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Am Gericht Archiv
31 Episoden
40 Minuten
Er gilt als fürsorglich, doch dann tötet er. Womit er nicht rechnet: Sein Opfer hinterlässt einen entscheidenden Hinweis.
Die Tat erschüttert 2021 viele Menschen in der Region: Im Rottenburger Kreuzerfeld wird im Januar eine 66-Jährige brutal ermordet, nachts, in ihrer eigenen Wohnung. Die Polizei bildet sofort eine Ermittlungsgruppe – und kann in Rekordzeit einen Fahndungserfolg vermelden: Noch am Abend des Tages, an dem die Tote entdeckt wurde, verhaftet sie ihren Mörder.
Es ist ein Mann, der vor dem Mord monatelang mit seinem Opfer im selben Haus gelebt hat. Dort pflegte er im Stockwerk unter ihrer Wohnung eine Seniorin. Dabei galt er als sehr zuverlässig, ja richtig fürsorglich. Was zu diesem Zeitpunkt in Rottenburg keiner weiß: Der Mann ist wegen einer schweren Gewalttat vor 20 Jahren vorbestraft.
Über diesen ungewöhnlichen Fall sprechen Redakteur Eike Freese und Gerichtsreporter Jonas Bleeser mit der Leiterin der Rottenburger Redaktion Angelika Bachmann: Sie ist zu Gast in der neuen Folge unseres Podcasts „Am Gericht“. Sie berichtet vom Prozess am Tübinger Schwurgericht, von einem Angeklagten, der sich seine eigene Wahrheit über die Tat zurechtgelegt hat, die er nicht bereut. Und der auch deshalb so schnell überführt werden konnte, weil das Opfer vor seinem Tod selbst den entscheidenden Hinweis auf ihn gab.
Alle Artikel zu den Folgen gibt es auf www.tagblatt.de/amgericht
Mehr über aktuelle Ermittlungen der Polizei, laufende Prozesse in der Region Tübingen/Reutlingen, über spannende Hintergründe zur Arbeit der Ermittler und Rechtsfragen aller Art gibt es auf www.tagblatt.de/rechtundunrecht.
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Am Gericht S2E5 Der Mörder im eigenen Haus
Moderation: Jonas Bleeser, Eike Freese, Angelika Bachmann
Produktion: Eike Freese
Sprecher: Sascha Speidel,
Gestaltung: Agentur Uhland2
Sie würden gerne in unserem Podcast werben und Tausende Hörerinnen und Hörer erreichen? Dann schreiben sie eine E-Mail an crossmedia@tagblatt.de
Die Tat erschüttert 2021 viele Menschen in der Region: Im Rottenburger Kreuzerfeld wird im Januar eine 66-Jährige brutal ermordet, nachts, in ihrer eigenen Wohnung. Die Polizei bildet sofort eine Ermittlungsgruppe – und kann in Rekordzeit einen Fahndungserfolg vermelden: Noch am Abend des Tages, an dem die Tote entdeckt wurde, verhaftet sie ihren Mörder.
Es ist ein Mann, der vor dem Mord monatelang mit seinem Opfer im selben Haus gelebt hat. Dort pflegte er im Stockwerk unter ihrer Wohnung eine Seniorin. Dabei galt er als sehr zuverlässig, ja richtig fürsorglich. Was zu diesem Zeitpunkt in Rottenburg keiner weiß: Der Mann ist wegen einer schweren Gewalttat vor 20 Jahren vorbestraft.
Über diesen ungewöhnlichen Fall sprechen Redakteur Eike Freese und Gerichtsreporter Jonas Bleeser mit der Leiterin der Rottenburger Redaktion Angelika Bachmann: Sie ist zu Gast in der neuen Folge unseres Podcasts „Am Gericht“. Sie berichtet vom Prozess am Tübinger Schwurgericht, von einem Angeklagten, der sich seine eigene Wahrheit über die Tat zurechtgelegt hat, die er nicht bereut. Und der auch deshalb so schnell überführt werden konnte, weil das Opfer vor seinem Tod selbst den entscheidenden Hinweis auf ihn gab.
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Am Gericht S2E5 Der Mörder im eigenen Haus
Moderation: Jonas Bleeser, Eike Freese, Angelika Bachmann
Produktion: Eike Freese
Sprecher: Sascha Speidel,
Gestaltung: Agentur Uhland2
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58 Minuten
Eine abgelegene Halle in Engstingen wird zur Falle für südamerikanische Drogendealer. Denn Pablo spielt falsch.
Die Männer in dem Wohnmobil auf dem Weg nach Engstingen im Kreis Reutlingen wissen noch nicht, dass der verregnete Dezemberabend 2011 für viele Jahre ihr letzter in Freiheit ist. Sie sind unterwegs, um mit Drogen Geld zu machen – viel Geld mit einer großen Menge Drogen. Und doch sollen die 130 Kilogramm Kokain, die sie dort übernehmen wollen, nur der Anfang sein.
Doch ihre Fahrt auf die Alb endet in Handschellen. Denn ihre Bosse haben dem falschen Mann vertraut. Der angebliche Schmuggler Pablo, der vorgibt, für 250 000 Euro Schiffscontainer am Zoll vorbeizubringen, ist in Wahrheit ein verdeckter Ermittler des Landeskriminalamtes.
