, wo letzte Plätze für H.E.R. vergeben werden. Hannah Brown wartet schon mit Himbeeren, Eis und Hochprozentigem darauf, in die Trias Hannah, Rebecca und Emily einzuführen und dabei Künste einer Barkeeperin zu zelebrieren. Litradio nutzt den regen Betrieb am Hauptcampus und spricht mit Marie und Marie-Isabelle, beide mitwirkend im Dokumentationsdepartment des State. Die Studentinnen aus Berlin sind für das Festival nach Hildesheim angereist. Im Anschluss daran erzählen zwei hildesheimer Neuankömmlinge von ihren Erfahrungen mit dem State. Lennard und Elef beginnen dieses Semester beide den Master „Inszenierung der Künste und Medien“. Foto: Marie Legler
5 Minuten
Exhibiting Eine Ausstellung, in der das ausgestellte Ausstellen ausgestellt wird. Der Ausstellungsraum selbst und seine Details werden zum Kunstwerk, sowie auch die Besucher*innen, wenn sie Exhibiting im Container betraten, ein Teil des Gesamtwerks wurden, indem sie per live Videoübertragung an die gegenüberliegende Wand geworfen wurden. Dann konnten sie sich betrachten dabei, wie sie sich betrachten. Kopfknoten? Litradio im Gespräch mit dem Künstler und Kurator Lasse Konrad (Teil A) und in Teil B mit Francesca G., Zuschauerin und (k)ein Kunstwerk. Unter anderem auch an der Domäne: Befreundet Sein heißt, bis zum Morgengrauen zu diskutieren. Von meinem heutigen Standpunkt aus betrachtet ist für mich völlig klar, welche Entscheidungen ich getroffen hätte. Aber was hätte mein Ich vor 50 Jahren entschieden? Hätte ich mich wirklich nur an friedlichen Protesten und Aktionen beteiligt oder wäre ich doch zu Gewalt bereit gewesen? Welche Zeitung hätte ich gelesen und wem hätte ich geglaubt? Hätte ich selber Entscheidungen getroffen oder mich von der Kraft der Gruppe mitreißen lassen? Im Atelier an der Domäne sahen sich in mehreren Durchgängen jeweils neun Menschen mit diesen Fragen konfrontiert. Um einen Tisch versammelt wurde diskutiert, überzeugt, sich nicht angepasst und entschieden. Foto: Romana von Mengershausen
5 Minuten
Exhibiting Eine Ausstellung, in der das ausgestellte Ausstellen ausgestellt wird. Der Ausstellungsraum selbst und seine Details werden zum Kunstwerk, sowie auch die Besucher*innen, wenn sie Exhibiting im Container betraten, ein Teil des Gesamtwerks wurden, indem sie per live Videoübertragung an die gegenüberliegende Wand geworfen wurden. Dann konnten sie sich betrachten dabei, wie sie sich betrachten. Kopfknoten? Litradio im Gespräch mit dem Künstler und Kurator Lasse Konrad (Teil A) und in Teil B mit Francesca G., Zuschauerin und (k)ein Kunstwerk. Unter anderem auch an der Domäne: Befreundet Sein heißt, bis zum Morgengrauen zu diskutieren. Von meinem heutigen Standpunkt aus betrachtet ist für mich völlig klar, welche Entscheidungen ich getroffen hätte. Aber was hätte mein Ich vor 50 Jahren entschieden? Hätte ich mich wirklich nur an friedlichen Protesten und Aktionen beteiligt oder wäre ich doch zu Gewalt bereit gewesen? Welche Zeitung hätte ich gelesen und wem hätte ich geglaubt? Hätte ich selber Entscheidungen getroffen oder mich von der Kraft der Gruppe mitreißen lassen? Im Atelier an der Domäne sahen sich in mehreren Durchgängen jeweils neun Menschen mit diesen Fragen konfrontiert. Um einen Tisch versammelt wurde diskutiert, überzeugt, sich nicht angepasst und entschieden. Foto: Romana von Mengershausen
38 Minuten
Bei der Release-Feier des Nerv lasen Nikita Nagel, Saskia Scheffel, Hagen Gersie und Romy v. Mengershausen ihre Texte, in denen sich alles im näheren oder weiteren Sinne um „Licht“ drehte. Mit ihrer Musik begleitete Neuro-D (https://www.facebook.com/NeuroDBand/) den Abend am 26. April. Besser spät als dingens. Gut Ding will Weile. Das Nerv-Magazin für studentisches Sein (https://www.facebook.com/nerv.magazin/) erscheint einmal im Semester und beschäftigt sich eine Ausgabe lang mit einem bestimmten Thema, zu dem Studierende der Universität Hildesheim Texte einreichen können. Worauf man sich schon mal freuen kann: Bald kommt die neue Nerv-Ausgabe „Gift“ (und in höchstens sechs Monaten dann die Aufnahme der Lesung). Wer es nicht erwarten kann, die Person sollte sich den Abend des 29. November freihalten.
