Deine GesundZEIT Archiv
50 Episoden
29 Minuten
Die Diagnose Krebs ist immer ein Schock – sowohl für Betroffene als auch für deren Angehörige. Als Onkologe ist man nicht nur fachlicher Experte, sondern in allen Phasen der Erkrankung auch eine emotionale Stütze, die Sicherheit, Empathie und Vertrauen vermittelt. Dr. Swen Weßendorf ist leitender Onkologe am Klinikum Esslingen und erzählt in unserer neuen Podcastfolge über den Weg nach der Diagnose Krebs. Wie kann man Patientinnen und Patienten bestmöglich unterstützen, die so viele offene Fragen haben wie „Wie lange geht die Behandlung?“, „Wie sind meine Heilungschancen?“, „Was kann ich selbst zur Behandlung beitragen?“, „Warum ich?“ Das Klinikum Esslingen ist durch das Cancer Center ein kompetenter Partner. Die Brückenpflege STELLA Care bietet Erkrankten in allen Phasen der Therapie eine häusliche Begleitung und Betreuung – rund um die Uhr. Neben der ärztlichen und pflegerischen Unterstützung sind auch Liebe und Herzlichkeit aus dem sozialen Umfeld mit am wichtigsten.
23 Minuten
Ivonne van der Lee ist Leiterin der Selbsthilfegruppe „Endo Ladies“ – eine Selbsthilfegruppe für Frauen mit Endometriose, der zweithäufigsten gynäkologischen Erkrankung in Deutschland. Schon mit 12 Jahren beginnen bei vielen Betroffenen Symptome. Doch diese sind oft unspezifisch, sodass im Schnitt 7 bis 10 Jahre bis zur Diagnosestellung vergehen: ein langer körperlicher und seelischer Leidensweg. Ivonne van der Lee ist selbst von Endometriose betroffen. In unserer neuen Podcastfolge berichtet sie über ihre persönlichen Erfahrungen und was sie zur Gründung der „Endo Ladies“ bewegt hat, die überregional bereits ca. 2000 Frauen umfassen. Die Selbsthilfegruppe trifft sich sowohl online als auch in Präsenz. So ist ein toller Austausch möglich.
23 Minuten
Die Freude, die ihre Berufe mit sich bringen, entsteht vor allem durch die kleinen oder großen Fortschritte der Patientinnen und Patienten – da sind sich Katrin Vogt, Sprachtherapeutin am Klinikum Esslingen, und Mira Nuoffer, Ergotherapeutin, einig. Häufig sind es Schlaganfallpatienten, die zum Beispiel unter Dysphagie (Schluckstörung) und / oder Hemiparese (Halbseitenlähmung) leiden und von einer oder beiden betreut werden. Auch demenziell erkrankte Personen verlieren oft den Umgang mit der Nahrungsaufnahme und benötigen Hilfe. Aber nicht nur Schlaganfallbetroffene und demenziell erkrankte Personen gehören zum Patientenkreis von Katrin und Mira: Es gibt sehr viele Krankheitsbilder, für deren Verbesserung sich Logopädie und Ergotherapie anbieten. Das Ziel der Sprach- und Ergotherapie und von Katrin und Mira ist aber immer das gleiche: die größtmögliche Selbstständigkeit der Patienten zu bewahren. Und dies geht am besten Hand in Hand, finden Katrin und Mira. In unserer neuen Podcast-Folge erfahrt ihr zudem, warum Katrin und Mira sich für ihren Beruf entschieden haben, welche Eigenschaften als Ergo-/Sprachtherapeut wichtig sind und was ein Akutkrankenhaus als Tätigkeitsort so spannend macht.
29 Minuten
Es ist der 15. Oktober 2016, Aleksandar Djordjevics Frau ist in der 23. Schwangerschaftswoche und hat plötzliche starke Rückenschmerzen. Vorsichtshalber gehen Aleksandar und seine Frau ins Klinikum Esslingen und dann geht alles ganz schnell: Aleksandars Frau bringt am 16.10.2016, in Schwangerschaftswoche 24, die kleine Nika zur Welt. Mit gerade einmal 490 g ist sie leichter als zwei Päckchen Butter. In unserem neuen Podcast erzählt Papa Aleks von seinen Erfahrungen und der kommenden Zeit im Krankenhaus, die für die Eltern sehr besonders ist: Einerseits belastend aufgrund der Sorgen um das kleine Wesen, andererseits geprägt von fürsorglichen Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern, die sich um Nika und ihre Eltern kümmern und diesen viele Ängste und Zweifel nehmen. Aber auch die anderen Familien spielen eine wichtige Rolle, der Austausch mit anderen Frühchen-Eltern ist für die Djordjevics enorm wichtig. Aleks möchte gerne etwas zurückgeben und ein Vorbild sowie Ansprechpartner für andere Frühchen-Papas sein. Wer sich mit ihm in Verbindung setzen möchte, kann dies gerne unter info@wunderkind-coaching.de tun.
