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49 Episoden
5 Minuten
Paganini war einst ein gefeierter Star auf der Geige. Das Publikum lag ihm in Scharen zu Füßen. Ein ebensolcher Virtuose muss der Geiger Pietro Locatelli 100 Jahre vor Paganini gewesen sein, weshalb man ihn zu Recht auch als den Paganini des Barocks bezeichnet. Das Werk dieses Virtuosen präsentieren in einer exzellenten Einspielung die Geigerin Isabelle Faust gemeinsam mit dem Ensemble Il Giardino armonico.
5 Minuten
„Gänsehaut!“ - erinnert sich David Bergmüller, als er zum ersten Mal eine Laute in der Hand hatte. Heute ist er längst zu einem der gefragtesten Lautenisten avanciert, hat zuletzt an der Seite von Klarinettist David Orlowsky auf sich aufmerksam gemacht. Auf seinem Soloalbum „Rhétorique du silence“ kann man jetzt David Bergmüller als stillen Virtuosen, als heimlichen Star entdecken. Leise Kunst für eine laute Welt: Mit seinem Album hat der Lautenist einen musikalischen Rückzugsort geschaffen. Magie der Stille!
5 Minuten
Weitverzweigt ist der Stammbaum der Familie Bach. Und musikalisch! Fast alle Söhne von Johann Sebastian Bach haben in irgendeiner Form Musik gemacht oder komponiert, auch bei seinen Vorfahren und im weiteren Verwandtenkreis finden sich auffallend viele musikalische Begabungen. Drei Generationen Bach hat jetzt der Oboist Albrecht Meyer auf einer CD zusammengeführt, gemeinsam mit den Berliner Barock Solisten. Ein schönes Familienportrait!
5 Minuten
Das Ensemble aus Weimar serviert eine fein abgestimmte Mischung aus englischen Liedern und Tänzen rund um die sinnlichen Genüsse aus der Küche. Mal bitter und derb, mal aber auch zuckersüß und zärtlich. Ein Leckerbissen nicht nur für Alte-Musik-Fans, Tanz- und Folkbegeisterte, sondern für alle Freunde des guten Geschmacks.
5 Minuten
Franz Schuberts beliebter Liederzyklus mit großer Natürlichkeit gesungen von Bariton Konstantin Krimmel. Er und Pianist Daniel Heide lassen aufhorchen mit kleinen Änderungen und Verzierunen in der Melodie. Es macht große Freude, die beiden entlang ihrer Reise am Bach zu begleiteten.
6 Minuten
Das Ensemble Bonne Corde hat die wohl einzigen überlieferten „Concerti grossi“ eines portugiesischen Barock-Komponisten ausgegraben und mustergültig eingespielt. Geschrieben von António Pereira da Costa, dem Kapellmeister der Kathedrale von Funchal auf Madeira. Eine lohnende Entdeckungsreise abseits der ausgetretenen italienischen Konzertpfade.
9 Minuten
Von Purcell bis Queen - geht nicht, sagen Sie? Und ob! Die junge Österreicherin mit der reifen Stimme überrascht: Isabel Pfefferkorn präsentiert mit untrüglichem Instinkt Klassik, Musical, Jazz und Pop, begleitet von Celloquartett. Schubert, Bach, Strauss, Piazzolla, ein eigener Song, Adele, Justin Timberlake, ja selbst Queen! Garantiert ohne klebrigen Zuckerguss und Vibrato-Kleister. Die junge Sängerin macht sich die Stücke zu eigen, stilsicher, mit Talent und Geschmack. Überzeugend!
4 Minuten
4 Saxophone und Klavier treffen auf ein Cello. Das Alliage Quintett und der renommierte Cellist Alban Gerhardt bringen die Bühne gemeinsam zum Klingen. Eine ungewöhnliche besetzung, mit Klassikern der Musikgeschichte von Vivaldi bis Gerschwin!
