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G'SCHEITHOLZ! Der Klimaschutz-Podcast (mit viel nachwachsender Energie) Archiv

65 Episoden
13 Minuten
Die Highlights aus unserem G’SCHEITHOLZ! Podcast.

Folge #28: Waldbrände gehören längst zu den größten Naturgefahren unserer Zeit – und sie rücken immer näher an unsere Haustüren. Mitteleuropa ist keine „sichere Zone“ mehr. Der Klimawandel hat die Spielregeln verändert. Und genau deshalb müssen wir neu denken. Radikal neu. 

Prävention ist entscheidend und die Gestaltung der Wälder kann im Ernstfall über Ausmaß und Beherrschbarkeit eines Feuers entscheiden. Alexander Christian Held, Waldbrand-Experte am European Forest Institute und selbst Forstwirt, erklärt, warum Wälder weltweit nur schwer vergleichbar sind, welche Rolle die EU-Politik spielt und wie Försterinnen und Förster konkret zur Prävention beitragen können. 

Ziegen & Schafe gegen Waldbrände? Ein Aspekt, den man sich aus Mittelmeerländern abschauen kann. Die Vierbeiner könnten mithelfen, Brandgefahren zu minimieren. Und das ist nur eine der überraschenden Strategien, die der Experte vorschlägt und die wir dringend brauchen. 

Außerdem spricht Alexander Christian Held über die Schwächen traditioneller Forstwirtschaft und die Notwendigkeit, Wälder resilienter zu machen.

Gestaltung: Doris Obrecht
10 Minuten
Die Highlights aus unserem G’SCHEITHOLZ! Podcast.

Folge #27: Feinstaub ist nicht nur ein technisches oder energiepolitisches Thema, er betrifft direkt unsere Gesundheit und die Qualität der Luft, die wir atmen. Doch wo genau liegen die größten Risiken? Und wie kann man sie minimieren? 

Ing. Daniel Reiterer, MA, ist Spezialist für Feinstaub und Gebäudetechnik am Umweltbundesamt Österreich. Er erklärt in dieser Folge, wie das Umweltbundesamt Feinstaub misst, auswertet und welche Anlagen besonders ins Gewicht fallen.

Außerdem spricht er über die Rolle von Technik, politischer Steuerung und individueller Verantwortung und welche Schritte jetzt nötig sind, um die Wärmeversorgung in Österreich künftig möglichst schadstoffarm zu gestalten.

Gestaltung: Doris Obrecht

Alle Podcast Infos auf https://www.waermeausholz.at/info/podcasts
13 Minuten
Die Highlights aus unserem G’SCHEITHOLZ!-Podcast. 

Folge #26: Feinstaub und Holzheizungen – ein Thema, das in der Klimadiskussion oft polarisiert. Biomasse-Heizanlagen sind heute technisch auf einem enorm hohen Standard hinsichtlich Effizienz und Verbrennungsqualität, trotzdem haftet ihnen der Ruf als Feinstaubschleudern immer noch an. Daher fragen wir bei einem Forscher nach, der sich wirklich auskennt.

Prof. Ingwald Obernberger, Verfahrenstechniker an der TU-Graz, forscht seit über 30 Jahren zu Biomasseverbrennung und Feinstaub.

In dieser G’SCHEITHOLZ! Shorts Folge erklärt er, was Feinstaub eigentlich ist, worin sich Ruß und mineralischer Staub unterscheiden und wie hoch der Ausstoß von Feinstaub eines Autos im Jahr im Vergleich zu einer modernen Holzheizung ist. Des Weiteren spricht er über technische Entwicklungen der letzten Jahre, das Potenzial zur weiteren Emissionsminderung – und darüber, wie die falsche Bedienung von Heizungen zum Problem werden kann.

Gestaltung: Doris Obrecht
40 Minuten
Die fossilen Energien, die wir zum Heizen nutzen, verursachen einen erheblichen Teil unserer CO2-Emissionen. Sie durch klimaneutrale Technologien zu ersetzen, ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Klimakrise. Während nachhaltige Biomasse im Bestand dominiert, führen Wärmepumpen bei Neuinstallationen. Nun haben sich der Österreichische Biomasse-Verband und der Verband Wärmepumpe Austria erstmals gemeinsam in einem Brief an die Bundesregierung gewandt und stabile Rahmenbedingungen gefordert. Wie kam es dazu, was steckt dahinter und was bedeutet das für die Energiewende?