Über diesen Fall, der in einem wahren Mammutprozess mit über 50 Verhandlungstagen am Tübinger Landgericht gipfelte, sprechen Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Redakteur Eike Freese. Über die zusammengewürfelte Gruppe – von der 24-jährigen zweifachen Mutter bis zum 76-jährigen Rentner – die schließlich im Tübinger Schwurgerichtssaal landete, und die so gar nicht zum medialen Klischee südamerikanischer Drogengangster passen will. Über die Arbeit eines verdeckten Ermittlers, über den zähen Kampf der Anwälte für ihre Mandanten und über die Schäden, die das Kokain nicht nur in den Hirnen der Konsumenten anrichten kann, sondern auch in den Gesellschaften, in denen es unterwegs ist.
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Am Gericht S2E34 130 Kilo Koks aus Südamerika: Die Falle auf der Schwäbischen Alb
Moderation: Jonas Bleeser, Eike Freese
Produktion: Eike Freese/Jonas Bleeser
Sprecher: Sascha Speidel, Carolin Albers
Gestaltung: Agentur Uhland2
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Die Männer in dem Wohnmobil auf dem Weg nach Engstingen im Kreis Reutlingen wissen noch nicht, dass der verregnete Dezemberabend 2011 für viele Jahre ihr letzter in Freiheit ist. Sie sind unterwegs, um mit Drogen Geld zu machen – viel Geld mit einer großen Menge Drogen. Und doch sollen die 130 Kilogramm Kokain, die sie dort übernehmen wollen, nur der Anfang sein.
Doch ihre Fahrt auf die Alb endet in Handschellen. Denn ihre Bosse haben dem falschen Mann vertraut. Der angebliche Schmuggler Pablo, der vorgibt, für 250 000 Euro Schiffscontainer am Zoll vorbeizubringen, ist in Wahrheit ein verdeckter Ermittler des Landeskriminalamtes.
Über diesen Fall, der in einem wahren Mammutprozess mit über 50 Verhandlungstagen am Tübinger Landgericht gipfelte, sprechen Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Redakteur Eike Freese. Über die zusammengewürfelte Gruppe – von der 24-jährigen zweifachen Mutter bis zum 76-jährigen Rentner – die schließlich im Tübinger Schwurgerichtssaal landete, und die so gar nicht zum medialen Klischee südamerikanischer Drogengangster passen will. Über die Arbeit eines verdeckten Ermittlers, über den zähen Kampf der Anwälte für ihre Mandanten und über die Schäden, die das Kokain nicht nur in den Hirnen der Konsumenten anrichten kann, sondern auch in den Gesellschaften, in denen es unterwegs ist.
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Am Gericht S2E34 130 Kilo Koks aus Südamerika: Die Falle auf der Schwäbischen Alb
Moderation: Jonas Bleeser, Eike Freese
Produktion: Eike Freese/Jonas Bleeser
Sprecher: Sascha Speidel, Carolin Albers
Gestaltung: Agentur Uhland2
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41 Minuten
Er verachtet Obdachlose. Dann verliert er seine Wohnung und landet in einer städtischen Unterkunft – mit fatalen Folgen.
Der Mann lebt viele Jahre allein in einer kleinen Wohnung in Tübingen. Obwohl er hochintelligent ist, beendet er weder sein Studium noch arbeitet er. Wenn er durch die Stadt geht, hat er einen Hammer dabei. Mehrfach greift er damit Menschen an, die ihm nicht passen: Wegen Attacken auf Wohnungslose muss er lange ins Gefängnis. Nach Konflikten mit anderen Hausbewohnern verliert er seine Bleibe – und landet in einer städtischen Unterkunft. Seinen Hammer nimmt er mit. Und als ein Mitbewohner ihn über Wochen immer wieder beleidigt und herumkommandiert, schlägt er ihm damit mindestens elf Mal auf den Kopf.
Über dieses brutale Verbrechen und einen ungewöhnlichen Angeklagten mit einer zutiefst sozialdarwinistischen Einstellung sprechen die Redakteure Eike Freese und Jonas Bleeser in dieser Ausgabe unseres TAGBLATT-Gerichtspodcasts. Und wie der Mann mit dem Hammer am Ende des Prozesses den erfahrenen Schwurgerichtsvorsitzenden sprachlos machte, das hören Sie in der neuen Folge von „Am Gericht“.
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Am Gericht S2E32Versuchter Totschlag in Wohnungslosen-WG: Der Mann mit dem Hammer
Moderation: Jonas Bleeser, Eike Freese
Produktion: Eike Freese
Sprecher: Sascha Speidel
Gestaltung: Agentur Uhland2
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Der Mann lebt viele Jahre allein in einer kleinen Wohnung in Tübingen. Obwohl er hochintelligent ist, beendet er weder sein Studium noch arbeitet er. Wenn er durch die Stadt geht, hat er einen Hammer dabei. Mehrfach greift er damit Menschen an, die ihm nicht passen: Wegen Attacken auf Wohnungslose muss er lange ins Gefängnis. Nach Konflikten mit anderen Hausbewohnern verliert er seine Bleibe – und landet in einer städtischen Unterkunft. Seinen Hammer nimmt er mit. Und als ein Mitbewohner ihn über Wochen immer wieder beleidigt und herumkommandiert, schlägt er ihm damit mindestens elf Mal auf den Kopf.