25 Minuten
Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn Schmerzen länger als 3-6 Monate andauern oder wiederkehrend sind. Wie chronische Schmerzen mit unserer Psyche zusammenhängen, erklärt uns Marcia Bruch, Oberärztin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Esslingen, in unserer neuen Podcast-Folge von Deine GesundZEIT. So können beispielsweise zwischenmenschliche Beziehungen Schmerzen verursachen – Ausgrenzung etwa kann zu körperlichen Schmerzen führen. Marcia Bruch erzählt zudem, welche Faktoren uns besonders anfällig für chronische Schmerzen machen und wie man diesen vorbeugen kann.
30 Minuten
Gefühle von Verzweiflung, Hilflosigkeit, Einsamkeit, weil es derzeit kaum Anlaufstellen und keine evidenzbasierte medizinische Hilfe gibt – auf Menschen, die unter Post Covid leiden, treffen diese Gefühle oftmals ausgesprochen intensiv zu. Fehlende Unterstützung aus dem sozialen Umfeld kommt bei vielen Betroffenen noch hinzu. Dr. Anna Brock ist Ärztin für Innere Medizin – und gleichzeitig Patientin. Sie infiziert sich im Januar 2021 bei ihrer ärztlichen Tätigkeit mit Corona und erholt sich nur sehr langsam davon. Zwei Jahre nach ihrer Ansteckung erzählt sie in unserer neuen Podcast-Folge, wie es ihr ergangen ist und wie man einer Chronifizierung vorbeugen kann. Dr. Anna Brock ist ca. 5 Monate nach der Infektion wieder „die Alte“. Sie lässt sich impfen, um so etwas nicht nochmal durchmachen zu müssen – dann beginnt die gesundheitliche Odyssee von vorne. Durchblutungsstörungen, Sauerstoffsättigungsabfälle und kognitive Ausfälle treiben sie an den Rand der Verzweiflung. Sie fühlt sich, als würde ihr Körper völlig versagen. Ohne medizinische Hilfe geht es nicht mehr. Doch Dr. Anna Brock kennt sich aus, ist ja selbst Ärztin – und es geht bergauf. Dr. Anna Brock möchte zur Aufklärung beitragen und zeigen, dass Betroffene nicht alleine sind. Nicht zuletzt schenkt sie ihnen auch Hoffnung und Mut.
26 Minuten
Anne Liebau und Dr. Bettina Koßmann, unsere beiden Interviewpartnerinnen der 14. Folge von Deine GesundZEIT, sind Teil des siebenköpfigen StäB-Teams am Klinikum Esslingen. Die Abkürzung StäB steht für „stationsäquivalente Behandlung“. Dieses besondere Angebot bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen gibt es für Kinder und Jugendliche bundesweit insgesamt nur 3 Mal, landesweit 2 Mal. Anne Liebau und Bettina Koßmann erzählen uns, was dahinter steckt – wie sieht eine StäB aus? Was sind Vorteile für die Kinder und Jugendlichen? Bei welchen Verhaltensweisen ihres Kindes sollten Eltern eine Behandlung in Erwägung ziehen? Und für welche Krankheitsbilder eignet sich eine StäB nicht? Frau Liebau und Frau Koßmann geben den Zuhörerinnen und Zuhörern außerdem einige interessante Erfahrungen mit, die sie in ihrer bisherigen Laufbahn sammeln konnten.