 

Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Kari Ochsner, geschäftsführender Gesellschafter von OCHSNER Wärmepumpen GmbH und Christoph Pfemeter, Geschäftsführer des Österreichischen Biomasse-Verbands und Präsident von Bioenergy Europe.

Viel Spaß beim Reinhören!

 

Gäste

Kari Ochsner

Geschäftsführender Gesellschafter

OCHSNER Wärmepumpen GmbH

 

Dipl.-Ing. Christoph Pfemeter

Geschäftsführer ÖBMV

Präsident Bioenergy Europe

 

Moderation

Mag. Andreas Jäger
13 Minuten
Der grüne Kohlenstoffkreislauf ist dynamisch: Pflanzen nehmen CO₂ auf, geben es wieder ab – oder binden es dauerhaft, wenn wir Holzprodukte nutzen. Doch was bedeutet das konkret für die Waldbewirtschaftung und den Umgang mit Holz als Rohstoff?  

Prof. Hubert Röder, gelernter Tischler und heute Experte für nachhaltige Holznutzung an der FH Weihenstephan-Triesdorf (DE), spricht über die zentrale Rolle von Holz im Klimaschutz. Er erklärt, wie CO₂ durch langlebige Holzprodukte gespeichert, durch innovative Verfahren chemisch und thermisch genutzt und durch Kraft-Wärme-Kopplung in Sägewerken energetisch effizient verwertet werden kann.

 

Gestaltung: Doris Obrecht
12 Minuten
Die Highlights aus unserem G‘SCHEITHOLZ! Podcast.

G’SCHEITHOLZ!-Shorts - Folge #24:

Der Erhalt unserer Wälder ist angesichts des Klimawandels eine komplexe Herausforderung. Reicht es, den Wald einfachsich selbst zu überlassen – oder braucht es gezielte Eingriffe und neue Formen der Bewirtschaftung? Und welche Rolle spielt dabei die Speicherung von Kohlenstoff im Waldboden?

Prof. Dr. Dr. Ernst-Detlef SCHULZE, Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena undinternational führender Experte für Kohlenstoffkreisläufe, gibt fundierte Einblicke in die ökologischen Zusammenhänge und diskutiert verschiedene Bewirtschaftungsansätze.Dabei geht es unter anderem um die Bedeutung von Biokohle, die Rolle der Artenvielfalt und die Frage, wie sich die langfristige Stabilität des Waldes sichern lässt.

Gestaltung: Doris Obrecht
13 Minuten
Die Highlights aus unserem G‘SCHEITHOLZ!-Podcast.

 Folge #23: Technologien wie Carbon Capture and Storage (CCS) sollen helfen, CO₂-Emissionen aus Industrieprozessen dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen. Dafür braucht es jedoch geologische Formationen, in denen das CO₂ über Generationen hinweg sicher gespeichert werden kann – etwa ehemalige Erdöl- oder Erdgaslagerstätten.

Wie solche Lagerstätten für ihre neue Funktion vorbereitet werden, welche geophysikalischen Bedingungen herrschen müssen und welche Rolle Deckgebirge als natürliche Barrieren spielen, erklärt Universitätsprofessor Holger Ott. Er leitet den Lehrstuhl für Reservoir Engineering und das Department Petroleum Engineering an der Montanuniversität Leoben und gilt als einer der führenden Experten auf diesem Gebiet.

Gestaltung: Doris Obrecht
39 Minuten
Laut einer aktuellen Studie werden die weltweiten Kosten des Klimawandels bis zum Jahr 2050 auf über 38 Billionen US-Dollar geschätzt. 