Über dieses brutale Verbrechen und einen ungewöhnlichen Angeklagten mit einer zutiefst sozialdarwinistischen Einstellung sprechen die Redakteure Eike Freese und Jonas Bleeser in dieser Ausgabe unseres TAGBLATT-Gerichtspodcasts. Und wie der Mann mit dem Hammer am Ende des Prozesses den erfahrenen Schwurgerichtsvorsitzenden sprachlos machte, das hören Sie in der neuen Folge von „Am Gericht“.
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Am Gericht S2E32Versuchter Totschlag in Wohnungslosen-WG: Der Mann mit dem Hammer
Moderation: Jonas Bleeser, Eike Freese
Produktion: Eike Freese
Sprecher: Sascha Speidel
Gestaltung: Agentur Uhland2
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39 Minuten
Akademiker müssen sich wie alle anderen vor Strafgerichten verantworten, es kommt nur seltener vor: Die Mehrheit der Angeklagten hat keinen Uni-Abschluss. Dass sich Staatsanwaltschaften direkt mit illegalen Machenschaften im Uni-Betrieb befassen, ist sehr selten. In der neuen Folge unseres Gerichtspodcasts „Am Gericht“ sprechen die Redakteure Jonas Bleeser und Eike Freese über einen Fall, in dem die Strafjustiz gleich zwei Professoren mit Geldstrafen belegte – und eine Zahnmedizinerin und Doktorandin sich auf der Anklagebank im Tübinger Amtsgericht wiederfand.
Um ihren Traum einer späten Doktorarbeit zu verwirklichen, hatte sie ihren Doktorvater für die Betreuung bezahlt. Das aber ist nicht einfach nur anrüchig, sondern sogar illegal. Wieso die Frau das Verfahren gegen sich selbst ins Rollen brachte und warum es richtig ist, dass Zahlungen im Zusammenhang mit Doktorentitel zu Recht verfolgt werden, das sind die Themen der neuen Folge.
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Am Gericht S2E2 Professoren vor Gericht: Wie der Traum von der Doktorarbeit zum Apltraum wurde
Moderation: Jonas Bleeser, Eike Freese
Produktion: Eike Freese
Sprecher: Sascha Speidel
Gestaltung: Agentur Uhland2
Um ihren Traum einer späten Doktorarbeit zu verwirklichen, hatte sie ihren Doktorvater für die Betreuung bezahlt. Das aber ist nicht einfach nur anrüchig, sondern sogar illegal. Wieso die Frau das Verfahren gegen sich selbst ins Rollen brachte und warum es richtig ist, dass Zahlungen im Zusammenhang mit Doktorentitel zu Recht verfolgt werden, das sind die Themen der neuen Folge.
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Am Gericht S2E2 Professoren vor Gericht: Wie der Traum von der Doktorarbeit zum Apltraum wurde
Moderation: Jonas Bleeser, Eike Freese
Produktion: Eike Freese
Sprecher: Sascha Speidel
Gestaltung: Agentur Uhland2
1 Stunde 1 Minute
Es war einer der größten Prozesse am Tübinger Landgericht der letzten Jahre: In der ersten Folge unserer zweiten Staffel geht es um das kriminelle Netzwerk der „Ducato-Bande“, die für Hunderte Fahrraddiebstähle und Dutzende Einbrüche verantwortlich war.
Eine brennende Maschinenhalle. ein Transporter auf dem Weg nach Osteuropa, randvoll mit Fahrrädern. Nächtliche Schiebereien auf Schrottplätzen der Region: Im Jahr 2016 sorgt das kriminelle Netzwerk der „Ducato-Bande“ für Wirbel in Baden-Württemberg. Der Prozess um die Täter beginnt in Stuttgart-Stammheim: zu riskant scheint die Sicherheitslage, zu unklar die Rolle der riesigen Familie, aus deren Mitte einige Mitglieder eine internationale Verwertungskette mit Diebesgut aufgebaut haben.
Mit Serien-Diebstahl als Geschäftsmodell verursachten die neun Angeklagten mehr als eine Million Euro Schaden. Die Drahtzieher rekrutierten Diebe unter verzweifelten Geflüchteten und agierten mit hoher krimineller Energie. Doch am Ende überführten sie sich auch selbst – unter anderem, weil sie zur Freude der Ermittler die Übergabe der Beute versehentlich per Videokamera filmten.
TAGBLATT-Gerichtsreporter Jonas Bleeser verfolgte die Ermittlungen und den Prozess und spricht mit Redakteur Eike Freese in der neuen Folge des Podcasts „Am Gericht“ über diesen spektakulären Fall organisierter Kriminalität: ein Verhandlungs-Marathon, den Tübingen so noch nicht gesehen hatte.
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Am Gericht S2E1 Die Ducato-Bande: Wie professionelle Fahrraddiebe in Stammheim vor Gericht landeten
Moderation: Jonas Bleeser, Eike Freese
Produktion: Eike Freese
Sprecher: Sascha Speidel
Gestaltung: Agentur Uhland2
Eine brennende Maschinenhalle. ein Transporter auf dem Weg nach Osteuropa, randvoll mit Fahrrädern. Nächtliche Schiebereien auf Schrottplätzen der Region: Im Jahr 2016 sorgt das kriminelle Netzwerk der „Ducato-Bande“ für Wirbel in Baden-Württemberg. Der Prozess um die Täter beginnt in Stuttgart-Stammheim: zu riskant scheint die Sicherheitslage, zu unklar die Rolle der riesigen Familie, aus deren Mitte einige Mitglieder eine internationale Verwertungskette mit Diebesgut aufgebaut haben.