5 Minuten
„Balkan Discoveries“ für Fagott und Klavier, dieser Titel hält, was er verspricht. Musikalische Entdeckungen aus Kroatien, Slowenien oder Bulgarien. Ausgesprochen spannende und bisher kaum bekannte Kompositionen für diese Besetzung. Das Ganze entdeckt und gespielt von einem exzellenten Duo, dem Fagottisten Theo Plath und dem Pianisten Oliver Triendl.
6 Minuten
Gerade erst ist Viviane Chassot mit einem Opus Klassik für ihr Bach-Album ausgezeichnet worden, jetzt zeigt sich ihr Akkordeon von der eher volkstümlichen Seite, mit Stücken aus Klassik und Folk, die sich auf einmal so nahe sind… Das Akkordeon als große Klammer, als hätten die Werke schon immer zusammengehört. Die Schweizerin zieht dabei alle Register ihres Instruments und öffnet neue Dimensionen,
6 Minuten
Vergessener Klassiker - Werner Ehrhardt und „l‘arte del mondo“ mit einem überzeugenden Plädoyer für den Sinfoniker Joseph Aloys Schmittbaur Biblische 91 Jahre war Joseph Aloys Schmittbaur, als er 1809 starb. Während seines langen Lebens hat er praktisch alle Genres bedient - und praktisch alles ist heute vergessen. Werner Ehrhardt zeigt mit seinem 2004 gegründeten Ensemble „l’arte del mondo“, dass es sich lohnt, einmal genauer hinzuschauen und zu hören bei dem 1718 in Bamberg geborenen Komponisten, den man nicht leichtfertig und vorschnell unter die „Kleinmeister“ einsortieren sollte.
5 Minuten
Französische Kammermusik für Klarinette und Klavier zwischen 1888 und 1921 im Umfeld des Pariser Konservatoriums. Das klingt erst mal nach einem sehr schmalen Korridor. Aber was Klarinettist Aldo Botta und seine Begleiterin Clara Dutto für "The French Clarinet" an Material zusammengetragen haben, erschließt einen richtigen kleinen Kosmos an Klangfarben, Melodien und Stimmungen. Der Italiener Botto zeigt, warum die Klarinette als das Instrument gilt, das der menschlichen Stimme am nächsten kommt.
7 Minuten
Im Venedig des frühen 18. Jahrhunderts tummelten sich jede Menge Komponisten und Virtuosen des Spätbarock: Tartini, Veracini, Locatelli und natürlich Vivaldi (um nur ein paar zu nennen). Ihre Violinkonzerte glichen teilweise richtigen "battles" um die Gunst des Publikums und die Krone des virtuosesten Solisten. "Duello d'Archi a Venezia" ist deshalb ein ganz treffender Titel für dieses Album. In einer Art Fechtduell mit dem Geigenbogen lassen Chouchane Siranossian und das Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon hier die Kontrahenten gegeneinander antreten. Der Sieger? Wir, das Publikum! Denn dieses Album ist in seiner Frische und Virtuosität eine echte Werbung für die Barockmusik!
6 Minuten
"Mayrig": Lieder über Mütter, Wiegenlieder, über’s flügge werden, über Trennung und natürlich über die Mutterliebe… mit Mezzo-Sopranistin Eva Zaïcik. Die junge Französin gilt mit ihrer schlanken und klaren Stimme als neuer Stern am Firmament, wird von Salzburg bis Wien gefeiert für ihre Lyrik genauso wie für ihre elastischen Koloraturen. Genau das offenbart sie jetzt in armenischen Liedern von Komitas und seinen Erben. Ein Glücksfall!
5 Minuten
Nur etwa eine Handvoll CDs mit Musik von Stéphan Elmas gibt es. “The Soul of Smyrna” ist ein wichtiger Stein in einem Mosaik, das sich erst langsam zusammensetzt. Die armenische Pianistin Heghine Rapyan spielt alle vier Klaviersonaten. „Irgendwie klingt das bekannt“ - meint sie. Und doch auch ganz anders. Eine Entdeckung!