6 Minuten
"Heute ergibt nichts mehr keinen Sinn. Wir bieten die Sicht auf die Ordnung in der Unordnung an. Wir wollen einzelne Stücke miteinander verschränken, Zusammenhänge aufzeigen, wo keine sind, die Weltgeschichte endlich komplett und absolut erzählen, das Publikum dümmer aus dem Raum schicken, als es gekommen ist." Vom Kollektiv WieNochmal: Malte Busch, Judith Holland-Moritz, Hannah Kawalek, Gil Hoz-Klemme, Rebecca Undine Schettler Mit: Katie Campbell, Mara Chmielus, Jasper Möslein, Mira Wöllenstein, N.N Was bisher geschah: Kaffeesatz, Perserteppiche, Raufasertapete, Pattern, Universum, Richter-Pain, Purcell- Pain, Pattern-Pain. Ob es für die Zuschauer auch schmerzhaft werde? Gedankenfluss oder absoluter Schmerz, Rebecca weiß es nicht. Ort: Pferdestall 003 Zeit: Do 20-21:30 Uhr Fr 15:30-17 Uhr, 20-21:30 Uhr Vom 18. bis zum 20. Oktober findet wieder das State of the Art in Hildesheim statt. Organisiert wird es von Studierenden des Fachbereichs Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation. Das Diskursfestival hat sogar den ersten runden Geburtstag: 10. Litradio gratuliert, begleitet und lädt ein zu Performances, Ausstellungen, Konzerten und Talks. http://www.state-hildesheim.de
19 Minuten
Sie sind vor allem Forscherinnen. Das Projekt entstand aber, weil sie auch Enkelinnen sind, deren Großmütter eine Sache verbindet – das Wäsche Waschen. Damit kann man sich künstlerisch und wissenschaftlich auseinandersetzen? So geht es einem häufiger, wenn man mit Sachen konfrontiert wird, über die man sich noch nie wirklich Gedanken gemacht hat. Aber weil es einem so fremd oder so selbstverständlich erscheint? Wenn man es ich genauer überlegt, verbindet das Waschen eigentlich uns alle, doch das war und ist nicht immer und überall so. Waschgänge wird kein Spaziergang. Diese Gemeinsamkeit von Daphne Weber und Seria Kurz hat etwas in Bewegung gesetzt, das noch nicht vorbei ist. Was man hier erleben kann, sind die ersten Forschungsergebnisse. Ort: Waschsalon Waschtreff in der Bahnhofsallee Zeit: Do 18-22 Uhr Fr 13-19 Uhr Sa 13-17:30 Uhr Vom 18. bis zum 20. Oktober findet wieder das State of the Art in Hildesheim statt. Organisiert wird es von Studierenden des Fachbereichs Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation. Das Diskursfestival hat sogar den ersten runden Geburtstag: 10. Litradio gratuliert, begleitet und lädt ein zu Performances, Ausstellungen, Konzerten und Talks. http://www.state-hildesheim.de
5 Minuten
Ein autobiografisches Stück von Hannah Brown: "Wir, Hannah, Rebecca und Emily laden euch herzlich zu unserer Inszenierung ein. Wir, Hannah, Rebecca und Emily sind drei Schwestern. Wir sind drei Schwestern, die ohne Vater aufgewachsen sind. Wir sind drei Schwestern, die damit kein Problem haben. Wir haben kein Problem, andere schon. Wir, Hannah, Rebecca und Emily laden euch deswegen herzlich zu unserer Inszenierung ein. In unserer Inszenierung geht es ein wenig um die Abwesenheit des Vaters, aber vor allem geht es um uns." (Mit // Hannah Brown, Rebecca Brown, Emily Brown Konzept // graubrown Dramaturgie,Kostüm // Robin Grau Bühne, Video // Christopher Dippert Kostüme // Robin Grau) Himbeeren, Eis un H.E.R. Performativ thematisiert Hannah Brown dieBeziehung zu ihren Schwestern und gibt Einblick in eine tiefe Verbundenheit der drei. Ort: Studiobühne 1, Hauptcampus Zeit: Sa 15-15:45 Uhr, 17:30-18:15 Vom 18. bis zum 20. Oktober findet wieder das State of the Art in Hildesheim statt. Organisiert wird es von Studierenden des Fachbereichs Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation. Das Diskursfestival hat sogar den ersten runden Geburtstag: 10. Litradio gratuliert, begleitet und lädt ein zu Performances, Ausstellungen, Konzerten und Talks. http://www.state-hildesheim.de