Mit Serien-Diebstahl als Geschäftsmodell verursachten die neun Angeklagten mehr als eine Million Euro Schaden. Die Drahtzieher rekrutierten Diebe unter verzweifelten Geflüchteten und agierten mit hoher krimineller Energie. Doch am Ende überführten sie sich auch selbst – unter anderem, weil sie zur Freude der Ermittler die Übergabe der Beute versehentlich per Videokamera filmten.
TAGBLATT-Gerichtsreporter Jonas Bleeser verfolgte die Ermittlungen und den Prozess und spricht mit Redakteur Eike Freese in der neuen Folge des Podcasts „Am Gericht“ über diesen spektakulären Fall organisierter Kriminalität: ein Verhandlungs-Marathon, den Tübingen so noch nicht gesehen hatte.
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Am Gericht S2E1 Die Ducato-Bande: Wie professionelle Fahrraddiebe in Stammheim vor Gericht landeten
Moderation: Jonas Bleeser, Eike Freese
Produktion: Eike Freese
Sprecher: Sascha Speidel
Gestaltung: Agentur Uhland2
1 Stunde 9 Minuten
Eine Frau stirbt in ihrer Wohnung an 146 Messerverletzungen. Der Täter flieht und landet ein Jahr später doch vor Gericht.
Eine junge Frau wird ermordet in ihrer Wohnung im beschaulichen Mössingen aufgefunden, neben ihr sitzt die zweijährige Tochter. 146 Messerverletzungen bringt der Täter der Mutter an einem Sommertag im Jahr 2013 bei – er bleibt unerkannt und flieht.
Eine ganze Region ist erschüttert. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck, 46 Leute arbeiten in einer Sonderkommission, die hunderte von Hinweisen sammelt und nur eine Woche später zuschlägt: Einem 27-Jährigen aus Rottenburg wird der Prozess gemacht. Er bestreitet die Tat. Bis zuletzt.
TAGBLATT-Redakteur Eike Freese verfolgte den Prozess und spricht mit Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Lorenzo Zimmer in der neuen Folge des Podcasts „Am Gericht“ über einen der spektakulärsten Indizien-Fälle der vergangenen Jahrzehnte. Ein Verbrechen von rätselhafter Brutalität. Und die Frage, was für einem Menschen man so eine Tat eigentlich zutraut.
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Am Gericht S1E10 Rätselhafte Brutalität: Der Mössinger Messer-Mord
Moderation: Eike Freese, Lorenzo Zimmer, Jonas Bleeser
Produktion: Jonas Bleeser
Sprecher: Sascha Speidel
Eine junge Frau wird ermordet in ihrer Wohnung im beschaulichen Mössingen aufgefunden, neben ihr sitzt die zweijährige Tochter. 146 Messerverletzungen bringt der Täter der Mutter an einem Sommertag im Jahr 2013 bei – er bleibt unerkannt und flieht.
Eine ganze Region ist erschüttert. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck, 46 Leute arbeiten in einer Sonderkommission, die hunderte von Hinweisen sammelt und nur eine Woche später zuschlägt: Einem 27-Jährigen aus Rottenburg wird der Prozess gemacht. Er bestreitet die Tat. Bis zuletzt.
TAGBLATT-Redakteur Eike Freese verfolgte den Prozess und spricht mit Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Lorenzo Zimmer in der neuen Folge des Podcasts „Am Gericht“ über einen der spektakulärsten Indizien-Fälle der vergangenen Jahrzehnte. Ein Verbrechen von rätselhafter Brutalität. Und die Frage, was für einem Menschen man so eine Tat eigentlich zutraut.
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Am Gericht S1E10 Rätselhafte Brutalität: Der Mössinger Messer-Mord
Moderation: Eike Freese, Lorenzo Zimmer, Jonas Bleeser
Produktion: Jonas Bleeser
Sprecher: Sascha Speidel
43 Minuten
Es war noch nie so leicht, an Blüten zu kommen: Darum geht es in der neuen Folge unseres Podcasts „Am Gericht“.
Wer träumt nicht davon, ohne Arbeit aus wenig Geld viel Geld zu machen? Der Verlockung erlagen auch mehrere junge Männer in Tübingen – indem sie sich Falschgeld besorgten und es in Umlauf brachten.
Dafür mussten sie weder geschickte Graveure sein noch brauchten sie eine (Geld-)Druckmaschine im Keller. Sie bestellten die falschen Fünfzig-Euro-Scheine bequem im Internetcafé und bekamen sie per Post geliefert.
TAGBLATT-Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer sprechen in der neuen Folge des Podcasts „Am Gericht“ über zwei Gerichtsprozesse wegen Geldfälschung am Tübinger Jugendschöffengericht.
Darüber, wie die jungen Männer versuchten, ihre Blüten unters Volk zu bringen, was ihnen am Ende zum Verhängnis wurde und warum auch bei den Kundenbewertungen illegaler Online-Shops Skepsis angebracht ist. Und über den Wandel einer Straftat, die heute so leicht zu begehen ist wie nie zuvor.
