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Dunkles Österreich Archiv

34 Episoden
18 Minuten
Liebe Hörerin, lieber Hörer!

Die Fotografie war im Jahrhundert ihrer Entstehung bald mehr als eine technische Spielerei und mehr als eine Kunstform - nämlich oftmals die unmittelbarste Art, sich nach deren Ableben an nahestehende Menschen zu erinnern. Was aber, wenn es von diesen kein Foto gab?

Dann schoss man einfach noch post mortem ein repräsentatives Erinnerungsbild.

Eines der bekanntesten Ateliers, das sich auf diese Totenfotografie spezialisiert hatte, stand im neunten Wiener Gemeindebezirk. Dorthin entführt dich die vorliegende Podcastfolge.

Die Musik hat wie immer Musicfox beigesteuert.

Bei Fragen, Kommentaren oder Anregungen würde ich mich über eine E-Mail an christian@vajk.at freuen, ebenso natürlich über eine gute Bewertung oder eine Weiterempfehlung des Podcasts.

Ich empfehle mich.
19 Minuten
Liebe Hörerin, lieber Hörer!

Der Menschheit ging es gesundheitlich noch nie so gut wie heutzutage. Die Lebenserwartung stieg in Europa allein in den letzten hundertfünfzig Jahren auf mehr als das Doppelte. Doch auch früher erreichten Menschen ein durchaus hohes Alter - allerdings nicht so viele wie heute. Schuld daran ist unter anderem die hohe Kindersterblichkeit in vergangenen Zeiten. Was diese jedoch mit einer kleinen, verfallenen Wehrkirche in der Wachau zu tun hat, welcher ich unlängst einen Besuch abgestattet habe, soll in der vorliegenden Folge, die auch als Artikel auf meinem Blog www.vajk.at erschienen ist, geklärt werden. Für alle, die sich noch näher mit dem Thema auseinandersetzen wollen, empfehle ich die Diplomarbeit von Petra Lindenhofer, in der die Autorin noch mehr Aspekte beleuchtet, als in zwanzig Podcastminuten möglich wäre.

Die Musik hat wie immer Musicfox beigesteuert.

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14 Minuten
Liebe Hörerin, lieber Hörer!

Wenn man eine modernes Stadterweiterungsgebiet aus dem Boden stampfen will, sollte man unbedingt kontrollieren, was dieser Boden verbirgt. Im Fall der "Seestadt Aspern" waren dies die traurigen Überreste jener Schlacht, die Napoleon Bonapartes erste große Niederlage sein sollte - noch vor Waterloo oder seinem Russlandfeldzug.

Welche Dimensionen das Grauen auf dieser Ebene im heutigen 22. Wiener Gemeindebezirk angenommen hat, versuche ich in der vorliegenden Podcastfolge nachvollziehbar zu machen.

Wer sich vor Ort über die Ereignisse informieren will, kann das auch in dem kleinen, aber liebevoll geführten Museum (www.aspern-essling-1809.eu) neben der Asperner Pfarrkirche tun.

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Kopflos

15 Minuten
Liebe Hörerin, lieber Hörer!

Wenn in Vollmondnächten ein kopfloser Geist auf dem Bergfried von Schloss Litschau (www.litschau.at) erscheint, dann ist das Wenzel Morakschi von Noskau, vor über 400 Jahren Grundherr des Gebiets und Generalobrist der Truppen Kaiser Rudolphs II. Welchen Verbrechens er sich schuldig gemacht hat, das ihn bis heute zwingt, ruhelos mir dem Kopf unter dem Arm in schwindelerregender Höhe über die Kragsteine des Turms zu wandeln, ist Inhalt der vorliegenden Podcastfolge.

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24 Minuten
Liebe Hörerin, lieber Hörer!

Im 23. Wiener Gemeindebezirk steht ein Marterl, das im Volksmund manchmal "Kapelle der heiligen Mörderin" genannt wird. Offiziell heißt das kleine Gebäude allerdings Kandlkapelle. Was es mit diesem geheimnisvollen Marterl auf sich hat, warum es in seiner Umgebung angeblich spukt und wie das alles in Verbindung zu einem Skelett in einem Schaukasten des Wiener Kriminalmuseums steht, ist Inhalt der vorliegenden Podcastfolge.

Viel Spaß beim Gruseln.

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22 Minuten
Liebe Hörerin, lieber Hörer!

In einer Zeit, in der - bedingt durch den Einfluss der sozialen Medien - Verschwörungsmythen wie wohl nie zuvor ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt sind, kommen auch jene Vereinigungen mehr und mehr ins Gespräch, denen man schon seit langer Zeit geheime Machenschaften zutraut. Eine davon sind die Freimaurer. Welche Rolle aber spielen diese tatsächlich?

Wer hierzu mehr erfahren möchte, sollte unbedingt das Freimaurermuseum im Schloss Rosenau bei Zwettl (www.freimauermuseum.at) besuchen. Auch auf der Website der Großloge von Österreich (www.freimauerei.at) wird man fündig, wenn man neugierig auf die Freimaurerei ist.

Oder man hört einfach diese Podcastfolge.

Gut, das sollte man natürlich unbedingt tun.

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17 Minuten
Liebe Hörerin, lieber Hörer!

Diese Episode berichtet von Fake News, die noch ein halbes Jahrtausend nach ihrer erstmaligen Verbreitung auf offene Ohren stoßen. Ein erfundener Ritualmord in einem Tiroler Dorf, naive Volksfrömmigkeit und blinder Antisemitismus bilden bis heute einen Cocktail, der in der Nähe von Hall jedes Jahr aufs Neue gemixt und durchaus öffentlich ausgeschenkt wird. Wohl bekomm's.