39 Minuten
Weil es am Klinikum Esslingen keine dermatologische Station gibt, stattet Frau Dr. Gyde Staib, niedergelassene Dermatologin in Esslingen, denjenigen Patienten und Patientinnen, die dermatologischen Rat brauchen, einen Besuch auf Station ab und legt eine Therapie zur Behandlung fest. Dies ist ein einzigartiges Angebot, das es hier am KE gibt und so dreht sich in unserer 13. Podcastfolge von Deine GesundZEIT alles um das Thema „Haut“. Dr. Staib erzählt, welche Hauterkrankungen während Corona zugenommen haben und gibt gezielt hilfreiche Tipps, um beispielsweise trockener Haut durch ständiges Händewaschen vorzubeugen. Des Weiteren erfahren wir, warum viele Allergien an Schwere zugenommen haben und wie man sich vor schweren allergischen Reaktionen bestmöglich schützen kann. Auch das für vor allem Frauen interessante Thema „Hautpflege“ darf nicht zu kurz kommen: Ist weniger wirklich mehr? Sollte man bei einem Produkt bleiben oder ist ein Wechsel der Pflegeprodukte besser? Zwei aktuelle Entwicklungen im Bereich der Hautpflege sollte man übrigens nicht verfolgen – hört selbst rein!
24 Minuten
Das Thema „Altern“ beschäftigt jeden von uns früher oder später – nicht umsonst werden unzählige Produkte gegen Falten und andere „Begleiterscheinungen“ des Alterns beworben, die einen zumindest optisch von diesem Prozess unberührt scheinen lassen sollen. Dabei ist Altern ja ein ganz natürlicher Prozess, sagt Dr. Ulrike Wortha-Weiß, die als Geriaterin am Klinikum Esslingen arbeitet, in unserer neuen Podcast-Folge. So ist ein fortschreitendes Lebensalter nicht nur optisch ersichtlich, mit steigendem Lebensalter nimmt beispielsweise auch die Anfälligkeit für Erkrankungen zu. Dr. Wortha-Weiß gibt Tipps, wie man hier schon in jungen Jahren präventiv vorbeugen kann. Außerdem erzählt sie, welchen Ansatz die Geriatrie eigentlich verfolgt und welchen klinischen Ablauf geriatrische Patientinnen und Patienten, die ans Klinikum Esslingen kommen, erwarten dürfen. Auch für Angehörige stellt die Weiterversorgung nach einem Krankenhausaufenthalt oftmals eine Herausforderung im häufig stressigen Alltag dar. Woran Angehörige beispielsweise eine Mangelernährung bei ihren Liebsten erkennen können, erfahrt ihr in unserer neuen Podcast-Folge.
26 Minuten
Adipositas bringt oft einen langjährigen Leidensweg der Erkrankten mit sich. Ein Lichtblick ist jedoch, dass man nicht alleine ist mit den Sorgen und Problemen, die sowohl die Krankheit als auch eine OP mit sich bringen, denn Adipositas betrifft jede 4. Person in Deutschland. So ist auch die Selbsthilfegruppe unter der Leitung von Claudia Schwarz-Blazek ein willkommener Treffpunkt für Betroffene, um sich über Nöte und Ängste, aber auch positive Erfahrungen auszutauschen. Das Gefühl zu haben, dass man nicht alleine ist und dass man von den Erfahrungen Gleichgesinnter vielleicht ebenfalls profitieren kann, ist, für egal welche Erkrankung, eine immens wichtige Stütze während der Behandlung der Krankheit. Claudia Schwarz-Blazek erzählt auch, wie enorm wichtig die Angehörigen für Adipositas-Betroffene sind und wie sie Unterstützung bieten können.
31 Minuten
Sozialmedizinische Nachsorge – was ist das eigentlich? Familien mit frühgeborenen, beeinträchtigten oder kranken Kindern dürfte der Begriff bekannt sein, denn bei der sozialmedizinischen Nachsorge geht es in erster Linie um die Betreuung ebensolcher Kinder sowie deren Familien nach der Entlassung aus dem Krankenhaus. Anja Molfenter leitet als Case Managerin die sozialmedizinische Nachsorge am Standort Klinikum Esslingen und erzählt, dass beim Übergang von der Klinik nach Hause bei den Eltern oftmals Gefühle von Sorge und Erleichterung zugleich vorhanden sind. Sie und ihr Team begleiten die Familie zuhause, in der Regel drei Monate lang – dieses Angebot ist freiwillig und kostenlos. Individuelle Sensibilität ist dabei gefragt, denn die Familien entscheiden selbst, wobei sie unterstützt werden möchten und wie die Nachsorge konkret aussehen soll. In unserer neuen Folge von Deine GesundZEIT spricht Anja Molfenter auch über sehr bewegende Geschichten. Für sie und ihr Team ist eine der größten Herausforderungen, ausreichend Kraft zu haben, durchzuhalten und nicht selbst davon zu rennen.