Das entspricht dem Sechsfachen jener Investitionen, die erforderlich wären, um die im Pariser Klimaabkommen vereinbarte 2-Grad-Grenze einzuhalten. Allein in Österreich wird der Umbau des Stromsystems auf CO₂-Neutralität rund 150 Milliarden Euro kosten. Doch auch im Bereich der Raumwärme liegt ein großes Potenzial zur Emissionsreduktion – etwa durch den Einsatz von Wärmepumpen, Fernwärme oder Biomasseheizungen. 

In dieser Folge wollen wir herausfinden, welche Kosten mit einem klimaneutralen Heizsystem verbunden sind, welche Fördermaßnahmen sinnvoll erscheinen und wie die CO₂-Vermeidungskosten im Wärmesektor im Vergleich zu anderen Bereichen – etwa Verkehr und Strom – einzuordnen sind.

Dazu begrüßen wir zwei ausgewiesene Expert:innen:

Mag.a Doris Stiksl, Geschäftsführerin von ProPellets Austria, und

Mag. Alex Bergamo, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Österreichischen Energieagentur.

Viel Spaß beim Reinhören!
11 Minuten
CO₂ einfach wegspeichern – geht das wirklich?

Die Konzentration von CO₂ in der Atmosphäre ist seit Beginn der Industrialisierung massiv gestiegen – mit gravierenden Folgen für das Klima. Selbst wenn die Emissionen künftig auf null sinken, wird das nicht reichen, um den globalen Kohlenstoffkreislauf ins Gleichgewicht zu bringen. Es braucht neue technologische Lösungen – wie Carbon Capture and Storage (CCS). 

Universitätsprofessor Tobias Pröll von der BOKU Wien erklärt in dieser Episode

wie CCS funktioniert

welche Herausforderungen mit der Technologie verbunden sind und

warum Österreich beim Einsatz von CCS noch hinterher hinkt.

Er spricht über den Energieaufwand, Risiken und die politischen Lager in der Debatte um Klimaschutz durch Technologie versus Verhaltensänderung.

Gestaltung: Doris Obrecht

Mehr Infos auch auf www.waermeausholz.at
12 Minuten
In den 1980er Jahren entbrannte eine heftige öffentliche Debatte rund um den Wald: Schlechte Luftqualität und saurerRegen führten zu eindringlichen Warnungen aus der Wissenschaft, die in den Medien große Aufmerksamkeit erhielten.

Die Diskussion wurde emotional und politisch aufgeladen und bewegte eine ganze Gesellschaft. Doch wie berechtigt waren die damaligen Befürchtungen? Wie wurden wissenschaftliche Fakten und Emotionen in der Debatte gegeneinander ausgespielt und welche Parallelen gibt es zu aktuellen Klimadiskussionen bzw. politischen Auseinandersetzungen?

 Die diplomierte Forstwirtin Dr. Elisabeth Johann und Agrarattaché Dr. Christian Brawenz blicken aus unterschiedlichen Perspektiven auf diese Zeit zurück und analysieren, welche Dynamiken die Diskussion prägten.

Gestaltung: Doris ObrechtAlle Folgen #Shorts und Vollversionen auf

https://www.waermeausholz.at/info/podcasts
51 Minuten
Welchen Beitrag können Holz- bzw. Biomasseheizungen für unser Stromsystem leisten?

Gerade im Winter brauchen wir besonders viel Energie, um unsere Wohnungen und Häuser warm zu halten. Doch genau dann ist Strom aus Wasserkraft und Sonnenenergie knapp.

Kann nachhaltige Bioenergie hier einen wichtigen Beitrag leisten? Und weiter gedacht: Wie können wir mit Bioenergie unsere Stromnetze stabilisieren und entlasten? Welches Potenzial liegt in der intelligenten Vernetzung von Strom- und Wärme-Systemen? Diese und viele weitere Fragen wollen wir in der 22. Folge unseres G‘SCHEITHOLZ!-Podcasts klären. 

 

Dazu haben wir zwei fachkundige Gäste eingeladen: 

Ing. Adolf MELCHER, Geschäftsführer der KELAG AG, Österreichs größtem Betreiber von Biomasse-Nah- und Fernwärmeanlagen und 

DI Stefan AIGENBAUER. Er ist Forscher bei der BEST - Bioenergy and

Sustainable Technologies GmbH und leitet dort den Bereich Mikronetze und smarte Energiesysteme.