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Am Gericht S1E9Blüten übers Netz: So leicht kommen Jugendliche an Falschgeld
Moderation: Lorenzo Zimmer, Jonas Bleeser
Produktion: Jonas Bleeser
Sprecher: Sascha Speidel
Wer träumt nicht davon, ohne Arbeit aus wenig Geld viel Geld zu machen? Der Verlockung erlagen auch mehrere junge Männer in Tübingen – indem sie sich Falschgeld besorgten und es in Umlauf brachten.
Dafür mussten sie weder geschickte Graveure sein noch brauchten sie eine (Geld-)Druckmaschine im Keller. Sie bestellten die falschen Fünfzig-Euro-Scheine bequem im Internetcafé und bekamen sie per Post geliefert.
TAGBLATT-Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer sprechen in der neuen Folge des Podcasts „Am Gericht“ über zwei Gerichtsprozesse wegen Geldfälschung am Tübinger Jugendschöffengericht.
Darüber, wie die jungen Männer versuchten, ihre Blüten unters Volk zu bringen, was ihnen am Ende zum Verhängnis wurde und warum auch bei den Kundenbewertungen illegaler Online-Shops Skepsis angebracht ist. Und über den Wandel einer Straftat, die heute so leicht zu begehen ist wie nie zuvor.
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Am Gericht S1E9Blüten übers Netz: So leicht kommen Jugendliche an Falschgeld
Moderation: Lorenzo Zimmer, Jonas Bleeser
Produktion: Jonas Bleeser
Sprecher: Sascha Speidel
54 Minuten
Es begann mit der Polizeikontrolle eines Jugendlichen, der ein paar Gramm Gras dabei hatte – und endete mit der bis dahin größten zusammenhängenden Serie an Drogenprozessen in der Region.
Denn die Drogenfahnder folgten der Spur des Marihuanas in der Verteilerkette immer weiter nach oben, bis sie bei einem 32-Jährigen landeten. Der handelte selbst kiloweise mit Drogen. Dann aber traf er eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben vollständig veränderte: Er stellte sich als Kronzeuge zur Verfügung und verriet alle seine kriminellen Geschäftskontakte: Für ihn bedeutete das ein neues Leben im Zeugenschutzprogramm, zwei seiner Lieferanten kamen jahrelange ins Gefängnis.
Über diesen Fall sprechen Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer in der neuen Folge unseres Podcasts „Am Gericht“. Und darüber, wieso der Kronzeuge mit einer Bewährungsstrafe davon kam und woher die Bezeichnung „31er“ für Leute kommt, die mit der Polizei zusammenarbeiten. Und es geht um das traurige Leben eines Dealers, der im Tübinger Stadtteil Waldhäuser Ost zwar kiloweise Drogen vertickte, dabei aber fast ständig in Angst lebte.
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Am Gericht S1E8 Der Kronzeuge: Wie ein Berufsdealer seine Kollegen in den Knast brachte
Moderation: Lorenzo Zimmer, Jonas Bleeser
Produktion: Jonas Bleeser
Sprecher: Sascha Speidel
Denn die Drogenfahnder folgten der Spur des Marihuanas in der Verteilerkette immer weiter nach oben, bis sie bei einem 32-Jährigen landeten. Der handelte selbst kiloweise mit Drogen. Dann aber traf er eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben vollständig veränderte: Er stellte sich als Kronzeuge zur Verfügung und verriet alle seine kriminellen Geschäftskontakte: Für ihn bedeutete das ein neues Leben im Zeugenschutzprogramm, zwei seiner Lieferanten kamen jahrelange ins Gefängnis.
Über diesen Fall sprechen Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer in der neuen Folge unseres Podcasts „Am Gericht“. Und darüber, wieso der Kronzeuge mit einer Bewährungsstrafe davon kam und woher die Bezeichnung „31er“ für Leute kommt, die mit der Polizei zusammenarbeiten. Und es geht um das traurige Leben eines Dealers, der im Tübinger Stadtteil Waldhäuser Ost zwar kiloweise Drogen vertickte, dabei aber fast ständig in Angst lebte.
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Am Gericht S1E8 Der Kronzeuge: Wie ein Berufsdealer seine Kollegen in den Knast brachte
Moderation: Lorenzo Zimmer, Jonas Bleeser
Produktion: Jonas Bleeser
Sprecher: Sascha Speidel
42 Minuten
Die Pandemie bietet auch Chancen – vor allem für Menschen, die es unberechtigt auf staatliche Gelder abgesehen haben. Erst gab es dubiose Deals mit überteuerten Schutzmasken, zuletzt kamen immer mehr Fälle von Abrechnungsbetrug an Teststationen ans Licht. Und bei der Auszahlung der Corona-Soforthilfen im ersten Pandemie-Jahr 2020 sollte das so schnell gehen, dass nicht nur die Server der zuständigen Stellen zusammenbrachen, sondern auch staatliche Kontrollmechanismen versagten.
Das nutzte auch ein ehemaliger Tübinger aus, der noch vor Ausbruch der Seuche nach Vietnam ausgewandert war. Von dort aus wollte er Sumpfgras als Alternative zu Plastik-Trinkhalmen nach Deutschland verkaufen. Das Geld wurde knapp, das Geschäft kam nicht so recht in Gang – und die Corona-Soforthilfen ihm daher gerade recht.
Wie leicht der Mann Tausende Kilometer entfernt an Zehntausende Euro kam und dann trotzdem aufflog, darüber sprechen Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer in der neuen Folge unseres Podcasts „Am Gericht“.