22 Minuten
Wie hält man sich grundsätzlich möglichst lange fit und gesund? In unserer neunten Podcastfolge von Deine GesundZEIT gibt Friederike Hardinghaus, Leiterin der Therapieabteilung am Klinikum Esslingen, einfache Tipps und Tricks aus dem Alltag und erzählt, wie man vor einer geplanten OP am besten vorgehen sollte. Zudem dreht sich nicht umsonst aktuell viel um ein Wort: Faszien – ein Begriff, der in den letzten Jahren immer populärer wurde und inzwischen in aller Munde ist. Doch welche Rolle spielen die bindegewebsartigen Strukturen, die unseren menschlichen Körper von Kopf bis Fuß durchziehen, im Hinblick auf unsere körperliche Gesundheit? Friederike Hardinghaus erklärt, was man vorbeugend gegen Faszienverklebungen tun kann und gibt Auskunft darüber, wie vielversprechend Faszienrollen eigentlich sind.
25 Minuten
An Demenz erkranken jährlich mehr als 300.000 Menschen in Deutschland neu. Dass es diese Krankheit überhaupt gibt, das dürfte fast jede und jeder von uns wissen, denn es gibt in Deutschland kaum noch eine Familie, die nichts mit dem Thema Demenz zu tun hat. Zudem gilt Demenz neben Tumorerkrankungen als meistgefürchtete Erkrankung in Deutschland. Prof. Dr. Matthias Reinhard, Chefarzt der Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie am Klinikum Esslingen, erklärt, wie sich eine Demenz äußert und welche Faktoren es gibt, die eine Alzheimer-Demenz fördern. Des Weiteren erfahrt ihr in unserer achten Podcastfolge von Deine GesundZEIT, wie eine Demenz behandelt und ein Leben mit Demenz bestmöglich gestaltet werden kann – sowohl von der Seite der Betroffenen als auch von der Seite der Angehörigen aus, denn auch diese spielen eine enorm wichtige Rolle im Umgang mit an Demenz Erkrankten. So sind beispielsweise eine aktive, soziale Teilhabe und ein emotionaler sowie würde- und liebevoller Umgang mit den Erkrankten sehr wichtig, um deren Lebensqualität zu erhalten und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.
32 Minuten
Anlässlich des Welthebammentags, der jährlich am 05. Mai stattfindet, erzählt Heike Teller, seit 1990 examinierte Hebamme, über den Hebammenberuf. Neben besonderen Geburten, die Heike Teller selbst erlebt hat, werden auch Tipps rund um den Umgang mit Unsicherheit vor, während und nach der Geburt in Zeiten medialer Informationsflut beleuchtet und welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Situation von Schwangeren und auf die Arbeit von Hebammen hat(te). Des Weiteren dürfen natürlich auch die werdenden Väter nicht zu kurz kommen – welche Rolle und Bedeutung ihnen bei der Geburt ihres Kindes zukommt und was es mit dem sogenannten „Wehencocktail“ auf sich hat, erfahrt ihr in unserer siebten Podcastfolge von Deine GesundZEIT.
26 Minuten
In Deutschland erkranken ca. 5,3 Millionen Menschen im Laufe eines Jahres an einer ernsten Depression, Tendenz steigend. In unserer sechsten Podcastfolge von Deine GesundZEIT erklärt Dr. Susanne Rueß, was Ursachen einer Depression sind, woran man sie erkennt, wie Betroffene sowie Angehörige von Betroffenen damit umgehen können und an wen sich Betroffene und Angehörige wenden können, wenn sie merken, dass etwas nicht stimmt. Zudem liegt in dieser Podcastfolge der Fokus auf den Unterschieden einer Depression zwischen Frauen und Männern, denn Studien zufolge sind Frauen ungefähr doppelt so häufig betroffen wie Männer. Außerdem äußert sich eine Depression bei den Geschlechtern oftmals ganz anders; auch die Ursachen unterscheiden sich zwischen Männern und Frauen. Dr. Rueß erzählt des Weiteren, wie eine Depression behandelt werden kann und gibt Tipps, was man selbst dafür tun kann, um das Risiko, an einer Depression zu erkranken, zu minimieren.