 

Moderation:

Mag. Andreas Jäger

Viel Spaß beim Reinhören!
11 Minuten
Die Bewirtschaftung des Waldes ist in Österreich von Zentraler Bedeutung – sowohl für die Umwelt als auch als wirtschaftlicher Faktor im ländlichen Raum. Doch der Klimawandel verändert die Rahmenbedingungen: Der Wald wächst zwar weiter, doch die Anforderungen an nachhaltige Forstwirtschaft steigen.

Wie kann eine zukunftsfähige Waldbewirtschaftung aussehen?

Welche Vorteile bietet ein verstärkter Fokus auf Mischwälder?

Und wie muss sich die Bewirtschaftung anpassen, um langfristig stabile und widerstandsfähige Wälder zu erhalten?

Ao.Univ.Prof. DI Dr. Eduard Hochbichler, Wald- und Waldbauexperte sowie Buchautor, gibt einen umfassenden Überblick über den aktuellen Zustand der österreichischen Wälder.

Gestaltung: Doris Obrecht
1 Stunde 7 Minuten
Was kann Biomasse und wie kann sie uns bei der Energiewende helfen? 

Antworten darauf gibt u.a. eine neue Studie, die unsere heimischen Biomasse-Flüsse untersucht und herausfinden will, wie viel fossile Energie wir durch Biomasse ersetzen können. Wir haben zwei Top-Experten, die an dieser Studie beteiligt waren, gebeten, uns die Ergebnisse im Detail zu erklären.

Dr. Josef Rathbauer ist seit mehr als 30 Jahren als Forscher am BLT Wieselburg tätig, DI Lorenz Strimitzer erforscht, zu welchen Anteilen Bioenergieformen zur Energiewende beitragen können.

Die richtigen Fragen stellt wie immer Moderator Andreas Jäger.

Gäste:

Dr. Josef Rathbauer

Abteilungsleiter für Biogene Rohstoffe, BLT Wieselburg

DI Lorenz Strimitzer

Energie- und Biomasse Experte bei der österreichischen Energieagentur

Viel Spaß beim Reinhören!
13 Minuten
Die Highlights aus unserem G‘SCHEITHOLZ-Podcast.

Folge #18: „Gesetze sind eine Erfindung der letzten hundertstel Sekunden der Menschheit.“

So auch das österreichische Forstgesetz. Mitte des 19. Jahrhunderts unter Kaiser Franz Joseph I wurde das weitgehend in Fürstentümer geteilte Österreich zentralisiert. Damit entstand ein Forstgesetz, das in dieser ursprünglichen Form bis heute besteht. Dank dieses Gesetzes wird der Wald bis heute in Österreich nachhaltig bewirtschaftet und von Jahr zu Jahr größer.

Wie genau sich der Wald seit der letzten Eiszeit in Österreich und Europa entwickelt hat, was ein gutes Gesetz ausmacht und was er sich für den Wald der Zukunft wünscht, das erzählt Dr. Christian Brawenz, Agrarattaché in Südosteuropa und Buchautor.

Gestaltung: Doris Obrecht
13 Minuten
Die Highlights aus unserem G‘SCHEITHOLZ! Podcast.

Folge #17: Ein spannenden Abriss über die Bedeutung und Entwicklung von Wäldern - von der Römerzeit bis zur Gegenwart.

Ein Blick auf die Nutzung des Waldes bis zurück zu den alten Römern, gibt viel Aufschluss darauf, wie wir unseren Wald heute nutzen und behandeln. Nachhaltigkeit war schon damals kein Fremdwort, sondern eine Notwendigkeit. 

Wofür die alten Römer ihren Wald besonders geschätzt haben, wie die Menschen, die den Wald nutzten auf die ersten Gesetze reagierten und wieso ein berühmter Österreicher von der ersten Ausbildungsstätte für Forstpersonal geflogen ist, erfahren Sie in dieser Episode.

Dr. Elisabeth Johann ist Autorin mehrerer Bücher rund um historische Themen die den Wald betreffen, Waldpädagogin und diplomierte Forstwirtin.

Gestaltung: Doris Obrecht