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17 Minuten
Liebe Hörerin, lieber Hörer!

In den Zwanziger- und Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts geriet eine Wienerin wiederholt in den Focus der Öffentlichkeit, die eine etwas extreme Art der Problemlösung ihr Eigen nannte. Zur Geldbeschaffung waren ihr Mittel recht, die durchaus als nicht ganz legal bezeichnet werden können - und schon einmal für den Verlust von Gliedmaßen, der Gesundheit oder des Lebens ihr nahestehender Menschen sorgten.

Letzten Endes schaffte sie es sogar, als erste Frau, die im Wiener Landesgericht geköpft wurde, in die Geschichte einzugehen.

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18 Minuten
Liebe Hörerin, lieber Hörer!

Erneut begeben wir uns ins Wien des 18. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit machte ein Mann am Hof Maria Theresias Karriere, der aufgrund seines Charismas eines der Vorbilder für die Figur des Abraham van Helsing in Bram Stokers Roman "Dracula" werden sollte. Sein Name war Gerard van Swieten (oder auf Deutsch Gerhard von Swieten), Leibarzt der Kaiserfamilie - und ab dem Jahr 1755 hochoffiziell damit beauftragt, die Fälle von Vampirismus in den habsburgischen Ländern zu untersuchen. Seine Mission war nicht nur unheimlich, politisch brisant, sondern auch wissenschaftlich bahnbrechend.

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Menora

13 Minuten
Liebe Hörerin, lieber Hörer!

Diese Podcastfolge führt uns in Tirols Landeshauptstadt Innsbruck. Dort steht vor dem Neuen Landhaus ein Mahnmal, das an die politisch motivierte Ermordung von vier Männern im Zuge der Novemberpogrome 1938 erinnert. Nicht zufällig steht es dort, ist das erwähnte Neue Landhaus doch ursprünglich als Sichtbarmachung der NS-Staatsmacht unter Gauleiter Franz Hofer errichtet worden, der in der vorliegenden Podcastfolge als Drahtzieher der Ereignisse ebenfalls nicht unerwähnt bleibt.

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17 Minuten
Liebe Hörerin, lieber Hörer!

Eine beliebte Urlaubsdestination für alle Österreichfans ist mit Sicherheit der Salzburger Lungau. Im 17. Jahrhundert war er allerdings Schauplatz eines Hexenprozesses, der sich von vielen anderen schon allein dadurch abhob, dass der Hauptangeklagte nie gefasst werden konnte. Wieso das möglich war, das erfährt man entweder auf Schloss Moosham oder in der vorliegenden Podcastfolge. Oder auch nicht. ;-)

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19 Minuten
Liebe Hörerin, lieber Hörer!

Noch einmal begebe ich mich etwa 400 Jahre in die Vergangenheit und erzähle von einer Geschichte, die an süditalienische Familienfehden gemahnt, auch wenn sie in Österreichs Norden spielt - und zwar in der Burg oberhalb des beschaulichen Städtchens Raabs an der Thaya. Zwar steht heute das Internet im zweifelhaften Ruf, keine Gemeinheiten zu vergessen, aber wenn man genug Geld, Macht und Einfluss gehabt hat, hat man auch schon vor einigen Jahrhunderten dafür sorgen können, dass der Ruf missliebiger Personen für immer zerstört wird. Wie das? Die vorliegende Episode von "Dunkles Österreich" gibt darüber Aufschluss.

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18 Minuten
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Ein Nobelrestaurant in Werfen im schönen Salzburgerland vor der majestätischen Kulisse des Hochkönigs ist der Schauplatz der vorliegenden Podcastfolge. Dort, wo heute von den Reichen und Schönen nobel gespeist wird, lebte im 19. Jahrhundert eine Familie mit einer tyrannischen Mutter, schwerkranken Kindern und einem Vater, der hinter der Fassade des angesehenen Bürgers zum Mörder wurde.

Wieso und warum? Darüber muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Auf alle Fälle bietet die vorliegende Folge von „Dunkles Österreich“ ausreichend Gelegenheit, über die Definitionen von Gut und Böse nachzudenken.

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21 Minuten
Liebe Hörerin, lieber Hörer!

In der vorliegenden Podcastfolge geht es um jene Frau, die den wenig dezenten Beinamen "Blutgräfin" bekommen hat: Erzsébet Bathory-Nádasdy, oftmals auch etwas einfacher als Elisabeth Bathory bezeichnet. Man sagt ihr nach, sie habe über 600 junge Frauen foltern und töten lassen, um sich mit Hilfe ihres Blutes zu verjüngen.

Dieser Mythos wird oft, gern und mit glühenden Wangen auf allen ihren ehemaligen Besitztümern in Österreich, Ungarn, der Slowakei und Rumänien erzählt. Aber was ist dran an den Geschichten? Gehen wir diesem Rätsel am besten gemeinsam nach.

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Christian Vajk

Pratergaudi

16 Minuten
Liebe Hörerin, lieber Hörer!

Der Wiener Prater ist einer der ältesten Vergnügungsparks weltweit und kann deshalb auch mit einer bewegten Geschichte aufwarten. In dieser Folge werfe ich einen kurzen Blick auf das ehemalige Leben im "Wurstelprater" - und zwar in Form der Biografie von Julia Pastrana, einer Frau, die ihn zwar nie lebend betreten hat, aber trotzdem jahrzehntelang fester Bestandteil seiner Attraktionen gewesen ist.

Wer sich näher mit der Geschichte dieses Ortes beschäftigen möchte, dem lege ich einen Besuch im Pratermuseum ans Herz, welches im Gebäude des Planetariums (Oswald-Thomas-Platz 1, 1020 Wien) untergebracht ist.

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Christian Vajk