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Am Gericht S1E7 Corona als Chance: So einfach kassierte ein Betrüger Geld vom Staat
Moderation: Lorenzo Zimmer, Jonas Bleeser
Produktion: Jonas Bleeser
Sprecher: Sascha Speidel
Das nutzte auch ein ehemaliger Tübinger aus, der noch vor Ausbruch der Seuche nach Vietnam ausgewandert war. Von dort aus wollte er Sumpfgras als Alternative zu Plastik-Trinkhalmen nach Deutschland verkaufen. Das Geld wurde knapp, das Geschäft kam nicht so recht in Gang – und die Corona-Soforthilfen ihm daher gerade recht.
Wie leicht der Mann Tausende Kilometer entfernt an Zehntausende Euro kam und dann trotzdem aufflog, darüber sprechen Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer in der neuen Folge unseres Podcasts „Am Gericht“.
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Am Gericht S1E7 Corona als Chance: So einfach kassierte ein Betrüger Geld vom Staat
Moderation: Lorenzo Zimmer, Jonas Bleeser
Produktion: Jonas Bleeser
Sprecher: Sascha Speidel
51 Minuten
„Ich bin ein Bote des Zorns“ – so begann einer von sehr vielen Anrufen bei der Polizei. Immer wieder drohte ein Mann mit Anschlägen und stellte dabei auch politische Forderungen.
Ernst gemeint waren die Ankündigungen nie, das wusste auch die Tübinger Polizei. Da der psychisch erkrankte Mann aber auch bundesweit Sicherheitsbehörden anrief, was denen viel Arbeit verursachte, wollte die Tübinger Staatsanwaltschaft ihn dauerhaft in der Psychiatrie unterbringen lassen – so kam der Fall ans Tübinger Landgericht.
Die Richter mussten entscheiden, ob sein Verhalten ausreicht, ihm wegen der Anrufe seine Freiheit zu nehmen.
Über diesen Fall sprechen Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer in der neuen Folge unseres Podcasts „Am Gericht“ . Und darüber, wie der Staat mit Menschen umgeht (und umgehen darf), die nicht oder nur sehr eingeschränkt dafür verantwortlich sind, was sie tun – gerade wenn es sich um Straftaten handelt.
Die Abwägung zwischen persönlicher Freiheit psychisch Kranker, die nichts für ihr Verhalten können, und dem berechtigten Sicherheitsbedürfnis der Allgemeinheit ist nicht leicht. Wie die Richter im Fall des Telefon-Guerilleros (so sah er sich selbst) entschieden, das hört ihr in der neuen Folge von „Am Gericht“.
Alle Artikel zu den Folgen und mehr über aktuelle Ermittlungen der Polizei, laufende Prozesse in der Region Tübingen/Reutlingen und spannende Hintergründe gibt es auf www.tagblatt.de/amgericht
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Am Gericht S1E6 Der Telefon-Guerillero - wenn Richter über Freiheit oder Psychiatrie entscheiden
Moderation: Lorenzo Zimmer, Jonas Bleeser
Produktion: Jonas Bleeser
Sprecher: Sascha Speidel
Ernst gemeint waren die Ankündigungen nie, das wusste auch die Tübinger Polizei. Da der psychisch erkrankte Mann aber auch bundesweit Sicherheitsbehörden anrief, was denen viel Arbeit verursachte, wollte die Tübinger Staatsanwaltschaft ihn dauerhaft in der Psychiatrie unterbringen lassen – so kam der Fall ans Tübinger Landgericht.
Die Richter mussten entscheiden, ob sein Verhalten ausreicht, ihm wegen der Anrufe seine Freiheit zu nehmen.
Über diesen Fall sprechen Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer in der neuen Folge unseres Podcasts „Am Gericht“ . Und darüber, wie der Staat mit Menschen umgeht (und umgehen darf), die nicht oder nur sehr eingeschränkt dafür verantwortlich sind, was sie tun – gerade wenn es sich um Straftaten handelt.
Die Abwägung zwischen persönlicher Freiheit psychisch Kranker, die nichts für ihr Verhalten können, und dem berechtigten Sicherheitsbedürfnis der Allgemeinheit ist nicht leicht. Wie die Richter im Fall des Telefon-Guerilleros (so sah er sich selbst) entschieden, das hört ihr in der neuen Folge von „Am Gericht“.
Alle Artikel zu den Folgen und mehr über aktuelle Ermittlungen der Polizei, laufende Prozesse in der Region Tübingen/Reutlingen und spannende Hintergründe gibt es auf www.tagblatt.de/amgericht
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Am Gericht S1E6 Der Telefon-Guerillero - wenn Richter über Freiheit oder Psychiatrie entscheiden
Moderation: Lorenzo Zimmer, Jonas Bleeser
Produktion: Jonas Bleeser
Sprecher: Sascha Speidel
47 Minuten
Weil er seinen Bruder und einen Freund gezielt anfuhr, musste ein Mann vors Tübinger Schwurgericht. Was steckte dahinter?
In der neuen Folge des TAGBLATT-Podcasts „Am Gericht“ geht es um einen Mann, der das Gute will, aber Böses tut: Im Februar 2020 erfasst der Wagen eines 38-Jährigen in der Max-Eyth-Straße in der Tübinger Weststadt zwei Männer. Einer davon ist sein Bruder, der andere ein langjähriger Freund der Familie. Bei der Tat sitzt der 15-jährige Sohn des Mannes auf dem Beifahrersitz.