6 Minuten
„Das Versprechen der sexuellen Befreiung ist zu wichtig, als dass wir tun sollten, als sei es eingelöst. In vielen Fällen ist sie nur geträumt. Und auch wenn sie immer ein unvollendetes Projekt bleiben wird – wir hatten keine große Lust, Sex nur als Problem anzuschauen.“ (Gunter Schmidt) In einem Spannungsfeld zwischen Intimität und Öffentlichkeit verhandeln doves ihre eigene Sexualität auf der Bühne. Doves erschaffen inmitten des öffentlichen Festivalgeländes und Alltags einen Raum der Intimität. Sie haben sich in diesem Raum eingerichtet und laden nun ein, euch auf eine kribbelnde Reise zu begleiten. Doves, das sind Lina Gasenzer und Antonia Rehfueß. Sie sind Gesprächspartnerinnen, Feministinnen und Vertraute. Während des Festivals könnte ihr ihnen in besonderer Atmosphäre begegnen. Ort: Studiobühne 2, Hauptcampus Zeit: Do 21-22 Uhr Fr 13-14 Uhr, 20-21 Uhr Sa 13-14 Uhr Vom 18. bis zum 20. Oktober findet wieder das State of the Art in Hildesheim statt. Organisiert wird es von Studierenden des Fachbereichs Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation. Das Diskursfestival hat sogar den ersten runden Geburtstag: 10. Litradio gratuliert, begleitet und lädt ein zu Performances, Ausstellungen, Konzerten und Talks. http://www.state-hildesheim.de
6 Minuten
An einem Tisch sitzen und das damalige politische Geschehen miterleben. Die Gruppe - zufällig zusammen gewürfelte Menschen, kennen tue ich niemanden davon. Und doch sind wir in der Geschichte Freund*innen und wir müssen gemeinsam Entscheidungen treffen. Entscheidungen, die, wie sich im Laufe der Zeit herausstellt, große Tragweite haben. Individuum und Gruppe. Wie treffe/n ich/wir Entscheidungen Wie gehe/n ich/wir mit Ungerechtigkeiten um Für welche Belange setze/n ich/wir mich/uns ein Wie gehe/n ich/wir mit Radikalität um Wie gehe/n ich/wir damit um, wenn nicht alle bereit sind die gleiche Meinung zu vertreten und zu tragen ? Ein halbes Jahrhundert ist seit den 68ern vergangen. Macht nichts, immer noch aktuell. Mittels ihrer Stimmen und Soundeffekten tragen Lotta Bohde und Margarete Rosenbohm die Teilnehmenden in die 68er. Dort sind sie neun Freund*innen und wollen/sollen sich politisch engagieren. A,B oder C? Ort: Domäne Atelier Zeit: Do 16-18 Uhr, 20-22 Uhr Fr 18-20 Uhr Sa 13-15 Uhr, 17:30-19:30 Uhr Vom 18. bis zum 20. Oktober findet wieder das State of the Art in Hildesheim statt. Organisiert wird es von Studierenden des Fachbereichs Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation. Das Diskursfestival hat sogar den ersten runden Geburtstag: 10. Litradio gratuliert, begleitet und lädt ein zu Performances, Ausstellungen, Konzerten und Talks. http://www.state-hildesheim.de
10 Minuten
Am 09.05 ging die Hildesheimer Lesereihe für alle Hildesheimer Schreibenden an den Start. Bei der ersten Lesung fassten Jorinde Markert, Jelena Kern, Tobias Gralke und Julian Klenner 248 Sachen an.
9 Minuten
Am 09.05 ging die Hildesheimer Lesereihe für alle Hildesheimer Schreibenden an den Start. Bei der ersten Lesung fassten Jorinde Markert, Jelena Kern, Tobias Gralke und Julian Klenner 248 Sachen an.
13 Minuten
Am 09.05 ging die Hildesheimer Lesereihe für alle Hildesheimer Schreibenden an den Start. Bei der ersten Lesung fassten Jorinde Markert, Jelena Kern, Tobias Gralke und Julian Klenner 248 Sachen an.
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