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MORD AUF SÄCHSISCH - der Mutter-Tochter-True-Crime-Podcast Archiv

20 Episoden
1 Stunde 6 Minuten
Im Sommer 1989 klingelt das Telefon bei Wolfgang Sielaff. Er geht ran und hört seine Nichte, welche ihm aufgeregt mitteilt, dass ihre Mutter weg sei. Wollte sie nicht eine neue Küche kaufen? Ja, aber ihr Auto steht noch da. Komisch, denkt sich der stellvertretende Polizeipräsident Hamburgs und ruft sofort einen Kollegen an. Die Nachricht hätte er auch schon erhalten, aber es handelt sich bestimmt nur um ein Missverständnis. Beunruhigt legt er auf und geht seinen Arbeiten weiter nach. Bestimmt ist sie heute Abend wieder da. Leider hat er Unrecht und sie wird nie wieder nach Hause zurückkommen. Acht Jahre später fehlt von seiner Schwester immer noch jede Spur. Selbst nach seiner Pensionierung gibt er nicht auf und begibt sich mit einem Expertenteam in Eigenregie zwanzig Jahre lang auf die Suche. Im Jahr 2018 werden sie endlich fündig...
1 Stunde 2 Minuten
Als das Telefon auf der örtlichen Polizeistelle in Wolfenbüttel klingelt, ist es Freitag, der 25. Juli 1997 gegen 17:30 Uhr. Aufgeregt erklärt der Beienroder Dorfpfarrer Klaus Geyer den Beamten, dass seine Ehefrau vermisst wird. Sie wäre vom Einkauf in der nur 30 km entfernten Stadt Braunschweig nicht zurückgekehrt. Drei Tage später findet ein Jäger die Leiche seiner Frau Veronika in einem Waldstück am Stadtrand von Braunschweig. Sie ist tot und ihr Körper umgeben von Ameisen. Was war geschehen? Und wer hat die überaus beliebte Bürgermeisterin des Ortes Beienrode getötet? Noch ahnt niemand, dass damit einer der spektakulärsten Indizienfälle der deutschen Kriminalgeschichte beginnt.
32 Minuten
März 2015: Wir befinden uns mitten in den Dreharbeiten einer Doku-Serie. Doch es ist keine gewöhnliche. Es geht um Robert Durst, einen Millionenerben, welcher selbst anwesend ist, um dort interviewt zu werden. Er will von seiner traurigen Lebensgeschichte erzählen, die mit vielen Verlusten verbunden ist. Er ist nun 71 Jahre und so dünn, dass man seine Knochen erkennen kann. Außerdem hat er rot unterlaufene Augen, sein Gesicht ist von Falten versehen und er hat graue Haare bekommen. Er trägt einen Anzug mit einem kleinen angesteckten Mikrofon, um alles aufzunehmen, was er sagt. Doch jetzt hat er sich wirklich eine Pause verdient. Robert Durst geht in den Waschraum, um sich dort das Gesicht zu waschen. Endlich Ruhe vor den ständigen Fragen. Vor zwei Minuten liefen noch alle Kameras und Mikrofone, da hatte er es sich nicht getraut zu sagen. Doch jetzt ist er alleine und was er zu dieser Zeit noch nicht weiß, es sind noch nicht alle Mikrofone ausgeschaltet. Er hat das kleine Ansteckmikrofon an seinem Anzug vergessen. 5 Jahre später sitzt er im Gefängnis. Das Urteil: lebenslang.
30 Minuten
Es ist der 17. Dezember 1946 - kurz vor Weihnachten. An diesem kalten Wintertag auf dem Alaunplatz in der Dresdner Neustadt kreisen auffällig viele Krähen über dem Trümmerhaufen der ehemaligen Exerzierhalle. Beim näheren Hinsehen bemerkt Helene Pohl, die auf der Suche nach Feuerholz ist, ein aufgerissenes Paket mit Zeitungspapier. Der Inhalt und Anblick ist entsetzlich – zwei Leichenteile, deren weißes Fleisch sich kaum von den Zeitungen, in die diese eingewickelt sind, unterscheidet. Genauer genommen sind es zwei Beine, die direkt an den Knien abgetrennt wurden. Ein grauenvolles Verbrechen – in dieser eh schon von Tod, Hunger und Leid gezeichneten und dunkelsten Zeit Dresdens. Fassungslos läuft Helene Pohl zur nächsten Polizeiwache und meldet den Fund. Die kürzlich erst geschaffene Volkspolizei steht vor einer fast unlösbar erscheinenden Aufgabe und einer makaberen Frage: Zu wem gehören diese abgetrennten Beine? Und wer ist der oder wer sind die Mörder? Die einzige Spur sind kleine grüne Tintenflecke auf den Zeitungsseiten der „Täglichen Rundschau“...
39 Minuten
Juni 1948: Der Bürgermeister von Vienenburg staunte nicht schlecht, als er eines Tages einen Brief öffnete, der eine Bewerbung für eine Anstellung als Scharfrichter bzw. Henker enthielt. Ein Bewerbungsschreiben war nichts ungewöhnliches. Allerdings war der Absender ein 24-jähriger junger Mann, der direkt aus der Gefängniszelle schrieb: "Damit Sie sehen, daß ich gut und schnell totmachen kann." Genau das waren seine geschriebenen Worte. Als Beleg seiner Referenzen und für seine sogenannte Kunst des Tötens verwies er den Bürgermeister auf einen Brunnenschacht Nahe eines Bahnwärterhäuschens. Und tatsächlich fand man am angegebenen Ort menschliche Überreste zweier Frauenleichen. Der Bürgermeister nannte der Polizei den Namen seines Informanten: Rudolf Pleil. Und so beginnt mit diesem unglaublichen Vorgang die Aufdeckung einer ganzen Mordserie in den Jahren 1946 und 1947 im Zonenrandgebiet im Harz...