Zahlreiche Notrufe gehen bei der Polizei ein, die mit großem Aufgebot anrückt und den Fahrer in der nahen Esso-Tankstelle festnimmt. Wie sich herausstellt, hat er die Männer nicht versehentlich angefahren. Er kommt in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft erhebt schließlich Anklage wegen versuchten Totschlags, und es kommt zum Prozess vor dem Tübinger Schwurgericht.
Über diesen Fall sprechen Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer in der fünften Folge unseres Podcasts: Über den Abend der Tat, den aufwändigen Prozess – und über die unglaublich klingende Vorgeschichte. Denn Hintergrund der Auseinandersetzung war ein Streit über den richtigen Umgang mit einem plötzlichen Geldsegen, der für die Familie zum Fluch wird. In einem Computer, der mit einem Zu-verschenken-Zettel an der Straße stand, entdeckten sie einen kleinen Schatz – doch nach der anfänglichen Freude über den glücklichen Fund kam es zur folgenschweren Eskalation.
Alle Artikel zu den Folgen und mehr über aktuelle Ermittlungen der Polizei, laufende Prozesse in der Region Tübingen/Reutlingen und spannende Hintergründe gibt es auf www.tagblatt.de/amgericht
Wir freuen uns über Feedback an amgericht@tagblatt.de
Am Gericht S1E5 Zwei Männer angefahren: Der Fluch des Schatzes im Computer
Moderation: Lorenzo Zimmer, Jonas Bleeser
Produktion: Jonas Bleeser
Sprecher: Sascha Speidel
In der neuen Folge des TAGBLATT-Podcasts „Am Gericht“ geht es um einen Mann, der das Gute will, aber Böses tut: Im Februar 2020 erfasst der Wagen eines 38-Jährigen in der Max-Eyth-Straße in der Tübinger Weststadt zwei Männer. Einer davon ist sein Bruder, der andere ein langjähriger Freund der Familie. Bei der Tat sitzt der 15-jährige Sohn des Mannes auf dem Beifahrersitz.
Zahlreiche Notrufe gehen bei der Polizei ein, die mit großem Aufgebot anrückt und den Fahrer in der nahen Esso-Tankstelle festnimmt. Wie sich herausstellt, hat er die Männer nicht versehentlich angefahren. Er kommt in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft erhebt schließlich Anklage wegen versuchten Totschlags, und es kommt zum Prozess vor dem Tübinger Schwurgericht.
Über diesen Fall sprechen Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer in der fünften Folge unseres Podcasts: Über den Abend der Tat, den aufwändigen Prozess – und über die unglaublich klingende Vorgeschichte. Denn Hintergrund der Auseinandersetzung war ein Streit über den richtigen Umgang mit einem plötzlichen Geldsegen, der für die Familie zum Fluch wird. In einem Computer, der mit einem Zu-verschenken-Zettel an der Straße stand, entdeckten sie einen kleinen Schatz – doch nach der anfänglichen Freude über den glücklichen Fund kam es zur folgenschweren Eskalation.
Alle Artikel zu den Folgen und mehr über aktuelle Ermittlungen der Polizei, laufende Prozesse in der Region Tübingen/Reutlingen und spannende Hintergründe gibt es auf www.tagblatt.de/amgericht
Wir freuen uns über Feedback an amgericht@tagblatt.de
Am Gericht S1E5 Zwei Männer angefahren: Der Fluch des Schatzes im Computer
Moderation: Lorenzo Zimmer, Jonas Bleeser
Produktion: Jonas Bleeser
Sprecher: Sascha Speidel
38 Minuten
Radaktivist und Autofahrer auf der Anklagebank: In der neuen „Am Gericht“-Folge geht es um Streit im Straßenverkehr.
Gerade in Tübingen ist das Verhältnis zwischen Radfahrern und Autofahrern auf den Straßen nicht immer konfliktfrei: Das zeigen nicht nur viele Kommentare auf der Facebook-Seite des TAGBLATTs oder in Leserbriefen, wenn es um Verkehrsthemen geht, wie beispielsweise die Sperrung der Mühlstraße.
Tippt man das Thema im Bekanntenkreis an, hat nahezu jede und jeder dazu eine klare Meinung und ordnet sich oft spontan einer der beiden Gruppen zu – obwohl doch viele sowohl Autofahrer wie Radler sind.
Immer wieder eskaliert der Kampf um den Platz und die Regeln auf der Straße auf unschöne und manchmal gefährliche Weise – und Autofahrer oder Radler landen vor dem Kadi. In der neuen Folge unseres Podcasts „Am Gericht“ sprechen Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer über zwei Fälle, in denen Verkehrsteilnehmer auf drastische Art versuchten, jemanden aus der jeweils anderen Gruppe zu erziehen – und in denen das so gründlich schief ging, dass sie auf der Anklagebank des Tübinger Amtsgerichts landeten. So viel sei verraten: Für beide hatte es spürbare Konsequenzen.
Gerade in Tübingen ist das Verhältnis zwischen Radfahrern und Autofahrern auf den Straßen nicht immer konfliktfrei: Das zeigen nicht nur viele Kommentare auf der Facebook-Seite des TAGBLATTs oder in Leserbriefen, wenn es um Verkehrsthemen geht, wie beispielsweise die Sperrung der Mühlstraße.
Tippt man das Thema im Bekanntenkreis an, hat nahezu jede und jeder dazu eine klare Meinung und ordnet sich oft spontan einer der beiden Gruppen zu – obwohl doch viele sowohl Autofahrer wie Radler sind.
Immer wieder eskaliert der Kampf um den Platz und die Regeln auf der Straße auf unschöne und manchmal gefährliche Weise – und Autofahrer oder Radler landen vor dem Kadi. In der neuen Folge unseres Podcasts „Am Gericht“ sprechen Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer über zwei Fälle, in denen Verkehrsteilnehmer auf drastische Art versuchten, jemanden aus der jeweils anderen Gruppe zu erziehen – und in denen das so gründlich schief ging, dass sie auf der Anklagebank des Tübinger Amtsgerichts landeten. So viel sei verraten: Für beide hatte es spürbare Konsequenzen.
26 Minuten
Ein Tübinger Rechtsanwalt kauft sich ein neues Auto – und setzt damit eine Reihe von Ereignissen in Gang, die ihn schließlich auf die Anklagebank bringen. Das Tatmittel ist ein Filzstift, das Tatobjekt ein Anwohnerparkausweis: Auf dem streicht der Mann das alte Kennzeichen durch und schreibt das neue daneben. Eine Straftat? Über zwei Instanzen beschäftigt das die Tübinger Justiz: Während die Staatsanwaltschaft von einer Urkundenfälschung ausgeht, ist sich der Rechtsanwalt keiner Schuld bewusst.
Über diesen Fall sprechen in der dritten Folge unseres TAGBLATT-Podcasts „Am Gericht“ Justizreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer: Warum landete die Geschichte überhaupt vor Gericht? Was waren die Argumente der Staatsanwaltschaft, wie verteidigte sich der Jurist? Und warum ist das mit dem Nachweis einer Urkundenfälschung komplexer, als man als Laie vermuten könnte?
In dieser Folge bleibt der Blick in den Gerichtssaal gänzlich unblutig – aber es wird trotzdem spannend. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.
Über diesen Fall sprechen in der dritten Folge unseres TAGBLATT-Podcasts „Am Gericht“ Justizreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer: Warum landete die Geschichte überhaupt vor Gericht? Was waren die Argumente der Staatsanwaltschaft, wie verteidigte sich der Jurist? Und warum ist das mit dem Nachweis einer Urkundenfälschung komplexer, als man als Laie vermuten könnte?
In dieser Folge bleibt der Blick in den Gerichtssaal gänzlich unblutig – aber es wird trotzdem spannend. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.
39 Minuten
Eine 75-Jährige wird schuldig, ohne es zu wollen: Im August 2018 erfasste ihr Auto in der Tübinger Westbahnhofstraße in voller Fahrt vier Kinder. Sie hatte die Rote Ampel übersehen und sie ungebremst erfasst.
Glücklicherweise überlebten die teils schwerverletzten Unfallopfer ohne Langzeitschäden. Die Familien vergaben der Fahrerin öffentlich: Sie erstatteten keine Anzeige. Trotzdem kam es im Jahr darauf zu einem Prozess am Amtsgericht.
Über diesen Fall sprechen in der zweiten Folge unseres TAGBLATT-Podcasts „Am Gericht“ Justizreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer: Warum gab es damals eine Anklage – und mit welchem Vorwurf? Warum wandten sich die Familien nach dem schrecklichen Geschehen von sich aus ans TAGBLATT? Und welche Strafe bekam die Autofahrerin am Ende?
Diskutiert wird auch die Frage, ob es nicht besser wäre, wenn der Staat ab einem gewissen Alter eine regelmäßige Fahrtüchtigkeitsprüfung für alle vorschreiben würde – wie es in vielen Ländern gesetzlich geregelt ist. Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid!
Glücklicherweise überlebten die teils schwerverletzten Unfallopfer ohne Langzeitschäden. Die Familien vergaben der Fahrerin öffentlich: Sie erstatteten keine Anzeige. Trotzdem kam es im Jahr darauf zu einem Prozess am Amtsgericht.
Über diesen Fall sprechen in der zweiten Folge unseres TAGBLATT-Podcasts „Am Gericht“ Justizreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer: Warum gab es damals eine Anklage – und mit welchem Vorwurf? Warum wandten sich die Familien nach dem schrecklichen Geschehen von sich aus ans TAGBLATT? Und welche Strafe bekam die Autofahrerin am Ende?
Diskutiert wird auch die Frage, ob es nicht besser wäre, wenn der Staat ab einem gewissen Alter eine regelmäßige Fahrtüchtigkeitsprüfung für alle vorschreiben würde – wie es in vielen Ländern gesetzlich geregelt ist. Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid!
45 Minuten
Es war ein Verbrechen, das in Tübingen in aller Öffentlichkeit geschah - ein junger Mann brach einem 32-Jährigen mit einem gezielten Tritt auf den Kopf mehrfach den Schädel. Die brutale Attacke kam völlig unerwartet, an einem lauen Sommerabend auf den Treppen der Stiftskirche, sozusagen im voll besetzten Freiluft-Wohnzimmer der Stadt. Tagblatt-Redakteur Lorenzo Zimmer und Gerichtsreporter Jonas Bleeser sprechen über einen bemerkenswerten Prozess - mit einem Angeklagten, der nach der Tat fast alles richtig gemacht hat.